August Diary: Von neuen Frisuren, süchtig machenden Serien und Treatments in der Endphase

1. September 2021 von in

All die Dinge, die ich mir für den August vorgenommen hatten, waren dahin. Zumindest fast. Der August war nämlich ein merkwürdiger Monat. So merkwürdig, dass vieles anders ablief, als geplant. Schuld daran natürlich das Wetter, das in diesem Jahr so überhaupt nicht beim Sommer mitspielen wollte. Es war, als hätte der August gestreikt. Und mit ihm meine Leichtigkeit und die vieler anderen Menschen auch. Im letzten Monat war nämlich herzlich wenig leicht: Eine schlimme Nachricht nach der anderen erreichte uns, und neben regelmäßigen Spenden und Demonstrationen, fühlte ich mich ziemlich hilflos und erdrückt von den News. Trotzdem erleichterte es mich, zu sehen, dass die Menschen um mich herum mitfühlen, mit spenden und mit laut sind. Zwischen all den lähmenden und belastenden Themen auf der Welt, geht das eigene Leben natürlich trotzdem irgendwie weiter. Zwischen Regentagen in Berlin, meiner ersten Ramensuppe seit Monaten, Kerzen und Ambient-Sounds fand ich mich plötzlich in einer Vorbereitungszeit für den Herbst und Winter wieder. Und obwohl ich hoffe, dass der Sommer nochmal zurückkommt, ich habe die ruhigen Tage überraschend genossen.

New Hair

Beginnen wir mit dem Elefanten im Raum: Im letzten Monat habe ich mich spontan dazu entschieden, meine Haare abschneiden zu lassen. Streng genommen dachte ich über einen Kurzhaarschnitt schon lange nach, aber habe den Gedanken ihn nie als realistische Option gesehen. Doch als ich beim letzten Besuch meiner Friseurin vor dem Spiegel saß und sie mich fragte, was ich diesmal wolle, da war der Kurzhaarschnitt plötzlich sehr realistisch. Ohne mit der Wimper zu zucken schnitt sie mir die Haare ab, und ich bin so erleichtert, mich endlich mal getraut zu haben. Wie gefällt euch die neue Frisur?

 

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Was ich das letzte Jahr so gemacht habe: Die Zahnschienen von Dr. Smile benutzt

Da sich mein Treatment bald dem Ende zuneigt, ist es an der Zeit, euch von ihm zu erzählen. Im letzten Jahr begann ich im August, Zahnschienen von Dr. Smile zu tragen. Als Jugendliche trug ich nie eine Zahnspange und im Laufe des Alters verschoben sich meine Zähne immer stärker. Insbesondere die Vorderzähne überlappten sich und je mehr Zeit verging, umso stärker war der Effekt zu sehen und zu spüren. Es ging irgendwann so weit, dass ich die Vorderzähne nicht mehr wirklich benutzen konnte, da sie so schief waren, dass sie nicht mit den unteren Zähnen, die normalerweise bei geschlossenem Gebiss aufliegen sollten, zusammen arbeiten konnten. Das führte wiederum dazu, dass ich meine Backenzähne unverhältnismäßig viel benutzte, und somit unter Kieferverspannungen litt. Mal ganz abgesehen von der Optik, die mir auch immer weniger zusagte, bekam ich ziemliche Probleme von meinem verschobenen Gebiss. Als ich Dr. Smile in München besuchte, wurden nach einem kurzen Vorgespräch mit einem Zahnarzt mein Gebiss zuerst nach Karies oder anderen Krankheiten untersucht, und anschließend gescannt, um ein 3D-Abbild von meinen Zähnen zu bekommen. Die transparenten Schienen können somit genau nach der Schieflage meiner Zähne angepasst werden. Nach fünf Wochen waren sie fertig. Als ich zum Abholtermin erschien, wurden mir kleine Brackets an den Zähnen angebracht, damit die transparenten Spangen besser halten.

Vorher – Nachher

Diese trage ich seither Tag und Nacht, kann sie aber beispielsweise zum Essen problemlos herausnehmen. Eine Umstellung war es zwar definitiv, die Schienen täglich zu tragen, doch ich habe mich relativ schnell daran gewöhnt. Da meine Zähne besonders schief waren, liegt mein Behandlungszeitraum bei fast eineinhalb Jahren. Deshalb lohnt es sich, bei etwas weniger schiefen Zähnen früher anzufangen. Dann kann der Zeitraum zum Beispiel bei nur einem halben Jahr liegen. Die ersten Veränderungen habe ich nach ungefähr zwei Monaten gesehen.

