FITrate im Test: EMS-Training

31. Januar 2017 von in

Eine Fitness-Flatrate, mit der man immer und überall Sport machen, nicht nur ein, sondern viele Fitnesstudios benutzen, sich wöchentlich massieren und unheimlich viele neue Sportarten ausprobieren kann – das klingt ziemlich gut, wie wir finden. Dasselbe dachten sich auch die Jungs von FITrate, die das Sport-Flatrate-Startup letztes Jahr ins Leben riefen. Hier haben wir euch das Konzept schon vorgestellt und erzählt, dass wir nun sechs Monate Zeit haben, um das FITrate-Angebot ausgiebig zu testen. Das kommt gerade recht, denn so langsam geht die Frühlings-Power wieder los und es macht bekanntlich nie mehr Spaß als jetzt, sich endlich wieder körperlich zu betätigen.

Mit FITrate wurde nun also mein sportlicher Horizont ganz schön erweitert, denn das Angebot geht weit über bloße Fitnessstudios hinaus. Plötzlich sind spontane Yogastunden möglich, egal ob ich gerade morgens von meinem Freund nach Hause fahre und in einem ganz anderen Stadtteil bin, von der Arbeit nach Hause gehe oder aus meiner eigenen Wohnung losstarte. Alle Schwimmbäder sind durch FITrate kostenlos, und das Bahnen ziehen macht so noch viel mehr Spaß. Und Trampolinspringen, Skifahren, Pilates, Spinning, Bouldern, Zumba oder Pole Dance – alles kann mit der Sport-Flatrate ausprobiert werden. Wir alle testen uns gerade nach Herzenslust durch die Sportarten, haben uns aber jeder eine herausgesucht, die wir besonders unter die Lupe nehmen, um euch davon zu berichten. Ich mache den Anfang mit: EMS Training!

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Meine ersten EMS-Erfahrungen machte ich mit Slendertone-Geräten für zu Hause. Unsere Erfahrungsberichte könnt ihr hier und hier nachlesen – das Prinzip ist einfach: Durch Strom werden die Muskeln tiefgehend stimuliert, wodurch sie sich von alleine anspannen. Macht man dabei Übungen, intensiviert man das Muskeltraining und kann so in kürzester Zeit ein intensives Ganzkörpertraining erzielen, für das man sonst viel länger brauchen und es mit demselben Aufwand auch nicht so intensiv und tiefgehend hinbekommen würde. Die Technologie war uns also schon bekannt, neu war allerdings die Anwendung im Studio.

Hier wird man erst einmal verkabelt: Auf eine spezielle EMS-Radlerhose und ein passendes Oberteil folgt eine EMS-Weste, die an den Kontaktpunkten mit Wasser befeuchtet ist. Die Weste sitzt eng, an Armen, Hüfte und Oberschenkel werden außerdem noch weitere EMS-Gurte befestigt. Wenn alles sitzt und die Kabel stecken, fühlt man sich ein bisschen wie ein Raumfahrer und wird am Strom angeschlossen. Das bekannte Prickeln zieht sich jetzt durch den ganzen Körper und man spürt es überall da, wo die Kontaktpunkte sitzen. Je nach Gefühl wird die Intensität eingestellt, die Stromkontraktionen dauern jeweils ein paar Sekunden, danach ist genauso lang Pause.

Ist alles richtig eingestellt, geht das Training los: 20 Minuten lang macht man nach Anweisung eines Personal Trainers Übungen von Liegestützen bis Squads, die den EMS-Effekt noch verstärken. Seltsamerweise fühlt sich alles nicht so anstrengend an, trotzdem kommt man dabei ins Schwitzen – und der Muskelkater am nächsten Tag zeigt den intensiven Effekt.

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EMS-Studios

EMS kann man mit der FITrate Goldkarte einmal die Woche machen, zur Auswahl stehen dabei neun verschiedene Studios. Ich gehe zu Sport Innings am Rosenheimerplatz, das auf dem Arbeitsweg liegt – hier kann man EMS entweder klassisch mit Personal Trainer in einem separaten Raum machen, oder aber man steigt verkabelt auf den Crosstrainer und hat Ausdauer und Muskeltraining gleich unter einem Hut. Andere Studios sind im Tal, in Schwabing oder in Haidhausen – die ganze Liste findet ihr hier!

EMS-Fazit

Zwischen der EMS-Anwendung zu Hause und der im Studio liegen wirklich Welten. Selten hatte ich einen so allumfassenden Muskelkater wie nach dem ersten Mal im Studio, was allerdings nur Gutes bedeuten kann. Denn effektiver kann man seine Muskeln wohl kaum trainieren – 20 Minuten Zeitaufwand sind ja nun wirklich wenig und sogar auf dem Heimweg von der Arbeit machbar.
Natürlich gilt bei EMS: Das Training allein wird wenig Erfolge bringen. Zusätzlicher Sport ist natürlich nötig, vor allem im Ausdauerbereich. Trotzdem ist das Muskeltraining mit EMS so effektiv, dass es eine grandiose Ergänzung darstellt!

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Was ihr sonst noch so mit FITrate in München erleben könnt, erzählen euch Amelie und Antonia bald in ihren Erfahrungsberichten. Wer von euch hat EMS auch für sich entdeckt?

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