Kolumne: Identitätsverlust durch Mode

18. April 2016 von in

Beim Durchscrollen meines Instagram-Feeds stelle ich mir seit ein paar Monaten immer öfter die Frage: Wer ist Modeblogger oder doch noch die Person, die er sein mag und will. Wer trägt die Gucci-Tasche, weil er sie abgöttisch liebt und nicht, weil sie den Feed erfolgreicher, schöner und auch uptodate macht? Ist es Aufgabe des Modebloggers die neusten Trends zu tragen – oder darf und soll ein Modeblogger seinen eigenen Stil – der womöglich gar nicht so spannend ist – zeigen? Letzteres war definitiv der Beginn der Modeblogszene vor gut acht Jahren, ersteres ist momentan der Fall. Wer die neusten It-Sachen trägt – und ganz ehrlich, die Gucci-Tasche ist jetzt auch schon wieder durch – Loewe it is.

Bleibt also die Frage: Wie viel eigene Identität geben wir – und ja, komplett nehme ich mich da sicherlich nicht aus – ab, wenn wir uns der Gruppe Modeblogger unterordnen?

Wer sich einer Gruppe anschließt – und deren Identität sich durch ihre äußere Erscheinung mitbestimmt, gibt einen Teil seiner Identität zugunsten einer Gruppe auf.

Nehmen wir einmal die Polizisten. Ein Polizist in einer Gruppe von Polizisten ist aufgrund seiner Uniform in erster Linie ein Polizist. Ob er in Wirklichkeit Hans Meyer heißt und Angeln liebt, tritt zurück. Seine Uniform weist ihm eine Rolle zu. Dem Gegenüber ist es völlig egal, was noch dahinter steckt. Hier jedoch ist der Verlust der eigenen Identität kalkuliert, zugunsten des Berufes. Gilt das auch für uns als Modeblogger? Ist ein gewisser Identitätsverlust gewollt – oder passiert dieser automatisch?

Bei Polizisten ist der Identitätsverlust gewollt. Schließlich soll der Beamte bei der Ausübung seiner Arbeit nicht als Individuum angesprochen werden. Vielmehr ist seine Person austauschbar. Er handelt nicht persönlich, sondern im Auftrag seines Jobs. Die Gemeinschaft steht im Vordergrund, die Identität tritt zugunsten der Gemeinschaft zurück.

Tragen Menschen also aufgrund ihres Berufes (beispielsweise Modeblogger) eine Art „Uniform“, und so kann man die vielen gleichen Teile auf Instagram mittlerweile bezeichen, ist das bewusst gewählt. Sicherlich nicht so klar definiert wie bei Polizisten, trotzdem vorhanden. Das Tragen dieser Uniform ist Teil der Gruppenidentität. Das bedeutet: Wer momentan eine Croped-Flared-Jeans, Mules und Gucci Dionysus Bag trägt, ordnet sich bewusst und optisch sichtbar in diese Gruppe ein. Die persönliche Identität – quasi das, was die Person ebenfalls ausmacht, tritt jedoch zurück.
Wer ist Modeblogger XY? Was mag sie? Was macht sie sonst noch? Gerade auf Instagram spielt das kaum mehr eine Rolle. Wer Teil der Gruppe sein will, strebt viel mehr Homogenität an. Im Feed, in den Sachen, die man trägt, in den Orten, die man besucht.
Diese Homogenität kann jedoch von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Während die Rocker mit ihrer schwarzen Lederkluft sich vom Rest der Menschen differenzieren wollen, ist die Jugendgruppe, die den neusten Sneakertrend verfolgt, rein von der Nachahmung getrieben. Mit jedem weiteren Menschen, der sich der Jugendgruppe anschließt, indem er ebenfalls diesen Turnschuh trägt, geht ein Stück der Individualität verloren, zugleich bekommt derjenige Zugang als Mitglied der Gruppe. Infolgedessen kann derjenige, der sich dem Trend bewusst oder unbewusst nicht beugt, seine Identität hervorheben und von der Gruppe abgrenzen.

Das bedeutet im Fall der Modeblog-Szene: Nicht nur Mode prägt das Bild der Gruppe. Auch Events und Reisen zeigen, wer tatsächlich vorne mit dabei ist. Bin ich beim Coachella dabei? Bin ich auf dem Event xy eingeladen? Bin ich auch endlich an Ort xy gewesen? Dann gehöre ich dazu. Bin Teil der großen Gruppe. Dass man womöglich Festivals hasst, Bloggerevents mit Cupcakes und Club Mate langweilig findet und überhaupt den neusten Trend Off-Shoulder gar nicht abkann, Gucci-Bags eigentlich immer schrecklich fand und grundsätzlich viel lieber auf dem Sofa abhängen würde, als die neuste Acai-Bowl zu machen, tritt zurück.

