Cherry Picks: Von Modeträumen, Beauty-Fundstücken, Influencer-Lieblingen und einem neuen News-Format, das wirklich jeder kennen sollte

24. Juli 2020 von in

Der öffentliche Fokus hat sich leider schon wieder gedreht, trotzdem ist es weiterhin wichtig, über die #BlackLivesMatter-Bewegung zu sprechen und vor allem im ständigen Diskurs zu bleiben. Wer meint, nach drei Wochen diese große Thematik bis in die letzte Faser verstanden zu haben, irrt. Auch ich, die wirklich viel in den vergangenen Wochen gelesen hat, hat noch viel zu lernen. Das hat mir die neue News-Reihe von MTV Germany gezeigt. Gemeinsam mit Wana Limar und vielen anderen großartigen Frauen setzt der Sende die Reihe „WYKAT – What You Know About That?“ um. In der ersten Folge geht es um Black Lives Matter – und ihr solltet dieses Video alle schauen.

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Let me introduce to you: What You Know About That!? – kurz: #WYKAT Endlich können wir mit euch teilen, woran das wunderbare Team die letzten Monate gearbeitet hat. Wir wollen komplexe Problematiken für euch greifbar machen und zum Verlernen von -ismen anregen. #WYKAT Episode 01 wird moderiert von @thelmabuabeng und setzt sich für uns alle mit der #blacklivesmatter Bewegung auseinander. Danke an das Team, Danke an diese starken Frauen, Danke @thelmabuabeng. Danke @wanalimar. Das Team: @wanalimar @thelmabuabeng @madeleina.aissa @nikki_powell_ @anissacarrington @joannalegid @l.pauli @oliveduran Danke auch für die Musik @kanamavie! Sowie den Gastbeiträgen von @euniqueoffiziell @rolablades @kanamavie sowie @blacklivesmatterberlin, @black_is_excellence und @aaliyah_adeyemi

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Auf Instagram folge ich Jana von @vonkopfbisfuss_ schon viele Jahre. Ihre Gedanken, ihre Offenheit und auch ihr Wohnstil begeistern mich immer wieder. Für das Sense of Home Magazin habe ich mit ihr über das Gefühl von Zuhause gesprochen, warum sie Pflanzen liebt und wo sie am besten zur Ruhe kommt. Mein kleiner Lesetipp für euch von mir.

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In letzter Zeit wurde ich öfter gefragt worum es denn überhaupt auf meinem Account geht und was mich antreibt. Nun ja, mein Account soll so sein wie ich: bunt, quirlig und ne große Mischung aus mir selbst. Hier gehts um Farben und um Formen. Um Mode, Interior und um alles was mich bewegt. Um alles was ich liebe und um alles was ich bin. Es geht um Träume, Schäume, Freude und um alles was man Leben nennt. Ich bin die Mama, die Freundin, die Ehefrau, die Tochter, die Krankenschwester, die, die nach dem großen Ganzen sucht, die, die sich gerade selbst entdeckt, die die zweifelt und die, die viele Fehler macht. Manche tun weh, manche weniger, aber aus allen kann ich lernen. Ich kann kaum eine Hose tragen ohne sie zu kürzen, bin die, die kein Frühstück isst, bin die, die wirre Dinge sagt und bin glaube ich der einzige Mensch der Milchhaut mag. Über meine eigenen Witze lache ich meist am lautesten, sage Spaghetti zu allen Nudeln, gebe allen Pflanzen Namen, rede mit Tieren wie mit kleinen Kindern, kann nicht aufhören Musik zu hören, liebe es zu träumen und verlier mich stets selbst darin. Ich bin das junge Ding von nebenan, bin die die da ist, die, die manchmal gehen muss, die die manche Worte singt, die die ganz oft Ängste hat und sich ihnen stellt. Ich bin die die liebt, die, die oft vergibt und die, die viele Dinge fühlt. Hier gibt’s die großen und die kleinen Momente. Den Zweifel, die Liebe und das erhoffte Glück. Ich bin hier um eine Geschichte zu erzählen. Meine Geschichte. Und vielleicht magst du ja zuhören. Willst du? ❤️

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Apropos Interview: Auch ich habe vor Kurzem Barbara.de ein Interview über mein Buch „Angstphase“ gegeben. Ich spreche offen darüber, wie die Angst in mein Leben kam, was mir geholfen hat und warum es nie verkehrt ist, sich frühzeitig Hilfe zu suchen. Das ganze Interview, das diese Woche erschienen ist,  findet ihr hier. 

