Travel Diary: Die verwunschenen Gärten von Schloss Trautmannsdorff und andere Entdeckungen in Meran

11. November 2019 von in

Nach drei wunderbaren Tagen im beschaulichen Algund ging es für meine Mama und mich nur 10 Minuten weiter ins historisch-hübsche Meran. Bevor wir uns jedoch die Innenstadt ansahen, zog es uns nach einem Community-Tipp in die Gärten von Schloss Trautmannsdorff. Trotz bewölktem Himmel und ein paar Nieselregentropfen machten wir uns auf den Weg und wurden nicht enttäuscht. Ich liebe schöne Gärten und die verwunschenen Gärten von Schloss Trautmannsdorff gehören zu den schönsten, die ich je besucht habe.

Hier wandelt man auf verschiedenen Pfaden durch das Gelände, kommt vom Seerosenteich zu den Zitrusfrüchten, entdeckt die Wasserterrassen und wunderschöne Aloe Vera Pflanzen. Palmen wechseln sich mit heimischen Bäumen hab, mancher ist über 750 Jahre alt. Hoch oben am Hang gibt es eine Aussichtsplattform, die ich jedoch nur schwer begehen konnte: Höhenangst! Die Mutigen bekommen dafür einen wunderschönen Blick übers Meraner Tal. Für die Verliebten (oder Neugierigen) geht es noch ein Stückchen höher in den  „Giardino degli Innamorati“. Hier wird die Liebe gefeiert – und ob Single oder vergeben: Der Garten für Verliebte ist wirklich schön und perfekt für eine kleine Pause. Wenige 100 Meter weiter wartet eine Voliere mit Papageien, ansonsten bieten ein Sonnenstrand und der Schlossgarten wunderschöne Plätze zum Verweilen.

Wer Zeit hat, kann hier schlendern, im Frühling wie Sommer die duftenden Blumen und Pflanzen erschnuppern und im Herbst die letzten Sonnenstrahlen aufsaugen. 14 Euro kostet der Eintritt für Erwachsene, aber es lohnt sich. Bei meinem nächsten Besuch in einer anderen Jahreszeit möchte ich unbedingt wieder hin, würde dann aber frühmorgens oder abends bevorzugen, denn ich bin mir sicher: In der Hauptsaison wollen viele ein Stückchen Schönheit des Märchengartens sehen.

Verzaubert von den Gärten von Schloss Trautmannsdorff durften wir gleich weiterträumen. Denn für uns ging es ins Hotel Therme Meran. Das Hotel liegt direkt in der Innenstadt von Meran und gegenüber der beliebten Therme. Perfekt für das Erkunden der kleinen Stadt zu Fuß.

Das Hotel, das im Jahr 2006, eröffnete, ist perfekt für die Meraner Touristen. Mit einem Hops ist man in der Stadt und kann Meran pur erleben. Wer jedoch lieber eine Auszeit sucht, kann den Trubel von seinem Balkon beobachten und Ruhe in den verschiedenen Spa-Möglichkeiten finden. Denn nicht nur bietet das Hotel einen Zugang zur Therme Meran, es hat auch gleich noch zwei verschiedene Wellnessbereiche. Uns zog es vor allem in das Sky Spa, das 2017 eröffnet hat. Hier entspannt man im badewannenwarmen Infinity-Pool mit Blick auf die wunderschönen Meraner Berge. Ich, die gerne Menschen beobachte, hätte stundenlang an der Kante liegen können und den kleinen Menschen auf dem Boden beim Wuseln zugesehen. Aber auch der Blick auf die Berge ist toll, wenn gleich wir an den nächsten Tagen Nebelschwaden statt Gebirge sahen. Macht aber nichts: Denn im heißen Wasser fühlt sich das Ganze fast noch ein bisschen besser an.

Wer die Wahl hat, hat die Qual: Das galt vor allem beim Essen. Ob Wellness-Menü oder ein Vier-Gang-Menü: Beim Abendessen im Hotel Therme Meran bleiben keine Wünsche offen, als Vegetarier fällt es einem leicht, als Veganer bleibt man vielleicht am Ende bei einem Zwei-Gang-Menü. Aber: Das reicht allemal. Das selbe gilt übrigens fürs Frühstück! Das Hotel Therme Meran ist ein wirklich schönes Hotel, das Wellness- und Städtetrip wunderbar verbindet und gerade auch perfekt für Leute ist, die vielleicht mit dem Zug nach Südtirol reisen, und mittendrin im Geschehen sein wollen.   

Meran haben wir uns an den letzten Tagen unseres Trips natürlich auch nochmal genauer angesehen. Einmal vom Hotel aus über die Brücke, schon standen wir mitten im kleinen Zentrum. Durch die kleinen Gassen bummelten wir entlang, zündeten zwei Kerzen in der Kirche an (Tradition!) und beobachteten die Italiener beim Morgenplausch. Hach ja, diese Entspanntheit. Im Spätherbst waren wir einige der wenigen Touristen, im Frühling und Sommer ist es sicherlich ein bisschen voller. Nach einem kleinen Bummel wanderten wir entlang der Promenade zur Gilfenklamm, atmeten die frische Luft ein und genoßen die Ruhe, die auf dem Weg herrschte. Bei besserem Wetter wären wir wohl auch noch den Tappeiner Weg gegangen oder hätten uns an den Sissi-Weg getraut, so mussten wir Meran einen zweiten Besuch versprechen. Aber: Das fiel uns wirklich nicht schwer!

Südtirol, wir kommen wieder!

Wir durften freundlicherweise auf Einladung im Hotel Therme Meran übernachten. Vielen Dank dafür!

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