Travel: Auszeit im Zug

28. April 2015 von in

Termine über Termine. Hier ein Meeting, da ein Geschäftsessen, schnell noch einen Blogartikel schreiben. Unser Alltag als Freiberufler ist oft so hektisch, dass die Quality Time bei uns tatsächlich viel zu kurz kommt. Irgendwie arbeitet man doch immer und ständig. Entspannen, abschalten, Dinge, die eigentlich so wichtig sind, werden im stressigen Alltag schnell vergessen. Erst im Urlaub schaffen wir es abzuschalten, runterzukommen, endlich wieder Zeit zu haben, für die schönen Dinge des Lebens – abseits von iPhone, Laptop oder Social Media.

Manchmal ist aber auch schon die Reise der perfekte Start, mal eine Sekunde nicht an die Arbeit oder an den kommenden Termin zu denken. Entschleunigung? Yes please! Wenigstens ab und an. Da werden wir manchmal zu unserem Glück gezwungen, denn so sehr Reiseunternehmen mit freiem Wlan werben, Empfang ist noch immer keine Garantie. Also werden Handy und Laptop liegen gelassen, Bücher und Magazine dafür hervorgekramt und Die Drei ??? gewinnen plötzlich an Bedeutung.
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Zuletzt ging es beispielsweise für Amelie mit der Deutschen Bahn nach Berlin zu den German Press Days. Auch wenn die Zugfahrt keine Fahrt in den absoluten Seele-baumeln-lassen-Urlaub war, sind ein paar Stunden im ICE doch eine gute Möglichkeit, einmal abzuschalten, nicht erreichbar zu sein. Eine Auszeit eben. Während beim Fliegen in deutsche Städte oftmals nur das Ein- und Aussteigen bleibt, sind sechs Stunden fast wie ein kleiner Wellness-Urlaub.

Und weil’s so schön ist, hat die Deutsche Bahn genau zu diesem Thema im Rahmen der Kampagne „Deine Zeit gehört dir“ ein Gewinnspiel ins Leben gerufen: Macht ein Foto oder Video von euch beim Bahnfahren und ladet es unter www.bahn.de/deinezeit hoch. Erzählt, warum ihr gerne Bahn fahrt, was ihr in der Zeit macht und wofür ihr Zeit findet, die euch sonst im Alltag fehlt. Zu gewinnen gibt es eine BahnCard 100 sowie wöchentliche Gewinne wie Reisegutscheine.

Und jetzt seid ihr dran? Auch wir wollen wissen: Wie nutzt ihr die Zeit bei Reisen mit der Deutschen Bahn?

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15 Antworten zu “Travel: Auszeit im Zug”

  1. Sorry, aber den Post finde ich ehrlich gesagt bescheuert. man nimmt dir das, was du schreibst, einfach nicht ab. Vielmehr hat man das gefuehl, dass du das auch selbst weisst, aber den dahinterliegenden „job“ nicht ausschlagen wolltest. Dieser artikel passt eher auf eines dieser plakate in den regiozuegen – nixht aber auf euren blog. Ich kann leider gar keine authentizitaet feststellen…schade.

    • Liebe sari, hab mir schon gedacht dass da wütende Kommentare kommen. Dieser Beitrag ist definitiv ein Werbeartikel, aber dennoch reise ich mit Abstand(!!) am liebsten mit der Bahn, genau aus oben genannten Gründen + der Umwelt. Verzeiht uns die eine oder andere Werbung, wir sind eben auch nur ein Magazin, das davon lebt. Dennoch kann ich aus voller Überzeugung sagen, dass ich hinter dem Beitrag stehe! LG!

  2. Der erste Post auf diesem Blog, der mir gar nicht entspricht. Die Bahn will ihr Image verbessern und das ist für mich eindeutig unnötige und unpersönliche Werbung.

    • Liebe Dina, ich bevorzuge DB nachwievor dem fliegen, schon allein aus ökologischen Gründen, aber eben auch aus oben aufgezählten Gründen. Dass das eine Werbung ist, ist völlig klar und auch gekennzeichnet, aber wir machen nur Werbung für Dinge, hinter denen wir stehen – wie eben auch hinter dieser.

  3. Ich reise innerhalb Deutschlands auch oft mit der Bahn (der Umwelt zuliebe), aber eine Bahnfahrt mit einem „Wellness-Urlaub“ zu vergleichen, ist mir nun wirklich noch nie in den Sinn gekommen (ich bin gerade am Wochenende in Berlin gewesen – überfüllte Züge, unfassbar laute und nervige Mitreisende und entweder abgeschlossene oder komplett vollgesaute Toiletten… an Wellness oder Auszeit denke ich da nun wirklich nicht).

    Ich freue mich natürlich, wenn du/ihr so positive Erfahrungen mit der DB gemacht habt, ich kann den Enthusiasmus aber so gar nicht teilen. Ich bin ehrlich gesagt immer froh, wenn ich es überstanden habe und am Zielort endlich aus der Bahn steigen kann ;)

    Die Zeit vertreibe ich mir mit Lesen, oft arbeite ich aber auch (ich brauche dafür kein Internet).

