Diskussion: Wie wichtig ist uns Geld?

23. Oktober 2019 von in

Wie wichtig ist mir Geld? Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Mir ist schon immer wichtig, dass ich genügend Geld habe, um meine Miete und Essen zu bezahlen. Den Rest? Den habe ich lange Zeit, wie ein Kind, das sein erstes Taschengeld bekommt, auch gerne ausgegeben. Zu viele Geschichten von Menschen, die jahrelang gespart hatten und am Ende nur ihre eigene Beerdigung bezahlten, hatten mich abgeschreckt. Dann lieber doch ein  bisschen mehr leben, Freude haben und nicht jeden Cent umdrehen und sich etwas gönnen. Doch wann ist das Gönnen zu viel?

Je älter ich wurde, desto mehr habe ich mich mit dem Thema Geld und Finanzen auseinandergesetzt. Madame Moneypenny half mir, ein paar Glaubenssätze bezüglich Geld aufzulösen und zu merken: Ein bisschen Sparfuchs sein schadet nicht. Vor allem, wenn man wie in meinem Fall kein Elternhaus hat, das einem früher oder später etliche Immobilien überschreiben wird. Also spare ich seit einiger Zeit brav, setze mich mit ETFs auseinander und überlege, wie ich es irgendwann vielleicht doch schaffen könnte, eine Wohnung in München zu besitzen. Ein kleiner Spoiler: Das wird schwierig.

Um mich anzuspornen, trat ich der Madame-Moneypenny-Gruppe bei und lernte eine neue Seite des Sparens kennen: Hauptsache Geld vermehren, ja nicht nur aus Liebe heiraten und wenn nur mit striktem Ehevertrag, und bitte auf keinen Fall für den Ehepartner finanziell in die Bresche springen, wenn er zum Pflegefall wird. Denn das kostet ja das eigene Vermögen! Aber sind die Liebe und eine Beziehung nicht auch dafür da? Füreinander einzustehen, egal was kommen mag. Endgültig wundern musste ich mich, als es hieß: Ein Eis nur, wenns sein muss, Konsum jeglicher Art hindert ja am Sparen. Ich verstehe den grundsätzlichen Denkansatz, und bin trotzdem zwiegespalten:

Wie viel Sparen ist notwendig? Wie viel Konsum ist okay?
Und was macht beides eigentlich mit uns?

Das habe ich einfach mal auch die anderen gefragt – und eine Diskussion voller unterschiedlicher Meinungen losgetreten.

Milena

Den Gedanke, finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen, finde ich für Frauen unfassbar wichtig. Mit dem Grundsatz, immer eigenes Geld zu verdienen und ein eigenes Konto zu besitzen, bin ich aufgewachsen. Und kann kaum glauben, dass so viele Frauen, auch aus meinem Umfeld, im Laufe ihrer Zwanziger doch Schritt für Schritt in die Abhängigkeit von ihrem Partner gelandet sind: Durch Schwangerschaften, die oft die logische Schlussfolgerung hatten, eben erst mal beruflich zu pausieren, das Studium doch nicht fertig zu machen oder die Chance des Stipendiums an der Super-Uni eben doch nicht wahrzunehmen. Vorübergehend, gut durchdacht und mit Rentenvorsorge durch den Partner sind berufliche Pausen völlig legitim, in der Realität werden aus den Pausen allerdings erschreckend oft Abhängigkeiten, die bleiben.

