In the mood: Eine endlose Achterbahnfahrt zwischen Stress, Trauer und dem Wunsch nach Leichtigkeit

15. November 2021 von in

Ich wusste, die letzte Jahreshälfte, die ist immer irgendwie super anstrengend, super voll und hektisch. Bis wir dann alle pünktlich zu Weihnachten in ein kollektives Entspannungskoma fallen. Dieses Jahr überrollt mich der Stress aber irgendwie. Liegt vielleicht daran, dass 2020 doch ein bisschen ruhiger war wegen Corona. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich dieses Jahr jobbedingt auf vielen Hochzeiten tanze, alles liebe und gleichzeitig mir denke „wow, hilfe“. Ich fühle mich wie in einer wilden Achterbahnfahrt, aus der ich erst an Weihnachten aussteigen kann. Heimlich hoffe ich aber, mir noch ein paar freie Tage gönnen zu können. Bevor der Weihnachtsstress so richtig los geht. Bis dahin fokussiere ich mich, mache endlose To-Do-Listen und suche Entspannung im Sport, bei Spaziergängen, einer Badewanne oder Massage.

 

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Das macht das Leben

Beruflich waren die vergangenen Wochen anstrengend, großartig und ziemlich stressig. Aber wie es so ist: Privat hingegen waren die Wochen eher turbulent. Polly ist weg, und der Alltag war vollgestopft mit Arbeit. Zu wenig Zeit für irgendwas. Zu wenig Zeit für mich, zu wenig Zeit für die Liebe, zu wenig Zeit für Sport oder ein Buch. Und so kam es nicht selten vor, dass ich um 21.30 Uhr auf dem Sofa eingeschlafen bin und nur 15 Minuten später im Bett lag und schlummerte. Aufregend ist anders, das sag ich euch. Jetzt, wo der Stress sich langsam lichtet, bereitet mir etwas anderes Magengrummeln: die steigenden Infektionszahlen. Nach Wochen, in denen ich das Leben außerhalb meiner vier Wände genoß, mich dank der Impfung sicherer fühlte, merke ich, wie ich langsam wieder aufpasse. Sollen wir wirklich essen gehen? Vielleicht lieber in das Lokal, in dem man besser Abstand halten kann? Kino, Theater? All das stand und steht eigentlich auf meinem Plan für die Wochen vor Weihnachten, und doch bin ich mir nicht sicher, ob es wirklich richtig ist. Ich werde also wieder mehr aufpassen, meine Maske auch im Theater tragen und meine Kontakte wieder mehr reduzieren. Hach, diese Pandemie ist großer Mist.

Für alle, die noch unsicher sind, ob sie sich impfen lassen sollen, habe ich einen Instagrampost geschrieben. Unsicherheit ist wirklich in Ordnung, aber die Angst, sie darf nicht siegen. Bitte lasst euch impfen, damit wir alle  im besten Fall gesund bleiben, im schlechtesten Fall einen milden Verlauf haben, Menschen nicht sterben und unser Gesundheitssystem mit all seinen Kräften endlich wieder aufatmen kann.

 

 

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Der schwerste Abschied

Es ist vier Wochen her, seitdem ich meinen größten Schatz habe gehen lassen. Mein Herz ist noch immer gebrochen, ich wünsche mir jeden Tag, ich könnte Polly noch einmal streicheln, umarmen, einfach neben mir haben. Gleichzeitig merke ich, wie es Tag für Tag leichter wird und ich dank Alltagsstress wieder zu einer Routine finde, in der Polly eine wundervolle Erinnerung ist. Es wird sicher noch eine Zeit dauern, bis ich ihre Erinnerung wie einen Schatz in mir tragen kann und sie nicht mehr schmerzt. Doch ich weiß, mit jedem Tag nähere ich mich – und bis dahin gebe ich meiner Trauer ihren Raum.

Goldene Lieblinge

Ein schönes Geschenk erreichte mich vor ein paar Wochen: Schmuck von Fejn. Die wunderschönen Ohrringe trage ich seit Oktober rund um die Uhr und freue mich, endlich goldfarbenen Schmuck zu haben, der nicht nur großartig aussieht und gut hält, sondern auch noch nachhaltig ist. Gründerin Dagmar legt Wert auf puristische Schmuckstücke, die eine nachhaltige Reise hinter sich haben. Alle Schmuckstücke sind aus recyceltem Silber hergestellt und vergoldet. Alle Schmuckstücke werden in Deutschland produziert, oder in einer nachhaltigen, sozialen sowie zertifizierten Manufaktur in Thailand gefertigt. Ich liebe das Konzept und die Schmuckstücke, danke Feijn!

