TAKE ACTIONS FOR YOUR BELIEF

9. November 2016 von in ,

Donald Trump ist der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Was vor Monaten noch wie ein Witz klang, ist heute Morgen bittere Realität geworden. Meine Timeline flippt aus, und auch wir sind entsetzt. Ein Mann, der im Vorfeld vor allem mit rassistischen, homophoben, sexistischen wie meist populistischen Aussagen Anhänger um sich scharte, dessen Wahlprogramm eine Mauer gegen mexikanische Einwanderer, Abschiebung von Immigranten, Steuerbegünstigungen für Reiche – als wäre die Gap noch nicht groß genug – sowie eine Verleugnung des Klimawandels beinhaltet, wird von über 55 Millionen Menschen gewählt.

Der US-Wahlkampf war schmutzig, viel beachtet, weltweit diskutiert. Ein in den Medien ausgetragener Wahlkampf. Eine mediale Wahl, die Trump womöglich erst so groß machte. Medien, die seine Aussagen veröffentlichten, viel zu oft ohne Einordnung und ohne klaren Positionsbezug. Schließlich ist die Presse neutral. Funktioniert das in Zeiten von Facebook, Twitter & Co. überhaupt noch? Dafür zeigte sich meine Timeline umso klarer: Niemand von meinen Facebook-Freunden hätte Trump gewählt. Politische Diskussionen entwickelten sich in den Kommentaren, auch über die nicht wirklich großartige Alternative von Hillary Clinton. Aber wenn man die Wahl zwischen Hölle und leichtem Grusel hat, wählt man wohl den schlechten Horrorfilm, als die Apokalypse. Ich frage mich noch immer: Wo war eigentlich Bernie Sanders?

Heute ist meine Timeline entsetzt. No words. Wir sind sprachlos, wie das wirklich Unvorstellbare passieren konnte. Wie ein Mann, dessen Twitter-Account an schlechte Satire erinnert, der bereits vor 16 Jahren in einer Simpsons-Folge als Katastrophe dargestellt wurde, der keinerlei politische Erfahrung hat, an die Macht kommen konnte. Amerika, du Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Tatsächlich heißt es jetzt, nicht den Kopf in den Sand stecken: Trump ist kein Diktator. Er regiert nicht allein wie Assad, Putin und Co. Er kann Entscheidungen nicht alleine treffen, ein ganzer Apparet steckt hinter ihm. Wie viel er tatsächlich von seinen Plänen umsetzen kann, bleibt abzuwarten. Dennoch hat der amerikanische Präsident weitaus mehr Macht als unsere Bundeskanzlerin.

Wichtiger ist die Botschaft, die diese Wahl an uns, an unsere Gesellschaft sendet. Ein homophober, sexistischer, rassistischer Mann, ein Populist, kann nur gewinnen, wenn die Gesellschaft, die ihn wählt, so denkt. Die Lügen, die Aussagen von Trump haben den Nerv einer großen Masse getroffen. Und wer jetzt denkt, dass dies nur ungebildete Menschen waren, irrt. Populismus findet sich in allen Gesellschaftsschichten. Wut ist heute morgen zur Weltmacht geworden. Aus Angst, Hass und Wut hat eine Masse jemanden gewählt, von dem sie hoffen, dass er ihnen Gehör verschafft.

In Europa ist diese Art von Populismus längst angekommen: Le Pen in Frankreich, Brexit in Großbritannien, die Präsidentschaftswahl in Österreich, die Machthaber in Ungarn und Polen, Pegida und Afd. Zu behaupten, so etwas passiere hierzulande nicht, ist falsch. Die Trump-Wahl ist die Sirene für uns, endlich zu reagieren.

Eine liberale Gesellschaft, eine Demokratie, Gleichberechtigung, ist keine Selbstverständlichkeit. Aufklärung, Fortschritt und Wissen, all das ist offensichtlich kein Indikator für ein rationales Voranschreiten. Die kulturelle sowie soziale Frage ist nun: Wie gehen wir damit um? In was für einer Gesellschaft wollen wir leben? Und wie können wir agieren, um diese zu bekommen. Für diese liberale Gesellschaft, Feminismus, Menschlichkeit müssen wir weiterkämpfen.

Nicht nur heute, sondern die nächsten Tage, Monate, Jahre. Ein lustiges Trump-Gif zu posten wird nichts ändern. Wir müssen in den Dialog treten, mit Menschen, mit zweifelnden, wütenden Menschen. Aufklären, uns politisch engagieren.

Die Bundestagswahl 2017 steht an. Ich hoffe, meine Timeline wird die nächsten Monate genauso voll sein. Take actions for your belief.

