6 Beziehungs-Podcasts, die euren Horizont erweitern

23. November 2020 von in
Dieser Artikel von Radhika Seth erschien zuerst auf VOGUE.de

Im Jahr 2020 kann Dating ein echtes Minenfeld sein: Man muss die richtigen Apps finden, locker bleiben und das Fachvokabular kennen (Orbiting, Zombieing, Breadcrumbing). Deshalb stellen wir euch sechs Beziehungs-Podcasts vor, die uns mit ihren fundierten Ratschlägen und offenen Gesprächen über Sexualität daran erinnern, dass es uns schlussendlich doch allen gleich ergeht.

1. The Receipts Podcast

Von „Situationships“ und Sexting bis hin zum Umgang mit Rassismus und den Stolperfallen der sozialen Medien: Es gibt kaum ein Thema, das in „The Receipts Podcast“ nicht zu Wort kommt. Moderiert wird er von Tolani Shoneye, Audrey Indome und Milena Sanchez, die mit brutaler Ehrlichkeit und bissigem Humor eine Antwort auf die Dilemmata der ZuhörerInnen zu finden versuchen. Ihre ungefilterten Diskussionen fühlen sich an, als sei man in einem Gruppenchat mit seinen besten FreundInnen gelandet – außer, dass die Ratschläge ausnahmsweise mal unparteiisch sind.

Perfekt wenn: Er/Sie doch nicht auf dich steht

2. Guys We Fucked

Die Stand-up-Comedians Corinne Fisher und Krystyna Hutchinson haben „Guys We Fucked“ begonnen, indem sie ihre Ex-Freunde und One-Night-Stands in die Show einluden und mit ihnen detailliert über ihre sexuellen Erfahrungen sprachen. Seitdem ist der Podcast zu einer Plattform für Anti-Slut-Shaming geworden. Die Folgen befassen sich mit Missbrauch, Diskriminierung und der Politik des Begehrens, inklusive Bekenntnis-E-Mails und Celebrity-Gästen (Amber Rose, Dan Savage). Die skandalösesten Geschichten kommen aber immer noch von den Hosts selbst.

Perfekt für: Mehr Sex Positivity

3. Modern Love

Die „New York Times“-Kolumne über Liebe und Verlust diente bereits als Vorlage für ein Buch und eine Amazon-Prime-Serie. Der dazugehörige wöchentliche Podcast ist jedoch ihr ergreifendstes Spin-off. Moderiert von den JournalistInnen Meghna Chakrabarti und Daniel Jones lesen Gäste wie Greta Gerwig, Alicia Keys und Regina King fesselnde, oft tränenreiche Essays über Hingabe und Selbstfindung vor. Sie reflektieren über ihre eigenen Erfahrungen zu jedem Thema; später verraten die Autoren der Essays, was wirklich als Nächstes geschah.

Perfekt für: Hoffnungslose RomantikerInnen

4. Paardiologie

Der vielleicht ehrlichste, sicher aber meistbeachtete Beziehungspodcast in der deutschen Medienlandschaft: In „Paardiologie“ widmen sich Autorin und Moderatorin Charlotte Roche und ihr Mann Martin Keß-Roche den Themen, die eigentlich jedes Paar beschäftigen – von Lust, Sex, Eifersucht und Fremdgehen bis zu Bereichen wie Geld, Zuhören, Kinderkriegen, Erziehung. Das Besondere ist die unbedingte Ehrlichkeit, in der die beiden miteinander reden und sich dabei selbst niemals verschonen – auch der dramatische Beginn ihrer Beziehung (beide waren damals in anderen Beziehungen, Roche hatte ein Baby, Keß-Roche war werdender Vater) oder ihre einstige Alkoholsucht werden offen besprochen.

Perfekt um: Sich klarzumachen, dass es nichts gibt, worüber man nicht reden könnte

Weiterlesen: Die restlichen Podcasts findet ihr im Original-Artikel auf VOGUE.de!

Sharing is caring

Schreibe einen Kommentar

Mit dem Absenden des Kommentars bestätigst Du, dass Du unsere Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen hast.