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#letmeworkit: Goodbye Zucker!

4. Januar 2016 von in

Hier ein Kinderriegel, da ein Keks, zwischendrin Gummibären und im Sommer jede Menge Eis. Ich liebe Süßigkeiten und könnte mich wirklich jeden Tag davon ernähren. Bin ich zu faul zum Kochen, esse ich lieber ein paar Kekse. So sehr ich sonst gesund esse, Süßigkeiten sind mein großes Laster. Mein großes Glück ist, dass man mir meinen hohen Zuckerkonsum nicht ansieht. Seit einiger Zeit nervt es mich jedoch, dass ich so „süchtig“ nach Süßigkeiten bin. Mal ganz abgesehen davon, dass das Ganze auf Dauer nicht so gesund ist.

Das weiß ich natürlich nicht erst seit dem Jahreswechsel. Aber da ich eigene Challenges liebe, und ich meine Ernährung im vergangenen Jahr schon umgestellt habe, dachte ich mir, wäre das neue Jahr eine gute Gelegenheit, eine neue Herausforderung zu haben. Das Ziel: keinen Industriezucker mehr. Meinen Körper wieder auf ein Normalmaß an Süßigkeiten gewöhnen. So dass es sich gesund und normal anfühlt, und nicht mehr wie eine Sucht.

Dank Hanna von Foxycheeks bin ich auf das Buch Goodbye Zucker von Sarah Wilson gestoßen. Hannas Erfahrungsberichte sowie das Buch haben mich dann vollends überzeugt. Der Zuckerverzicht soll vor allem gut für das eigene Körpergefühl sein. Man soll sich fitter und aktiver fühlen. Klingt ziemlich gut, finde ich. Trotzdem will ich es nicht ganz so streng wie Sarah Wilson machen. Da ich mich hauptsächlich vegetarisch ernähre, möchte ich weiterhin Obst essen können, auch wenn nach Goodbye Zucker auch Fruchtzucker verboten wäre.

Meine Ziele:
– erstmal für acht Wochen komplett auf Industriezucker verzichten – keine Süßigkeiten, keine Getränke mit Zucker, keine gesüßten Joghurts etc.
– Agavensaft, Honig und Co. mag ich eh nicht, das heißt, auch hierauf wird verzichtet
– Obst werde ich jedoch weiterhin essen, aber auf übermäßigen Fruchtzucker-Konsum verzichten

Die größte Umstellung wird das Schokostück nach dem Abendessen, das Popcorn im Kino oder nachmittags ein paar Süßigkeiten während des Arbeitens. Aber so schwer dürfte es wirklich nicht sein. In unserer Reihe #letmeworkit nehme ich euch mit. Nach vier Wochen gibt’s ein erstes Update, wie wars? Habe ich durchgehalten oder bin ich schwach geworden? Und nach acht Wochen dann noch einmal. Zwischendrin will ich euch das ein oder andere gesunde Rezept vorstellen. Denn auch das ist mein Plan fürs neue Jahr: wieder öfter kreativ gesund kochen.

Macht vielleicht jemand von euch etwas ähnliches? Oder was sind eure Vorsätze fürs neue Jahr?

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25 Antworten zu “#letmeworkit: Goodbye Zucker!”

  1. Hej!

    Ich mach das mittlerweile seit 10 Jahren immer von Neujahr bis Ostersonntag und liebe es. Und so wird’s dir auch gehen! Dieses Vierteljahr ohne Zucker zeigt mir immer wieder aufs Neue, dass es ja eigentlich doch geht und sogar viel leichter als gedacht. Die ersten Tage fühle ich mich zwar immer wirklich schlecht und habe starke Launen (OHA, kalter Entzug!), aber das ist meist nach 5 Tagen vorbei. Besonders schrecklich schmeckt übrigens der erste Biss vom Schokoosterhasen nach der langen Zeit – VIEL ZU SÜSS!
    Gutes Gelingen!