Was Partnerschaften angeht, finde ich eigenes Geld zu verdienen mindestens genauso wichtig wie eigene Freunde oder eigene Hobbies: Nur wer nicht vom Anderen abhängig ist, kann eine Beziehung auf Augenhöhe und Freiwilligkeit führen. Und auch unabhängig davon, ob eine Beziehung im Spiel ist oder nicht, finde ich es für mich selbst sehr befreiend, finanziell unabhängig zu sein. Momentan beschäftige ich mich immer mehr mit verschiedenen Investment-Möglichkeiten, was sich mehr anfühlt wie ein Hobby, als wie eine dieser schwierigen Erwachsensein-Aufgaben. Doch da liegt für mich auch die Grenze: Ich sehe das Thema Sparen gerne locker, wie auch das Thema gesunde Ernährung macht es mir zu einem gewissen Grad Spaß, meinen Alltag möchte ich davon aber nicht bestimmen lassen. Ein Haushaltsbuch mit allen Ausgaben zu führen und mir jedes Eis zu versagen würde sich für mich anfühlen wie jede Kalorie zu zählen, und da hört die Lebensfreude klar für mich auf. Übermäßiger Konsum gibt mir zum Glück relativ wenig, das meiste Geld gebe ich für meine Miete, schöne Erlebnisse wie Reisen und gutes Essen und Trinken aus. Und die Lebensfreude, die richtig guter Käse aus dem Bioladen, ein wirklich guter Primitivo oder eine Reise an ein Traumziel in einem auslöst, sollte man sich nie versagen – weder aus Geld-, noch aus Kalorien-Spar-Gründen.

Amelie

Das klingt echt schön, was ihr da schreibt. Ein bisschen Geld anlegen hier, ein bisschen sparen da, aber die Lust am Leben nicht verlieren und genießen. Geradezu perfekt klingt das, weshalb ich das in der Theorie genau so unterschreibe. In der Praxis habe ich aber so meine Zweifel an dem Konzept, weil mir Fonds, eine hohe Miete und ein hohes Einkommen, das monatlich hereinkommen muss, die Leichtigkeit im Leben nehmen würden. Es ist nicht meine oberste Priorität, finanzielle Ziele zu erreichen und nein, ich vergleiche mich nicht mit dem Einkommen meiner Freunde und Freundinnen. Zumindest kaum, da ich mich allerhöchstens für meine gut verdienenden Freundinnen freue und mir denke: Wie toll, dass sie sich in ihrer Branche durchgesetzt hat. Doch das Wetteifern ist mir im finanziellen Sektor fremd und mich beeindrucken hohe Kontostände genau so wenig wie die Menschen, die sich darüber definieren. Mein selbst angespartes, finanzielles Polster ist mir zweifellos wichtig und meine laufenden Kosten halte ich niedrig, um die Luft zum Atmen nicht zu verlieren. Trotzdem möchte ich mir bei Antonia und Milena eine kleine Scheibe abschneiden und mich damit auseinandersetzen, was ich mit meinem Geld zukünftig anstellen will, statt es nur auf dem Sparkonto herumliegen zu sehen. Nicht, um mein Geld grundlos zu vermehren, sondern um mich in den Grundzügen finanziell abzusichern. Meine Überzeugung bleibt aber, dass das Anhäufen von Geld viel mit Angst zu tun hat – und kein Geld der Welt kann Mut und Vertrauen ins Leben kaufen.

Antonia

Ich finde beides total wichtig und spannend, was ihr sagt und stimme euch beiden zu. Auch ich bin erzogen worden, dass finanzielle Unabhängigkeit vom Partner enorm wichtig ist, und bis heute lege ich Wert darauf, dass ich im Zweifelsfall alles alleine stemmen kann, von der Miete über meinen Lebensunterhalt oder irgendwann vielleicht ein Kind. Das fühlt sich gut an und lässt mich stark fühlen. Trotzdem glaube ich, wie Amelie, dass verbissenes Sparen und Geld anhäufen für später, mehr ein Katalysator für Ängste ist. Das angesparte Geld vermittelt eine vermeintliche Sicherheit, die das Leben jedoch nicht bietet. Krankheiten, Schicksalsschläge und auch der Tod ereilen uns alle, ganz unabhängig vom Kontostand. Und dann ist es doch umso schöner, wenn man das Geld für schöne Tage mit seinen Lieben und der Familie ausgegeben hat und tolle Erlebnisse schaffen oder sich einen Herzenswunsch erfüllen konnte. Das ist auch das, was mir bei der Facebook-Gruppe von Madame Moneypenny sauer aufstößt. Zwar habe ich hier wundervolle Impulse gesammelt, gerade was Frauen und Altersvorsorge angeht, gleichzeitig verlagert sich hier wirklich das gesamte Mindset auf das „Später“. Nur weiß doch niemand, was das Später für uns ist. Deswegen gilt für mich: Sparen ja, um unabhängig zu bleiben und bestimmte Vorsorgemöglichkeiten zu treffen, gleichzeitig aber zu leben. Denn im Umkehrschluss müsste ich eigentlich mein ganzes Leben auf den Kopf stellen. Eine günstigere Wohnung suchen, nur beim Discounter einkaufen und jegliche Konsumgüter und Reisen unterlassen. Aber gerade das macht mir doch Freude. Meine Wohnung, die vielleicht einen Tick teurer ist, aber mir jeden Tag aufs Neue gefällt, das leckere Bio-Essen vom Bio-Laden sowie die ein oder andere Tasche, die ich liebe. Ich konsumiere sehr viel bewusster, als noch vor ein paar Jahren – und vor allem arbeite ich nicht nur, um Geld zu verdienen, sondern weil es mir  Freude macht. Dass dabei auch noch Geld bei rumkommt, dass mir jenes Leben ermöglicht. Dafür bin ich dankbar!

