Unsere zwei E-Bike-Favoriten von Canyon – und drei Radtour-Ausflugstipps für München

24. August 2021 von in

Manchmal sind es die kleinen Dinge im Leben, die einem das Gefühl von Freiheit geben. Wie einfach aufs Rad aufsteigen und losfahren. Durch die Natur düsen, neue Orte entdecken und den Fahrtwind an der Nasenspitze spüren. Fahrradfahren ist schon immer ein wichtiger Teil meines Lebens. Fuhr ich als Kind jeden Morgen bei Wind und Wetter mit dem Rad fünf Kilometer zur Schule, war es später das Rad, das mir das Leben in Angstphasen in München erleichterte. Immer dann, wenn ich gerade nur schwer U-Bahn-Fahren konnte, half mir das Rad, trotzdem zu Freund*innen zu kommen oder an Veranstaltungen teilzunehmen. Selbst in großen Momenten der Angst gab mir das Rad Sicherheit, ich konnte jeder Zeit weg, sollte die Panik an meine Schulter klopfen. Die Folge: Ich wagte mich in angstbesetzte Situationen und gewann: Freiheit.

Mein Fahrrad und ich, das ist quasi eine tiefe, innige Freundschaft. Eine, deren Band nur schwer zerschnitten werden kann. Und seit ein paar Wochen hat sich ein weiteres Fahrrad dazugesellt: ein E-Bike von Canyon. Als uns Canyon fragte, ob wir deren E-Bikes eine Weile ausprobieren wollen, zögerten Milena und ich nicht lange. Wir fahren in München fast nur Fahrrad, lieben die Flexibilität und eben die Möglichkeit, ganz unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln die Stadt zu erkunden. Milena entschied sich für das Commuter:ON, ich wählte das Precede:ON E-Bike aus.

Ein Fahrrad mit Motor, macht das wirklich Spaß? Ohja, kann ich euch sagen. Und zwar so viel Spaß. Der Fahrtwind weht ein bisschen mehr, das Treten fällt ein bisschen leichter und irgendwie fühlt man sich auch sicherer. Zumindest ich, die gerne mal unsicher ist, wenn sie weit radelt und wenig Vertrauen in den eigenen Körper hat. Mit dem E-Bike scheinen diese Ängste wie weggeblasen, plötzlich radele ich wieder alleine durch die Stadt, als wäre Angst nie ein Thema gewesen.

Dieses Fahrrad ist mehr für mich als nur eine nette Leihgabe. Es gibt mir Freiheit und macht meine Welt wieder weiter und größer.

 

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Ausflug #1 – entlang der Isarauen Richtung Kloster Schäftlarn

Als Radlerin in München hat man’s eigentlich nie so richtig schwer, einen schönen Radweg zu finden. Am Ende gibt’s eben immer die Isar und ihre Radwege. Fun Fact: ganze 280 Kilometer lang ist der Isarradweg, der von Plattling aus in Richtung Süden durch München und den Englischen Garten führt und in Bad Tölz endet – in der Stadt komplett ohne Ampel. Und so führen unsere liebsten Rad-Routen natürlich entlang der Isar, wie auch dieser Ausflugs-Tipp. Los geht’s im Grunde an jeder Stelle der Isar in München, einfach auf den Radweg auffahren und in Richtung Süden losradeln. Wer in der Innenstadt startet, fährt in Richtung Flaucher stadtauswärts. Vorbei am Tierpark geht’s in Richtung Großhesseloher Brücke. Für alle, die jetzt schon genug haben: Auch hier kann man wunderbar anhalten, bei heißen Temperaturen die Sonne genießen und entspannt wieder nach Hause radeln. Für alle Radfans geht’s aber auf jeden Fall noch ein Stückchen weiter flussaufwärts. Einfach weiter geradeaus und am besten an der Grünwalder Brücke an das Ostufer wechseln. Einkehren könnt ihr hier dann direkt auch beim Mini Brückenwirt, oder ihr düst einfach weiter entlang des Isarkanals. Auf Höhe von Schäftlarn gibt’s eine weitere Rast-Gelegenheit: der Biergarten vom Brückenfischer! Oder ihr flitzt über die Brücke und seid bei eurem Ziel: das Kloster Schäftlarn. Zurück geht’s den selben Weg – oder einfach mit der S-Bahn!

