Cherry Picks #32

8. September 2019 von in

Dank meines Jobs habe ich schon so manche Berühmtheit getroffen. Darunter waren viele, die den Ruf des arroganten Prominenten bestätigten, genauso viele aber auch, die mit Zurückhaltung und klugen Worten überzeugten. Dann trifft man aber manchmal auch die Menschen, die einen nachhaltig beeindrucken. Weil sie trotz ihrer Bekanntheit so zart, liebevoll und auch noch witzig sind. Die den Raum mit seinen Menschen zum Lachen bringen, und niemanden spüren lassen, dass doch nur alle wegen ihr da sind. So eine Person war definitiv Peter Lindbergh. Ich traf ihn zweimal im Jahr 2017 und war jedes Mal von der Nahbarkeit und Sympathie des erfolgreichen Fotografen überrascht. „Nur wer die Courage hat, sich so zu zeigen, wie er wirklich ist, ist schön“, sagte er im Interview. So ein wahrer Satz. Diese Woche starb der Fotograf mit 74 Jahren, und Christoph Amend vom Zeit Magazin hat einen wunderbaren Nachruf geschrieben. 

 

 

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„Its design — black Gothic print interrupted by what vaguely resembles a red wax seal — is distinctive. It gives off the illusion of readable text, leaving passers-by squinting after it, trying to decipher its meaning.“

Ich schätze, jeder Münchner hat die neuste It-Bag bereits zu Hause. Die New York Times schrieb diese Woche einen amüsanten Artikel über die mysteriöse Jute-Tasche, die in Berlin gerade jeder trägt. Der Münchner lächelt müde, hier ist sie zwar weiter angesagt, aber lange nicht so hip, wie der New Yorker es glaubt. Die Rede ist von der bekannten Jute-Bag aus dem Hause Hugendubel. Die Leinentasche des Buchhandels feiert gerade ihr Comeback – und wer sie noch nicht hat: Los, los, nicht, dass bald die Fashionistas mit ihr rumstolzieren. Zum Artikel über die mysteriöse It-Bag geht es hier. 

Leandra Medine stellt diese Woche die Frage der Woche: „Is it just me or is fashion getting really streamlined?“. Ich sage, hell yes! Ich liebe es. Ich wünschte, mein Kleiderschrank bestehe aus Toteme und Co. Simple, easy und sehr geradlinig. Ein wunderbarer Exkurs in den momentanen Fashion-Trend (auch für alle, die es rüschig lieben)!

„Ich bin immer noch interessiert an Menschen, Nachrichten, daran, was in der Welt geschieht. Vielleicht bin ich nicht gleichgültig, sondern schlicht abgestumpft. Ich konsumiere Nachrichten so wie früher, ich nehme nicht weniger an der Welt teil. Aber die Nachrichten, die Welt, haben sich verändert. Sie haben mich verändert.“
Die Wahlen diese Woche in Sachsen und Brandenburg waren – ja wie soll man sagen – wenig überraschend, der Aufschrei auch vielleicht deswegen nicht so groß, wie erwartet, wenn die AfD zweitstärkste Partei wird. Warum politische Verdrossenheit bei uns Einzug hält, hat Julia Korbik ganz wunderbar bei den Janes aufgeschlüsselt.

Diese Woche war die erste richtige Regen- aka Herbstwoche hier in München und ich bekam so richtig Lust auf Waldspaziergänge, Nebelfelder und Regenschauer. Edited hat dazu das perfekte Lookbook herausgebracht, dass in das herbstliche Schottland entführt und mit wunderschönen Materialmixen Lust auf die dunklere Jahreszeit macht. Alle Bilder gibt es hier:

Wie wichtig Bildung ist, merken wir nicht nur in unserem Land, sondern auch global gesehen, ist Bildung der Schlüssel zu einem besseren Leben. Eine Freundin von mir möchte genau hier ansetzen und hat gemeinsam mit ein paar Freunden sich entschlossen, für Save the children Geld zu sammeln. Hier geht’s zur Kampagne. 

Nicht „Wie werde ich ihn los in 10 Tagen“, sondern „Wie finde ich die wahre Liebe in 27 Tagen“ probiert gerade Susanne Kaloff aus. Ihre Erfahrungen, die sie im „Wahre-Liebe“-Kurs macht, teilt sie ungeschönt auf Oh..Mhmm, und ich musste schon bei der ersten Folge herzlich lachen. Leseempfehlung für alle Singles (und Vergebene!)

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