Cherry Picks #10

19. März 2017 von in

Sie sind meist blond, haben gelockte lange Haare und sitzen gerne vor einem ganzen Tisch voller Macarons und anderer pinker Dinge: Der österreichische Kurier diskutierte diese Woche den Fakt, dass so viele Mode-Beauty-Instagram-Influencer gleich aussehen und das selbe posten. Der Artikel machte schnell die Runde, der Ruf nach Individualität wurde laut.

Jetzt.de spielt das Ganze weiter und fragte bei Vicky Heiler nach, warum so viele Feeds sich ähneln. Am Ende kommt sie – wie auch ich – zu der Meinung: Nachfrage und Angebot. Der Nutzer will diese Fotos sehen. Die Likes bestimmen das Angebot. Wer anderes sehen will, sollte öfter andere Dinge liken – oder einfach den Feed ausmisten und neu aufstellen. Denn – wohoo – es gibt tatsächlich auch noch andere Feeds!

Passend dazu auch nochmal ein Artikel der Zeit aus dem Dezember: „Wer jetzt immer noch Freude an Instagram hat, wird sich sicher fragen, wer eigentlich das größere Problem hat: Instagram, die Nutzer oder die Unternehmen, die auf die Reichweite von Influencern vertrauen? Das wird das Jahr 2017 zeigen. Derweil könnten uns allen Follower und Likes einfach ein bisschen weniger wichtig sein, das wäre ein Anfang.“ Genießt den Frühling ohne Smartphone-Linse!

Madeleine von DariaDaria ist – wenn man das so sagen kann – definitiv eine Frau, die mich immer wieder inspiriert. Nicht nur aufgrund ihrer Yoga-Begeisterung, sondern vor allem wegen ihres Fair Fashion Engagement. Seit 40 Monaten lebt sie nachhaltig und hat jetzt ein Recap mit allerlei Tipps geschrieben. Ich ziehe digital meinen Hut.

Passend zum Thema habe ich diese Woche einen Artikel über „Zara vs. Nachhaltigkeit“ für Refinery29 zur #StruggleWeek geschrieben. Ein Konflikt, in dem ich immer wieder stehe.

Und zu guter Letzt: Der Frühling bricht an! Statt dicker Klamotten und Mütze im Gesicht darf es endlich wieder freier sein und somit auch beautytechnisch wieder in die Vollen gegangen werden. Swantje von The Original Copy verrät uns ihre Beauty-Helfer – und ich weiß jetzt, was ich unbedingt „brauche“.

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