Länge: 45 Kilometer (hin und zurück) – Dauer: 1 Stunde hin, 1 Stunde zurück – Schwierigkeit – mittel

Dank des E-Bikes ist meine Welt endlich wieder größer. Denn die Pandemie hat auch mir ein bisschen zugesetzt, meinen Radius kleiner und meine Unsicherheiten größer gemacht. Als ich vergangene Woche nach über einem Jahr ganz alleine in die Stadt radelte, nicht weil ich musste, sondern wollte, fielen mir zehntausend Steine vom Herzen. Ich war so stolz auf mich, mich endlich wieder mehr zutrauen. Mir mehr zuzutrauen. Und ich wusste auch: Dieses E-Bike trägt einen großen Anteil daran. Ich bin so unendlich glücklich, dass ich dank dieses Fahrrads wieder mehr Freiheit erlange. Allein dafür könnte ich tausende Lobpreisungen auf dieses kleine Etwas namens Rad schreiben.

Als alter Hollandrad-Fan fiel meine Wahl auf das Precede:ON von Canyon. Das E-Bike ist ein Stadtfahrrad, das aber wirklich jede noch so schwere Fahrradtour mit einem Klacks erledigt. Grund dafür ist der leistungsstarke Bosch Performance Motor, der in dem urbanen Rad eingebaut ist. Zusammen mit dem Bosch-Akku und einem Riemen als Kette schafft das Rad so locker 100 Kilometer Reichweite. Außerdem ist Gewicht hier gar kein Problem. Egal, ob Kindersitz, Gepäckstück oder Radanhänger: Bis zu 140 Kilogramm kann das Precede:on transportieren. Der breite Reifen macht das Fahren in der Stadt sicher und gemütlich, bei Radtouren kann man locker mit Mountainbikes & Co. mithalten.
Der Rahmen ist aus Carbon, was das Rad widerstandsfähig und leicht macht. Praktisch, wenn man es doch mal eine Treppe hochtragen muss.
Ein kleiner Computer am Lenker zeigt während der Fahrt die Geschwindigkeit an sowie die verbleibende Reichweite, Akkuleistung und die bereits absolvierten Kilometer. Außerdem kann man kinderleicht zwischen den einzelnen Fahrmodi umherwechseln. Ich fahre eigentlich immer im Tour-Modus, mit dem man genug Speed hat, um schnell vom Fleck zu kommen, aber den Akku nicht zu sehr ausreizt. Man hat aber auch noch die Wahl zwischen Turbo (höchste Leistungsstufe, super schnell), Sport (moderate Leistung) und Eco (am wenigsten Antrieb, dafür Akku-schonender für längere Touren). 

Am Ende hat das E-Bike aber noch so viel mehr zu bieten, als mir die Freiheit. Es macht das Radfahren zu einem ganz neuen, anderen Erlebnis. Radfahren ist ja immer irgendwie schön. Ich liebe es, mit Freund*innen durch die Stadt zu radeln, entlang der Isar zu kurven oder einfach nur fix zum Einkaufen zu düsen. Mit dem E-Bike von Canyon hat sich meine Freude am Radfahren aber auf ein neues Level gehoben. Plötzlich kann ich’s kaum erwarten aufs Rad zu steigen. Denn egal, wie voll bepackt ich bin, ein Tritt und ich düse leicht wie eine Feder los. Bis zu 25 Stundenkilometer schafft das E-Bike, und der Antrieb ist mein Highlight. An jeder Ampel fahre ich davon. Beim Überqueren der Straße bin ich so flink, dass ich mich sicherer fühle – vor zu schnellen Autos und rasenden Fahrradfahrern.

