5 Bücher, die dich glücklich machen

6. April 2017 von in

Ich habe neulich ein Buch gelesen. Dieser Satz mag banal klingen, aber wenn ich mal ehrlich zu mir selbst bin, handelt es sich dabei um einen Satz, den ich gar nicht mehr so oft von mir geben kann. Ein Buch lesen. Das ist eines der Dinge, das bei fast jedem auf der „Muss ich dringen wieder öfter machen“-Liste steht. Ähnlich wie ins Theater oder ins Kino zu gehen. Ich saß also neulich bei mir auf der Couch und habe ein Buch gelesen. Und was für eines! Da ich mir leider immer seltener die Zeit zum Lesen nehme, nehme ich ausschließlich Bücher in die Hand, die mir von guten Leuten explizit empfohlen wurden – um meine wertvolle Buch-Zeit nicht mit Reinfällen zu vergeuden. Das System funktioniert fantastisch. Und um euch auch mal wieder dazu anzuregen, ebenso ein Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen, empfehle ich euch heute fünf ultimative Feel-Good-Bücher, die wunderbar zu lesen sind, Spaß machen und die euch schlau und glücklich machen. Ganz, ganz sicher. Versprochen.

Das rote Notizbuch
von Paul Auster

Fünfzehn kleine Geschichten aus dem Leben. Das Buch ist dünn, handlich und klein, die Kurzgeschichten fantastisch geschrieben und unterhaltend. Es ist das perfekte To-Go Buch für alle, die wenig Zeit haben und sich trotzdem gerne mit dem Anspruchsvollen vergnügen.

Consider the Lobster
von David Foster Wallace

Zugegeben, David Foster Wallace ist nicht gerade berühmt für seichte Feel-Good-Stories. Aber darum geht es ja auch gar nicht, denn er vereint das, was für mich die Definition eines guten Feel-Good-Buchs ist. Er ist lustig, schlau, reflektiert und horizonterweiternd. Ach ja, und seine Texte gehen runter wie Butter.

Wir waren keine Helden
Candy Bukowski

Candy Bukowski gehört zu meinen liebsten Autorinnen unserer Zeit. Ihr Roman „Wir waren keine Helden“ war im letzten Jahr der ultimative Sommerroman für mich. Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Teenagern, geschrieben für Erwachsene mit Verstand, Geschmack und Hang zur Romantik.

Bad Feminist
von Roxane Gay

Roxane Gay ist die sympathischste Feministin, die mir spontan einfallen würde. Ihr Buch „Bad Feminist“ handelt natürlich vom Frau-Sein, aber auch von Politik, Gesellschaftskritik und Pop Kultur. Die Sammlung verschiedener Essays schließen alles mit ein, womit man sich in der heutigen Zeit beschäftigt – oder zumindest beschäftigen sollte. Sie geben Anregungen, liefern Denkanstöße und unterhalten auf höchstem Niveau.

Das weisse Buch
von Rafael Horzon

Rafael Horzon hat eigentlich nur eine Biografie verfasst. Allerdings geht es dabei nicht um die Selbstbeweihräucherung des eigenen Lebensweges, sondern um die charmante Aufzählungen unendlicher Geschäftsideen und deren Umsetzung. Ob gehypte Galerie, Akademie, Modelabel, Partnertrennungsagentur, Club, Fachgeschäft für Apfelkuchenhandel – Rafael Horzon hat die skurrilsten Ideen und keine Scheu davor, diese umzusetzen. Statt zu grübeln, macht er eben – ebenso wie das Buch, das sein merkwürdiges und beeindruckendes Leben erzählt. Und vor allem aber: unterhält, inspiriert und bereichert.

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