New In: Céline Ballerinas und Loafer

8. März 2016 von in

Ich habe einen Entsorgungs-Rappel bekommen. Schuld daran sind Antonia, das Buch Magic Cleaning und der Minimalismus Hype. Deshalb versuche ich seit einiger Zeit in jeder freien Minute meine eh schon relativ leere Wohnung noch leerer zu bekommen. Und gerade bin ich gefühlt noch ganz am Anfang. Vor allem, weil ich mir den kompliziertesten Teil zuerst ausgesucht habe: meinen Kleiderschrank.

Ich miste also seit zwei Monaten fröhlich aus und verdiene mir ein bisschen was dazu. Es sind bereits rund 50 Kleidungsstücke weniger und ich bin noch lange nicht am Ziel. Einziehen soll deshalb erst mal nur noch das, was ich wirklich liebe und was ich zu schätzen weiß. Kein Kauf, der mich wohlwissend nur für zwei Wochen glücklich macht. So gesehen habe ich also tausende Kleidungsstücke eingetauscht gegen zwei Anschaffungen, die mir vor Freude noch immer die Tränen in die Augen treiben.

Dank des riesigen und wirklich absurden Sample Sales von Marion Heinrich am Odeonsplatz bin ich um zwei Paar Schuhe von Céline reicher. Dass die gehypten Ballerinas von Céline überhaupt im Sample Sale verscherbelt werden, ist merkwürdig genug, aber dass diese absurd schönen Samtloafer selbiger Marke jemals die Meinen sein dürfen, ist mir bis dato schleierhaft. So wenig kann ich meinen Neuzugang fassen und ich habe das Gefühl, meine Freude ist vergleichbar wie damals, als ich als Teenie die Band O-Town live sehen durfte. Ein Fangirl Moment.

9 Antworten zu “New In: Céline Ballerinas und Loafer”

  1. Liebe Amelie, Glückwunsch zum immer leerer werdenden Kleiderschrank und zu den zwei hübschen Neuzugängen! Die Loafer wären bei mir vermutlich auch in die Einkaufstüte gewandert. ;)
    Kurze Frage zum besagten Sample Sale: Findet dieser regelmäßig statt und ist offen für alle? Oder eher eine einmalige Sache im Jahr und nur via Einladung?
    Ich bin nämlich im Mai ein verlängertes Wochenende in München und würde Marion Heinrich auch zu gerne einen Besuch abstatten. :)
    Alles Liebe aus Hamburg
    Nori

  2. Mich würde ja mal interessieren, wo du deine Sachen verkaufst/verkauft hast. Ich mache ja viel über Ebay, aber da sind in letzter Zeit so viele komische Leute unterwegs, dass ich mir den Stress eigentlich nicht mehr antun möchte. Bei Kleiderkreisel hab ich leider die Erfahrung gemacht, dass die User da am liebsten alles geschenkt habe möchten und den Versand kann man ihnen ja auch schenken. Ich hab aber keine klassischen Designersachen, deswegen scheiden Rebelle, Vestiare Collective etc. auch aus. Und für einen eigenen Flohmarkt-Stand habe ich zu wenig Sachen auf einmal, als dass es sich lohnen würde. Deswegen: spill the beans please :)

    LG aus Berlin

    • Tatsächlich nur Ebay und Kleiderkreisel. Ist super nervig, aber mit etwas Zeit läppert sich das Ganze! Und auf den Preis sollte man bei Teilen, die keine Designerstücke sind, leider sowieso nicht mehr achten. Mir wird gerade in der Zeit des Verkaufens klar, wie wenig Wert Kleidung überhaupt besitzt. Selbst Designerblusen verkaufe ich günstig und beispielsweise Hosen sind so gut wie nicht weg zu bekommen. Mir geht es aber gerade primär darum, die Teile los zu kriegen und so schnell nicht wieder so viel anzuhäufen. Also Augen zu und durch.

      • Na das hatte ich ja befürchet :) Dann werde ich mal mein Glück weiter bei Ebay versuchen. Ich hab übrigens die Erfahrung gemacht, dass Hosen und andere Sachen, die man einzeln nicht verkauft bekommt, als Paket ganz gut weggehen. Je mehr Sachen, desto verrückter bieten die Leute dafür. Viel Erfolg noch bei deinem Projekt „Kleiderschrank Detox“.

  3. Ooh, würdest Du eventuell Deinen Kleiderkreisel-Namen preisgeben? Ein paar Schätzchen aus Deinem Kleiderschrank würde ich gerne besitzen, Deine Outfits sind immer so toll!

    Liebst,
    Ragni x

    maleikah.com

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