Ein durch Kleidung und der damit einhergehenden Mode provozierter Identitätsverlust ist ein Nebeneffekt, den die Mode bewusst beziehungsweise in anderen Situationen unbewusst hervorbringt. Der Einzelne – und hierbei ist es egal, ob Modeblogger oder nicht, macht sich über Mode identifizierbar. Seine Identität erschließt sich jedoch oftmals über eine Gruppe, die für Außenstehende nicht greifbar ist. Er wird Teil einer großen Identität, in der er durch das Tragen von Kleidung deutlich für Außenstehende wahrnehmbares Mitglied ist.

Das bedeutet: Wenn ich in meinem Umfeld die Chloé Tasche trage, bin ich Antonia. Meine Freunde interessieren sich nicht groß für Labels oder Trends. Im Modeblogger-Kosmos bin ich jedoch eine von vielen, ordne mich ein und bewusst unter.

Will ich das? Das ist die Frage, die mich immer öfter umtreibt. Ist für den weiteren Erfolg Voraussetzung, dass ich die neusten Trendteile in solch einer Geschwindigkeit trage, dass mein Bankkonto und mein Umfeld nur noch mit dem Kopf schütteln?
Auch Amelie hat sich hier schon Gedanken gemacht. Eine richtige Lösung gefunden haben wir noch nicht. Aber der Satz, „es würde reichen, wenn wieder mehr Menschen anfangen, sich etwas zu kaufen, was sie tatsächlich schön finden – abseits der tausenden Trends und Hypes auf den Laufstegen unserer Wall. Wenn mehr Menschen darüber nachdenken, was sie tatsächlich ausmacht.“, trifft es wohl ganz gut.

Entscheiden muss das am Ende jeder für sich selbst.

Photocredit: A Love is blind

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29 Antworten zu “Kolumne: Identitätsverlust durch Mode”

  1. Für den Polizisten, Arzt oder Anwalt ist es gut, eine Art Uniform zu tragen. Doch schon bei dem Architekten oder Künstler, der Kreativität verkaufen will ist Individualität wichtig – auch wenn hier auch starke Trends existieren. Warum allerdings eine Branche, die sich durch Mode ausdrücken will dermaßen homogen ist, verstehe ich nach wie vor nicht. Natürlich gibt es Trends und man versucht, diesen Trend am besten von allen umzusetzen. Warum aber haben diese Instgram Girls alle die gleichen Klamotten? Ich kann da nur die Augen verdrehen und bin auch gelangweilt, wenn ich hier oder auf anderen Blogs solche „Investment pieces“ sehe. Kein normaler Mensch, der nicht zu der „Gruppe“ dazugehören möchte, kann oder vor allem WILL jede Saison die Trends UND die It-Pieces kaufen. Wer hinter dem Blogger als Mensch steht ist für mich eigentlich zweitrangig…Es geht für mich eher darum, dass die Mode mich inspiriert oder, als Spitze der Perfektion, dass ich den Menschen durch seine Mode wahrnehme (und mir schnöde Q&As spare). Darum mein Fazit: Tragt was euch ausdrückt und lasst mehr Kreativität zu!

    • Liebe Lisa,
      genau, Polizisten, Ärtze und Anwälte beispielsweise müssen eine Uniform tragen, weil sie quasi eine Gruppe vertreten. Bei allen anderen kann dies zurücktreten, da bin ich völlig bei dir. Warum eine Gruppe, die Mode vertritt, so stark homogen ist und sich über It-Pieces auszeichnet, ist mir auch schleierhaft. Wobei das natürlich ein Kennzeichen von Mode ist. Ein Bruchteil trägt etwas, bis es bei der Masse ankommt. Damit man sich wieder absetzt, wird neues getragen und so weiter und so fort.
      Alle meine Designer-Sachen waren bisher wirklich Dinge, die ich wollte, hinterfrage aber auch immer öfter „Cravings“ und bin gewissermaßen nicht bereit, jeden Monat eine neue Tasche zu kaufen, um „mithalten“ zu können. Auch ist mein Stil gefestigt, ich werde nie bunte Blumenkleider tragen. Der Punkt ist der: Kann man heute noch erfolgreich bloggen, wenn man allein das trägt, was man mag?
      Wer der Mensch hinter dem Blogger ist, tritt natürlich zurück – gleichzeitig macht das ja auch einen Menschen aus, seine Wahl der Kleidung und seine Identität. Ein spannendes Thema.

      • Ich denke man kann gerade dann bloggen, WENN man seinen eigenen Stil hat! Man muss seinem Stil eben stärker vertrauen und wird weniger Beispiele finden, an denen man sich orientieren kann – das macht die Sache natürlich schwerer. Aber gerade deshalb teilen wir doch die Leidenschaft für Blogger wie Maja Hattvang, die schon seit gefühlt 5 Jahren hauptsächlich weiße Hemden trägt.

