Neu im Team: Fatima von @njoyalatte ist amazed

23. August 2021 von in

Ehrlicherweise habt ihr uns wirklich umgehauen. Mit all euren Bewerbungen als freie Autorinnen. Als wir den Aufruf gemacht haben, hatten wir mit ein paar Einsendungen gerechnet. Als dann aber so viele so tolle Bewerbungen kamen, gerieten wir ins Schwitzen. Wie soll man hier nur eine Auswahl treffen zwischen all den großartigen Menschen mit kreativen Ideen? Danke wirklich!

Und so haben wir all eure Bewerbungen gelesen, waren verzaubert von euren Worten und suchten am Ende jene Menschen raus, von denen wir glauben, dass wir selbst noch so viel lernen können. Die einen neuen, frischen Blickwinkel liefern. Die unser Team und uns ganz wunderbar ergänzen werden. Und die so richtig viel zu sagen haben.

Wir sind so happy, so tolle neue freie Autorinnen gefunden zu haben. Bis ihr in den Genuss ihrer Texte kommt, stellen wir euch aber erstmal die neuen Teammitglieder vor. Den Anfang macht die wunderbare Fatima!

Müsste man Fatima beschreiben, würde man wahrscheinlich sagen: Sie mag Bücher, Menschen, Geschichten und ihren wild-gemixten Kleiderschrank. Kein Wunder, Schreiben und Mode sind ihre große Leidenschaft. Momentan studiert Fatima mit ihren 23 Jahren Modejournalismus und Medienkommunikation in Hamburg. Ihr nächstes großes Projekt ist die Bacherlorarbeit, nebenbei arbeitet sie aber schon mal bei Fassbender als Personal Assistent – und jetzt auch bei uns – yeah! Fatima ist unheimlich gerne kreativ, sie liebt es zu schreiben und sich Hals über Kopf ins Leben zu stürzen.  Twitter findet sie absolut unterhaltsam und ansonsten ist die Wahl-Hamburgerin eigentlich für alles zu begeistern außer Zelten, Zahlen und Marmelade zum Frühstück. Klingt nach einem perfekten amazed-Team-Mitglied!

Damit ihr diese wunderbare Frau noch ein bisschen besser kennenlernt, haben wir ihr ein paar Fragen gestellt. Say hello to Fatima!

Fatima, wie war dein Sommer bisher?

Ein paar schwerelose Wochenenden und ansonsten hat sich der Sommer dieses Jahr noch nicht so richtig blicken lassen. Oder zumindest fühlt es sich noch nicht so richtig nach Sommer an, mehr so wie ein Darauf-Warten.

Worauf hast du dich nach der Pandemie am meisten gefreut?

Sich mit Menschen zu unterhalten, die man nicht kennt. Gemeinsam kochen und Dinge unternehmen. Die Banalitäten des Lebens und Rausgehens. Aber auch Umarmungen und unbeschwert sein können.

 

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Du lebst in Hamburg. Was liebst du an der Stadt? Und was magst du gar nicht?

Was ich an Hamburg mag, ist das Wasser und auch das Wetter. Irgendwie macht das diesen besonderen Charme aus, den man so schlecht erklären kann, weil man ihn erlebt haben muss. An manchen Tagen mag ich den Wind absolut gar nicht.

Wie hat sich die Black-Lives-Matter-Bewegung auf deine Identitätsfindung ausgewirkt?

Positiv, aber auch unglaublich kräftezehrend. Es gab irgendwann auf einmal gar nicht mehr die Wahl, sich für oder gegen eine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst zu entscheiden oder das Ganze in kleinen Etappen anzugehen. Das kam alles in einer unglaublich geballten Wucht und ich wusste irgendwann auch gar nicht mehr, wohin mit mir und meinen Gefühlen, die in der Zeit auch unglaublich ambivalent und im ständigen Wandel waren. Ich würde sagen, dass ich eigentlich schon immer recht reflektiert war, was meine Identität angeht, aber in manchen Punkten auch einfach nicht so weit vom Wissensstand, um bestimmte Gefühle, Verhaltensweisen und Mechanismen benennen zu können. Ich würde also schon sagen, dass es mich einerseits weitergebracht hat, aber auch viel Resignation mit sich gebracht hat. Mehr zu wissen ist vielleicht nicht immer besser, wenn man sich dadurch dann noch mehr handlungsunfähig fühlt. In dem Sinne versuche ich also, eins nach dem anderen zu nehmen und noch viel sensibler darauf zu achten, was tut mir gut und wovon sollte ich mich als Schwarze Frau dann auch einfach distanzieren – auch wenn das nicht immer unbedingt einfach ist.