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TW Angst&Panik • Eine der häufigsten Fragen, die mir in den vergangenen Monaten in Interviews gestellt worden ist, war: Woran erkenne ich, dass ich eine Angststörung habe? Ich bin keine Psychotherapeutin (vielleicht irgendwann 🤓), aber aus vielen Gesprächen mit anderen Betroffenen würde ich sagen, dass die Übergänge von einer einzelnen Panikattacke hin zu einer Angststörung oft fließend sind. Nicht jeder hat und braucht eine Diagnose, wichtig ist nur eines: Wie sehr beeinflusst dich die Angst und Panik im Alltag? Wer Angst vor Schlangen hat, kann auch einfach das Gehege im Zoo umgehen. Bei der Angst vor U-Bahnen oder ständiger Angst vor Krankheiten wird es schon schwieriger. Sobald man also merkt, man vermeidet bestimmte Situationen, die Gedanken kreisen immer um die Situation und es belastet den eigenen Alltag, schadet es wirklich nie, sich Hilfe zu holen. Je eher, desto besser. Traut euch, seid mutig und holt euch Hilfe 🖤💫 Mehr über mein Buch und die Angst habe ich der @brigittemagazin und dem @barbaramagazin erzählt! #anxiety #angststörung #panikattacken #angstphase #book #presse

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Meine Beautyentdeckung der Woche

Die Woche trudelte ein Paket von & other stories bei mir ein – vier neue Sommerfarben als Nagellack. Juhuu! Orange landete gleich auf meinen Fingern, das Gelb reizt mich ebenfalls. Pink darf auf die Füße und bei Blau brauche ich noch ein bisschen Mut. Oder einfach ein buntes Potpourri auf den Nägeln? So oder so: Die Nagellack-Farben machen gute Laune!

Ich mache drei- bis viermal die Woche Sport, gehöre aber nicht zur Fraktion, die das ständig auf Instagram zeigt. Ich möchte niemanden unter Druck setzen oder gar ein falsches Bild vermitteln. Ich mache Sport, weil er mir gut tut, ich gerne sportlich und fit bin und die Benefits, die der Sport mit sich bringt, genieße. Nach dem Artikel von Jessie auf Journelles über ihre neue Sportroutine und das positive Feedback frage ich mich aber: Motiviert man vielleicht doch ein paar Leute mit einer regelmäßigen Berichterstattung? Mich hat ihr Artikel auf jeden Fall gekriegt – ich versuche mich mal wieder am Süßigkeiten-Verzicht. 

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"As an idea for this collection, L’Amour began as something different. I imagined people gathered together celebrating love. Alexander Ekman’s choreography of wheat tossed passionately through the air. Emir Kursturica’s film, Time of the Gypsies with its enchanting realism. These scenes of ceremony large and small. But what’s so beautiful about L’Amour is how it can endure—sometimes even grow stronger—in the absence of people being together. Not long after my team was separated from each other, we were all in our homes feeling the desire to work, and a new vision of the collection emerged. We became a human chain, every step of the creative process executed with love. In fact, every decision I make concerning JACQUEMUS is motivated first by love and common sense. It’s why we shifted to a more sustainable rhythm last year, with two shows combining menswear and womenswear, held in January and June. This decision ended up saving us this season, since we had received all our fabric orders ahead of the confinement. Deciding to go ahead with our usual collection schedule and with a show is at the heart of our visual identity, our commercial strategy. With this smaller collection, presented mainly to our family and friends, we bring our interior worlds out into the open, interpreting the humble fabrics and objects we live with that have their own poems to tell. Within the home, L’Amour reveals itself in small wonders. Separate but collectively, we realized that the home is a place of endless inspiration. These impressions are what I wanted to recreate in this setting today, where we have been fully sensitive to the circumstances. My team has put in an enormous effort these last few months, and I am so grateful that we arrived here, that we are gathered together in the end. For me, it is important for people to see that a true celebration of L’Amour is universal." Simon