  2. Ein ganz toller und (leider?) auch so wahrer Artikel!
    Was du beschreibst, fällt mir schon seit einigen Jahren auf und doch zieht auch bei mir das ein oder andere Trendteil ein. Ich habe allerdings beruflich nichts mit Mode zu tun und mein Umfeld auch nicht.
    Ich stelle mir oft die Frage, wozu es dann die teuren Marken- und it-Pieces sein müssen – rechtfertigt sich das allein durch Design und Qualität, was mir beides sehr wichtig ist? Oder steckt unterbewusst doch mehr dahinter?
    Auf jeden Fall ein spannendes Thema, bitte bringt mehr solcher Artikel! Antonia, du hast doch auch deine Magisterarbeit in dem Themenbereich geschrieben, oder irre ich mich?

    • Liebe Mae,
      vielen lieben Dank.
      Genau, meine Magisterarbeit behandelt das Thema Mode und Identität sowie Theatralität. Ich möchte noch mehr aus der Arbeit in Artikel verwandeln :) Insofern kommt da sicher noch mehr!
      Liebe Grüße!

  3. Ein so wahrer und so guter Artikel, liebe Antonia! Ich liebe Mode, renne aber bloß nicht jedem Trend hinterher (ich kann zum Beispiel mit dem Off-Shoulder-Thema immer noch nichts anfangen) und kaufe wirklich nur die Sachen, die mir gefallen – mal ist da vielleicht ein Trend-Teil dabei, meistens sind es jedoch eher Klassiker, die zu mir und meinem Stil passen und die ich auch noch jahrelang trage, bis sie völlig auseinanderfallen.
    Obwohl wir viel über Fashion bloggen, würde ich mich niemals als reine Modebloggerin bezeichnen. „Lifestyle“ trifft es da vielleicht schon eher. Aber ich frage mich sowieso in letzter Zeit recht häufig: Machen 5 Outfits die Woche jemanden zum Modeblogger? Oder sollten wir nicht wahrheitsgemäß von Outfitbloggern sprechen? Denn sind wir mal ehrlich: Wie viel Hintergrundwissen zur Fashionlandschaft, zu Designern, Schnitten etc., eben zu dem, was Mode ausmacht, bekommen die Leser denn in solchen Outfitposts? Eben.
    Mir hat Instagram immer sehr viel Spaß gemacht, ich liebe es, durch die App zu scrollen und mich dabei von tollen Bildern inspirieren zu lassen, schöne Accounts zu entdecken, sich untereinander auszutauschen. Aber schon seit längerer Zeit hat die App einen faden Beigeschmack. Dieselben Menschen auf denselben Events mit denselben Outfits. Hmm. Wirklich inspirierend ist das für mich leider nicht.
    Um jeden Preis dazugehören wollen? Niemals. Ein klitzekleines Stückchen vom Kuchen abhaben? Vielleicht. Sich selbst treu bleiben? Unbedingt.
    Ich hoffe, ihr findet für euch eine Lösung, die euch zufriedenstellt und euch erlaubt, eure Leidenschaft für Mode auszuleben, ohne sich selbst dabei zu verlieren und in der Masse unterzugehen. In meinen Augen macht ihr aber genau das schon.
    Von daher: Viele virtuelle Herzchen und ganz viel Liebe aus Hamburg Richtung München.
    Nori

    • Liebe Nori,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Eigentlich kann ich dem nur zustimmen. Ich sehe mich auch immer öfter wieder mehr als Journalistin, Redakteurin und weniger als Modeblogger. Was ich natürlich nach wie vor bin, trotzdem kann ich mich mit vielem, was passiert, nicht komplett identifizieren. Gleichzeitig hat das Ganze auch seine Berechtigung, seine Zielgruppe und ist ja auch auf seine Art und Weise cool. Beides kann nebeneinander existieren – und das ist ja auch schön. Nur vielleicht ist mein und unser Platz in einem anderen Abteil des großen Blogger-Zuges.
      Insofern passt der Satz auf jeden Fall: Um jeden Preis dazugehören wollen? Niemals. Ein klitzekleines Stückchen vom Kuchen abhaben? Vielleicht. Sich selbst treu bleiben? Unbedingt.
      Danke dir und wunderbare Grüße aus München in die zweitschönste Stadt Deutschlands ;)
      Antonia

      • Liebe Antonia,
        selbstverständlich hat das Ganze auch seine Berechtigung und eine nicht zu missachtende (vielleicht auch einfach jüngere?) Zielgruppe. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, an welchen Stationen unser Zug noch Halt macht, wer aufspringt und wer aussteigt und was die Endstation sein wird.
        Da aber natürlich Hamburg die schönste Stadt Deutschlands ist, muss ich dir im letzten Punkt wohl doch noch widersprechen. ;) (Ich bin allerdings im Mai wieder für ein Wochenende bei euch und habe auch mal ein Jahr in MUC gewohnt – vielleicht lasse ich mich ja wieder überzeugen!)
        Herzlichst
        Nori

