Period Pants

Period Pants: Der große Vergleich von Ooia, Femtis, Pourprées und Kora Mikino

29. Juli 2020 von in

Period Pants: Immer mehr Marken bieten sie an, und einmal angeschafft, kann die Menstruations-Unterwäsche immer wieder verwendet werden. Jeder Tampon hingegen ist einzeln mit Plastik umwickelt, eine Binde besteht zu mehr als 50% aus verschiedenen Kunststoffen, pro Jahr landen allein in der EU 50 Milliarden Menstruationsprodukte im Müll oder werden die Toilette heruntergespült. Aber nicht nur das Müllproblem bringen Tampons und Binden mit sich: Sie kosten regelmäßig Geld, selbst nach der Mehrwertsteuersenkung, denn die Preise werden nun einfach schleichend erhöht. Dass Tampons nicht nur das aufsaugen, was sie sollen, die Vaginalflora durcheinanderbringen können und sogar Chemikalien aus dem Baumwoll-Anbau enthalten können, kommt noch dazu – die Inhaltsstoffe von Tampons sind bis heute nicht deklarationspflichtig, obwohl sie so nah am beziehungsweise im Körper getragen werden.

Ganz klar, auch ich benutze gerne Tampons, weil sie einfach praktisch sind, man quasi nichts mehr von seiner Periode mitbekommt, und man sich, wenn es darauf ankommt, auf sie verlassen kann. In den letzten Jahren kamen nun allerdings immer mehr Alternativen zu Tampons oder gar Binden, die ich allein aus Müllgründen ungern verwende, auf den Markt, die mein Interesse geweckt haben. Die Menstruationstasse zum Beispiel, die allerdings besonderes Fingerspitzengefühl erfordert, und mich in gewissen Momenten auch schon im Stich gelassen hat. Ein Konzept, an dem ich allerdings noch gar keinen Haken sehe, ist Menstruations-Unterwäsche.

Period Pants sind nachhaltig, weil wiederverwendbar, und funktionieren kurz gesagt so: Die Unterhose selbst übernimmt die Funktion der Binde, besteht im entscheidenden Bereich aber aus so schlauem Material, dass man weder Geruch, noch Feuchtigkeitsgefühl wahrnimmt. Der Rest der Panty kann aus Spitze sein, aus Baumwolle oder aus anderen angenehmen Materialien, die Schnitte reichen von der bequemen High-Waist-Pant bis zum Spitzenslip. Und das Beste: Menstruations-Unterwäsche kann gewaschen und damit immer, immer wieder benutzt werden. Die Kosten liegen im Schnitt bei 30-45 Euro pro Panty, und wer ganz auf Menstruationsunterwäsche umsteigen möchte, sollte ca. 7-8 Stücke besitzen, damit sie easy für eine Periode reichen. Aber auch weniger können sinnvoll sein und zum Beispiel nur die leichten Tage abdecken, an denen ein Tampon sich oft schon unangenehm anfühlen kann.

Mittlerweile gibt es immer mehr Brands, die Period Pants anbieten. Und mit jedem neuen Anbieter habe ich mich mehr gefragt: Worauf kommt es bei Menstruations-Unterwäsche eigentlich an? Wie soll ich entscheiden, von welcher Marke ich mich eindecke?

Es gibt diverse Kriterien, die Period Pants erfüllen sollte: vom trockenen Tragegefühl und Sicherheit vor dem Auslaufen duch stabile Passform über die Materialien, die Aufnahmefähigkeit, den Preis, die Produktionsbedingungen und die Produktrange. In den vergangenen zwei Monaten habe ich Menstruations-Pants von vier verschiedenen Anbietern getestet, die ich hier miteinander vergleichen möchte. Vorne weg: Bei keiner einzigen Panty hatte ich ein unangenehmes Gefühl, und die Unterschiede stellen sich nur beim genaueren Hinsehen heraus. Von keiner Marke wurden wir außerdem für diesen Artikel bezahlt, sondern haben Presse-Samples ohne Bedingung zur Verfügung gestellt bekommen. Hier kommt der genauere Blick auf die vier Marken Ooia, Femtis, Pourprées und Kora Mikino!

