Cherry Picks #3

26. Januar 2020 von in

Die schönste Überraschung machten mir die Janes diese Woche mit ihrem Artikel über 4 wichtige Bücher, auf die wir uns freuen dürfen. Denn kurzerhand haben sie ganz ohne mein Wissen mein Buch reingepackt. Hach, mein Herz hüpft immer noch, vor allem weil ich in so wunderbarer Gesellschaft bin. Hier geht’s zum Artikel, und hier könnt ihr mein Buch vorbestellen <3

Und um gleich meinem guten Vorsatz nachzugehen: Ich möchte öfter Frauen supporten, denn nur wenn wir uns gemeinsam unterstützen, kann Großes entstehen. Bianca Jankovska alias Groschenphilosophin folge ich schon ewig. Ihren neuen Podcast Tired Women möchte ich allen Medienmacher*innen stark ans Herz legen. Bianca deckt auf, nimmt kein Blatt vor den Mund und erzählt die Wahrheit, die hinter der tollen Fassade des Journalist*innen-Daseins steckt. Ganz ohne Achtsamkeitsübung, wie sie verspricht. Dafür aber mit jeder Menge Köpfchen!

Bald ist es ein Jahr her, dass Carl Jakob Haupt seinem Krebsleiden erlegen ist. Jetzt hat sein bester Freund und Dandy-Diary-Gründer David Roth das erste Mal öffentlich über den Verlust seines Freundes, die Zukunft von Dandy Diary und die Auseinandersetzung mit dem Tod gesprochen. Das ganze Interview lest ihr auf Spiegel.de.

„Die feministische Bewegung aus den 70ern hat es zwar geschafft, die spezifischen Formen der Ausbeutung von Frauen im Kapitalismus – also reproduktive Arbeit, zum Beispiel Hausarbeit, Sexualität oder Familienverhältnisse – sichtbar zu machen, aber sie hat keine Strategie gefunden hat, um diese Verhältnisse zu verändern.“
Silvia Federici ist Philosophin und bekannt für ihre Theorien zu Pflege- und Sorgearbeit. Gerade beim Thema Care-Arbeit sind wir noch weit entfernt von Gleichberechtigung. Weltweit leisten Frauen und Mädchen täglich über 12 Milliarden Stunden Haus-, Pflege- und Fürsorgearbeit – unbezahlt. Würde man ihnen nur einen Mindestlohn dafür zahlen, wären das umgerechnet über 11.000.000.000.000 US-Dollar pro Jahr. Das Vermögen besitzen aber andere – oft das männliche Geschlecht. Dem Kontrast hat die Philosophin ein spannendes Interview über unbezahlte Care-Arbeit und den Tücken des modernen Feminismus gegeben. 

„Wäre Meghan ein besseres Vorbild gewesen, wenn sie geblieben wäre? Ja, in einer Welt, in der man davon ausgeht, dass es die natürliche Rolle von Frauen ist, sich zu fügen und das Beste draus zu machen. Ist es aber nicht. Frauen müssen sich nicht fügen, und sie müssen nicht die ganze Welt um sich herum erziehen, retten, reparieren.“
Margarete Stokowski führt meinen Artikel über die Entscheidung von Meghan und Harry weiter und erklärt, warum ihr Abgang mehr als royal und vor allem wichtig ist. Hier geht’s zu ihrer Kolumne!

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