  4. Ein wirklich spannender Beitrag! So habe ich das noch gar nicht gesehen, aber du hast Recht, auch Blogger haben wohl eine Art Uniform. Ob dies so sein sollte, weiß ich nicht. Eigentlich sind sie ja spannend für uns, weil sie uns Inspiration bringen. Wo aber ist die Inspiration, wenn jeder das gleiche trägt? Besonders bei großen Bloggern wird das immer schlimmer. Plötzlich sieht man diesen einen Schuh und diese eine Tasche überall. Inspiriert mich das noch? Nicht wirklich. Wir sind wohl auch beim Bloggen langsam weg von wahrer Inspiration und hin zum Kommerz. Naja, auch Blogger müssen überleben…
    xx
    http://www.thefashionplaybook.de

  5. Warum sehen sich eigentlich alle Instagramer und Blogger automatisch als Modemenschen? Heißt Modemensch, dass man sich das kauft, was alle kaufen?
    Das sind nämlich sind meiner Meinung nach nicht die Leute, die Mode machen. Sondern die, die auch jedem Fitness-, Ernährungs-, Haarfärbe-Trend hinterherrennen. Die Mitläufer unserer Gesellschaft. Die sich über Oberflächlichkeiten definieren und alles mitmachen, weil man es halt so macht. Deshalb nennen sie sich Influencer. Weil sie gekauft werden können. Oder eben alles haben wollen, was alle haben.
    Solche Blogs lese ich gar nicht, weil ich daraus null Inspiration und Kreativität ziehe.
    Und es irgendwie bemerkenswert lustig finde, wer sich für einen Modemenschen hält. Und warum. Nur weil ich eine Chloé-Tasche trage (im besten Fall gesponsort) bin ich kein Modemensch. Im Gegenteil.

    Viele Grüße

    • Liebe Sabrina,
      ein guter Punkt. Ist ein Modemensch jemand, der mehr als zwei Chloé-Taschen besitzt? Oder besser gar keine, weil sie gerade Trend sind und lieber Underdog-Labels kauft? Kann man Mode lieben, auch wenn man vieles gesponsert bekommt und die Liebe zur Mode nur der Anfangsantrieb war? Und was macht einen Modemensch überhaupt aus? Wie kann Liebe zur Mode grundsätzlich gerankt werden?
      Ein guter Punkt, aber ein schwieriges Thema. Mir wurde oft gesagt, ich sei kein Modemensch, weil ich nur Schwarz trage. Aber ich beschäftige mich mit Mode, kenne alle Kollektionen, habe mich mit Mode wissenschaftlich auseinander gesetzt und meine Liebe zur Mode in meinem Stil umgesetzt. Nur weil man Trends nicht umsetzt und total laut und bunt ist, ist man folglich nicht gleich auch kein Modemensch. Und ähnlich sehe ich es mit den Influencern. Der Masse absprechen, dass sie sich mit Mode nicht auseinandersetzen, möchte ich nicht, aber ich sehe es ähnlich kritisch wie du.
      Liebe Grüße!

      • „Nur weil man Trends nicht umsetzt und total laut und bunt ist, ist man folglich nicht gleich auch kein Modemensch.“- Absolut richtig. Ich trage auch gern Schwarz :)

    • Da ist was Wahres dran!

      Obwohl es heutzutage so viele verschiedene Kleidungsstile wie noch nie gibt und eigentlich alles erlaubt ist, zählt doch nur der „eine“ Bloggerstil mit bestimmten Must-haves und Codes. Darunter auch sündhaft teure Designerstücke, die, allem Anschein nach, nicht aufgrund der Qualität (die richtige Modemenschen erkennen), sondern wg dem Hipness-/Uniform-Faktor gekauft werden. Die Must-have-Pieces kommen und gehen, die Gleichheit bleibt. Klar, Mode ist ein Business, Blogger sind Influencer. Aber allmählich geht der Schuss der Modefirmen und PR-Agenturen nach hinten los.

      Ich bin selbst – noch gern – auf Insta etc., aber es wird immer uninteressanter. Ich hoffe auf einen großen Wandel!

    • Ich glaube echt nicht, dass alle ‚Modebloggerinnen‘ als Modemenschen gilten. Ich kenne z.B. eine Bloggerin, die als ‚authentisch‘ bei jedem gilt, nur weil sie keine Trends trägt, obwohl jeder Post und alles was sie trägt immer gesponsert wird. ‚Originell‘ ist ganz anders als ‚authentisch‘ zu sein, denn man kann originell sein aber nicht authentisch, und das Umgekehrt: Man kann nicht originell sein, aber doch authentisch. Man kann versuchen, originell zu sein, um berühmt zu werden, obwohl sein wahrer Stil ganz anders ist.
      Wenn man alles gesponsert jedes Mal bekommt, kann man Mode nicht lieben. Die perfekte Kleidungsstücke, die zum eigenen Stil passen werden diese Marken nicht immer anbieten, die einem Sachen sponsern. Ich finde, dass wenn man alles gesponsert bekommt, tötet das die Kreativität und die Möglichkeiten, authentisch zu bleiben und sich wahr auszudrücken.
      Ich finde leider, es gibt Modebloggerinnen, die nur bloggen, weil sie berühmt sein möchten oder weil sie Narzissen sind.
      Zum Schluß möchte ich sagen, dass das Gegenteil auch gilt: Nur weil ich eine Chloé Tasche trage, bedeutet nicht, dass ich kein Modemensch bin, da man kann trendige Sachen tragen und gleichzeitig authentisch bleiben.

