Berlin Fashion Week: Nobi Talai A/W 2016

21. Januar 2016 von in

Große Liebe für Nobi Talai. Das deutsche Label, welches im vergangenen Jahr einen Preis vom German Fashion Council einheimste, reiht sich neben nach Achtland, Kaviar Gauche, Lala Berlin und Malakairaiss in die Riege der deutschen Designer ein, die beweisen, dass wir große Mode können. Mode, die genauso gut in Paris, New York oder London gezeigt werden könnte. Fließende Stoffe treffen in der Herbst-Winter-Kollektion auf robuste Materialien. Hier wird Leder mit Seide gemixt, Längen varieren mit Layering und im großen Stil eine starke Kollektion entworfen.

Nobi Talai lässt uns zu Großstadtnomadinnen werden, starke Frauen, die wissen, was sie wollen. Die sich ihrer Weiblichkeit bewusst sind, diese jedoch nicht nach außen vor sich herträgt, sondern diese subtil in der Zartheit der Kleider widerspiegeln lässt.

Besonders auffällig in der Kollektion: der Turban als Kopfbedeckung. Exotisch, stark und trotzdem schlicht. Ansonsten setzt Nobi Talai auf starkes Layering. Overknees in Wildleder sowie schwarzem Glattleder sind genauso Teil der Kolletkion wie Schaftstiefel. Der Fokus der Taille bleibt, wird aber nicht mehr nur durch die beliebten Taillengürtel gesetzt. Cutouts an den Schultern sowie Cape-artige Mäntel, die fast ein bisschen an Superman erinnern, vollenden die Kollektion.

Die Farbpalette passt zum Nomadinnenthema: Erdtöne wie Braun, Sand, Grau und Orange treffen auf Schwarz und Weiß. Schöner sah der deutsche Herbst-Winter wohl nie aus. Wir sind gespannt, wie sich Nobi Talai in den kommenden Jahren entwickeln wird, sehen aber jetzt schon Parallelen zu unaufgeregten Modehäusern wie The Row und Tibi.

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