Period Pants von ooia (vormals ooshi)

Die Ooia Period Pants kenne und benutze ich schon seit Längerem, ooia hat ein immer größer werdendes Sortiment und richtet sich mit Still-BHs auch an Mütter. Die ooia-Technologie basiert auf dem „magic membrane system“: die körpernächste Schicht ist aus Merinowolle, die äußerste Schicht aus einer atmungsaktiven, aber flüssigkeitsundurchlässigen Membran. Die mittlere Schicht besteht aus Fasern, die Feuchtigkeit aufsaugen, und zusätzlich mit einem zertifizierten Wirkstoff auf Silberbasis angereichert sind – ooias tragen dadurch als einzige Perioden-Pants-Marke das Siegel „antibakteriell“. Silberchlorid sorgt für ein antibakterielles Milieu, ist aber ein Biozid, das auch umstritten ist.

Das offizielle Statement von ooia zum Thema Bakterien und Keime:
„Bakterien und Keime sterben in der Wäsche erst bei über 70 Grad. Da Periodenunterwäsche aus Konstruktionsgründen nicht bei diesen Temperaturen waschbar ist, ist es ist unabdingbar, dass bakterienhemmende Wirkstoffe eingesetzt werden. Sonst vermehren sich Gerüche und es entstehen Krankheiten. Trotzdem werden von manchen Anbietern keine bakterienhemmenden Wirkstoffe eingesetzt.
ooia ist der einzige Anbieter, dem das Thema Gesundheit so wichtig ist, dass die bakterienhemmende Wirkung sogar vom unabhängigen Institut Hohenstein zertifiziert ist.
Sehr gute Wirksamkeit zeigen bakterienhemmende Wirkstoffe wie Silberchlorid. Wichtig ist vor allem, dass keine Nanopartikel eingesetzt werden, da sie im Verdacht stehen, in Zellen eindringen und Schäden hinterlassen zu können. Trotzdem werden sie von einigen Anbietern noch eingesetzt. Bei ooia werden keinen Nanopartikel eingesetzt.
Wichtig ist auch, dass es keine anerkannte Studie gibt, dass Bambusfasern ausreichend natürlich antibakteriell wirken.“

Getestete Pantys: Highwaist, Spitzenslip und die Shorty für starke Tage
Preis: 26,95 € bis 44,95 €, die meisten ooia-Slips kosten 33,95 €, 5 € Versand. Ab 3 Stück 10% Rabatt, ab 5 Stück 15%.
Größen: 32-34 bis 54
Absorbtionsmenge: Der String fasst einen Tampon, die meisten Ooia-Pants bis zu drei Tampons an Flüssigkeit, die Shorty bis zu 6 Tampons
Materialien: In Ooia-Pants wird Baumwolle, recycletes Polyamid, Elasthan, Modal, Polyester und Merinowolle verwendet. Im Schritt kommt Merinowolle in der äußersten Schicht zum Einsatz, weil sie sich selbst nicht vollsaugen kann und die Feuchtigkeit an die darunter liegende Saug-Schicht weiterleitet – so entsteht ein trockenes Tragegefühl.
Produktrange: Neben Menstruationsunterwäsche bietet ooia auch wiederverwendbare Still-BHs an – in Deutschland werden pro Jahr im Schnitt 300 Millionen Einweg-Stilleinlagen verbraucht.
Waschbarkeit: 40 Grad
Produktionsbedingungen: Ooias werden mit Stoffen aus Europa in Nähereien in Portugal und Litauen genäht, die nach zertifizierten ökologischen und sozialen GOTS-Standards arbeiten. Die verwendete Wolle stammt von Merinoschafen aus Freihaltung und die Wolle wird mulsesing-free gewonnen, das Polyamid der Außenstoffe besteht aus recyceltem Material.

Fazit: Ich mag den Slip mit Spitze besonders, weil er im Obermaterial aus Baumwolle besteht und sich das für mich am besten anfühlt. Bei allen ooia-Slips kommt man allerdings nur mit Naturmaterialien in Berührung, auch wenn die äußeren Schichten bei manchen Pantys wie der Highwaist aus Kunstfasern sind, die für Stabilität sorgen.

Menstruations-Pants von Femtis

Auch die Periodenunterwäsche von femtis setzt auf mehrere Membrane: Hier sind es vier Lagen, die bei jeder Panty genau beschrieben sind. Femtis spricht sich klar gegen Biozide wie Silber­chlorid aus.