  6. AMEN! Ich denke mir das schon seit Ewigkeiten. Immer nur noch das gleiche und auf einmal muss jeder die Gucci Tasche haben und dann ganz schnell noch die Chloé, weil sonst ist man ja nicht mehr bei allen Trends dabei. Was da vielen vorgelebt wird, hat für mich nur noch wenig mit Realität zu tun. Ich finde man verlernt es Dinge zu schätzen, wenn man dauernd dem nächsten It-Piece hinterherrennt. Ich kenne z.B. einige Mädels, die die Drew-Bag nie mochten. Auf einmal baumelt sie doch in deren Garderobe, weil sie offenbar das Gefühl hatten der Blog oder das Instagram-Profil sieht sonst nicht mehr nach Modeblogger aus. Traurig irgendwie! Ich ziehe doch an was mir gefällt, natürlich beeinflussen einen da auch selbst wenn nur unterbewusst die Trends, die man auf Instagram sieht. Aber letztendlich sollte doch eigentlich jeder für sich entscheiden können, ob die Tasche oder Schuhe von XY wirklich zu einem passen oder es nur ein momentäres „Oh alle haben die, ich find die auch schön“-Gefühl ist. Leider scheint das immer mehr unterzugehen!

  7. Hey, ich habe eine Gucci- UND Loewe-Tasche und liebe beide abgöttisch und aufrichtig! :) Aber jetzt im Ernst. Mal so herum betrachtet: Nur weil die Popularität einer Tasche, eines Kleidungsstücks oder eines anderen Teils nahezu explodiert (egal ob erst nachdem oder schon bevor man sich dieses Teil gekauft hat) ist ebenso kein Grund, dieses Teil nicht mehr zu tragen. Denn genau das wäre auch nicht authentisch und nicht man selbst. Dann haben es eben auch 100 andere Modeblogger, Instagrammer, wie man sie auch nennen mag. Ja, es ist eine bestimmte Gruppe, eine Blase, Modeblase. Im Internet sieht man solche „Modeteile“ in so konzentrierter Form und alles wie „auf einem Fleck“. Kein Wunder also, dass es einem vorkommt, als würden alle gleich aussehen. Ich spreche für mich als Modeblogger, die gewiss das ein oder andere Trendteil besitzt: Dann ist mein Geschmack scheinbar nicht so individuell, einzigartig (wobei es auch darauf ankommt, wie genau man hinsieht). Aber es ist trotzdem meiner. Da will und muss ich auch nicht krampfhaft versuchen anders auszusehen., das wäre ja nicht ich.

    • Liebe Nisi,
      da hast du auch völlig Recht. Ich besitze ja auch eine Proenza Schouler bspw, habe mich ewig gegen sie gewehrt aus den Gründen und sie dann doch gekauft. Bis heute liebe ich die Tasche abgöttisch. Und wahrlich mein Geschmack ist wohl auch eher Mainstream ;) und nicht so individuell – gleichzeitig geht es mir eher darum zu betonen, solange man das macht, weil man die Sachen wirklich krass gut und toll findet, ist das super. Wenn man es macht, um mit dabei zu sein, wird es schwierig. :) liebe Grüße!

      • Ja genau, sehe ich auch so :)
        Ich kann man mir ja auch vorstellen, dass es wirklich Personen gibt, die sich Dinge aus den falschen Gründen zulegen. Mitläufer gibt es ja irgendwie in jeder – ich nenne es mal – Subkultur :D Am Ende kann nur niemand sagen, bei wem das zutrifft und bei wem nicht. Niemand kann ja Gedanken lesen. Was mich persönlich einfach nur noch nervt (nicht wegen eurem Artikel, sondern weil mir das in der eigenen Kommentarbox untergekommen ist) ist dieses „mit dem Finger zeigen“, Leute, die sich das Recht herausnehmen behaupten zu können, man würde dies und jenes nur aus diesem und jenen Grund kaufen/tragen.
        BTW: Auch wenn dein Geschmack sagen wir jetzt mal Mainstream ist, kann ich mir trotzdem noch bei bestimmten Sachen, die ich sehe, denken: „Das wäre voll was für Antonia!“. Also da ist halt trotzdem ein ganz eigener Charakter bei…
        Liebe Grüße auch an dich!