Photocredit: APR Munich

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33 Antworten zu “TAKE ACTIONS FOR YOUR BELIEF”

      • Das verstehe ich nicht ganz, Ingeborg!
        Ich finde Antonia hat mich ihrem Artikel sehr recht – und für die meisten Fashion Blogs und andere Medien ist dieser nicht nur „nicht schlecht“ sondern sehr gut und stößt zum Denken über das eigentliche Problem an.
        Stern, Focus und SZ posten lieber Trump-Gifs. Ist witzig, aber keine Lösung für das Problem.

        • Liebe Tina,
          Ich schreibe: Trump ist kein Diktator, er regiert nicht allein wie Assad, Putin und Co.
          Trump ist kein Diktator. Das ist ja Tatsache. Assad regiert hauptsächlich alleine, auch Putin ist ein extremer Machthaber. Der Satz impliziert aber nicht, dass Putin beispielsweise Diktator ist. Aber vielleicht ist das durch die Zeichensetzung (nur eine Trennung mit Komma) missverständlich und du beziehst den ersten mit auf den zweiten Satz. Tatsächlich ist Trump keinesfalls mit Diktatoren wie Assad oder Kim Jong Jung vergleichbar, aber er wird zu extremen Machthabern zählen, ähnlich wie Putin, dem er sich ja auch annähert.

          Ich glaube übrigens, Ingeborg bezieht sich auf Josefine.

          Trotzdem kann ich versichern, dass ich nicht nur Modebloggerin bin, sondern auch Journalistin und vor allem auch reflektierte Medienkonsumentin, die sich mit allen relevanten Medien sowie abseitigen Medien beschäftigt, auseinandersetzt und diese Quellen prüft. Aber natürlich ist mein MEINUNGSArtikel nur einer von vielen heute – um ein möglichst breites Bild zur Situation zu bekommen, sollte man auch neutrale Faktenartikel lesen. Aber ich gehe davon aus, dass unsere Leser dies tun. Wir von amazed wollten uns zur heutigen politische Situation, zum Zeitgeschehen äußern.
          Liebe Grüße!

          • Tatsächlich liest es sich so implizit (im Gegensatz zu), was ich als schwierig empfinde. Aber der Tag ist ja auch schwierig. Hoffen wir das Beste. LG

          • Liebe Tina,
            das versteh ich auch. Man selbst ist ja dann auch manchmal betriebsblind. Ich trenne es durch einen Punkt, dann wird es denke ich klarer. Ja, ein aufregender, verwirrender und schwieriger Tag. Liebe Grüße!

  1. Das wichtigste ist, dass man sich im echten Leben engagiert. Leute, Facebook hilft null! das kann man als Verbreitung nutzen, nicht aber als Hauptmittel. Es ist nun an uns, unser ebenso gespaltenes Land zu vereinen. Wir können Sachsen und Co. nicht einfach sich selbst überlassen, und erst recht nicht denen, die dort die Bierschenken füllen und Verständnis heucheln. Wir müssen wieder auf die Strasse gehen, und zwar nicht gegen irgendeine Partei, sondern FÜR Menschlichkeit. Denn was eint uns alle, was ist der kleinste gemeinsame Nenner? Erst, wenn wir den wieder etabliert haben und niemand mehr an Busfensterscheiben haut, bis die Kinder darin weinen, weil es sich verdammt nochmal nicht gehört, erst dann können wir anfangen, politische Argumente auszutauschen. Also Leute, werdet aktiv!!! Lasst die älteren Menschen, die von Angst und Lebensfrust vergiftet sind, nicht über die Zukunft entscheiden!

    • Liebe Jen,
      absolut, da stimme ich dir zu. Es muss über das Posten eines Gifs hinausgehen. Statt Worte müssen Taten folgen – wir müssen uns politisch engagieren, Menschlichkeit leben und vor allem miteinander reden.

  2. Liebe Antonia, deinen super formulierten Artikel, in dem wirklich alles gesagt wird, hätte ich heute im Sozialkundeunterricht gebrauchen können, dann hätte es vielleicht weniger Zustimmung meiner 18jährigen Schüler pro Trump gegeben, ich war fassungslos angesichts der im Klassenzimmer vorherrschenden Meinung, dass sich jetzt endlich etwas verändere und dass wenigstens kein Krieg anstünde, den Clinton ganz sicher bald entfacht hätte. Wie informieren sich denn junge Leute, die kurz vor dem Abi stehen? Eine sachliche Diskussion war kaum möglich, Hintergrundwissen wenig bis gar nicht vorhanden, Verschwörungstheorien dagegen mehr als genug, politisches Interesse mangelhaft. Deshalb ein ganz großes Lob an dich, verbunden mit dem Wunsch nach großer Verbreitung deiner Analyse gerade an junge Menschen.
    Liebe Grüße

    • Liebe Helen,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar und das Lob. Das freut mich sehr.
      Ich bin auch immer wieder fassungslos ob der Resignation, Unwissenheit und auch Wut. Aber uns bleibt nur aufzuklären, unsere Stimme zu nutzen und immer wieder Dialoge zu führen. Liebe Grüße!