Das offizielle Statement von Femtis zur Verwendung von Bioziden:
Die Vagina ist die sensibelste und absorptionsfähigste Stelle Deines Körpers. femtis ist der erste deutsche Periodenslip-Anbieter, dessen Slips frei von Silber­chlorid und anderen Bioziden sind, denn diese können Umwelt und Gesund­heit gefährden. Ins­besondere folgende gesundheitsgefährdenen Schad­stoffe sind in femtis Menstruationsunterwäsche nicht enthalten:
Silber­chlorid: lt. Bundesumweltministerium können Biozide wie Silber in Kleidung allergische Reaktionen erzeugen, die hauteigene Bakterien­flora beein­trächtigen und zur Resistenz­entwicklung von Krankheits­erregern beitragen.
Zinkpyrithion: lt. OEKO-TEST steht das Anti­schimmel­mittel im Verdacht, die Fort­pflanzungs­fähigkeit zu gefährden. Magazine wie UTOPIA oder FOCUS empfehlen, Periodenunterwäsche mit Silber und anderen Bioziden zu meiden. Auch das Magazin Gesundheitstipp rät von Periodenunterwäsche mit Silber ab und zitiert eine Frauenärztin: „Biozide können die Bakterien der Hautflora reduzieren. Das erhöht das Risiko für Infektionen.“
Da manche Perioden­unterwäsche-Anbieter Biozide wie Silber­chlorid nicht direkt ausweisen, lohnt es sich, die Produkt- und Material­beschreibungen genau zu prüfen. Oft verstecken sich Biozide wie Silber­chlorid hinter Begriffen wir „Bakterienhemmung“ oder Formulierungen wie „Bioaktive Silbersalze“, die auf das Green­washing von Bioziden hindeuten. Diese sollten kritisch hinterfragt werden.

Getestete Pantys:  Spitzenslip Alwa, Midwaist-Lene und Highwaist-Jule, die jeweils in einem Zip-Beutel kommen, sodass man sie nach dem Tragen auch unterwegs gut transportieren kann.
Preis: 26,80 € bis 29,40 € – die günstigeren Preise kommen laut Femtis unter anderem durch Verzicht auf PR-Agenturen und andere Marketingaktionen zustande. Ab 3 Pantys gibt es Mengenrabatt bis zu 20%, der Versandpreis liegt bei 2,80 €.
Größen: XXS (30) bis XXXL (52)
Absorbtionsmenge: Auch hier fasst der String Svea einen Tampon, die Pantys für mittlere Tage fassen 2 bis 2,5 Tampons und der Highwaist-Slip Jule mit 3 Tampons am meisten Flüssigkeit.
Materialien: Bei jeder Artikelbeschreibung kann man die verwendeten Materialien nachlesen. Die Schicht, die die Haut berührt, ist aus GTOS-zertifizierter Bio-Baumwolle. Femtis ist PETA-zertifiziert und vegan und verwendet daher keine Merinowolle.
Produktrange: Alle 10 Slips sieht man hier im direkten Vergleich.
Waschbarkeit: Nach dem Gebrauch soll man die Femtis-Pantys direkt kalt von Hand auswaschen und dabei nicht rubbeln. Dann direkt oder später mit der Maschine bei 40 Grad waschen, anschließend an der Luft trocknen lassen. Keinen Weich­spüler verwenden, nicht bügeln, nicht trockner­geeignet.
Produktionsbedingungen: Femtis produziert fair in Asien: mit moderner, sicherer Produktion, ohne Verwendung von Bioziden und mit fairen Löhnen, mit der z.B. eine Näher*in das Einkommen ihrer Familie alleine sichern kann.

Fazit: Die Femtis-Pantys fühlen sich angenehm natürlich und atmungsaktiv an wie normale Baumwoll-Unterhosen, was ich sehr mag. Ob der Verzicht auf Biozide gut für die Gesundheit ist oder gerade schlecht, weil nicht antibakteriell genug, kann ich nicht beurteilen. Die Verwendung von Bioziden scheint ein Thema zu sein, an dem sich die Meinungen spalten, und das jeder für sich selbst beurteilen muss – mit Femtis hat man auf jeden Fall eine Marke, die ohne Biozide auskommt.

Perioden-Unterwäsche von Pourprées

Die nachhaltigen Bio-Baumwoll-Pantys von Pourprées kommen aus Frankreich und stellen das Gefühl, wirklich schöne Unterwäsche anzuhaben, in den Mittelpunkt. Jede der drei Modelle hat Spitzenbesatz, und sieht wirklich alles andere als so aus, wie man sich Menstruationsunterwäsche im ersten Moment vorstellt. Die Pourprées-Pantys haben eine 3-Schichten-Technologie und fühlen sich an, wie richtig hochwertige Baumwoll-Spitzenunterwäsche.
Auch Pourprées verwendet bewusst keine Biozide wie Zinkpyrithion oder Silberchlorid und auch keine Nanopartikel.