 

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Seither verändert sich die Schieflage meiner Zähne langsam aber sicher. Seit ein paar Monaten fühle ich mich zum ersten Mal wirklich wohl mit meinen Zähnen, habe keine Kieferschmerzen mehr und fühle mich selbstbewusst genug, um breit grinsend meine Zähne zur Schau zu stellen. Wenn ihr ebenso wie ich keine Zahnspange in der Jugend getragen habt und darüber nachdenkt, ebenso die transparenten Zahnschienen zu tragen, und nach diesem kleinen Erfahrungsbericht immer noch Fragen offen stehen, stellt sie gerne. Schreib einfach in der Kommentarfunktion oder per Mail. Ich werde eure Fragen so wahrheitsgemäß und ehrlich wie möglich beantworten!

Vorher – Nachher

Musik für daheim: Radioshows für mehr Atmosphäre

Seit ein paar Jahren habe ich mir angewöhnt, eigentlich immer Musik zu hören, wenn ich zuhause bin. Das war früher anders, da habe ich nämlich teilweise tagelang überhaupt keinen Ton gehört, während ich lange Homeoffice-Tage daheim hatte. Heute kann ich mir das kaum mehr vorstellen. Musik muss auch bei Homeoffice-Tagen, die eine hohe Konzentration erfordern, nicht ablenken. Ambient Sounds zum Beispiel fordern die Konzentration sogar und lassen mich entspannter und zufriedener fühlen, während ich mich in meiner Wohnung verbarrikadiere und stundenlang in den Computer starre, um Texte wie diese hier zu schreiben. Mit Musik ist es einfach schöner daheim, denn gerade entspannende Radioshows nehmen irgendwie den Druck heraus. Ich kann euch nur wärmstens ans Herz legen, es mir gleich zu tun. Ein paar Lieblingsshows bette ich euch hier ein.


Serientipp: Rewatching The L Word

Nachdem in diesem Jahr die zweite Generation der Kultserie The L Word an den Start ging, hatte ich mir den Vorsatz gefasst, die erste Generation von The L Word zu rewatchen, bevor ich mich an die zweite Generation mache. Die erste Staffeln beginnt 2004 und handelt von einer Gruppe lesbischer und bi Frauen in Los Angeles. Ich hatte die Serie nicht als so unglaublich dramatisch im Kopf, doch sie macht mich heute noch süchtiger als damals. Ich bin gerade bei der dritten Staffel angelangt und völlig schockiert von den Geschehnissen. Mit wem kann ich über The L Word diskutieren?

 

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Und sonst so? Zuletzt gelesen und auf meiner Wunschliste

Das Buch Die Sommer von Ronya Othmann habe ich in letzter Zeit schonmal eingebunden, doch es hat mir so gut gefallen, dass ich es nochmal wiederholen möchte. Diesmal kann ich sogar aus eigener Erfahrung sprechen, wenn ich sage: Es ist toll. So toll! Ich war beim Lesen wie im Bann und konnte es fast nicht weglegen. Für alle, die gerade auf der Suche nach einem neuen Roman sind, kann ich deshalb nur Die Sommer empfehlen.

Zu guter Letzt ein anderes Off Topic – diesmal von modischer Sicht. Ich spiele mit dem Gedanken, mir eine neue Vintage Designer Tasche zu kaufen. Und überraschend hoch im Kurs steht ein Modell, dem ich die letzten Jahre nie sonderlich große Aufmerksamkeit geschenkt habe. Das mir aber plötzlich gar nicht mehr aus dem Kopf gehen mag: Die Balenciaga Tote Bag Day, die ungewöhnlich geräumig ist und groß genug, um mehrere Bücher auf einmal zu transportieren. Vielleicht wäre sie eine gelungene Abwechslung zu meinen Mini Bags – gerade für all die München- und Wien-Besuche, die noch anstehen.

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4 Antworten zu “August Diary: Von neuen Frisuren, süchtig machenden Serien und Treatments in der Endphase”

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