  8. Obwohl ich dir zustimme, glaube ich nicht, dass es keine entweder/oder Frage ist. Ich, z.B. habe ich eine Chloé Tasche gekauft, nicht weil ich mich mit einer Gruppe identifizieren möchte, sondern weil sie mir wirklich gefällt, seitdem ich sie gesehen habe (ich hasse übrigens die pothässliche Gucci-Taschen und Loewes Puzzle Tasche). Ich trage jede Saison einige Trends, nicht weil sie trendig sind, sondern da sie mir vollkommen gefallen, weil sie zu meinem Stil passen.
    Ich war immer ein Mensch, der nie ‚with the flow‘ gehen würde. Nie war ein Mensch, der mich selbst verlieren würde, nur weil ich in eine Gruppe gehören wollte. Nie habe ich Sachen gemacht oder gekauft, nur weil die anderen das tun. Ich kann mir nur treu bleiben und deshalb war ich ein ‚Loner‘ und Aussenseiterin. Deshalb haben mich viele sogar gehasst. Aber zu existieren bedeutet, sich selbst zu sein, macht nix ob die anderen einem nicht mögen.
    Jetzt gefallen mir die Cropped-Flare und aufgefranste Jeans, die Off-Shoulder Blusen, Babouche, Flat-Mules, und Statement-Sleeves. Bin ich ein Klon deshalb? Auf jeden Fall nicht. Warum? Ich interpretiere diese Trends auf meiner Art. Ich muss diese Trends nicht einmal ‚zu meinem Stil integrieren‘, da ich finde, sie passen perfekt dazu und geben mir sogar neue Inspirationen und Möglichkeiten, mein Stil weiterzuentwickeln. Ich kaufe nur Sachen, über die ich 100% sicher bin, dass ich jetzt und auch in 5 Jahren tragen werde, auch wenn sie nicht mehr trendig sind.
    Bin ich eine Ausnahme? Ich glaube es nicht.
    Jedoch verstehe ich dich. Ich habe immer dasselbe an den Leuten (nicht nur Modebloggerinnen) kritisiert. Ich verstehe, warum du das alles sagt, aber im Leben, gibt es kein Absolutes, man muss immer case-by-case die Sachen lösen.

    Liebe Grüße aus Freilassing,

    Laura

    • Liebe Laura,
      absolut, es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, es gibt auch ganz viel Grau. Und ich würde mich absolut zu den Leuten zählen, die Dinge kaufen, weil sie mir gefallen. Nicht, weil sie Trend sind. Dafür bin ich auch irgendwie zu sehr im Leben und erwachsen. Gleichzeitig stellt sich mir als Modebloggerin die Frage, inwieweit man diese Trends alle mitmachen muss, UM Erfolg zu haben. Und wie viele sich da reinstürzen, damit sie mithalten können. Versteht man das?

      Der Text sollte keinesfalls sagen, dass ich Dinge kaufe, weil es andere tun. Im Gegenteil. Auch ich habe die Chloé Tasche bspw. gekauft, weil sie zu mir passt. Ich sie mochte. Und ich sie noch lange tragen will. Und nicht, um sie auf dem Blog zu präsentieren und schnell wieder zu verkaufen. Trotzdem beeinflussen uns die Omnipräsenzen der homogenen Dinge.
      Liebe Grüße,
      Antonia

  9. Liebe Antonia, toller Artikel, der wirklich das Bloggerdasein reflektiert.
    Ich habe keinen Blog, arbeite nicht in der Modebranche und bin schon immer eher der Typ Einzelgänger/Individualist (meistens sogar das andere Extrem, Dinge, die alle haben/wollen/mögen lehne ich meistens aufgrund dieser Massenbewegng ab), und ich bin der Meinung Mode kauft man, Stil hat man, wobei Stil gleichzsetzen ist mit Persönlchkeit. Das funktioniert auf privater Ebene ja auch ganz leicht. Ich verfolge auch z.B. Journelles und ThisisJaneWayne uns sehe beide Blogs als Werbeflächen für die neusten Trends, dadurch wird es existenziell, die neusten Trendteile zu besitzen und sie als Lieblingsstücke zu vermarkten. Das trifft auf die einen mehr und auf die anderen weniger zu, aber ja, ich denke um auf dem Blogger-Massenmarkt zu bestehen, muss man sich dem Markt unterwerfen. Im Großen und Ganzen sind es ja mittlerweile oft die Marken, die die Blogger steuern, vielen ist dies bewußt, andere empfinden sich als unabhängig. Inwiefern ein Modeblog Erfolg haben kann, der sich den Trends verweigert? Interessante Frage, aber ich denke Erfolg kommt mit der Masse und die Masse schwimmt auf jeder Trendwelle. Erfolg und Trendverweigerung fnktioniert nur, wenn man eine sehr gefestigte Persönlichkeit hat (und einen gefestigeten eigenen Stil) und nicht zum Spielball von Trends, Marken und anderen „Influencern“ wird. (Übrigens „Influencer“, das Wort empfinde ich in seiner Bedeutung als absolut lächerlich, Menschen die nichts anderes als Trendopfer sind werden zu Macheren umdeklariert, herrlich!)
    Grüße,
    Maja

