In the mood: Durch den Juni mit Antonia

18. Juni 2020 von in ,

Der Juni ist mein Lieblingsmonat. Ich habe Geburtstag, die Sommersonnwende steht an und überhaupt beginnt dann erst so richtig die warme Jahreszeit. Nur: Die ersten zwei Wochen des Monats waren leider eher herbstlich, als sommerlich. Macht nichts, ich hab’s mir trotzdem schön gemacht. Corona-bedingt den Geburtstag nur superklein zelebriert und vor allem Me-Time genoßen. Der Juni war bisher ganz großartig – und hier kommen einige Dinge, die ihn so wundervoll leicht und schön gemacht haben, trotz Regenwetter.

Neues Lieblingscafé – OM NOM NOM in Sendling

Ich liebe es, dass ich so viele mutige Menschen in meinem Umfeld habe. Eine Freundin hat den Schritt gewagt und mit ihrem Partner ein veganes Café und einen Feinkostladen eröffnet. Das Beste: Es ist supernah zu meinem Viertel Isarvorstadt. Das OM NOM NOM findet ihr ab sofort in der Oberländerstraße in Sendling – hier gibt es köstlichen veganen Mittagslunch sowie ein Grilled Cheeze Sandwich, das alle, die vegan den Käse vermissen, umhauen wird. Ich weiß schon, wo ich künftig meine Mittagspausen verbringen werde – nämlich bei Leni und Daniel! Bevor ich zuviel verrate, schaut selbst vorbei – oder wartet, bis ich das Café nochmal gesondert auf amazed vorstelle.
Om Nom Nom, Oberländerstraße, U-Bahn Implerstraße, Dienstag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr!

Neu entdeckt

Kunstgeschichte interessiert mich schon immer, auch historischen Ereignissen widme ich mich seit diesem Jahr wieder vermehrt.  Mein neuestes Hobby: die Kunst der Architektur studieren. Bauhaus, Gropius Bau und Mies van der Rohe sind meine Einsteiger-Architekten, denen ich mich gerade widme. Ich liebe es, mich in die verschiedenen Bauten zu träumen und mehr über die Ästhetik von Architektur zu erfahren. Architektur erzählt viel, über uns Menschen, über unsere Entwicklung, aber auch über Träume, Ideale und Vorstellungen.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich jemals ein Haus bauen werde, aber wenn – dann im Mies van der Rohe Stil. Solange träume ich mich – gemeinsam mit Polly und vielen Büchern – in die 60er-Jahre der Baukunst.

Neue Bücher im Buchregal

Meine wunderbare Kollegin Michéle Loetzner hat ein Buch geschrieben: „Liebeskummer bewältigen in 99 Tagen“. Auch wenn ich gerade – hell yeah – keinen Liebeskummer habe, kann ich dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der sich über das Datingverhalten unserer Generation aufregt, schon den schlimmsten Liebeskummer durchlitten hat und sich für den nächsten wappnen will. Die Liebe ist ein merkwürdiges Gefühl, das uns die schönsten Hochs und die heftigsten Tiefs bescheren kann. Michéle fasst nicht nur wunderbar dieses Gefühl in Worte, sondern liefert auch allerhand Wissen und Erkenntnisse. Großartig!

Ansonsten gilt für mich gerade: Weiterbilden in Sachen Rassismus und White Privilege.
Neben „Exit Racism“, das ich gerade bei jeder Gelegenheit höre, habe ich zum Geburtstag das Buch „The Hate You Give“ geschenkt bekommen. In dem Buch geht es um die16-jährige Starr Carter, die zwischen zwei Welten steht: Sie lebt in einer armen Gegend, die von Schwarzen bewohnt wird. Zur Schule geht sie mit weißen, privilegierten Kindern. Dann muss sie mit ansehen, wie ihr bester Freund Khalil von einem Polizisten erschossen wird. Starr gerät immer mehr zwischen die Fronten. Sie will nicht die Drogenbosse in ihrem Viertel gegen sich aufbringen. Gleichzeitig protestieren die Menschen dort zunehmend gegen Polizeigewalt.
Kommt uns bekannt vor? Yes. Lesen, lernen, verstehen. Mein Motto für den Juni. 