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Groß verliebt habe ich mich – wie schon in den Saisons davor – in die neue Kollektion von Jacquemus. Himmel, ist sie schön. Das Kornfeld, in dem die Show stattfand, tat sein Übriges. Die Kollektion war ein Traum, die Diversität der Models wundervoll. Große Liebe für das Label. Mehr zur Kollektion lest ihr auf Vogue.de.

FamilienbloggerInnen und ihre Kinder – ein Thema, das meiner Meinung nach viel zu wenig besprochen wird und auch so schwierig ist. Aber jedes Mal, wenn ich Kinder sehe, die für Werbung auf Instagram gezeigt werden, frage ich mich: Wie wird das gemacht? Wie sehr werden die Kinder für ihre Arbeit involviert? Wann ist es noch Spiel und wann vielleicht wirklich Arbeit? Und wie können Kinder selbst entscheiden, ob sie das wollen. Normal bin ich der Meinung – gerade in Sachen Kindererziehung – das muss jede Familie für sich entscheiden. Und trotzdem grummelt mein Magen, wenn ich auf der Straße ein Kind erkenne, weil ich es aus Social Media „kenne“. Die Welt hat einen spannenden Artikel zum Thema Kinder als Influencer und Haupternährer für die Familie geschrieben, der zum Nachdenken anregt und aufzeigt: Auch große Institutionen begutachten das neue Business-Modell kritisch.

Mein Hörtipp fürs Wochenende: Der Podcast The Pioneer-Tech Briefing von Daniel Fiene und Richard Gutjahr hat  eine Female Founders Edition ins Leben gerufen. Zu Wort kommen weiblicher Gründerinnen, die erzählen, wie sie in die Startup-Szene gekommen ist, warum Frauen das Gründen immer noch scheuen und wieso es sich lohnt, den Sprung trotzdem zu wagen. In der ersten Folge sprechen die Ooia-Gründerinnen Kati Ernst und Kristine Zeller über den Weg zur Perioden-Unterwäsche. Mich macht diese Folge besonders stolz, denn meine Freundin Kristine spricht das erste Mal offen über ihre Angststörung und zeigt: Gründen kann man sehr wohl auch mit Anxiety!

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„Die eine Seite der Geschichte könnte lauten: ich bin auf einen Betrüger hereingefallen. Ich habe Lüge um Lüge geschluckt und mich verletzlich jemandem gegenüber gemacht, den ich nicht kenne. Die Wut darüber, in welche Situationen mich J. katapultiert hat, die zahlreichen Enttäuschungen und hunderte an Kilometern, die ich zurück legte, für eine Begegnung, die niemals stattfinden wird, spüre ich manchmal immer noch im Bauch. Wie so oft können wir die Dinge, die uns widerfahren nicht beeinflussen, und ja, ich bin davon überzeugt, das mir J. widerfuhr. Was wir tun können, ist uns ihnen zu ermächtigen, ein Stück Selbstbestimmung zurück zu fordern und nicht länger darüber zu schweigen. Denn die Scham, die ich all die Jahre empfand, gehört nicht mir, sie sollte seine sein.“ (ganzer text in der bio & story) Fotos: @maximiliansalzer

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„Ich treffe eine Entscheidung. Ich akzeptiere bis zu einem gewissen Punkt, dass ich J. nicht treffen werde, nie herausfinden werde, wer dieser Mensch wirklich ist. Und nehme damit in Kauf, nicht zu wissen, mit wem ich mich eigentlich tatsächlich austausche. Ich bleibe in Kontakt, unter widrigen Bedingungen, halte die Leitung warm, weil ich die Hoffnung noch nicht aufgeben möchte.“

Jaqueline Scheiber alias @Minusgold hat einen wunderbaren Text geschrieben über den Zufall einer digitalen Begegnung mit einem Menschen, dem man sich nahe fühlt und doch nie getroffen hat. Es schmerzt, es fühlt sich falsch an, man jagt einem Phantom hinterher und weiß doch nicht, wem man seine tiefsten Gedanken anvertraut. „Das Geheimnis am Ende der Leitung“ ist ein spannender, empathischer Text, der aufzeigt, wie schwer es ist, loszulassen, selbst wenn es eine Illusion ist.