Und was meint ihr? Seid ihr eher Fraktion Sparen?
Oder denkt ihr eher ans Heute statt an die Zukunft?

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9 Antworten zu “Diskussion: Wie wichtig ist uns Geld?”

  1. „Aber sind die Liebe und eine Beziehung nicht auch dafür da? Füreinander einzustehen, egal was kommen mag. Endgültig wundern musste ich mich, als es hieß: Ein Eis nur, wenns sein muss, Konsum jeglicher Art hindert ja am Sparen.“

    Das ist ein Grund, weshalb ich aus der Gruppe ausgetreten bin. Am Anfang war ich total geflasht und dachte, das will ich auch!
    Nach einer gewissen Zeit kam es mir total verbissen vor, mein Mann meinte auch irgendwann zu mir, ob man mir eine Gehirnwäsche verpasst habe.
    Ich war einfach so sehr auf das Sparen und schuldenfrei werden fokussiert, ich war in einem Tunnel: bloß kein Geld ausgeben.
    Ganz ehrlich? Wir haben nur ein Leben und ja, ich weiß, man muss privat für sein Alte vorsorgen, aber man sollte sein Leben nicht vernachlässigen. Mit 70 will ich nicht irgendwann sagen:“Hätte ich damals doch nur….“
    Was in der Gruppe verpönt wird: Wohneigentum. Das kann ich nicht nachvollziehen! Wir kaufen aktuell eine Wohnung und haben diese, wenn alles nach Plan läuft, in 10 Jahren abbezahlt. Mit dem Eigentum könnte man ggf. einen weiteren Immobilienkauf absichern. Außerdem sehen wir die Wohnung als Kapitalanlage an, die wir eventuell mal vermieten können.

    Ja, ich habe einen Notgroschen auf einem Tagesgeldkonto bzw. bin wieder dabei ihn aufzubauen (Autokauf) und ich möchte ab November in ETFs investieren, aber ich möchte auch leben. Wenn ich Lust auf ein Stück Kuchen in der Stadt habe, dann gehe ich ins Café und kaufe es mir.

    • Liebe Nicole,

      ja, mir ist das auch total sauer aufgestoßen. Ich finde, man darf neben all dem Sparen eben das echte, wahre Leben nicht verpassen und muss es auch genießen. :)
      Sehr spannend mit dem Wohneigentum – das würde ich auch wahnsinnig gerne angehen, aber in München ist es derzeit völlig undenkbar und absurd!