    • Liebe Nico,
      wow seit 10 Jahren? Super! Ich habe es vor einem Jahr auch mal probiert, da kam mir dann aber die Weihnachtszeit dazwischen ;) Jetzt bin ich aber motiviert, das Ganze durchzuhalten! Bin gespannt, wie dann das Stück Schokolade wieder schmeckt!
      Liebe Grüße!

  2. Ich mag Zucker gar nicht so gern. Esse ich dann doch mal zu viel Schokopudding oder jetzt um die Weihnachtszeit zu viel Mozartkugeln, Lebkuchen und Macarons flippt meine Haupt vollkommen aus. Und ich bin fest davon überzeugt dass Zucker genauso süchtig macht wie Zigaretten und Alkohol, denn erst wenn ich Anfange süßes zu essen habe ich auch ein verlangen danach. Von daher finde ich das Projekt super spannend! Und ich werde meinen Zuckerkonsum in diesem Jahr auch etwas runterschrauben. Weniger Macarons für hübschere Haut :)

    Liebst Patricia

    • Liebe Patricia,
      ich glaube auch, dass wir nach Zucker süchtig sein können. Ich habe letztes Jahr bereits aufgehört, Softdrinks zu trinken, weil ich wirklich nach Cola light süchtig war :) (trinke nämlich keinen Kaffee, das war mein Ersatz). Und ich war tatsächlich auf Entzug – aber bis heute bin ich clean und habe gar kein Verlangen mehr danach!
      Bin also gespannt, wie das Süßigkeiten-Experiment wird.
      Liebe Grüße!

  3. Ich lebe jetzt seit über einem Jahr mehr oder weniger clean. Ich würde sagen zu 70%, allerdings ebenfalls mit Fruchtzucker und auch Honig verwende ich zum Süßen meines Porridge o.ä.
    Wenn du mal richtig drin bist, ist es ein mega Gefühl, aber der Weg dorthin ist leider sehr anstrengend und steinig…du wirst krasse Entzugserscheinungen haben und irgendwann nur noch eins wollen: Zucker! Aber nach 1-2 Wochen ist das überstanden und du fühlst dich richtig gut!
    LG JEnny

    • Liebe Jenny,
      wow, das ist ja cool. Ich persönlich kenn das mit den Entzugserscheinungen, aber meist ist das dann nach ein-zwei Wochen weg :) Bin gespannt, wie ich mich fühlen werde! Liebe Grüße!

  4. Oh, das Buch liegt auch schon auf dem Nachttisch bereit und wartet darauf, von mir gelesen zu werden. :)

    Ich bin auch durch Hanna darauf aufmerksam geworden und hoffe sehr, dass ich es bis zum Ende durchziehen kann. Denn mir geht es da genau wie dir: Hier mal ein Schokoriegel, da mal die geliebten Weingummi… Da ich aber Fructose eh nicht sehr gut vertrage, sollte das mit dem Fruchtzucker hoffentlich auch unter Kontrolle zu bekommen sein.
    Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf dein erstes Fazit!

    Liebste Grüße aus Hamburg
    Nori

  5. Hi :)
    Ich habe mir für dieses Jahr auch vorgenommen weniger Industrie Zucker zu konsumieren. Ich esse genau, wie du, unglaublich gerne Süßigkeiten und das schlägt sich leider in letzter Zeit viel zu oft auf mein Hautbild nieder. Daher wage ich mich langsam auf den Zucker Verzicht. Ich habe es nämlich schon einmal versucht, doch da war mein Drang nach Zucker noch größer als zuvor. Doch nach ein paar Tagen schwindet der Drang und irgendwann das ganze Bedürfnis Süßigkeiten zu essen. Man darf nur nicht in die Versuchung geraten (so wie bei mir) wieder etwas zu naschen, und wenn, dann kontrollierter zu naschen.
    Viel zu Glück!

    Grüße, Susanna

    • Liebe Susanna,
      Absolut, irgendwann hat man kein Bedürfnis mehr nach Zucker, man muss nur durchhalten ;) Aber grad fällt es mir relativ leicht :) Wahrscheinlich ist man sowieso übersättigt nach Weihnachten und den Feiertagen.
      Glücklicherweise machen Süßigkeiten weder meinem Körper noch meiner Haut bislang Probleme, trotzdem fühl ich mich manchmal einfach ungut, so viel Süßes zu essen! Viel Erfolg dir!