Ich liebe es, spazieren zu gehen, ohne Ziel und Plan, einfach nur treiben lassen und 10.000 Schritte zu machen. Ich liebe es, neue Viertel zu entdecken, neue Straßen zu entdecken und ein bisschen in die Hinterhöfe zu lurren. Spazierengehen ist mein Hobby – und desto mehr habe ich mich über die wundervolle Hommage an das Flanieren von Julia Korbik auf This is Jane Wayne gefreut. 

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Wie integriere ich Ängste so in mein Leben, dass sie mich nicht dabei hindern, meine Ziele und Träume zu erreichen? 💡 .⠀ Ein so wichtiges Thema. Denn jeder hat Ängste. Und das ist auch gar nicht schlimm. Es kommt nur auf den richtigen Umgang mit ihnen an ✨⠀ .⠀ Ich freue mich sehr, dass Antonia Wille @antoniawlle Speaker bei unserem Online Event ist und ich mit ihr über das Thema sprechen kann 🎤 .⠀ Antonia ist Journalistin, Autorin und Digitalexpertin. Seit 2008 bloggt sie in der deutschen Blogosphäre und zählt zu den Pionieren der Modebloggerszene Deutschlands. ⠀ .⠀ 2013 gründete sie gemeinsam mit Amelie Kahl und Milena Heißerer das Blogazine @amazedmag das zu den einflussreichsten Blog-Magazin-Formaten für junge Frauen in Deutschland zählt. Zudem arbeitet sie als Dozentin für Social Media und berät Unternehmen im Bereich Branding, Influencer Marketing sowie Social Media.⠀ ⠀ Im April wurde ihr erstes Buch „Angstphase“ veröffentlicht. 📙 Die Angst begleitet Antonia Willes Leben. Sie kam oft dann, wenn sie sie am wenigsten gebrauchen konnte: auf Reisen, in Vorstellungsgesprächen, beim Sport. Im Interview erzählt sie, warum sie der Angst erst einen Platz in ihrem Leben einräumen musste, um zu lernen, mit ihr umzugehen.⠀ .⠀ .⠀ Mehr Infos zu dem Event und allen Speakern findet ihr auf martinastories.com. Link in Bio 🤓 . . #martinastories#unternehmertum#entrepreneurship#entrepreneurs#femalefutureforce#femaleleadership#femaleempowerment#femalefounders#frauenpower#frauennetzwerk#businesstipps#meinkreativesbusiness#leadingladiesinbusiness#womensupportingwomen#womeninbusiness#gründerinnen#gründer#münchenliebe#munichevents#münchenevents#startupbusiness#freiberufler#frauenbusiness#gründen#erfolgreichwerden#selbstständigmachen#powerfrauen#gründerszene#thesecret#frauenmacht

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Und noch ein kleiner Hinweis für euch: Am 1. August spreche ich gemeinsam mit vielen anderen tollen Frauen wie den Ooia-Gründerinnen auf der digitalen Konferenz von M.Stories. Neben meinem Talk gibt es Workshops, eine Meditation und viele andere Vorträge. Ich werde über meine Erfahrungen mit Angst und Panik sprechen, wie ich heute damit umgehe und was das alles mit Achtsamkeit und einem entschleunigten Leben zu tun hat. Die gute Nachricht: Mit dem Code MAKEITHAPPEN20 bekommt ich 20% auf das Ticket. Ich freue mich, wenn ihr dabei seid!

– Anzeige wegen Markennennung –

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