  10. Den letzten beiden Aussagen stimme ich zu 100% zu!
    Bereits bei einem anderen Artikel habe ich das Beispiel genannt, dass ich als „out“ bezeichnet wurde, weil ich von einer Trio Bag von Céline träume und mir doch liebe eine Gucci Tasche kaufen soll.
    Nein, danke. Eine Handtasche (auch jedes x-beliebige Teil) soll mir gefallen, zu mir passen und auch für idealerweise Jahre oder gar für immer bei mir einziehen.
    Bei Instagram ist es mittlerweile auch langweilig, wie schon gesagt wurde, diese Art „Designer-Hypereile“ Uniform zu sehen. Ich sage das nicht aus Boshaftigkeit, weil ich mir die Sachen nicht leisten kann. Ich möchte inspiriert werden, Input kriegen, wie ich meinen individuellen Style noch das gewisse Etwas verpassen kann, ohne dabei Unsummen auszugeben.
    Wo bleibt da der Spaß an Mode, sein persönliches Ich auszuleben, der Welt zu sagen: Hallo, hier bin ich!
    An dieser Stelle muss ich zugeben, dass ich Adidas Stan Smith und Nike Thea besitze, weil sie mir gefallen und nicht, weil ich die Uniform einer Gruppe tragen möchte, um ein Teil davon zu sein.
    Irgendwie ist es aber auch schwer, sich von diesem „Gruppengedanken“ zu lösen, wenn man ein Trendteil besitzt und auch trägt.

    • Liebe Nico,
      ich besitze so viele Adidas Stan Smith und trage sie rauf und runter. Darum geht’s auch glaub ich gar nicht :) Das ist völlig in Ordnung – Trendteile dürfen ja auch gekauft und getragen und vor allem geliebt werden. Schwierig wirds nur, wenn das Dasein von diesen abhängt. Man sich quasi ins Aus schießt, weil man nicht die neuste trägt. :) Aber da sind wir ja hoffentlich alle alt genug, dass das uns nicht mehr tangiert. Aber klar, ich stehe auch auf so manches gehypte Designer-Teil. Versuche nur eben mich und auch den Hype zu hinterfragen.
      Liebe Grüße!

  11. Super-interessanter Artikel. Was mich auch interessieren würde: Macht sich ein Blogger Gedanken darüber, wie er das Konsumverhalten von ggf. hunderten-bis tausenden Menschen er ggf. ungünstig beeinflusst? Mal ehrlich: Ihr verdient Euer Geld damit, Werbung für Produkte zu machen, die man nicht unbedingt braucht, Leute anzuspornen viele Klamotten/Kosmetika/Möbel zu kaufen, die zum allergrössten nicht nachhaltig, unter Menschenwürdigen Bedingungen, Tierversuche beinhaltend, Umweltschonend produziert wurden. Auch wenn ab und zu mal etwas Nachhaltiges dabei sein sollte, der grösste Teil der von Euch (gilt für die Bloggerszene allgemein) gezeigten Sachen ist nicht nachhaltig produziert und ein grosser Teil wird auch nur zum Konsumrausch gekauft, nur ein Bruchteil wird von Euch und uns Lesern gebraucht. Da frage ich mich schon: Macht es das wirklich besser alle paar Wochen mal einen Artikel zu bringen, der nachhaltig produzierte Kleidung zeigt oder den Lesern die Wichtigkeit von Flüchtlingsbekanntschaften aufzeigen soll, wenn der Grossteil der anderen Posts Kleidung promoted, die eben nicht nachhaltig, sondern oft unter Menschen-unwürdigen Bedingungen produziert wurde, Kosmetika (z.b. Benefit), die an Tieren getestet wurde, etc….Und solche Posts eben tausende Menschen anstiften soll, das auch bzw. selbst zu kaufen und den Schaden zu vergrössern, denn das ist nun leider mal Euer Job, zum Kauf zu inspieren, sonst finanziert sich ein Blog ja logischerweise nicht. Wie Ihr die x-te Designertasche finanziert frage ich mich oft sowieso (vielleicht bekommt ihr diese ja total günstig oder ihr verdient so viel besser als ich), es ist mir auch gleich, ob ihr da kurze Zeit Spass daran habt, aber gerade wie ihr mit dieser Doppelmoral, diesem Widerspruch Eurer in den Posts oft dargestellten hohen Moralvorstellungen und dann diesem ungesunden Zuspruch zum Konsum, der einfach nicht gut sein kann, umgeht ist mir ein Rätsel….Lieber Gruss, Nina