  6. Hej!

    Oh das klingt nach einem unheimlich spannenden Projekt! Ich bin auf Sarah Wilson und ihr I Quit Sugar Programm schon vor etwa einem Jahr gestoßen – dann ist es wieder ein wenig in Vergessenheit geraten und dank Hanna und nun auch dir, bin ich wieder darauf aufmerksam geworden. Ich bin auch eine absolute Naschkatze – gerade dieses gedankenlose Naschen finde ich ganz schlimm. Ich habe mir auch vorgenommen dieses Jahr wesentlich weniger Industriezucker zu konsumieren und generell wesentlich bewusster und gesünder zu essen. Und das vor allem durchzuhalten. Ich hab immer mal wieder ziemlich gesunde Phase – aber kurz danach „stopfe“ ich mir mein Bäuchlein wieder mit allerlei Süßkram voll. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf deine Berichte!

    Viele liebe Grüße,
    Julia

    • Hey!
      Diese kurzen Phasen kenn ich :) Irgendwas kommt dann doch immer dazwischen! Ich bin gespannt wie gut ich durchhalte und werde euch berichten! Liebe Grüße!

  7. Liebe Antonia,
    bin mal gespannt wie deine nächsten 8 Wochen so aussehen werden – würde mich total über Updates freuen. Bin da genauso wie du – hasse meine Sucht nach Süßigkeiten und weiß dass es meiner Gesundheit (Haut vor allem) sehr schadet. Ab und zu ist es okay, aber es jeden Tag essen zu MÜSSEN regt mich schon ziemlich auf.

    Einen „kalten“ Entzug habe ich auch schon versucht, bin aber gescheitert. Drücke dir die Daumen, dass du durchhälst. Tipp von mir: Ab und zu ein Stückchen ist besser, als nach Wochen des Verbotes 5 Tafeln zu essen. :D

    xx, Ana von http://www.storiesdreamsbooks.blogspot.de

    • Liebe Ana,
      Updates werden definitiv kommen :)
      Und ich bin da voll bei dir: Grundsätzlich bin ich gegen kompletten Verzicht und Selbstgeißelung, sondern alles in Maßen genießen. Nur um ein normales Maß wieder zu bekommen, brauch ich jetzt erstmal einen Entzug ;) Schauen wir mal, wie gut es klappt! Ich werde berichten!
      Liebe Grüße!

  8. Ein sehr guter Vorsatz. Ich mache gerade ein Cleanse, bei dem ich die ersten beiden Tage nur Rohkost und Flüssignahrung zu mir nehmen darf. Dann gibt es drei Tage lang nur Säfte. Anschliessend wieder zwei Tage mit Rohkost und Flüssignahrung. Die ganze Zeit verzichte ich auf schwarzen Tee, Kaffee Zucker und Alkohol. Ich bin jetzt bei Tag drei, friere unheimlich (was natürlich an den Temperaturen draußen liegt) und habe Lust auf alles mögliche. Aber ich halte durch, denn ich freue mich, meinen Körper mal wieder zu entgiften und bei null zu starten. Danach will ich auch bewusster mit Zucker umgehen und mich gesund ernähren. Dir drücke ich die Daumen für dein Vorhaben.
    Liebst, Bina

  9. Oh ja, da hast Du Dir was vorgenommen. Ich habe das Buch auch bereits Zuhause und für sehr lesenswert befunden. Ich werde es wohl ähnlich angehen wie Du und weiterhin Obst in Maßen zulassen :)

  10. Ich hab mir das Buch schon letzten Sommer nach Hannas Selbst-Test und ihren Berichten bestellt (und mal ehrlich, auch weil das Cover so hübsch ist..). Ich habe es mit großem Interesse gelesen und war an manchen Stellen richtig schockiert. Natürlich weiß man ja so grob, das fast überall Zucker dran ist und wenn, das gleich so richtig viel, aber das mal in Löffeln vorgerechnet zu bekommen, hat mir echt die Augen geöffnet. Was ich aber trotzdem sofort für mich festgelegt habe: Früchte werde ich unter keinen Umständen streichen. Ich habe zugegeben den Konsum etwas reduziert, denn 3 Orangen am Tag sind vielleicht etwas viel. Aber es gibt ja auch Obst, was von sich aus weniger Fruchtzucker hat. Und: ich trinke schon seit Jahren konsequent keinen Fruchtsaft mehr (außer im Winter mal selbst gepressten O-Saft). Ich denke, wenn man den Saft weglässt, ist frisches Obst in Maßen weniger ein Problem.