      Liebste Grüße und genieß jedes Stück Kuchen :)

  2. Das liebe Geld – schön, dass es thematisiert wird. Superwichtig finde ich, dass man sich nicht für Konsumgüter verschuldet (z.B. einen Kredit für Ferien aufnehmen, den Fernseher in Raten abzahlen usw.). Kann ich mir sich solche Dinge nicht aus eigener Kraft leisten, dann warte ich und spare dafür. Ebenso wichtig finde ich, dass man die Gesamtkosten einer Ausgabe mitberücksichtigt. Wenn ich mir ein Auto kaufe, braucht es eine Versicherung, einen Parkplatz, Kosten für den Service…dafür muss man auch langfristig aufkommen können. Bei einem Hauskauf sehe ich es genau gleich wie Nicole. Was Milena zur schleichenden finanziellen Unselbständigkeit der Frauen schreibt, ist mir in meinem Umfeld auch aufgefallen. Nicht nur im Zusammenhang mit Schwangerschaften / Kindererziehung, sondern auch bei kinderlosen Paaren, dass Verwaltung der Finanzen automatisch vom Mann übernommen wird und die Frau die Verantwortung dafür abgibt. Versuche ich in meiner Beziehung so zu handhaben, wie es Milena beschreibt, auch aus den von ihr erwähnten Gründen.

  3. Eine spannende Diskussion, die du ja anstößt. Ich habe den Podcast von Madame Moneypenny auch sehr gerne gehört und viele wichtige Tipps mitgenommen wie zum Beispiel jeden Monat erstmal einen Sparbetrag an sich selbst zahlen bzw. auf ein Sparkonto überweisen. Aber mir war das Konzept auch zu sehr von Misstrauen und jeder kämpft für sich alleine geprägt. Klar ist es super, wenn jeder ein kleines Sparpolster hat mit dem es sich etwas sorgenfreier leben lässt, aber gehört es nicht in einer Ehe oder Familie auch dazu finanziell füreinander Verantwortung zu übernehmen? Ich kenne das jedenfalls von Zuhause so und finde das wichtig. Man schafft eben ab einem gewissen Punkt Dinge zusammen an und da ist eine Trennung von Vermögen trotz Nataschas 3 Konten Modell nicht mehr so einfach möglich und irgendwie ist das doch auch schön. Dann gibt es eben nicht mehr nur noch meins und deins. Dennoch ist ein bisschen Weitsicht beim Thema Geld sicherlich nicht verkehrt und ich bemühe mich auch mein Sparkonto jeden Monat trotz Shopping und Essen gehen mit Freunden nicht zu vergessen.

  4. Hi,

    ich finde die Moneypenny Gruppe klasse und organisiere seit einem Jahr die Meet-Ups in Hamburg. Zeitweise finde ich die Kommentare hier ganz schön naiv. Was ist denn die Alternative? Wenn einen Krankheit und Schicksal ereilt nichts auf dem Konto zu haben? Und es ist gut dass nicht jeder Immobilien will, schließlich hat man jahrzehntelang einen Kreditklumpen an der Backe und das finde ich auch nicht mehr zeitgemäß. Auch Ehe etc. kommt immer mehr aus der Mode. Wer sich absichern will kann diess auch ohne Ehe und staatlichen Vorschriften über bestimmte Verträge tun. Ich will jedenfalls später keine Pfandflaschen sammeln.

    • Liebe Sandra,
      Keine Frage: Die Moneypenny-Gruppe gibt wertvolle Anstöße und auch ich bin der Meinung, dass Frau sich heute keineswegs mehr von Mann abhängig machen sollte. Aber ich finde auch, dass das Leben nicht nur aus Sparen bestehen sollte, sondern Dinge wie ein Essen auswärts mit Freunden für den Moment mir so viel geben, dass ich diese 25 Euro gerne investiere, statt in ein ETF ;)
      Und auch geht es mir darum, dass wir in einer Solidargemeinschaft leben und bspw einer Beziehung nicht nur die positiven Seiten abgreifen können und die negativen auf den Staat verlagern sollten – bspw Thema Erben und Pflege. Hier sollte man schon gegenseitig für sich einstehen – und trotzdem natürlich auch darauf achten unabhängig zu bleiben. Aber es gibt eben auch Lebensphasen, wo man sich gegenseitig stützt und finanziell vl mal abhängig ist. Das Modell der Ehe, in dem Frau 20 Jahre zuhause bleibt, ist wahrscheinlich für uns beide nicht mehr zeitgemäß.
      Aber: Meinungen sind unterschiedlich, ich persönlich bin so erzogen worden, dass eine Frau sich wenn möglich nie finanziell abhängig macht von einem
      Mann.
      Liebe Grüße!