Vorausschauend fahren muss man dennoch. Und trotzdem: Während ich mit meinem klapprigen Hollandrad oft zögerlicher war, gibt mir das E-Bike von Canyon Selbstbewusstsein und Sicherheit im Straßenverkehr. Gemeinsam mit Hund und Freund bin ich schon entlang der Isar geradelt, habe Abstecher in die Innenstadt gemacht und Ausflugspläne geschmiedet. Jetzt im Herbst soll es unbedingt noch öfter in Richtung Süden gehen. Denn auch das macht das E-Bike mit mir: lange Radausflüge planen. 30 Kilometer jeweils hin und zurück? Hätte ich mir mit meinem Hollandrad nie zugetraut und lieber das Auto genommen. Mit dem E-Bike hingegen scheint mir das ein Klacks.

Die Sache mit dem Fahrradhelm – oder auch: Warum wir die Livall-Fahrradhelme lieben.
Ein Fahrradhelm ist eigentlich immer eine gute, ja lebensnotwendige Sache. Denn Unfälle im Straßenverkehr passieren, selbst wenn man noch so gut aufpasst. Jemand anderes kann einen immer übersehen oder unachtsam sein. Und so waren wir spätestens mit der Fahrradleihgabe von Canyon auf der Suche nach einem guten, sicheren Fahrradhelm. Denn spätestens wenn man mit 20 Stundenkilometern durch die Stadt flitzt, wünscht man sich doch eine gewisse Absicherung. Also haben wir gemeinsam recherchiert, denn – so blöd es klingt – eitel ist man dann doch. Und ganz ehrlich: Wirklich schön sieht man mit Helm nie aus. Aber: Darum geht’s halt auch einfach mal nicht. Also haben wir alle Eitelkeiten zur Seite geschoben und uns trotzdem den schönsten Helm herausgesucht: nämlich den Livall C20 Helm. Der Helm hat gleich mehrere Features, die neben dem urbanen Look den Ausschlag gaben. 1. Es gibt ihn in verschiedenen Größen und Farben. Milena hat ihn in Schwarz, ich in Dunkelblau. 2. Er hat Bremslichter, sodass man im Straßenverkehr – vor allem bei Regen und Dämmerung – zusätzlich gut gesehen wird. Und 3. Der Livall C20 Helm hat einen intergrierten SOS-Alarm. Durch die eingebauten Sensoren überprüft der Helm immer wieder die Lage des Helms. Wirken plötzlich starke Kräfte auf den Helm, beispielsweise bei einem Sturz oder Aufprall, meldet der Helm das an die Livall-App, die wiederum einen Notfall auslöst und den von euch hinterlegten Notfallkontakt alarmiert. Ein tolles Feature! Man fühlt sich wirklich sicher mit dem Fahrradhelm – und das ist das Wichtigste!

Milena geht’s ähnlich. Sie radelt seit den letzten Wochen bei jeder Gelegenheit an der Isar entlang, nur statt nach Süden am liebsten von Haidhausen aus Richtung Norden. Das geht sogar nach Feierabend, denn in ein bis zwei Stunden kann man mit dem E-Bike locker 20-40 Kilometer zurücklegen. Sie hat sich ein anderes Modell von Canyon ausgesucht, und zwar das etwas leichtere Commuter:on Bike.

Canyon Commuter:onDas Commuter:ON ist das leichteste der Canyon E-Bikes: Es wiegt nur 17,6 Kilo, was weniger ist als ein normales Hollandrad, das üblicherweise etwa 21 Kilo wiegt, wie auch das Precede:on. Das Commuter:on hat einen leichten Aluminiumrahmen und einen kleineren Akku als das Precede:on: Er hat statt 500 Wh nur eine Kapazität von 250 Wh mit einer Reichweite von 75 Kilometern. Auch das Commuter:on hat vier Stufen, mit der ersten oder zweiten Antriebsstufe kann man angenehm und schnell fahren, fährt dabei aber auch einen guten Teil aus eigenem Antrieb. Auch die Sitzhaltung ist hier eher an ein Rennrad angelehnt, und so ist das Commuter:on ein ideales Zwischending aus sportlichem Rad und E-Bike, das einen unterstützt, wenn die Tour länger geht.