  3. Sehr gute und wahre Worte. Natürlich macht mir die Vorstellung, welche Macht Trump als Präsident nun hat, auch Angst.. aber viel mehr Angst habe ich davor, dass dieses Wahlergebnis die Rechtspopulisten hier in Deutschland und in ganz Europa noch weiter bestärkt.

    Liebe Grüße,
    Alisa von http://www.zeitvergessen.net

  4. Ich schließe mich den Kommentaren an – deine Worte sind klug gewählt – genau meine Meinung. Wir müssen für unsere Werte eintreten – und sie auch leben. Zeigen, dass es noch Menschen gibt, die Menschlichkeit und Freiheit über Wut, Hass und Angst stellen!lg *thea

  5. Liebe Antonia,
    Du hast mir sehr aus dem Herzen gesprochen. Danke. Und sag mal: Hast Du denn eine Idee, was man wirklich tun könnte, um sinnvoll für Menschlichkeit einzutreten? Ich suche nach Möglichkeiten und würde mich freuen, wenn Du eine Idee hast. Ich bin auch ein Schreiberling in München, dazu male ich und bin gut darin, mich um andere zu kümmern. Irgendwas davon muss man doch sinnig einsetzen können?
    Liebe Grüße, Katharina

    • Liebe Katharina,
      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Ich würde immer vorschlagen, an erster Stelle für die eigenen Werte und Moralvorstellungen einzutreten, bei sich, im Bekanntenkreis sowie auch im Umfeld. Das ist wichtig, um den Dialog zu öffnen und Themen offen anzusprechen. Im zweiten Schritt kann man sich natürlich engagieren, beispielsweise in der Flüchtlingshilfe (was wir viel tun/getan haben). Oder du bringst deine Gedanken zu Papier, veröffentlichst sie. Aber ich glaube, im Moment ist vor allem der offene Dialog wichtig – damit man sich austauscht.
      Liebe Grüße!

  6. Ich finde es wirklich klasse, wie typische „Modeblogger“ etc. auch solche Themen ansprechen. Dass ihr euch für politische Themen interessiert, habt ihr schon häufiger gezeigt. Aber was mich besonders freut, ist die Tatsache, dass dann auch von euren Lesern so viel Feedback kommt. So soll das sein, großes Lob!

    • Liebe Kristina,
      danke dir für das Lob! Das freut uns sehr – und mich freuen die Reaktionen unserer Leser sehr! Schön, dass wir so viele schlaue und reflektierte Leser haben! Liebe Grüße!

  7. Um es mit Carol Hanisch zu sagen: The political is personal – the personal is political.

    Außerdem: das Wirtschaftssystem des Kapitalismus spielt die entscheidende Rolle für die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte und fungiert mittlerweile in vielen Bereichen als ‚Ersatz‘ für humanistische Werte, welche hinten überfallen. Bildung ist – wie immer eigentlich – der Schlüssel. Und zwar eine Bildung, die nicht nur der Wirtschaft zuarbeitet, sondern eben jene Werte, welche du ansprichst (Demokratie, Aufklärung, Gleichberechtigung…), auch tatsächlich vermittelt. Es gäbe sooo viel mehr zu sagen, aber ich belasse es trotzdem bei diesem kleinen Kommentar. Vielleicht gibt er dir/euch ja auch weitere Anstöße zum Nachdenken, so wie dein Artikel es offensichtlich bei vielen geschafft hat.

    • Liebe Romy,
      vielen Dank für deinen inspirierenden Kommentar.
      Da steckt viel wahres drin – und lässt mich nachdenken.
      Ich kanns nur nochmal sagen: Es ist SO toll, dass wir so schlaue Leser haben!
      Liebste Grüße,
      Antonia

  8. Liebe Antonia,

    vielen Dank für Deine freundliche Antwort! Ja, für seine Überzeugungen einzustehen, ist wichtig und das tue ich auch. Habe nur im Moment das dringende Bedürfnis mich stärker und am liebsten mit positiver Außenwirkung (um aufmerksam zu machen) zu engagieren. Zu schreiben ist natürlich eine gute Möglichkeit. Aber ohne Plattform (Blog) nicht einfach. Also wenn Ihr jemanden brauchen könnt, der bei einem Flüchtlingsprojekt, einer journalistischen Aktion oder einer Kunstinitiative mit dabei ist, melde Dich bitte gerne, ja?
    Danke noch mal und liebe Grüße
    Katharina

    • Liebe Katharina,

      das kann ich total verstehen. Ich geb gern Bescheid, wenn ich da was kenne oder sich in der Richtung was tut. Ansonsten haben wir auch unsere Rubrik Readers Note, in der man Texte einsenden kann :) Also wenn du genau diese Gedanken einfach mal formulieren willst, sehr gern! :)
      Liebe Grüße!

