Ungutes Bauchgefühl: Über die Wirkung von Probiotika und weiteren 5 Tipps bei Reizdarm

13. Dezember 2021 von in

Schon öfter habe ich hier über Darmprobleme wie Reizdarm gesprochen. Da ich selbst von dem Problem betroffen bin und der Meinung bin, dass darüber viel zu wenig gesprochen wird. Unheimlich viele Personen in meinem direkten Umfeld haben mit ähnlichen Schwierigkeiten zu kämpfen, sie trauen sich jedoch nicht, sich darüber auszutauschen. Dass es jedoch viele Tipps bei Reizdarm gibt, um diesem entgegen zu wirken und das ungute Bauchgefühl zu lindern oder gar zu beheben, wissen leider nur wenige. Umso erfreulicher ist es, dass es viele Helferlein gibt, die sofortige Abhilfe schaffen. Welche Helferlein das sind, erfahrt ihr heute in Zusammenarbeit mit mybacs. mybacs hat es sich zur Aufgabe gemacht, die die aktuellsten Erkenntnisse aus der Wissenschaft rund um das Thema Probiotika auf ihre kleinen Kapseln zu übersetzen. Die probiotischen Kapseln sind vegan und gibt es in unterschiedlichen Sets, die perfekt auf die persönlichen Bedürfnisse angepasst sind. Ich habe die Produkte von mybacs einen Monat lang getestet und werde euch heute eine persönliche Review dazu geben sowie weitere Tipps, die mir bei meinen Reizdarm-Problemen ungemein geholfen haben.

Wichtig bleibt jedoch zu sagen: Ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit dem Thema Darmgesundheit, doch ich bin keine Ärztin und spreche hier nur von meinen eigenen Erfahrungen. Jeder Körper ist anders und was bei mir geholfen hat, muss nicht unmittelbar bei allen helfen. Bei starken Darmproblemen empfehlen wir euch, eure Praxis des Vertrauens aufzusuchen.

Tipp 1: Probiotika

Bleiben wir direkt beim Thema Probiotika. Ich habe mich für das klassische „Dailybacs Starter-Kit“ bei mybacs entschieden, bei dem ich für einen Monat täglich eine probiotische Kapseln eingenommen habe, um meinem Darm und dem gesamten Organismus etwas Gutes zu tun. mybacs macht bei seinen Kits einen Unterschied zwischen Personen mit Uterus und Personen ohne Uterus. Aus dem einfachen Grund, da sich der hormonelle Haushalt der Körper unterscheidet und um so individuell auf Personen mit unterschiedlichen Bedürfnissen einzugehen. In ihrem Disclaimer auf der Website weisen sie jedoch daraufhin, dass die Produkte dennoch bedenkenlos – unabhängig von Gender und Geschlecht – eingenommen werden können. Falls trotzdem Unsicherheiten bestehen, können sich insbesondere trans Personen und nichtbinäre Personen bei ihnen per Mail melden, um die richtige Formulierung für ihren Körper zu finden.

Die Dailybacs von mybacs bestehen aus 11 Bakterienstämmen und können als Abo bestellt werden, um die Kapseln über einen längeren Zeitraum einnehmen zu können. Dabei bekommt man jeden Monat ein neues Set an Dailybacs zugeschickt für alle, die Probiotika langfristig in ihre Ernährungsroutine integrieren wollen. Falls man keine positive Veränderung spüren sollte, gibt es sogar das Geld zurück. Wie ich bereits angesprochen habe, habe ich die Dailybacs von mybacs für einen Monat täglich eingenommen und eine direkte Veränderung gespürt. Schon seit Jahren nehme ich immer mal wieder als Kur einen oder zwei Monate probiotische Kapseln ein, um meinem Darm die Möglichkeit zu geben, Bakterienstämme aufzubauen und langfristig zu nähren. Allerdings ist es auch möglich, die Kapseln langfristig einzunehmen – eben wie in diesem Fall als Abo. Bei der täglichen Einnahme hat sich mein Darm direkt entspannt, und meine Blähbauch-Probleme verringert. Seit ich regelmäßig probiotische Kapseln als Kur einnehme und meine Ernährung verändert habe, meldet sich mein Reizdarm viel seltener zu Wort. Das glückliche Ergebnis sind nicht nur ein entspannterer Darm, sondern auch eine entspanntere Amelie.

