Cherry Picks #4

11. Februar 2018 von in

„Homeoffice? Du hast ein entspanntes Leben!“ Das ist nur einer von vielen Sätzen, die man als Freiberufler immer wieder zu hören kriegt. Und ja, morgens nicht das Haus verlassen zu müssen, ist entspannt. Allerdings arbeitet man als Selbständiger an einem Homeoffice-Tag meist doppelt und dreifach so viel „weg“, wie in einem Tag Büro als Festangestellter mit vielen Kaffeepausen. Pausen und Feierabende sind schließlich genauso flexibel in die andere Richtung – welche Dinge man sich als Selbständiger noch so anhören darf, hat jetzt.de für uns!

Diese und letzte Woche haben wir viel vom Sparen gesprochen. Das ist zwischendurch auch gut und wichtig, um den eigenen Konsum zu hinterfragen und ins Gleichgewicht zu bringen. Dass es manchmal aber auch ganz unerklärlich glücklich machen kann, vermeintlich Sinnloses zu kaufen, beschreibt Leandra Medine hier ganz wunderbar. Und genau solche Teile machen doppelt und dreifach Spaß, wenn man sie nicht als selbstverständlich ansieht.

Die besondere Lebenskunst liegt in den kleinen Dingen – zum Beispiel in dem, was man trägt, wenn absolut niemand zusieht. Jogginghose und Hoodie in allen Ehren, aber manchmal zaubert auch zu Hause ein bisschen Abwechslung erst die richtige Laune herbei. Was man neben der Jogginghose so tragen kann, und wie das Ganze aussehen kann, erzählt Claire hier – ich sage nur KAFTAN!

Unseren Hamburger Kolleginnen von Femtastics gratulieren wir außerdem ganz herzlich: Diese Woche haben sie mit Homtastics das männliche Äquivalent gelaucht! Statt Homestories gibt es hier allerdings vor allem spannende Karriere-Interviews und Arbeitsplatzbesuche zu sehen. Wir wünschen alles Beste und gratulieren zum Start!

 

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9 Antworten zu “Cherry Picks #4”

  1. Danke für die schöne Zusammenstellung!
    Geht es nur mir so oder springt die Beschreibung von homtastics vs. femtastics ziemlich unangenehm ins Auge? Bei den Frauen geht es um Homestories und Interior, bei Männern um spannende Karrieren und Arbeitsplätze?! Puh.
    Herzlichst, Franni.

  2. Hi Franni, danke für deinen Kommentar. Sowohl bei femtastics als auch bei homtastics besuchen wir die Frauen und Männer mal zu Hause, mal am Arbeitsplatz oder auch mal nur auf einen Kaffee an dem Lieblingsplatz. Und auch die Interviews sind ähnlich aufgebaut: Mal steht die Karriere oder der Beruf im Fokus, mal das Hobby oder der Lebensstil – wir machen keinen Unterschied, ob Männlein oder Weiblein – es geht um die spannenden Geschichten von tollen und ganz unterschiedlichen Menschen. Liebe Grüße, Katharina

  3. „… arbeitet man als Selbständiger an einem Homeoffice-Tag meist doppelt und dreifach so viel „weg“, wie in einem Tag Büro als Festangestellter mit vielen Kaffeepausen.“
    Puh, also solche Aussagen finde ich leider etwas schwierig. Sicher, bei Freiberuflern sind Wochenendschichten nicht unüblich. In Werbeagenturen, Start-Ups etc. kann dies aber ebenso vorkommen. Kommt es nicht eher auf die Branche bzw. auch das Unternehmen an?
    Ich verstehe zu 100%, dass solche Aussagen zum Freelancer-Dasein nerven, aber andersrum sollte man die eigenen Formulierungen dann eventuell auch etwas bedachter wählen. Einen Tick
    weniger „überheblich“ hätte es doch auch getan ;-) ansonsten wunderbare cherrypicks – wie immer!

  4. Danke Lisa, ich habe mir genau das gleiche gedacht. Ich arbeite auf einer Intesivstation und kann über die vielen „Kaffeepausen“ zwar irgendwie schmunzeln aber von meiner Realität ist es doch ziemlich weit entfernt. Festanstellung und viel „wegschaffen“ schließen sich nicht unbedingt aus.

    • Natürlich nicht, da hast du vollkommen recht. Ich habe beim Schreiben sowieso nur meine Branche im Kopf gehabt und an verschiedene Erfahrungen von mir selbst gedacht, wie sich feste Tageszeiten in Büros und freie Arbeitszeiten im Homeoffice so für mich gestaltet haben. Gerade zu Beginn meiner Berufstätigkeit saß ich immer wieder in Praktika herum, ohne wirkliche Aufgaben zu haben, aber musste trotzdem die Arbeitszeiten absitzen, und auch meine Kollegen waren nicht durchgehend beschäftigt. So etwas passiert im Homeoffice nicht, weil man keine Leerlaufzeiten hat und es einem nur selbst zugute kommt, möglichst effektiv zu arbeiten. Diese Herangehensweise, dass man nur für das bezahlt wird, was man tatsächlich schafft, ist einfach eine andere, als für die Arbeitsstunden bezahlt zu werden – das heißt aber selbstverständlich nicht, dass in Büros nur herumgesessen wird. War zugegebenermaßen zu flapsig formuliert und eventuell auch ein bisschen angesäuert von den Vorurteilen, die der Artikel anspricht :)

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