 

Stundenlang bei Regenwetter geguckt: The Affair

Um mich ein bisschen von den ernsten Themen gerade abzulenken, bin ich im Amazon Prime Cosmos versunken. Durch Zufall klickte ich auf The Affair – und blieb hängen. In der Serie geht es um Noah Solloway, einem verheirateten Mann mit Frau und vier Kindern, der sich im Sommerurlaub unsterblich in die Kellnerin Alison Bailey verliebt. Auch sie ist verheiratet – und traumatisiert. Angezogen voneinander beginnen sie eine Affäre, deren Konsequenzen niemand ahnen kann.
Beide SchauspielerInnen sind großartig, auch die Erzählweise dank verschiedener Sichten hat mich kurzerhand gepackt. Insgesamt gibt es fünf Staffeln, die ich glücklicherweise noch nicht ganz fertig habe. Aber ich liebe die Charakter-Entwicklung, die Storyline und das Ans-Herz-wachsen der Figuren. Für alle, die eine Serie suchen, die a) nicht nach 10 Folgen vorbei ist, und b) irgendwie mitten aus dem Leben erzählen.
Einziger Minuspunkt: fehlende Diversität.
Dafür empfehle ich dann lieber Blood & Water auf Netflix – oder gleich When they see us.

Favorite food

Wenn man mich die Tage abends heimlich beobachtet hätte, hätte man wohl den Kopf geschüttelt. Waaaas? Sie isst schon wieder Bruschetta. Ja, ich bin momentan süchtig nach frischen Tomaten mit Kräutern, etwas Knoblauch und getoastetem Ciabatta (am besten in der Vollkornvariante). Dafür brach ich auch mit meinem veganen Dasein – denn Parmesan schmeckt dazu einfach himmlisch. Die Menge macht’s, und so hält mein Gewissen das aus.

Das Schönste dabei: Ich esse seit Neuestem von wunderschönen Geschirr von Nux. Lange wollte ich schwarze Teller, Nux hat’s möglich gemacht. Mir war vor allem wichtig, dass das Geschirr stabil ist, da ich selbst abspüle, dass es lange hält und nicht jeder Haushalt hat.
Das Geschirr kommt aus einer Manufaktur in Portugal und ist nicht nur wunderschön, sondern auch qualitativ großartig. Wer noch schönes hochwertiges Keramikgeschirr sucht, findet es hier. 

Kleid – Mango, Bikini – H&M (Oberteil + Unterteil), Sandalen – Mango, Tasche – & other stories, Cardigan – by Aylin König

Geshoppt habe ich tatsächlich nur zwei Sachen in den vergangenen Wochen – denn Corona hat mir gezeigt, ich brauche – neben der vielen PR-Samples, die wir glücklicherweise bekommen – wirklich gar nichts. Doch um den Cardigan von Aylin König schleiche ich schon länger rum, also war er mein Geburtstagsgeschenk an mich. Auch wenn ich Blogger-Brands kritisch gegenüber stehe, muss ich sagen: Die schlichten Designs von Aylin König passen perfekt in meine Garderobe. Auch wenn ich ihr persönlich nicht folge, bin ich großer Fan der Brand.

Außerdem sollte die Tage das Kleid von Mango aus dem Sale bei mir eintrudeln. Ich hatte es bei Maja Why gesehen und kurzerhand impulsgesteuert gekauft. Behalten wird es nur, wenn es wirklich zu meinem Stil passt. Ansonsten gilt eher: ausmisten. Trotzdem träume ich von heißen Tagen mit Sonne und Strand, an denen ich nur mit Bikini und Korbtasche bewaffnet in den Tag starte.

Neuzugänge im Badezimmer

Estrid Rasierer, Grown Alchemist Cleanser, Grown Alchemist Augencreme, Yeauty Vitamin C Serum, Susanne Kaufmann Feuchtigkeitsspray

Ich wusste bis vor Kurzem nicht, dass Rasierer gar nicht vegan sind. Schockiert blickte ich meine alten Rasierer an, brauchte die Klingen auf und beschloss, künftig nur mehr mit Estrid Rasierern zu arbeiten. Denn mal ehrlich: Für meine haarlosen Beinchen muss und soll kein Tier irgendwie gelitten haben. Estrid kam mir zuvor und schickte mir einen seiner Rasierer zu. Ich sage Danke – und bestelle demnächst neue Klingen.

Das Beautybrand Grown Alchemist liebe ich schon ewig, der Cleanser ist perfekt für meine Abendroutine. Die Augencreme hingegen ist mehr als perfekt. Sie ist der wahrgewordene Traum einer Augencreme. Ich glaube, ich hatte noch nie so eine gute Augencreme und ich denke, ich kann nie mehr eine andere Augencreme benutzen. Das war jetzt ziemlich viel Augencreme. Aber ich sag’s euch: Man spürt die Verjüngung, Straffung, Durchfeuchtung im Moment des Auftragens. Große Beauty-Liebe.