Getestete Pantys: Cattleya und Rose
Preis: 34 bis 44 €, 2,80 € Versand, Sets mit bis zu 5 Stück möglich, die Paket-Rabatte anbieten
Größen: 30-56
Absorbtionsmenge: Rose und Paeonia Menge von 3 Tampons auf, Cattleya die Menge von 3-4 Tampons.
Materialien: Auch Pourprées sind vegan, verwenden GOTS-zertifizierte Bio-Baumwolle und sind nach dem OekoTex Standard 100 zertifiziert. Die Spitze wird in französischen Familienwerkstätten hergestellt.
Produktrange: 3 Slips: Cattleya und Rose bleiben im Sortiment, Paeonia wird wegen des Spitzenherstellers eingestellt. Im Herbst kommt dafür eine neue Panty für starke Tage ins Sortiment.
Waschbarkeit: Es wird empfohlen, die Pourprées-Slips nach dem Tragen kurz kalt auszuspülen und dann bei 30°C im Schonwaschgang oder Feinwäsche-Programm in einem Wäschesäckchen zu waschen, zusammen mit anderer dunkler Wäsche. Man kann die Slips auch bei 40°C waschen, allerdings wird dadurch die Spitze möglicherweise etwas schneller abgenutzt.
Produktionsbedingungen: Pourprées werden fair in Frankreich produziert und tragen das Siegel „Origine France Garantie“, was für gute Löhne und Arbeitsbedingungen steht.

Fazit: An den Pourprées liebe ich die Kombination aus angenehmer Baumwolle und der fein hergestellten Spitze. In jeder Pourprées-Panty fühlt man sich wohl und hat nicht das Gefühl, nicht vorzeigbare Me-Time-Unterwäsche zu tragen.

Menstruations-Pantys von Kora Mikino

Die Kora Mikino Pants bestehen aus wahnsinnig angenehmem, weichen und natürlichem Micro Modal und haben eine Zwei-Schichten-Technologie. Auch sie haben eine antibakterielle Wirkung durch Silberchlorid, auf Zinkpyrithion oder Nano-Silber wird verzichtet.

Das offizielle Statement von Kora Mikino zur antibakteriellen Wirkung:
Die Vermehrung von geruchsverursachenden Bakterien wird durch bioaktive Silbersalze verhindert, diese sind mit einem Umweltsiegel zertifiziert. (Reaktionsmasse Silberchlorid und Titandioxid; Silber Sodium Zirconium Salz). Unsere Panty enthält kein Nanosilber und kein Zinkpyrithon. Ökotest warnte 2018 vor Zinkpyrithion in Silberfinishings. Unser Öko-Silber enthält kein Zinkpyrithion! Das verwendete Silber ist fair in Deutschland produziert und ist ökologisch und effizient. Es sorgt selbst bei niedrigen Waschtemperaturen für Hygiene und Frische und spart dadurch Energie. Das von uns verwendete Silber wurde auf seine ökologischen Auswirkungen hin überprüft mit dem Ergebnis, dass das Silber keinen Einfluss auf die biologischen Klärstufen bei der Abwasserreinigung und somit auch keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt hat.

Getestete Pantys: Highwaist-Hilde, Slip Sivvi und den Spitzenslip Diane
Preis: 29 bis 38 € bei 5 € Versand.
Größen: 34-48
Absorbtionsmenge: Sivvy, Hannah und Hilde nehmen bis zu 30 ml Blut auf, das ist besonders viel und entspricht der Menge von drei normalen Tampons. Diane nimmt bis zu 20 ml Blut auf, Brazilian Selma bis zu 15 ml.
Materialien: Die Kora Mikino Pantys sind zu 90% aus Micro Modal, sogenannter „veganer Seide“, gewonnen aus Buchenholz aus nachhaltiger Waldwirtschaft in Europa und ist weniger wasserintensiv als Baumwolle. Das Material ist besonders weich und atmungsaktiv. Für Spitze wird recycletes Polyester verwendet.
Produktrange: Strings, Slips, Hipster und Highwaist-Pantys
Waschbarkeit: 40 Grad
Produktionsbedingungen: Kora Mikino produziert primär in Deutschland mit geringen Transportwegen hei hohen Umwelt- und Sozialstandards (GOTS, OekoTex, Siegel ‚Gesicherte Nachhaltigkeit‘ des Deutschen Instituts für Nachhaltigkeit und Ökonomie). Es wird mit Anpassungen der Schnittmuster versucht, keine oder so wenige Stoffrest wie möglich zu produzieren. Kora Mikino hat außerdem das PETA-Siegel vegan approved.