 

Poschinger Weiher

Ausflug #2 – über das Stauwehr Oberföhring zum Poschinger Weiher

Auch nach Norden ist der Isar-Radweg eine wunderschöne Strecke, die von keiner Ampel unterbrochen wird. Los geht es wieder dort, wo man gerade ist, zum Beispiel in der Mitte der Stadt am Deutschen Museum. Richtung Norden fährt man am Maximilianeum und Friedensengel vorbei, dann werden die Wege immer ruhiger, und man kommt schließlich am Stauwehr Oberföhring heraus. Von hier aus ist man auch direkt im Nördlichen Englischen Garten, wo man jetzt im Sommer sogar Schafe weiden sieht und im Biergarten Hirschau einkehren kann. Wenn man nun aber weiter Richtung Norden fährt, kann man ganz im Fahren versinken und landet schließlich an einem kleinen See, dem Poschinger Weiher. Hier kann man sich abkühlen, oder noch ein Stückchen weiter nach Westen von der Isar weg fahren und noch einen Abstecher zum Feringasee machen.

Länge: 22 Kilometer (hin und zurück) – Dauer: eine Stunde hin und zurück – Schwierigkeitsgrad: leicht

 

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Ausflug #3 – mit dem Rad ins Naturschutzgebiet Pupplinger Au

 Bis vor Kurzem wusste ich noch nicht mal, was die Pupplinger Au ist. Bis mir eine Nachbarin von dem wunderschönen Naturschutzgebiet nahe Münchens erzählte, ein Geheimtipp sozusagen. Die Tour dazu entdeckte ich dann auch bei den Kolleg*innen von Mit Vergnügen. Los geht’s mal wieder an der Isar ab in den Süden. Denn die Pupplinger Au liegt auf der anderen Isar-Seite von Wolfratshausen. Ihr radelt also einfach immer geradeaus am Ostufer der Isar entlang in Richtung Wolfratshausen. Wer Pausen braucht: kein Problem. Einfach anhalten und die müden Füße im Isar-Wasser abkühlen. Auf halber Strecke könnt ihr aber auch im Biergarten vom Gasthaus zur Mühle einkehren. Je näher ihr Wolfratshausen kommt, desto näher seid ihr auch dem Naturschutzgebiet. Hier lohnt es sich auszuruhen, die Natur zu betrachten und sich vom Fahrradfahren zu erholen. Und zurück geht’s dann entweder am Westufer der Isar – oder ihr springt in Wolfratshausen in die S-Bahn.

Länge: 30 Kilometer (einfach) – Dauer: 1-1,5 Stunden hin, 1-1,5 Stunden zurück (mit dem Rad) – Schwierigkeitsgrad: mittel

Was soll ich sagen? Ich wusste, Fahrräder sind mir wichtig und machen mich nicht nur wegen der Bewegung mehr als glücklich. Aber dass ich mal so happy über ein E-Bike sein würde, hätte ich wirklich nicht gedacht. Ich weiß schon jetzt, ich möchte nicht mehr ohne sein. Dieses Fahrrad ist wirklich so viel mehr als eine Leihgabe und ich freue mich schon jetzt auf jeden Ausflug. Das Canyon-Bike hat mir nicht nur wieder einmal gezeigt, wie gern ich Fahrrad fahre, sondern auch bewiesen: Ich kann mehr, als ich mir oft zutraue.

Beide E-Bikes wurden uns freundlicherweise von Canyon zur Verfügung gestellt.
Der Artikel ist jedoch unbezahlt und wirklich Werbung von Herzen. Danke Canyon!

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