Gewärmt

Bei meinen langen Spaziergängen mit Pepe hat mich vor allem meine neue Jacke von Scotch & Soda gewärmt. Ich liebe diese übergroße Jacke, die eine Mischung aus Fliegerjacke und Decke ist. Sie ist überdimensional und genau das liebe ich an ihr. Einmal reingeschlüpft kann es regnen, stürmen oder schneien, ich bin eingekuschelt und warm eingepackt. Mein Highlight: Inspiriert wurde die Jacke – sowie ein großer Teil der gesamten Scotch & Soda Kollektion in diesem Jahr – von Flugpionierin und Frauenrechtlerin Amelia Erhart. Als erste Frau überquerte sie mit ihrem Flugzeug 1928 den Atlantik. Sie war Pionierin, Feministin und Pazifistin. Eine tolle Hommage an eine Frau, die viel zu früh starb und heute oft nur noch in Mystery-Serien erwähnt wird. Mit diesem Wissen trage ich die Jacke gleich noch ein bisschen lieber, kuschele mich in sie hinein und wage mich mutig in den Alltag.

 

 

 

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Mein E-Bike und ich

Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, wie viel Freude ich mit einem E-Bike haben würde, hätte ich ihn ausgelacht. „Ich und ein E-Bike?“ Tja, ich wurde eines besseren belehrt. Ich kann mir ein Leben ohne E-Bike wahrlich nicht mehr vorstellen, selbst jetzt im Herbst liebe ich es mit meinem Precede:ON von Canyon durch die Stadt zu düsen und Freund*innen zu treffen. Dem Focus-Magazin „E-Bike“ habe ich eine ganze Story über meine Liebesgeschichte zum Fahrrad geschrieben. Unsere Liebe ist jetzt also wirklich offiziell.

 

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„Unser Fleisch, unser Blut“ im Münchner Volkstheater

Leute, geht ins Theater. Himmel, was habe ich das vermisst. Nicht mehr nur Netflix, sondern echtes, wahres Theater. In meinen Studienzeiten war ich regelmäßig in den Münchner Theatern, irgendwann nur noch ab und zu. Und dann wissen wir ja alle, was passiert ist. Jetzt war ich endlich wieder – und zwar im neueröffneten Volkstheater. „Unser Fleisch, unser Blut“ habe ich angesehen und kann es wirklich uneingeschränkt empfehlen. Ehrlicherweise hatte ich nicht ganz so hohe Erwartungen, die absolut übertroffen wurden. Ein modernes Stück über unsere Ernährung, die Frage, warum wir Fleisch essen und was das für Tiere bedeutet. So gut, so eindrucksvoll, so unterhaltsam – und für mich als Veganerin/Vegetarierin eine klare Bestätigung. Wer in München wohnt, rein mit euch!

Gekauft

Ich habe die vergangenen Wochen so viel gearbeitet, oft wirklich zehn, elf Stunden am Laptop gesessen, sodass ich irgendwann das Bedürfnis hatte, mich irgendwie dafür zu belohnen. Ich bin stolz auf mich, was ich dieses Jahr alles auf die Beine gestellt habe, wie ich Jobs jongliert habe und trotzdem meine Work-Life-Balance nie ganz aus den Augen verloren habe. Und zur Belohnung darf jetzt die neue Dena Bag in Beige von Agneel bei mir einziehen. Es war Liebe auf den ersten Blick. Jetzt dauert es noch ein, zwei Wochen, dann kann ich sie in die Arme schließen und ausführen.

 

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New in

Für gute Laune haben diese Sneaker von The Hoff bei mir gesorgt. Ganz unverhofft fanden sie ihren Weg zu mir und ich freue mich, meine Sneaker-Sammlung um ein bunteres Paar ergänzen zu dürfen. Wenn gleich „bunt“ hier sicherlich Auslegungssache ist. Die Sneaker von The Hoff sind immer eine Hommage an eine Stadt, mein Modell verortet sich in Prag. Zeit, also irgendwann doch mal in die wunderschöne Stadt zu fahren. Bis dahin zeige ich den Sneakern München.

Geguckt

Wirklich viel habe ich in letzter Zeit nicht geguckt, ich war oft zu müde, zu ausgelaugt und bin dann sowieso gleich eingeschlafen. Also blieb es oft bei meiner heimlichen Leidenschaft „The real housewives of Beverly Hills“. Irgendwann verlangt der müde Kopf aber dann doch nach etwas mehr, nach etwas schönem, ganz ohne Girls-Drama. Und da stolperte ich über diese zauberhafte Serie, die True Crime mit Humor verbindet, die mein Herz für komische Figuren öffnet und mir ein ganz wunderbares Gefühl gibt: Only murders in the building. Meine Empfehlung für alle, die liebenswerte Figuren auf der Suche nach einem Mörder begleiten wollen, die genauso wie ich True Crime lieben und die jede Menge gute Vibes brauchen. Das alles vereint die Serie – und ich danke Disney+ für diesen Schatz.

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