3 ways to wear: Herbst-Blazer

5. November 2018 von in

Bis vor kurzem hätte ich behauptet, ich habe einen Jackentick, und ich wette, jeder, der in meinen Kleiderschrank schauen würde, würde da felsenfest von überzeugt sagen, ohja, hat sie. Dabei hat sich mein Interesse im vergangenen Jahr doch eigentlich von Jacken hin zu Pullovern verlagert. Dicker Strick ist mein neues Allheilmittel gegen Kälte, wenngleich ich sowieso eher einen Taschentick habe, wenn ihr mich fragt. Vielleicht auch noch einen Sneakertick, aber das ist ein anderes Thema. Dass ich also eigentlich gar nicht mehr richtig viele Jacken besitze, fiel mir letztens auf, als ich mich einmal wieder schicker, angezogener fühlen wollte. Da fiel mir mein schwarzer Blazer in die Hand, eine Jeansjacke, aber Himmel, so ein richtig schnieker Blazer, der fehlt.

Dass es da aber auch gerade großartige Modelle gibt, ob in Samt, Cord oder einfach schweren Tweed fiel mir bei genauerer Suche auf. Um mich selbst zu überzeugen, dass so ein Herbst-Blazer definitiv in meiner Garderobe fehlt, habe ich kurzerhand mal geguckt, wie ich ihn kombinieren würde – und siehe da, ich denke, er passt zu allem.

Blazer, Jeans, Tshirt, Boots, Ohrringe

Samt schreit ja förmlich nach Herbst und Winter, grüner Samt erinnert mich an Weihnachten, an festliche Tage und gute Abendessen in schicken Restaurants. Da Samt auch immer ein bisschen opulent ist, darf der Rest reduziert sein. Ich bleibe also bei den Farben Schwarz und Weiß, derbe Boots für as Downdressen, für die Weihnachtsfeier kommen noch goldene Ohrringe dazu. Ist ein Look, nicht?

Blazer, Pullover, Jeans, Mütze, Boots, Tasche

Jetzt kommen die Tage, an denen man tagsüber doch noch manchmal ohne dicken Mantel, aber mit dickem Pulli rausgehen kann. Für meinen Mittagspausen-Tee in der Sonne setze ich auf den Karo-Blazer samt Pullover und Blue Jeans. Als Stilbruch gibt’s eine Tasche im angesagten Snakeprint, die wahren Modemenschen tragen auch noch beigefarbene oder weiße Boots. So weit bin ich wahrscheinlich noch nicht, aber meine geliebten Stan Smith gehen wahrscheinlich auch.

Blazer, Kleid, Boots, Tasche, Ohrringe

Okay, ich verrate euch ein Geheimnis. Manchmal würde ich wirklich gerne so richtig loslegen, outfittechnisch. Abends in eine Bar in Minikleid und Boots. Tatsächlich ende ich dann doch meistens in Jeans und Tshirts dort und trinke eine Fritzkola. Aufregend ist anders, aber würde ich all meinen Modemut zusammenpacken, wäre das mein Outfit. Das kleine Schwarze mit Schnürboots, zum Runterbrechen des Sexy-Faktors ein Cordblazer, der Rest bleibt aber schick. Ich geb Bescheid, sollte ich es jemals so wohin schaffen. Vielleicht an Fasching.

Um meinen Jackentick aber in Zaum zu halten, gilt wie immer die Regel: Kommt eine neue, muss eine alte gehen. Vielleicht auch zwei. Ich habe ja schließlich eigentlich gar keinen Jackentick, richtig?

 

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