Die stressigen Zeiten, in denen mein Darm nicht mitspielt, zeigen sich bei mir auch buchstäblich im Gesicht. Ich bekomme unreinere und fahlere Haut, bin träge und fühle mich schlichtweg unwohl. Gerade dann helfen mir probiotische Tabletten ungemein. Innerhalb kürzester Zeit reguliert sich im ersten Schritt mein Darm, meine Haut wird strahlender und reiner und meine Motivation kommt zurück. Ich fühle mich einfach wohler in meinem Körper – denn alle Personen, die selbst mit Reizdarm zu kämpfen haben, wissen, wie belastend diese Phasen sein können. Natürlich sollte man nicht nur die Kapseln einnehmen. Sie dienen als Zusatz zu einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung.

Tipp 2: Präbiotika

Probiotika sind zum Beispiel Milchsäurebakterien und Hefen. Präbiotika hingegen sind Lebensmittelbestandteile, die das Wachstum und die Aktivität der Bakterien im Darm fördern. Also sozusagen das „Futter“ für die Darmbakterien. Deshalb ist es super wichtig, Probiotika in Kombination mit Präbiotika einzunehmen. Die Ballaststoffe sind in vielen Lebensmitteln enthalten und deshalb super einfach regelmäßig einzunehmen. Präbiotische Ballaststoffe sind unter anderem in diesen Lebensmitteln enthalten:

Hülsenfrüchte
Getreide (Vollkornbrot statt Weizen)
Gekochte Kartoffeln
Gekochter Reis
Zwiebeln und Knoblauch
Bananen
Nüsse
Haferflocken

Tipp 3: Fermentierte Produkte

Fermentierte Produkte werden aus der mikrobateriellen Gärung mit Pilzen oder Milchsäure hergestellt. Sie sind also natürliche Probiotika. Außerdem enthalten die fermentierten Produkte dadurch, dass sie nicht ultrahoch erhitzt werden, sondern in der Regel bei Zimmertemperatur gären, sehr viele Vitamine. Diese würden normalerweise bei einer höheren Temperatur absterben. Ich habe mir angewöhnt, regelmäßig fermentierte Produkte selbst zuzubereiten und regelmäßig – bestenfalls täglich – einzunehmen. Am einfachsten geht das für mir persönlich mit Wasserkefir, den ich selbst zubereite und von dem ich jeden Tag ein Glas in der Früh trinke und Kimchi. Ich liebe einfach Kimchi und esse das fermentierte Gemüse mittlerweile fast täglich. Fermentierte Produkte können sein:

Fermentierter (veganer) Joghurt
Kimchi (wenn ihr dazu mal ein Rezept wollt, schreibt mir!)
Sauerkraut
Wasserkefir oder Milchkefir
Kombucha

Tipp 4: Flohsamenschalen

Aufgrund ihres Quellvermögens können Flohsamenschalen Vardauungsbeschwerden lindern. Es geht in beide Richtungen: Bei Verstopfung sowie Durchfall reguliert die tägliche Einnahme von Flohsamenschalen die Darmaktivität. Flohsamenschalen fallen unter die Kategorie Präbiotika. Ich nehme jeden Tag 2 Teelöffel Flohsamenschalen mit dreifach so viel Wasser ein. Das ist mittelmäßig angenehm, aber der Effekt ist so groß, dass ich das schon seit fünf Jahren täglich mache. Sobald ich mal einen oder zwei Tage vergesse, die Flohsamenschalen einzunehmen, merke ich das sofort. Ich bin absoluter Flohsamenschalen-Ultra und kann sie allen, die unter Reizdarm leiden, nur wärmstens ans Herz legen. Sie gibt es in jedem Bio- und Drogeriemarkt zu kaufen.

Tipp 5: Genügend Wasser und Bewegung

Der letzte Tipp klingt etwas banal, hat jedoch einen Effekt. Neben der ausgewogenen Ernährung und der bewussten Einnahme von probiotischen und präbiotischen Lebensmitteln ist es außerdem wichtig, ausreichend Wasser zu trinken und sich zu bewegen. Sei es in Form von Sport, aber auch beispielsweise Spaziergängen an der frischen Luft.

 

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2 Antworten zu “Ungutes Bauchgefühl: Über die Wirkung von Probiotika und weiteren 5 Tipps bei Reizdarm”

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