Wardrobe Essentials: Die Lederhose

2. März 2014 von in


Brauche ich ein kleines Schwarzes im Kleiderschrank? Eine weiße Bluse? Und vielleicht auch ein Paar High-Heels? Geht es nach  der Meinung der einschlägigen Frauenmagazine, lautet die Antwort definitiv: ja! Wer gewisse Sachen nicht im Kleiderschrank hängen hat, gilt  als modisch völlig unausgestattet. Doch was steckt hinter den seit Generationen weitergegebenen Tipps der Kleiderschrank-Basics? Braucht frau sie wirklich alle? In Wardrobe-Essentials gehen wir den Dingen auf den Grund. Nehmen quasi die Basics, die jede Frau im Kleiderschrank haben sollte, unter die Lupe!

Heute dreht sich alles um die schwarze Lederhose.

Neben meiner großen Liebe zu Lederjacken finden auch immer öfter Lederhosen einen Platz in meinem Kleiderschrank. Bislang setzte ich auf Kunstlederhosen, die ich zu Jeanshemd und Chucks kombinierte. Einziges Problem: Im Sommer sind Kunstlederhosen unerträglich, das Tragegefühl wird zum Tragehorror – und es kneift und zwickt. Also muss eine neue Lederhose her, diesmal aus echtem Leder, die sich anschmiegt, immer weicher wird und für lange Zeit ein treuer Begleiter ist.

Denn: Lederhosen sind für mich ein Wardrobe Essential. Sie sind eine schöne Alternative zur schwarzen Skinnyjeans. Mein liebstes Modell ist knöchellang (wie so oft bei Isabel Marant gesehen), schwarz und ohne große Details wie Stitching oder Pads. Die Perfektion der Lederhose sieht man an den French Editors der Vogue, die oft ein hellblaues Seidenhemd und ihre schwarzen Heels dazu tragen, ohne zu rockig oder zu abgewetzt auszusehen. Gefunden habe ich mein neues Lieblingsmodell bei Styleicone, als wir uns ein Kleidungsstück aussuchen durften. Ich kombiniere die Lederhose mit längeren Oberteilen wie Hemden oder auch mit Basicshirts und High Heels. Wichtig: Den Doppel-Lederlook mit Lederjacke trage ich nie. Das ist mir persönlich zu sehr Motorradkluft statt Mode.

In die Mode gekommen sind Lederhosen dank Rock’n’Roll und 80er-Jahre-Glam. Während vorher viele Männer Lederhosen nur als Biker trugen, machten Musiker und Paradiesvögel die Hosen zum Renner. Hauptsache knalleng, schwarz oder rot. Heute sieht man Lederhosen selbst auf dem Laufsteg wie bei Balmain, Saint Laurent oder The Row. In der richtigen Kombination lässt sie sich auch in der Arbeit tragen, vor allem aber abends hat die Lederhose ihren großen Auftritt. Wer ähnlich wie Stella McCartney modetechnisch vegan lebt, kann weiterhin natürlich auch auf Kunstleder setzen.

Wer von euch hat ebenfalls eine Lederhose in seinem Kleiderschrank und möchte sie nicht mehr missen?

Alle unsere Wardrobe-Essentials auf einen Blick.

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5 Antworten zu “Wardrobe Essentials: Die Lederhose”

  1. In eine Lederhose möchte ich auch eines Tages investieren — solange muss das Kunstleder ausreichen… Ein Kombinationswunder ist die Günstig-Variante immerhin auch:)

  2. ich hab bloss eine kunstlederleggings – die liebe ich aber heiß und innig, besonders zu strick und boots.

    zu echtleder würde ich aus moralischen (und ganz hintenan gestellt auch aus finanziellen) gründen nicht greifen, ich setze mich gerade mal wieder recht intensiv mit verzicht im ethischen rahmen auseinander. mal gucken, zu welchem ergebnis mein wissen und gewissen kommen.

    trotzdem hast du dir da ne hübsche ausgesucht und auch die kombi kann ich mir (an dir) sehr gut vorstellen.

    • Liebe Mia,
      ja, ich wechsel zwischen Echt- und Kunstleder ab – kann den Verzicht aus ethischen Gründen auf jeden Fall verstehen. Ich esse ja beispielsweise kein Fleisch, aber trage trotzdem Echtleder – da muss jeder für sich den richtigen Weg finden!
      Vielen Dank – ich werde sie bald mal in einem Outfit tragen!
      Liebe Grüße!

  3. Meine Mutter hat mir ihre alte Lederhose geschenkt, die ich auch hin und wieder zu schlichten Oberteilen trage. Wenn es warm ist, sollte man sie allerdings nicht tragen. Es ist zwar nicht so unangenehm wie Kunstleder, aber man fängt trotzdem ziemlich schnell an zu schwitzen ^^

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