    Liebe Grüße!

    • Liebe Kati, ein tatsächlicher Wellnessurlaub ist es natürlich nicht, aber für mich trotzdem eine Möglichkeit, mal gezwungenermaßen abzuschalten. Als Freiberufler ist es einfach schwer für mich, das Handy wegzulegen und mal 3 Std konzentriert ein Buch zu lesen. Bei meiner letzten Zugfahrt hatte ich endlich wieder die Muße dafür! Fliegen ist dagegen
      für mich beispielsweise die pure Hölle. Liebe Grüße :)

  4. Liebe Amazed-Girls,

    natürlich kam auch mir zuerst der Gedanke: gesponsorter Post und Werbung für die DB. Ich finde es super, dass ihr aber sofort so offen und ehrlich auf die Kommentare reagiert und ja, ihr müsst auch von diesem Ding hier leben und ich nehme euch diesen Beitrag ab. Der Vergleich zum Wellness-Urlaub ist auch für mich etwas fern, aber wenn die Bahn fährt und ich ein günstiges Ticket bekomme, dann bin ich auch zufrieden.

    DB ist wohl gerade ein schwieriges Thema. Streik und hohe Preise sorgen wohl bei den Kunden für wenig Freude, trotzdem finde ich auch den ökologischen Aspekt wichtig! Und eigentlich doch gut: die Marketingzentrale der DB geht neue Wege :)

    Beste Grüße, Sophia

  5. Auszeit? Das sind meine Fahrten dann doch eher selten. Und das liegt eher an den Mitfahrern, die oft sehr nerven.
    Anscheinend hast du so viel Glück gehabt, dass du bisher noch nie folgenden Menschen begegnet bist ;-)
    – einen Haufen Renterinnen, die erstmal ihr Sektchen und Leberwurststulle rausholen und mit ihrem Gegacker den ganzen Zug unterhalten
    – Klassenfahrten, der Horror!
    – Eltern, die ihre Kinder den gesamten Wagen terrorisieren lassen oder einfach nur ein Baby haben, das leider nicht zur Ruhe kommt
    – Leute, die erstmal ihren Burger, Döner oder Asia-Nudeln verputzen – der Geruch nervt
    und viele viele mehr. Da hat ja jeder so seine eigenen Erfahrungen.
    Von Verspätungen etc. will ich gar nicht erst anfangen
    Der Artikel ist schon etwas seltsam, auch wenn ich grundsätzlich schon ganz gerne Bahn fahre, weil ich, wenn ich mal nette Mitfahrer habe, relativ ruhig was lesen kann.

    • Hmm, unangenehme Mitfahrer kann man leider überall erwischen. Letztens saß ich im Flieger mit einer pubertierenden Klasse inklusive kreischenden Babys. Kann leider immer passieren..

  6. Ach Mensch, ich finde es so schade, dass in Deutschland leider immer noch nicht begriffen wird, dass Blogs auch hin und wieder mal etwas Werbung ‚brauchen‘. Solang man voll und ganz dahinter steht (so wie ich hier den Eindruck habe), finde ich das alles andere als verwerflich.

    Zum Thema: Ich bin jahrelang jeden Tag zur Uni mit der Bahn gependelt (circa 45 Minuten pro Fahrt) und habe die Zeit immer zum lesen/Unikram machen etc. genutzt. Fand ich eigentlich immer recht praktisch. Ist ja sowieso ‚verschenkte‘ Zeit und somit hatte ich zu Hause mehr Zeit für andere Sachen.
    Liebe Grüße, Fiona

  7. ich mag bahnfahren an sich super gern, die deutsche bahn dagegen gar nicht. wird immer schlechter und dazu noch teurer. wie oft ich schon mitten im winter stundenlang auf irgendeinem eingeschneiten bahnhof im nirgendwo stand (wo es nichtmal einen aufenthaltsraum gab), dringend pipi müssend in einem zug saß, in dem (oh wunder) alle toiletten ausser betrieb waren oder vier stunden eingequetscht zwischen treppe und tür auf dem weg in die heimat zwischen vielen schwitzenden menschen, weil die klimaanlage ausgefallen war. achja. ice fahren ist in der tat fast wie urlaub gegen regio – aber leider kann man sich das als student ja nun wirklich nicht leisten.

    • Hallo liebe Mia,
      schau mal bei busliniensuche.de nach! da gibt es die Option sich die günstigen Bahnverbingune anzeigen zu lassen und oftmals findet man ICE Verbindungen für 29 Euro. Das GLeiche gilt für L’Tur. Ich bin auch Studentin und musste früher von Kassel nach Hamburg entweder super viel Geld für den Bus ausgeben (vor 2 Jahren bzw 1 1/2 Jahren gab es nur eine Busverbindung für 70€!!) oder auf ein günstiges Bahnticket hoffen was fast immer geklappt hat.
      Liebste Grüße,
      Sarah

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