Wardrobe Essentials: Die Sonnenbrille

10. Juni 2015 von in

What a shame! Da haben wir die Wardrobe Essentials Rubrik seit Anfang an in unserem Magazin – und bisher habe ich das Summer Essential schlechthin – die Sonnenbrille – total vernachlässigt. Vielleicht liegt’s daran, dass mir Sonnenbrillen bis zu diesem Sommer noch nie so richtig wichtig waren? Einzig eine Ray Ban Wayfarer war jahrelang mein treuer Begleiter. Das hat sich jedoch geändert, schließlich macht die Sonnenbrille ein Outfit im Sommer erst so richtig cool: Mittlerweile hat sich eine stattliche Anzahl an  Sonnenbrillen bei mir angesammelt. Und es werden immer mehr: Neben einem wunderbaren neuen Exemplar, das ich euch demnächst zeigen werde, durfte auch diese Sonnenbrille von Ray Ban bei mir einziehen. Der Klassiker neben der Wayfarer. Wie ihr wisst, hatte ich bereits eine, sie ist aber meinem „Sonnenbrillen-müssen-alles-aushalten-und-ich-schmeiße-sie-in-jede-Tasche“-Drang zum Opfer gefallen. Krachbumms, und sie war kaputt. Kurzerhand musste also eine neue her. Schließlich passt die Aviator – vor allem im Sommer – irgendwie immer.

Sonnenbrillen gibt es übrigens schon immer – bereits im alten Rom hielten sich die Kaiser grüne Smaragde als Sonnenschutz vor die Augen. Die erste richtige Sonnenbrille entstand im 15. Jahrhundert, als bunte Gläser in Brillengestelle eingefasst wurden. UV-Schutz, wie sie Sonnenbrille heute haben, gab es damals noch nicht. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte Josef Rodenstock eine Brille, die das UV-Licht wegfiltern konnte. Zuvor hatte man immer öfter auf gelbe Gläser aus Bernstein zurückgegriffen, weil diese besser gegen das Sonnenlicht wirkten, als blaue Gläser. 1930 – also knapp 25 Jahre später stellte die amerikanische Firma Bausch & Lomb serienmässig erstmals Sonnenbrillergläser her. 1934 kam die erste Brille von ihnen auf dem Markt: die heutige Aviator-Brille von Ray Ban. Denn der Gläserproduzent gründete kurz darauf die Tochterfirma namens Ray Ban und ließ Aviator und Wayfarer produzieren. Bis heute sind die beiden Modelle unter den meist verkauften Sonnenbrillen der Welt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass bis heute auch Prominente diese Klassiker gerne tragen. Schon Stars wie James Dean, Marylin Monroe oder Audrey Hepburn spazierten mit der Brille durch den Sommer.

Und auch meine liebsten Sonnenbrillen sind die Klassiker  Aviator oder Wayfarer, seit Neuestem finde ich aber auch Gefallen an sogenannten Cat-Eye-Modellen. Wichtig ist mir bei einer Sonnenbrille, dass sie auch wirklich vor der Sonne schützt. Was hilft eine schicke Brille, wenn ich kaum was sehen kann oder meine Welt plötzlich rosa erscheint, aber sonst nichts bringt? Richtig, nichts!

Ansonsten muss sie stabil sein, weil ich wirklich nicht zimplerlich mit den Sonnenbrillen umgehe. Ich schmeiße sie umher, packe sie in die Handtasche ohne Etui und immer wieder fällt sie mir vom Kopf.

Außerdem: Sie darf bei meinem Gesicht nicht zu klein sein. Das wirkt sonst schnell komisch. Was dazu führt, dass ich nur sehr selten Sonnenbrillen online kaufe. Ich muss die Brille an mir sehen, sie anprobieren, mich durch Muster und Farben sowie Formen testen. Und mal ehrlich: Diese Life-View-Möglichkeiten funktionieren online sowieso nie richtig.

Bei der Aviator Sonnenbrille liebe ich vor allem das geringe Gewicht. Einmal auf der Nase, spürt man sie kaum noch (deswegen vielleicht auch die Empfindlichkeit in Sachen Umherschmeißen). Außerdem verleiht sie jedem Outfit einen Hauch Lässigkeit. Selbst zum Kleid – wie hier – wirkt sie nicht unpassend, sondern gibt dem Outfit den restlichen Schliff. Und das genau liebe ich an Sonnenbrillen: Sie machen ein Outfit erst besonders. Die Sonnenbrille entscheidet ganz schnell, in welche Richtung das gesamte Outfit gerückt wird. Für mich, die eher schlichte Outfits trägt, ein wichtiger Aspekt. Soll das Outfit extravaganter sein, trage ich eine Cat-Eye, will ich Lässigkeit, wird’s die Aviator, klassisch ist es mit der Wayfarer undundund.

Und wer von euch ist ebenfalls so sehr in Sonnenbrillen verliebt wie ich?

In Zusammenarbeit mit Online-Marketing.

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5 Antworten zu “Wardrobe Essentials: Die Sonnenbrille”

  1. Sonnenbrillen sind ein absolutes Muss sobald die Sonne scheint, kaum etwas wertet ein Outfit so auf!
    Was ich jetzt aber doch mal anmerken muss: Normalerweise hab ich nichts gegen gesponserte Beiträge, mir ist bewusst, dass das für Vollzeit-Blogger notwenig ist. Aber dieser Beitrag kommt mir dermaßen lieblos zusammengestellt vor, es gibt keinerlei Bezug dazu, ob und warum die Sonnenbrille ein Wardrobe-Essential ist. Mehr hat man das Gefühl, dass die Sätze eben so formuliert wurden, dass die Links zum Onlineshop XY auch ja perfekt optimiert sind. Wirkt also nicht so, als hätte man hier die Sonnenbrille in dieser Essentials-Rubrik vergessen, sondern sie jetzt einfach notgedrungen in dieses Format gepresst, um die Links zu platzieren. Normalerweise finde ich die Sponsorships auf amazed dezent und angenehm gesetzt, aber dieser Beitrag hinterlässt – bei mir – einen faden Beigeschmack.

    • Liebe Ana,
      vielen Dank für deinen Kommentar und deine konstruktive Kritik.
      Ich habe tatsächlich bisher die Sonnenbrille in der Essentials-Rubrik vergessen – ich war ganz verwundert, dass ich sie bisher gar nicht aufgegriffen habe. Dass ich sie mache, war schon länger klar, die Zusammenarbeit hat sich jetzt ergeben. Ich habe dank deiner Kritik noch mehr Essentials-Facts eingebaut, tatsächlich wurde der Artikel aber nicht einfach hingeklatscht, um die Werbung zu präsentieren, im Gegenteil, wir alle machen uns immer Gedanken, wie und wo Werbung sinnig und authentisch gesetzt werden kann. Wenn liegt das Ganze eher an meinem Lernstress, aber ich verspreche: Es wird wieder besser! :)
      Liebe Grüße!
      Antonia

      • Ach also, ehrlich gesagt kam es mir gar nicht so vor. Für mich absolut passend, gerade du und Amelie tragt ja oft Sonnenbrillen zu euren Outfits, für mich also alles stimmig und gut. Ihr macht also so oder so ‚Werbung‘ für Sonnenbrillen, warum sollt ihr also nichts davon haben? Weiter so, ihr macht das prima!

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