5 kleine Auszeiten im Arbeitsalltag

26. August 2015 von in

Momentan arbeite ich ziemlich viel im Büro, sitze von morgens bis abends vor dem Bildschirm und schreibe Texte. Für mich als Freiberufler ziemlich ungewohnt, bestimme ich doch sonst völlig selbstständig meinen Tagesablauf, mache Pausen, wann ich will und so viel ich will. An manchen Tagen genieße ich die Sonne, mache Sport und treffe Freunde, und arbeite dafür nachts durch. Für manche ist diese Form von Arbeit ziemlich abwegig, für mich als Nachteule aber genau das Richtige. Der momentane 9-to-5-Rhythmus hat aber auch seinen Vorteil. Abends ist die Arbeit dann auch wirklich erledigt – der F e i e r a b e n d ruft. Und das fühlt sich tatsächlich auch gar nicht mal so schlecht an. Damit der Arbeitsalltag – egal ob festangestellt oder freiberuflich – noch schöner wird, gibt’s heute meine fünf kleinen Auszeiten im Arbeitsalltag, die tagsüber wie nachts funktionieren, die mir den Arbeitstag noch ein kleines bisschen schöner und entspannter machen.

Den neusten Lieblingssong zwischendrin anhören
Gerade im Büro angekommen und noch keiner da? Zeit in Ruhe die Emails zu checken und dabei den aktuellen Lieblingssong zu hören. Im Zweifelsfall auch mit Kopfhörern. Und zum Feierabend dann gleich nochmal. Macht definitiv gute Laune. Mein Favorit im Moment: das neue BOY-Album „We were here“. Großegroßegroße Liebe.

Eine Runde an die frische Luft
Mama hat’s schon immer gewusst: Frische Luft tut gut. Tatsächlich sitze ich oft den ganzen Tag in einem klimatisierten Raum – ohne jeglichen Luftaustausch. Vielleicht liegt’s am Alter oder am Erwachsen-und-damit-vernünftiger-werden, aber die Mittagspause nutze ich mittlerweile, um etwas an die frische Luft zu kommen. Meist reicht ein kleiner Spaziergang oder ein Kaffee in der Sonne, um sich schon wieder viel aktiver und wacher zu fühlen. Ebenfalls zu empfehlen: Morgens in die Arbeit zu radeln oder eine U-Bahn-Station eher aussteigen und zu Fuß laufen. Gerade im Winter macht mich das extrem fit am Morgen – aber ich trinke auch keinen Kaffee.

Handy weg in der Pause
Auch wichtig: Auszeit bedeutet Auszeit. Handy und Co. am Schreibtisch lassen, wenn die Mittagspause ruft. Nichts ist schlimmer, als beim Essen zu sitzen und doch ständig die Mails zu checken. Vor allem ist das im Gespräch mit Kollegen auch eher unsozial. Klar, der Liebeskummer der besten Freundin ist die große Ausnahme. Aber ansonsten rate ich: Handy weg. Macht auch viel entspannter. Und: Auch für die effektive Arbeit hilft es manchmal, wenn Facebook, Whatsapp & Co. mal nicht dauernd blinken und bimmeln.

Süßes als Belohnung
Jeder kennt es – das Nachmittagstief. Eigentlich will man nur noch schlafen und entspannen, doch der Feierabend ist noch in weiter Ferne. Dann hilft mir tatsächlich – abgesehen von frischer Luft – Süßes. Damit bin ich keine Ausnahme. Kein Wunder, dass in Kantinen das Süßigkeitsregal so hochfrequentiert ist. Die Foodexperten unter uns würden wahrscheinlich eher zu Nüssen greifen, ich brauche aber tatsächlich Schokolade. Oder Eis. Oder Gummibärchen. Oder alles. Das Ganze dann am besten in Ruhe essen als eine Art Coffeebreak – bewusst genießen.

Bewegung!
Seitdem ich regelmäßig Sport mache, merke ich, wie schnell ich unausgeglichen werde, wenn mir die Bewegung fehlt. Sitze ich den ganzen Tag am Computer, freue ich mich abends wie ein kleines Kind auf meine Stunde Workout. Aber auch tagsüber brauche ich immer mal wieder Action. Ich versuche wirklich bewusst, aufzustehen und mich zu bewegen. Sei es fix zum Drucker zu rennen, die Treppe zu nutzen oder den längeren Weg in die andere Abteilung zu nehmen. Das sind natürlich alles keine Sporteinheiten, aber ein kurzes Durchschütteln. Ich finde die Apple-Watch ja ziemlich unnötig, aber die Bewegungsfunktion, die einen erinnert, dass man sich schon stundenlang gar nicht mehr bewegt hat, scheint von Nöten zu sein. Wir sitzen alle viel zu sehr am Bürostuhl. Also: los bewegen, strecken, dehnen!

Welche Tipps habt ihr noch für den Arbeitsalltag?

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5 Antworten zu “5 kleine Auszeiten im Arbeitsalltag”

  1. ich versuche es immer mit der frischen Luft. wir haben bei uns eine dachterasse und ab und zu geht es dann mal mit einem kaffee oder tee raus aufs dach zum entspannen =)

  2. Um im Arbeitsalltag nicht zu verzagen, finde ich es sehr wichtig, auch alltags offen für neue Inspirationen zu sein und keinen „Tunnelblick“ nur auf die Arbeit gerichtet zu entwickeln!
    Ansonsten hast du – liebe Antonia – eigentlich schon alles geschrieben, sympathisch ist v.a. der Hinweis auf Süßes :)
    Liebe Grüße

  3. Oh, dieser Eintrag gefällt mir besonders gut! Ich muss allerdings entgegen der Kommentare hier sagen, dass ich am besten arbeiten kann, wenn ich tatsächlich ein wenig etwas wie einen „Tunnelblick“ entwickle. Das bewerte ich bei manchen Aufgaben aber auch als durchaus positiv!

  4. Schöne Tipps – ich schwöre auch immer auf Bewegung. Im Sommer scheint in mein Arbeitszimmer für circa eine Stunde die Sonne so sehr, dass ich nicht auf den Bildschirm gucken kann (Rollos find ich irgendwie blöd). Diese Zeit nutze ich als kleine „Zwangspause“ zum joggen gehen – klappt wunderbar :)
    Liebe Grüße, Fiona

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