Jahresrückblick 2017: Amelie

28. Dezember 2017 von in

Ich fühle mich wie eine alte Dame, die auf ihr Leben zurück blickt und nicht fassen kann, wie schnell die Zeit vergeht. Aber ich muss es doch sagen: Das Jahr 2017 ging doch irgendwie besonders schnell rum, oder? Ehe ich mich versah, war dieses Jahr auch schon vorbei und es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, als ich mit Milena Porto besuchte und kurz darauf Madrid. Das war aber im Februar. Im FEBRUAR. Ist das zu fassen. Das Jahr ist so schnell vorbei gegangen, weil es zu den kurzweiligsten meines Lebens gehörte (zumindest – soweit ich mich erinnere). Das Jahr 2018 war nicht unbeschwert – zumindest bezüglich des Weltgeschehens. Es sind viele schlimme Dinge passiert, und die Gewissheit, dass es auch im nächsten Jahr nicht besser wird, macht es nicht unbeschwerter. Der aktuelle Rechtsruck gibt mir Denkanstöße, lässt mich wacher, aufmerksamer und lauter werden – und das ist verdammt gut so. Privat gesehen war dieses Jahr aber ziemlich unbeschwert: Es war abwechslungsreich, spannend, lustig, überraschend. Alles, was man von einem Jahrzehnt erwarten möchte, ist gefühlt in diesem einen Jahr passiert.

2017 war aufregend, fröhlich, abwechslungsreich, kurzweilig

In diesem Jahr habe ich erkannt, dass sich alles ändern kann, wenn man bereit ist, sich und sein Leben zu ändern. Ich habe gelernt, Entscheidungen zu treffen und eine meiner gößten Schwächen anzupacken: das ewige Zweifeln.

Mein liebstes Instagramfoto ist das hier, das ich in Kenya geschossen habe. Ich kann im Nachhinein nicht glauben, dass ich wirklich dort war und dieses Bild eigenhändig gemacht habe. So eine verrückte und aufregende Reise!

Der schönste Trip: Ehrlich, diese Frage ist UNMÖGLICH zu beantworten. Ich habe die absurdesten, wunderbarsten Reisen dieses Jahr gemacht und jede für sich war ein emotionales Feuerwerk. Kopenhagen, Porto, Island, Madrid, Kenya, England, Italien, Österreich. Wow! Besonders hängen ist mir aber der Island-Trip – die beste Pressereise, die ich je gemacht habe.

Justin Bieber Fanreisegruppe 🤙🏽

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Das Lied, das ich 2017 am meisten gehört habe war eventuell You Could Be More As You Are von Saâda Bonaire

Das habe ich 2017 zum ersten Mal gemacht: Eine Fernbeziehung geführt und mich mit den einhergehenden Vor- und Nachteilen auseinandergesetzt. Falls man so etwas wie „Vermissen“ lernen kann, dann habe ich das ein stückweit getan. Fazit: Ich bin glaube, ich ganz gut in dem Fernbeziehungskram.

Hier gehe ich 2017 wieder Essen: Loretta und Kopper! Das Udon-Gericht ist unfassbar lecker und sollte jeder mal getestet haben.

Ein Kauf, an dem ich noch lange Freude haben werde: die Prada-Tasche und der Trenchcoat von Margiela!

investigating stuff

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Mein liebstes Buch: Schwer zu sagen, ich habe viele gute Bücher in diesem Jahr gelesen. Mai, Juni, Juli war das letzte und es war schon auch besonders gut, muss ich sagen.

Mein liebstes Outfit: Das hier! Fühle mich in diesem Blazer einfach unschlagbar.

Liebste drei Artikel auf amazed: Meine 3-teilige Serie zu Kenya – Teil 1Teil 2Teil 3, eine satirische Kolumne zum Thema „Berlin, du bist zu cool für mich“ und meine Gedanken zum Thema Instagram „Das Cyber-Ich – wir sind alle gespaltene Persönlichkeiten“, mit denen ich bis heute zu kämpfen habe

Menschen, die mich in diesem Jahr bereichert haben: Abgesehen von meinen besten Freunden und meiner Familie: Milena, Tani, Cori, Tina, Sara, Theresa, Jowa, Judith, Mama, Papa, Antonia, Anja, Amanda, Pawel, Bernhard, den Stu-Mitgliedern und allen wichtigen Menschen, die sonst noch so in meinem Leben sind, sind ein zwei EXTREM wichtige Personen dazu gekommen, die sehr sehr viel in meinem Leben verändert haben: Chrissi und Lukas.

🥂

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Was ich viel zu lange nicht gemacht, und unbedingt mal wieder machen will: Ein bisschen Routine und Alltag in meinem Leben haben

3 Dinge, wofür ich dankbar bin: 1. Die besten Freunde und Familienmitglieder zu haben, die ich mir vorstellen kann. Die da sind, egal wie es mir geht, die mich immer auffangen werden und mit denen ich immer Spaß haben kann. 2. Eine Beziehung mit einem großartigen Menschen führen zu dürfen, der mich glücklich macht. 3. amazed seit fünf Jahren als meinen Job nennen zu dürfen, mit meiner Leidenschaft Geld zu verdienen und mein eigener Chef sein zu können. Und das mit den besten Kolleginnen, die ich mir vorstellen kann.

Gardasee, Regen 2016 #yashicat4 #35mm

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Worauf ich 2018 verzichten kann sind böse Menschen, die mein Leben irgendwie unnötig aufrütten. In Zeiten des politischen Aufruhrs werde ich außerdem immer häufiger mit Menschen konfrontiert (unmittelbar oder durchs Internet), die homophoben, rassistischen und sexistischen – pardon my french – BULLSHIT von sich geben. Auf diese Menschen könnte ich auch verzichten und in diesem Zuge auf mehr Empathie hoffen.

3 Vorsätze für 2018: Ehrlicher zu mir selbst werden, mich weiterhin so viel trauen, mir weiterhin weniger Gedanken um nichts machen und weiterhin mehr für meine Einstellungen einstehen. Menschen weiterhin auf eventuelle Unkorrektheit aufmerksam machen und weiterhin laut werden, wenn es nötig ist. Ich habe das Gefühl, gerade auf einem ganz guten Weg zu sein und das würde ich gerne 2018 „einfach“ weiter verfolgen.

Next stop: #eyjafjallajökull

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2 Antworten zu “Jahresrückblick 2017: Amelie”

  1. Liebe Amelie,
    ich würde mich sehr freuen, wenn du mal etwas zum „Vermissen lernen“ und Fernbeziehungen schreiben würdest. Ich stecke (wie so viele) auch in einer und freue mich da immer über Input, insbesondere wo man meist nur negatives zu dem Thema zu lesen bekommt. Dir/ Euch allen viel Erfolg für 2018, bleibt so wunderbar wie ihr seid <3

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