Cherry Picks #5

25. Februar 2018 von in

Während ich seit Tagen krank im Bett liege und das Internet durchforste, das Gefühl habe, diese Woche war so gar nichts los, hoffe ich, euch gehts gut und ihr hüpft warm eingepackt durch die sonnige Kälte.
Ein bisschen was habe ich dann doch im World Wide Web entdeckt, also los geht’s mit den Cherry Picks!

Mein Highlight der Woche: Bundestagsreden gehen viral. Sicher, man kann diesen Trend als fragwürdig bezeichnen und dennoch habe ich mich diese Woche wahnsinnig über Cem Özdemirs und Wolfgang Kubickis Rede gegen den Antrag der AfD im Bundestag gefreut. Weil sie Haltung bewiesen haben – und das vor allen ihren Politikerkollegen. Das ist in dieser politisch verkorksten  Zeit so wichtig – und ein guter Ansatzpunkt gegen die Frustration der GroKo-Verhandlungen anzugehen.  Auch wenn ich weiterhin für das Gespräch suchen statt Niedermachen bin, manchmal muss man auf den Tisch hauen und sagen: So nicht. Cem Özdemir ist für die Werte unserer Gesellschaft eingetreten, das verdient Applaus. Politik hierzulande muss jetzt endlich wieder positiv betrachtet werden – und da hilft auch Viralität.

Caroline Sandström bin ich lange Zeit im Bloguniversum gefolgt, irgendwann habe ich sie aus den Augen verloren. Tine von Inattendu hat sie wieder ausgegraben und verweist nicht nur auf sie, sondern auch auf ihr wunderbares Apartment. Ein „Wiedersehen“, das Freude macht.

Der Montag steht uns morgen bevor, und damit wir bei der Arctic Kälte auch aus den warmen Federn kommen, hat This is Jane Wayne die richtigen Tipps für uns, die uns wach machen. Gerade so simple, herzerwärmende Wohlfühlposts erfreuen gerade mein Herz sehr und somit bleibt mir nur zu sagen: Ingwer-Shot, I’m in.

Die München-Kolumne unserer lieben Freundin Anja von MitVergnügen lese ich ebenfalls wahnsinnig gern. München hat eben seine kleine Eigenheiten, Klischees und Ecken und Kanten – und keine fängt sie so schön auf den Punkt ein wie Anja. Diese Woche das Thema: Wie schnell man sich in München arm und in der nächsten Sekunde reich fühlen kann. Ebenfalls unbedingt zum Anklicken: Johannas Kolumne für MitVergnügen zum Thema „Von Neukölln nach Untergiesing“.

Momentan verbringe ich meine Tage in Kuschelklamotten mit Wärmflasche und Ingwertee, aber auch sonst passiert es gerne mal, dass meine Modelust gegen Null sinkt. Am liebsten würde ich dann mehrere Tage einfach den fast identischen Look tragen. Man Repeller-Autorin Amelia hats ausprobiert und sieben Tage lang das selbe getragen. Das Fazit: Wir können uns alle entspannen, es ist so gut wie niemanden aufgefallen.

Und dann noch ein Anliegen für die nächsten Tage: Es wird kalt, sehr kalt. Wer draußen Menschen sieht, die frieren, sollte nicht zögern, zu helfen oder den Kältebus zu rufen. In jeder größeren Stadt gibt es einen, hier gehts beispielsweise zum Kontakt der Münchner Helfer.

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