  5. Ich bin auch in dieser Gruppe und muss sagen ich auch zwiegespalten. Allerdings weniger aus den von euch genannten Gründen sondern weil mir diese „Krieg Deinen ARsch endlich hoch“-Tonalität nicht so mag der von Natascha Wegelin selbst auch gerne in ihren Büchern und Podcasts gelebt wird. Einfach weil ich schon längst über den Punkt drüber bin. Die Kommentare zur Partnerschaft von euch finde ich leider auch naiv. Es ist eine Wunschvorstellung dass Beziehungen halten. Ihr habt das doch auch schon selbst erlebt: es KANN einfach vorbei sein so unvorstellbar sich das in den glücklichen Zeiten anfühlt. Die Balance aus Vertrauen und eigener Absicherung zu finden ist die Kunst bei dieser Geschichte.. nicht sich für die eine oder andere Seite zu entscheiden.
    Zum Thema Sparen: ich hab das alles shcon hinter mir also sein Leben ordnen etc. Ich führe ein Haushaltsbuch, hab diverse Apps, checke täglich meinen Kontostand weiss IMMER wo ich stehe, kann Investitionen inzwischen gut einschätzen. Für Coffee to go oder Fahrten mit der MVV bin ich fast immer zu geizig ;) (für Balla Beni Eis aber nieee ;) – ihr wisst was ich meine. Allerdings finde ich es auch schwierig einerseits im Kleinen zu sparen und dennoch sich nicht komplett davon dominieren zu lassen. Ich finde es tatsächlich schwierig nicht zu geizig zu werden. Sich selbst und anderen gegenüber. Allerdings: das Gefühl finanziell sicher zu wissen was ich habe und was auch alles nicht ist für mich wahnsinnig positiv gewesen. Ich bin gelassener und habe weniger Angst vor der Zukunft (auch wenn ich alles andere als perfekt abgesichert bin- einfach wird es so oder so nicht) aber ich weisss was auf mich zukommt und was ich heute noch bewirken kann.
    Wie gesagt es geht um die Balance. Und nicht darum sich alles zu verkneifen. Wenn ich diesen Sommer auf mein Eis verzichtet hätte- mei 40€ wären das sicher gewesen. Aber mein Sommer nicht so schön. Aber dass ich neulich den Bikini (den ich wirklich nicht auch noch brauche) zurückgeschickt habe war gut. Versteht ihr was ich meine?
    Man muss für SICH seine Linie finden seinen Weg. Seine eigenen Kompromisse machen.

    • Liebe Mel,
      ich weiß nicht, wo du rausliest, dass wir denken, dass Beziehungen für immer halten ;) ich bin auch absolut dafür, dass man sich – egal ob Mann oder Frau – absichert und finanziell unabhängig bleibt. Aber: Ich bin schon auch dafür, dass man bis zu einem gewissen Teil die Fürsorge in einer Beziehung trägt und nicht der Staat, weil man selbst alles auf die sichere Seite gebracht hat. Schließlich erbt man ja auch und nicht der Staat ;) wie du sagst: hier ist es die Kunst, eine Balance zwischen Vertrauen und eigener Absicherung und vielleicht auch Verantwortung zu finden.
      Ansonsten sehe ich es wie du: es ist wichtig, dass man vorsorgt, sich Gedanken macht und im besten Fall auch innerhalb einer Ehe absichert und da auch trotz jeglicher rosaroten Wolken den Ernstfall einkalkuliert.
      Dass man seinen Konsum immer mal wieder auf den Prüfstand schicken sollte und da auch jeder seinen eigenen Weg gehen sollte, steht ja außer Frage.
      Nur geizig sollte man eben nicht werden, für sich und andere – schließlich beruhigt das Sparen, aber eine Sicherheit fürs Leben wird es auch nicht geben. Denn wie so oft kommt es immer anders, als man denkt :)
      Liebe Grüße!

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