Beauty: Ab damit! Die abrasierten Haare 2016 à la Ruth Bell

26. Januar 2016 von in ,

Acne Studios S/S 16, Isabel Marant S/S 16, Joseph Pre Spring 16, Gucci S/S 16
Fotos via Vogue.com/models.com

Bad Hair Days habe ich regelmäßig, auch wenn ich eigentlich zufrieden mit meinen normalerweise recht unkomplizierten und unkaputtbaren Haaren bin. Ich weiß nicht, wie das Model Ruth Bell genau darüber denkt, aber sie hatte wohl keine Lust mehr, darüber nachzudenken, wie sie ihre blonde Mähne frisieren soll und ließ sich den Kopf rasieren. Ganz im Sinne von Britney Spears damals und während ich die Assoziation viel zu lange mit dem ehemaligen Pop-Sternchen verknüpft habe, ist es nun an der Zeit, der rasierten Frisur eine neue Chance zu geben. Denn eigentlich ist die Milimeterlänge nicht nur praktisch, sondern auch verdammt cool. Vor allem in der Modeszene.

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In der Mode sieht man viel zu oft einen Einheitsbrei, und während wir alle die letzten Jahre genug braunhaarige und dunkelblonde, ungeschminkte, dünne Models mit lockerem Pferdeschwanz gesehen haben, ist es wirklich an der Zeit für ein paar Ecken und Kanten in der Welt, die doch normalerweise laut ist, die schreit und manchmal sogar anarchisch ist. Ich will mehr Abwechslung auf dem Laufsteg und das Model Ruth Bell vermutlich auch. Mit ihrer neuen Frisur ist sie nicht nur von einem okayen blonden 0815 Model zur coolen Sau mutiert, sie ist auch auf jeder zweiten Show zu sehen und dem aufsteigenden Ast. Und nicht nur bei ihr sieht man Kopfhaut, andere Models sind ebenfalls offen für ein paar Neuerungen. Gott sei Dank. In absehbarer Zeit werde ich es den Schönheiten zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht nachtun – dafür bin ich eben doch zu wenig anarchisch – aber ich möchte jede Frau dabei unterstützen, sich ihre Haare abzuschneiden. Es sieht nämlich verdammt gut aus.

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5 Antworten zu “Beauty: Ab damit! Die abrasierten Haare 2016 à la Ruth Bell”

  1. Liebe Amelie, wirklich revolutionär und – wie du dich ausdrückst – anarchisch wäre in der Modewelt nur eins: Persönlichkeit!
    Wenn das Tragen von Glatze der Persönlichkeit von Ruth Bell entspricht – bitte.
    Es dürfte jedoch eher der Realität entsprechen, dass dieser neue Hype zumindest aus Sicht von Modelabels keinen anderen Zweck als den kommerzieller Verwertung erfüllt: Sobald in Branchen wie der Modewelt eine gewisse Andersartigkeit anzutreffen ist, dann doch nur mit dem Ziel erhöhter Aufmerksamkeit zwecks Besserplatzierung auf dem Markt.
    Authentizität ist bislang eher das Letzte, wodurch sich die Modewelt auszeichnet. Das anders zu sehen würde die Quadratur die Kreises bedeuten und wäre naiv.
    Anstelle eines Aufrufs, sich die Haare abzuschneiden, wäre ein Aufruf, zu sich selbst zu stehen unabhängig von Trends wünschenswerter! Das können dann auch gerne Kurzhaarfrisuren und Glatzen sein, wenn es die Person so möchte – oder auch dunkelblonde oder braune Haare zum lockeren Pferdeschwanz gebunden ;)
    Liebe Grüße http://alltagsbuehne.blogspot.com

  2. Ich finde die abrasierten Haare auch total cool und empfinde sie als langersehnte Abwechslung zwischen den langhaarigen Damen dieser Welt:D

    Ich selbst habe auch kurze Haare, wenn auch nicht soooo kurz. Demnächst gibt es einen Under-Cut und ich freue mich schon unglaublich darauf, da ich es absolut nicht mag in der breiten Masse unterzugehen. Und das tut man nun mal, so traurig es klingt, mit langen braunen Haaren.

    Liebst, Seline
    http://www.selscloset.blogspot.de

  3. Puh… ich bin da glaube ich eher konservativ… Ich habe nichts gegen kurze Haare bei Frauen, manchen steht das wirklich mega gut, aber kurz rasiert, finde ich schwierig. Das gilt sowohl für Männer als auch für Frauen. Ich finde diese Frisur irgendwie zu hart und habe teilweise nicht so schöne Assoziationen. Was ich allerdings generell cool finde ist, wenn jemand mal etwas aus der Reihe tanzt! :)

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