Bella Italia & der schönste Ort der Welt Grotto Dangri

27. Juni 2019 von in

Eine prägnante Eigenschaft an mir ist, dass ich mich auf Urlaube schlecht vorbereite. Das kann oft negative Auswirkungen haben, da ich die Vorarbeit dadurch automatisch an Mitreisende abgebe. Doch möchte ich meine Faulheit in der Urlaubsplanung trotzdem nicht grundsätzlich als negativ bewerten, da die Planungsträgheit auch Vorteile mit sich bringt, wie mein letzter Urlaub im Norden Italiens beweist.

Diesen trat ich letzte Woche gemeinsam mit meiner ältesten Freundin an, die mindestens genauso wenig Interesse an Urlaubsplanung zeigt, wie ich es tue. Gemeinsam bildeten wir in Italien das flexible Team, das sich auf nichts einstellt und keine Vorstellung von den anstehenden Tagen hat. Jene Unvoreingenommenheit führte dazu, dass wir fast schon aus Versehen über einen der schönsten Orte stolperten, in dem ich je war: Die Grotto Dangri, die wir nach einem ausreichend anstrengenden Wanderaufstieg von Domaso über Segna, Peglio und Livo erreichten.

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Spontan beschloss meine Freundin an Tag zwei, wir sollten wandern gehen. Wir beide sind erprobt im steilen Aufstieg, da wir die Berge in Bayern gleichermaßen gut für uns genutzt hatten. Der mäßig anstrengenden Aufstieg zur Grotte schien uns deshalb im Bereich des Möglichen. Oben angekommen fanden wir eine urige italienische Wirtschaft vor, die uns Lemon Soda, Cappuccino und Buchweizennudeln mit Bergkäse, sowie feinste Polenta servierte. Selig aßen wir die italienischen Köstlichkeiten, mit Blick auf ein Bergpanorama der ersten Sahne. Doch der schönste Part sollte uns noch bevorstehen: Die Grotto Dangri, umgeben von einem eiskaltem Bergbach.

Erfrischt und selig machten wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft in der Nähe von Domaso, die rund 300 Höhenmeter über dem Lago die Como lag und ebenso mit einer Aussicht für Königinnen und Könige glänzte. Dort schmeckte ein einfacher Tomatensalat und der Hauswein unserer Hosts besonders lecker.

Die restlichen Tage verbrachten wir damit, ausreichend viel Zeit fürs Nichtstun zu verschwenden, zufrieden von links nach rechts zu schauen unsere Füße in kühles Gewässer zu hängen, Bücher zu lesen und das Leben zu genießen. So, wie man es eben macht, im Spontanurlaub mit der ältesten Freundin, die sich genauso gerne treiben lässt, wie man selbst.

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