 

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Was möchtest du gerne noch lernen?

Geduldig sein, auch mal nichts machen können und wie man ordentlich Brötchen schneidet.

Worauf bist du richtig stolz?

Dass ich langsam anfange, meine Panik vor Hunden zu besiegen und im letzten Jahr viele Hundefreunde gefunden habe. Auch andere Tiere finde ich nicht mehr ganz so gewöhnungsbedürftig und mein Unverständnis für cute Tiervideos habe ich in dem Zuge auch abgelegt.

Und was war die letzte große Herausforderung für dich?

Das schließt ein bisschen an die vorherige Antwort an und ansonsten Risotto machen.

 

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Wann warst du das letzte Mal so richtig stark?

Als ich jemandem mein Herz ausgeschüttet habe. Das ging zwar ordentlich nach hinten los, aber es hat sich rückblickend doch verdammt gut angefühlt.

Und was ist dein Überlebensplan bei Liebeskummer?

Puh, das ist eine schwierige Frage. Traumfrauen und Herzkino. Flucht nach vorne und die Gefühle irgendwie für etwas Produktives nutzen. Schreiben und versuchen, meine Gefühle zu sortieren und mich beschäftigt zu halten. Mich mit Menschen umgeben, die mir ein gutes Gefühl geben.

Welchen Film sollte man deiner Meinung nach unbedingt gesehen haben?

Es war einmal Indianerland von İlker Çatak.

 

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Welche drei Bücher würdest du immer wieder verschenken?

„Jane Eyre“ von Charlotte Bronte, „Der geheime Garten „von Frances H. Bernette und „Irgendwo dazwischen“ von Anne Freytag, weil es so perfekt das Chaos des Erwachsenwerdens einfängt.

Mit welchem Outfit fühlst du dich am wohlsten?

Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Outfitfrage an meine Grenzen bringt, aber here we are! Ich bin großer Fan von allen Teilen in meinem Kleiderschrank und je nachdem, wie ich mich gerade fühle, ist also das ein oder andere Teil wichtig für meine Wohlfühlkombination. Aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann vermutlich jegliche Art von One-Piece-Kleidungsstück. Irgendwas, dass man überwirft und dann angezogen ist und da ist es fast egal ob Kleid oder Jumper oder oder oder. Dann noch ein paar coole Ohrringe und ein bisschen Layering und fertig ist das Wohlfühl-Outfit!
Hier zum Beispiel ein Maxikleid von Cos, eine Leggins und croped Hoodie von Gymshark, Lederjacke von &Other Stories, Kuh-Converse und eine knallige Tasche von George, Gina & Lucy. Statt Ohrringe hab ich mich für ein auffälliges Septum entschieden und ein XXL Scrunchie von Mohlagé – Eine wilde Mischungen mit ganz viel Fun-Faktor!

Mit welcher Film- oder Serienfigur kannst du dich stilistisch am besten identifizieren?

Da fällt mir absolut nichts ein muss ich sagen. Vielleicht am ehesten noch mit Jessica James aus „The incredible Jessica James“. Ich mag ihre verrückt-optimistische Art und dass sie versucht, aus allem etwas Gutes zu ziehen. Auch dem Negativen, weil man auch daran wächst und lernt. Außerdem trägt sie dort auch einen Einteiler.

Deine drei liebsten Instagram-Accounts

 

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@louispisano Er ist einfach der absolute Wahnsinn! Seine Looks, seine Vibes und das aber auch immer gepaart mit Empowerment und kritischen Auseinandersetzungen.

 

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@himichelleli’s Outfit-Kombinationen sind durchweg genial. Ebenso ihr gute Laune Make-up. Ihre Looks sind Fashion und trotzdem könnte man darin auch einen Ausflug in die Natur machen (und mit Natur meine ich wandern).

 

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@nicole_huisman Ich bin ein großer Fan ihrer farbenfrohen Musterkombinationen. Es macht Spaß ihren Feed durchzuschauen, weil es immer gute Laune bringt.

Wir freuen uns riesig, dass Fatima ab sofort für amazed mit an Bord ist und ihr künftig einiges von ihr lesen werdet. Bis dahin könnt ihr Fatima natürlich schon mal auf ihrem Instagramaccount @njoyalatte folgen!

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