  9. Liebe Antonia,
    Der Artikel ist wirklich sehr gut verfasst und die Entwicklung dieser Welt und ihres menschlichen Klimas ist besorgniserregend. Ich stelle für mich immer wieder fest, dass es offensichtlich zu viele Menschen gibt, denen unsere ( leider selbstverständlich gewordene) Freiheit nichts bedeutet oder ihnen die Orientierung nimmt. Dann wählen sie solche Leute, die ihnen in kurzen Sätzen die ( so niemals eintretenden) Lösungen und Verbesserungen auf dem Silbertablett servieren. Sind wir uns eigentlich wirklich bewusst, was wir haben und wie wir leben? (Ohne Krieg, sozial relativ abgesichert, mit Bildungsangeboten, Meinungsfreiheit (die nicht bedeuten darf, dass man andere Menschen verunglimpfen darf), Reisefreiheit, das Wahlrecht) Die anleitende Führung geht aber meiner Meinung schon ganz früh bei Kindern verloren. Wer spricht heute mit ihnen, wer hört ihnen zu? Wie oft sehe ich Mütter, die mit Kindern, gleich welchen Alters, unterwegs sind und dabei nur auf ihre Smartphones starren. Wie oft sitzen Kinder mit einem solchen ‚abgefertigt‘ irgendwo? Wann lösen wir ein Problem, weil es zum Leben dazugehört, statt die Schule, den Job, den Partner, die Freundin zu wechseln, in dem Glauben, dann wird alles besser?
    Wann sagen wir einem Menschen unsere Meinung, gut wie böse, ins Gesicht, statt es nur zu schreiben. Warum wird soviel ‚gehated‘?
    Ich stelle oft fest, dass Menschen erstaunt sind, wenn man grüßt, ein Kompliment macht, hilft, differenziert kritisiert. Ich gebe dir Recht, wir müssen in den Dialog treten. Das fängt zuhause an, und wird in den Medien fortgesetzt. Ich finde es so wichtig, dass in den Medien auch berichtet wird, wieviel politisch eigentlich gut läuft in diesem Land und nicht ständig nur gestöhnt oder Verfehlungen ans Licht gezerrt werden. Wie wichtig es ist, dass dieses Land geeint ist und nicht mehr getrennt. Dass jeder Mensch, mit jeder Figur, jeder Hautfarbe, jeden Geschlechts und Einstellung zunächst einmal gut ist ( und es überall auch Ausnahmen gibt ). Mitmenschlichkeit hilft viel, Dialog und aufzeigen, was gut ist, auch. Wenn wir da anfangen, dann ist schon viel getan.

  10. […] Donald Trump ist Präsident, Großbritannien will den Brexit, Populismus gewinnt an Kraft, tausende Flüchtlinge nehmen den gefährlichen Weg über das Mittelmeer, der Klimawandel ist kaum zu stoppen: Die derzeitigen Nachrichten lassen ein flaues Gefühl in der Magengegend zurück. Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? Wie können wir Einfluss nehmen und gegensteuern? Fragen, die einen beschäftigen, aber auch belasten können. […]

  11. Spät aber doch…

    Gut gesagt!

    leider erfahre ich in letzter Zeit immer häufiger, dass es einfacher (und oft fast schon sinnvoller) ist die Klappe zu halten. Es artet in Streit aus und in beidseitigem Unverständnis.
    Die Rechtspopulisten haben Ohr gefunden bei so vielen in der Gesellschaft.

    Leider werden Kinder in einer Gesellschaft groß, die Werte vermittelt, wie damals in den 50er Jahren oder früher. Bleibt zu hoffen, dass diese Kinder sich in ihrer Jugend politisch von ihren Eltern distanzieren!

    Dennoch ist nicht alles Schwarz (braun oder blau oder in „trump“) zu malen.
    Die Bundespräsidentenwahl in Österreich gibt Hoffnung!
    Das Nachbarland hat sich gegen den Rechtspopulismus entschieden – Zum Glück!

    Bleibt zu hoffen, dass Deutschland im nächsten Jahr eine vernünftige Entscheidung fällt.
    Angies Satz „Wir schaffen das!“ bleibt auch nach der Wahl bestehen.
    Die AfD und ihre Kollegen werden die bestehenden und noch aufkommenden Probleme nicht wegparolisieren können!

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