Während ich beauty-technisch eher so Minimalist bin, haben glücklicherweise viele meiner Freund*innen mehr Expertise. Vitamin C ist der neue heilige Gral – und ich habe mich davon anstecken lassen. Bevor ich aber so richtig investiere, probiere ich das Yeauty Vitamin C Serum aus der Drogerie aus. Fazit bisher: Fühlt sich gut an. Inhaltsstoffe verträgt meine unkomplizierte Haut.

Damit ich auch nach langen Arbeitstagen noch ein bisschen strahle, packe ich seit Neustem immer das Susanne Kaufmann Feuchtigkeitsspray in die Tasche.

Lieblingsoutfits – trotz Regenwetter

Jacke – Nümph, Tshirt – Topshop, Jeans – Topshop, Sneaker – Adidas

Im Juni träumt ja davon, mit kurzen Kleidern und Shorts durch die Stadt zu springen. Stattdessen bescherte uns der Juni hier im Süden Deutschlands vor allem eines: Regen.
Auch wenn ich als Juni-Geburtstagskind so ein bisschen Sonne an meinem Tag vermisst habe, macht mir das Regenwetter nichts aus.
Mehr Zeit für meine Aufräum-Aktion in meinen vier Wänden, mehr Zeit für gute Bücher, mehr Zeit für meine liebsten Frühlings- und Herbstoutfits, die dank Corona sowieso niemand gesehen hat.
Der Kurz-Trenchcoat von Nümph ist neu eingezogen und ich liebe, liebe, liebe ihn. Nichts lässt mich mehr Parisian fühlen.
Sneaker müssen sein, denn trotz Regen versuche ich jeden Tag ein gutes Schrittpensum zu halten. Der Rest ist basic as usual.

Das Label Nümph hat mir ein weiteres Geschenk gemacht: diese wunderschöne Bluse in Lochstickerei. Auf den ersten Blick ist diese Bluse sicherlich untypisch für mich, auf den zweiten Blick liebe ich sie sehr – TROTZ der Rüschen und dem mädchenhaften Stil. Kombinieren will ich sie ganz klassisch zur schwarzen Röhrenjeans oder hellblauen Mom-Jeans. Dazu Slides oder einfach Sneaker. Ich probiere gerade noch rum, fühle mich aber schon ganz wohl mit dem einzigen Romantik-Teilchen in meinem Schrank.

Bluse – Nümph, Jeans – Topshop, Schuhe – Zara (alt, ähnliche hier)

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2 Antworten zu “In the mood: Durch den Juni mit Antonia”

  1. Nachdem ich eben alles gelesen habe, musste ich feststellen, dass es ziemlich abgehakt klingt, wie eine Auflistung. Das ist unbeabsichtigt. ;-)

    Zu Mies van der Rohe : wir haben hier in Krefeld zwei Bauten von ihm. Ich bin auch Fan seiner Architektur. Die Formen haben für mich etwas beruhigendes, es ist schwierig zu beschreiben, aber es fasziniert mich sehr.

    Der Cardigan hat mir ein kurzes Wow entlockt!
    Die Farbe sieht sehr schön aus und auch das Material wirkt so hochwertig und edel. Ich bin gespannt, ob er bei dir einziehen wird.

    Der Cleanser von Grown Alchemist gehört auch zu meiner Abendroutine, ich will keinen anderen mehr und ich muss sagen, dass du mich mit deiner Begeisterung für die Augencreme sehr angefeixt hast. Allerdings müssen erst einmal zwei Tuben geleert werden, bevor ein neues (vielleicht sogar DAS) Produkt einzieht. :)
    Bei Vitamin C würde ich dir ein Pulver empfehlen, dass du mit einem Hydrolat oder Feuchtigkeitsserum frisch anmischst.

    • Haha – das macht doch nichts :)

      Ohja, beruhigend trifft es total. Seine Bauten entspannen mich extrem und ich finde sie strahlen eine absolute Ruhe aus. Liegt wahrscheinlich auch an der Klarheit und Form. Ich muss mir jetzt echt mal die Bauten in echt ansehen :)

      Jaaa – der Cardigan ist wunderschön und butterweich. :) und schon eingezogen – Upsi!

      Das mit dem Pulver klingt ja interessant – das muss ich ausprobieren. Bekomme ich das in der Apotheke? Wowi!

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