Outfit: Die ruhigsten Ferien aller Zeiten

11. Januar 2021 von in ,

Jacke – H&M, Strickjacke – Nakd, Tshirt – Reformation (fair fashion),
Jeans – Topshop, Tasche – Hvisk, Socken – H&M,
Sneaker – Adidas via & other stories

Ich sende euch ein müdes Hallo im neuen Jahr. Meine Ferien sind vorbei – und ich bin ein bisschen traurig darüber. Die Tage zwischen Weihnachten und Heilig Drei Könige sind die schönsten im Jahr. Es sind die Tage im Jahr, an denen Ruhe einkehrt, ich mein Mailpostfach wirklich zu 100% ignoriere und einfach nur von Tag zu Tag lebe. Dieses Jahr waren die Weihnachtsferien noch ein bisschen ruhiger – Pandemie sei Dank. Ich weiß, den meisten von euch (und auch mir) reicht es langsam mit Covid19, und doch war diese mehr als entschleunigte Zeit dieses Mal ein Segen.

Ich konnte das erste Mal gefühlt in 2020 abschalten und einfach nur tun und lassen, worauf ich Lust hatte. Das wahre Feriengefühl auskosten und tatsächlich auch sehr unsozial sein. Heißt: Freund*innen habe ich nur digital getroffen, manchmal auch erst Tage später auf Nachrichten reagiert. Und um ehrlich zu sein: Das tat so gut.

Was habe ich also getrieben? Ich habe natürlich jeden Tag meine 10.000 Schritte gemacht, morgens und abends eine Runde an der frischen Luft. Ich habe fünfmal die Woche Sport gemacht – und möchte das auch im Arbeitsalltag beibehalten. Ich habe digitale Spieleabende gehabt und gemerkt, wie sehr mir richtige Interaktion fehlt. Ich habe ganz viel frisch gekocht und mittags gerne Hummus mit roter Beete gegessen. Ich habe meine Küche ausgemistet, meinen Kleiderschrank unter die Lupe genommen und beschlossen: Da kann noch mehr ausziehen. Ich habe endlich wieder Bücher gelesen, die Zeit und SZ durchgeblättert und gleichzeitig stundenlang Tüll & Tränen (guilty pleasure) geguckt. Ich habe ganz viele bequeme Sachen getragen und mir wenig Kopf über Mode gemacht. Ich habe nach größeren Wohnungen in München geguckt und überlegt, ob vielleicht ein Umzug in eine andere Stadt mehr Sinn macht, als horrende Mieten zu bezahlen. Ich habe das erste Mal Silvester via Facetime gefeiert, ganz viele Kekse gegessen und einfach nur die Zeit genossen.

Das schönste Geschenk gab es dann übrigens vergangene Woche, als es schneite. Ich liebe Schnee über alles und das war wirklich die Krönung der Ferien. Nächste Woche soll es nochmal mehr schneien hier in München – und das macht den Einstieg in die erste Arbeitswoche von 2021 auf jeden Fall sehr viel leichter. Kurzum: Meine Ferien waren perfekt.

Was ich in den Ferien sonst noch getragen habe – Spoiler: sehr unaufgeregt

Am ersten Tag des Schneefalls ging es ganz früh morgens raus. Die Menschenmassen meiden und die Stille in der Natur genießen. Mein Herz war so voller Glück, mehr kann ich eigentlich gar nicht dazu sagen.

Getragen habe ich nur alte Sachen, wie einen Topshop-Mantel, der auch bei Minusgraden warm hält. Meine Agneel-Tasche begleitet mich nun schon sehr lange und ist wahrscheinlich meine meistgetragene Tasche aller Zeiten. Und nächste Mal trage ich auch wärmere Boots im Schnee, versprochen. Dafür habe ich gelernt, endlich Socken zu getragen! Früher wäre ich mit nackten Knöchel durch den Schnee marschiert. Man wird ja zum Glück älter und schlauer.

In der ersten Ferienwoche lag noch kein Schnee, dafür schien die Sonne. Und das macht gute Laune, auch bei kalten Temperaturen. Den Steppmantel von Edited besitze ich schon über ein Jahr, diese Ferien war er mein liebster Begleiter. Hält warm, macht einen aber nicht zum Michelin-Männchen. Die Tasche ist von Hvisk und super praktisch für Spaziergänge, das wichtigste passt rein, und man hat die Hände frei. Mütze ist von H&M, Lieblingssneaker von Adidas.

Sonnenbrille im Dezember – besser geht es eigentlich nicht. Mein All-Black-Look ließ mich endlich mal wieder etwas modischer fühlen, auch wenn ich ehrlich sagen muss: Spektakulär ist anders. Alle Teile kennt ihr schon, Mantel ist alt und von Zara, Tasche ebenfalls. Sneaker sind von Adidas, Sonnenbrille von Rayban. Und die Jeans natürlich von Topshop.

Gestern war der letzte Urlaubstag und auch der kälteste Tag. Bei -5 Grad Celsius marschierte ich nochmal durch den Schnee und genoß die Sonnenstrahlen auf der Theresienwiese. Ich liebe München und hasse die Mietpreise. Also hoffe ich auf ein Wohnungswunder in 2021 und genieße solange diese Stadt. Mein Mantel ist alt und von Topshop, der Hoodie von Weekday. Die Tasche ist von Hvisk, die Sneaker von Adidas.

Sharing is caring

3 Antworten zu “Outfit: Die ruhigsten Ferien aller Zeiten”

    • Ja, ich liebe meine Wohnung so sehr und würde am liebsten für immer hier bleiben. Aber langfristig wollen mein Freund und ich zusammen leben – und da ist diese Wohnung leider zu klein. Also suche ich jetzt schweren Herzens ein bezahlbares Reich in meinem Viertel, das an meine liebste Wohnung rankommt ❤️ Alles ohne Eile, aber in München muss man ja leider frühzeitig die Augen und Ohren offen halten!

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Absenden des Kommentars bestätigst Du, dass Du unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen hast.