Fazit: Ich liebe das Material der Kora Mikino Pantys, das wirklich an Seide erinnert. Besonders die Spitzenpanty ist wirklich wunderschön, und die eleganteste aller Period-Pantys, die ich je anhatte. Auch die klassischen Slips sind durch das besondere Material wahnsinnig weich und bequem, die High-Waist hat ein schmales Gummiband oben.

Klar ist: Welche Menstruations-Pants-Marke die beste ist, kann man nicht pauschal sagen. Denn es gibt viel zu viele unterschiedliche Kriterien, die beim Kauf eine Rolle spielen.

Von den Materialien über die verwendeten antibakteriellen Wirkstoffe, den Preis und die Schnitte – am Ende ist die Entscheidung sehr individuell. Toll ist, dass es immer mehr Diversität und Auswahlmöglichkeiten in Sachen Menstruationsunterwäsche gibt, und die nachhaltige und wirklich angenehme Alternative zu Binde und Tampon sich hoffentlich immer mehr etabliert. Besonders an leichten Tagen, und wenn ich viel Zeit zu Hause verbringe, gibt es für mich keine bessere Alternative. Aber auch unterwegs benutze ich immer häufiger Period Pants. Wer von euch hat sie auch schon ausprobiert?

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12 Antworten zu “Period Pants: Der große Vergleich von Ooia, Femtis, Pourprées und Kora Mikino”

  1. Liebe Milena, ein sehr informativer Beitrag wie ich finde. Das mit den Bioziden war mir nicht klar. Ich frage mich, wie ein Slip nachhaltig sein kann, wenn sogar das Umweltministerium und Ärzte vor den Inhaltsstoffen warnen. Mit deinem Vergleich kann sich jetzt jeder eine gute Meinung bilden. Ich werde jetzt weiter recherchieren, welcher Anbieter zu mir am besten passt. Vielen Dank dafür und weiter so!

      • Danke für den tollen Tipp. Ich habe mich jetzt entschieden: Pro Period Pants und contra Biozide 😊 Bin schon sehr gespannt, sie zu testen, sollen schon morgen eintreffen. LG Leonie

  2. Super hilfreich. Dankeschön für deine Mühe bei diesem Artikel. Ich werde die Period Pants nun auch ausprobieren und mit deinem Vergleich fällt mir die Entscheidung deutlich leichter.

  3. Super hilfreich! Für leichte Tage echt ne Überlegung, sonst bin ich happy mit meine Menstruationstasse, nur am Anfang und am Ende funktioniert die oft nicht 100%

  4. Spannend! Wie lange hast du die Unterwäsche denn schon ausprobiert? Ich frage mich wie die nach einigen Jahren aussehen. Der Preis ist ja, zumindest verglichen mit der Menstruationstasse, ziemlich sportlich, wäre für mich also schon eine langfristige Investition.

    • Die letzten 2 Monate, und eine ooia schon ca. 2 Jahre. Die Spitze wird beim
      Waschen etwas weiter, aber sonst ist sie immer noch super. Glaube die Pantys ohne Spitze sind am langlebigsten!

  5. Wenn Menstruationstassen unzuverlässig sind, liegt das übrigens oft daran, dass sie nicht richtig sitzen. Es gibt so viele verschiedene und es spielen einige Faktoren eine Rolle (z.B. Stand des Muttermunds während der Menstruation, Stärke der Blutung, Stärke des Beckenbodens). Ich habe auch lange gedacht, dass ein Cup nichts für mich ist, bis ich mich beraten ließ (z.B. bei Ladyways oder Tassenfinder) und jetzt habe ich die perfekte Tasse gefunden und keine Probleme mehr.

    • Da hast du total recht, manche sitzen auch viel besser als andere bei mir. Allerdings benutze ich sie mittlerweile nicht mehr, weil ich einen Kupferball habe, und beim falschen Herausnehmen manchmal ein Unterdruck entstehen kann – und ich dann doch Angst habe, dass er damit verrutschen könnte. Sollte natürlich nicht passieren, wenn man alles richtig macht, aber aus Versehen ist das mit dem Unterdruck dann doch auch schon beim Rausnehmen bei mir vorgekommen. Müsste da auf jeden Fall noch ein bisschen üben!

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