    • Liebe Nina,
      natürlich machen wir uns Gedanken – und natürlich lebt ein Modeblog auch von Konsum.
      Gleichzeitig appellieren wir an den gesunden Menschenverstand – und an die Reflexion unserer Leser. Auch wir kaufen nicht unüberlegt tausende Dinge, horten Sachen oder streifen gedankenlos durch Onlineshops, gleichzeitig dienen uns Shoppingcollagen zum Inspirieren und Träumen.
      Fair Fashion Posts gehören für uns genauso zum Modeblog wie Artikel über Konsumverhalten, kritische Gedanken etc. Das eine schließt das andere nicht aus. Wichtig ist, dass man mit der Reichweite ein Bewusstsein schafft, dass es auch anders geht, dass Reflexion wichtig ist und man nicht sinnlos konsumiert. Und ich denke, diesen schmalen Grad versuchen wir immer wieder aufs Neue gut hinzukriegen und zu vermitteln.
      Und natürlich ist es wichtig, gerade für einen Modeblog mit Reichweite die Flüchtlingsthematik genauso aufzugreifen, wie Fair Fashion. Ich sehe hier auf keine Doppelmoral. Das ist so typisch deutsch. Wenn man versucht, einen guten Weg einzuschlagen, wird man immer noch kritisiert, dass man den Weg nicht zu tausende Prozent geht. Aber ist es nicht schon gut, wenn man sein Bestes gibt? Ich kaufe so gut es geht nur gute Lebensmittel, versuche wenig und nicht sinnlos zu konsumieren und die Reichweite zu nutzen, um aufmerksam zu machen. Muss ich – damit ich glaubwürdig erscheine – wirklich komplett fehlerfrei sein? Ich glaube nicht. Ich denke, ein Bewusstsein für sein Handeln, das Anstreben, die Welt ein kleines Stück besser zu machen und sein Bestes zu geben, ist definitiv ein guter Weg. Aber klar, wir führen hier einen Modeblog. Deswegen können und wollen wir auch nicht komplett auf die Themen Mode in all ihren Bereichen verzichten.
      Alle Designerhandtaschen sind von mir völlig selbst finanziert, weder gesponsert noch geschenkt, und wie jemand sein Geld ausgibt, ist am Ende noch immer die Sache des Einzelnen. Ich mag Mode und somit auch Designerhandtaschen, habe dafür aber beispielsweise kein teures Hobby.

      Liebe Grüße!

  12. Liebe Antonia,
    das ist wirklich ein toller Artikel! Würdr mich freuen, mehr aus deiner wissenschaftl. Arbeit lesen zu dürfen. Wie du an den Kommentaren siehst, machen sich doch einige Leser gern Gedanken über einen kritischen Umgang mit Mode!

  13. Liebe Antonia,

    dieser Artikel gefällt mir so gut, dass ich als sonst stille Leserin, nun auch mal durch meine Meinung beitragen möchte. Zunächst möchte ich sagen, für meinen Geschmack besitzt du verhältnismäßig viele Designer-Teile. Aber dennoch nicht so viele, dass es unglaubwürdig wirkt, wie bei so vielen Bloggern, die ständig mit der neuesten It-Bag rumlaufen und man sie wirklich fragen möchte, gefällt dir das wirklich? Für mich als Leserin ist es ohnehin viel spannender zu sehen, wie Blogger erschwingliche Teile von Zara, COS, &Otherstories, H&M, usw. die auch noch von guter Qualität sind zu einem inspirierenden Outfit kombinieren. Aber leichter ist es natürlich sich einfach eine Chloe, Gucci oder Loewe Bag umzuhängen. Nicht jeder gut verdienende Mensch möchte sich auch Taschen für 1000€ plus kaufen. Ich für meinen Teil würde mich am meisten über Beiträge freuen, von tollen Mode-Funden die erschwinglich sind, von guter Qualität und ein super Outfit ergeben. Aber sicherlich ist das die Königsdisziplin. Jeden Monat in eine neue It-Bag zu investieren, um „mithalten“ zu können hat für mich rein gar nichts mit Mode zu tun. In diesem Sinne, fühl dich bestätigt und mach weiter so liebe Antonia!

    • Liebe Lena,
      vielen lieben Dank für deinen Kommentar, es freut mich umso mehr, wenn sich auch mal stille Leserinnen zu Wort melden!
      Tatsächlich besitze ich weitaus mehr Designerteile als andere, aber das ist, denke ich, wenn man in der Modebranche arbeitet, irgendwo auch normal und gerechtfertigt. Ich liebe und lebe Mode, da gebe ich auch gerne Geld für aus. Aber natürlich macht das nicht jeder normale Mode-Liebhaber. Mode ist einfach auch ein bisschen mein Job :) Und trotzdem wäge ich weiter gut ab, was ich kaufe, welche Teile ich haben möchte, etc.
      Ich persönlich finde es auch sehr viel spannender, Low Budget mit Designerteilen gemixt zu sehen. Ich versuche auch vorzuleben, dass man eben auch mit günstigen Sachen tolle Outfits kreiieren kann und man lieber in klassische Sachen „investiert“, wie einen Mantel, eine Tasche, etc.
      Vielen lieben Dank, Lena!

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