    Ich weiß ja nicht, inwiefern du Blogilates verfolgst, in einem Video gibt Cassey den Tipp, nach 14 Uhr sollte man möglichst kein Obst mehr essen, damit man noch genug Zeit hat, den Fruchtzucker zu verstoffwechseln. Vielleicht ist das ja ein Anhaltspunkt für dich, was das angeht. Da ich sowieso meist abends Sport mache, sehe ich die Zeit aber nicht ganz so eng.

    Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen mit dem Plan!

  11. Liebe Antonia,

    Ein interessantes Projekt, dessen tieferen Sinne, sich wieder mehr mit dem was man zu sich nimmt auseinanderzusetzen, ich durchaus sinnvoll und unterstützenswert finde. Ich habe seit Jahren chronische Gastritis und musste mich bereits mehrfach mit verschiedenen Lebensmitteln und deren Verträglichkeit/Gesundheit auseinandersetzen.
    Allerdings stört es mich immer wieder,dass immer gleich ein „Lebensmittel“ ganz verteufelt wird. Erst das Fett, dann jahrelang Kohlenhydrate und insbesondere Weizen und nun also der Zucker. Ich finde das schwierig und denke lieber in der Kategorie: Alles in Maßen.…denn Zucker komplett aus dem Weg zu gehen, halte ich für komplett unmöglich. Sogar in den meisten Medikamenten ist Zucker ein Hauptbestandteil. Ich habe Sarah Wilsons Buch auch gelesen, war aber nicht ganz so begeistert. Sicher, dass man nicht literweise Cola trinken und jeden tag 3 frittierte Snickers zum Mittag essen sollte, ist ja wohl den Meisten klar ;) Aber dann verteufelt sie zB auch Agafendicksaft, Honig und andere natürliche Süßungsmittel (unabhängig davon wie sehr die schmecken), setzt aber dann auf ungesunde Süßstoffe wie Reissirup, Stevia und Dextrose, wobei sie gerade das „industrielle“ im handelsüblichen Zucker angreift. Das finde ich dann irgendwie bigott. Ein „ganz gesund“ und „ganz schlecht“ gibt es wohl nie. Die Sucht der Süßigkeiten zu bekämpfen ist allerdings vernünftig und das du zB nicht auf Fruchtzucker im Obst verzichten willst, finde ich toll und realistisch! Bin also gespannt und mir sicher, dass ich gerade von dir (und sowieso von euch allen von amazed) einen kritischen Blick und eine realistische Auswertung mit dem Thema erwarten kann. Ansonsten aber auf jeden Fall gerne mehr „Challenges“ und Erfahrungen zu so Body-und-Soul-Trends!
    Liebe Grüße und ich bin gespannt auf deine Erfahrungen,
    Henrike

  12. Cool, ich versuche auch seit Jahresanfang den Zucker wegzulassen bzw. stark einzuschränken. In dem Sinne verzichte auf industriell verarbeiteten Zucker. Obst würde ich aber auch nie weglassen und meinen Tütencappuccino gebe ich mir momentan auch noch täglich. Bisher geht es mir dabei sehr gut!

  13. Ich habe das Glück, dass ich praktisch ohne Zucker aufgewachsen bin. Zucker und Süssigkeiten generell reizen mich nicht, ich liebe Gemüse und kann gesüsste Getränke gar nicht trinken. Es ekelt mich an, das war schon als Kind so. Vielleicht ist ein Grund auch meine Vorliebe für scharfe Gerichte, ich liebe Knoblauch und Zwiebeln.

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