Outfit: Das leidige Aufstehen die Extravaganz

27. Oktober 2016 von in

Hose: Thanks to Weekday, Mantel: Hallhuber, Sweater: Sunspel (ähnlicher hier), Alma Boots: Acne Studios (Für Gr. 38 / Gr. 34 / Gr. 36Gr. 38) Tasche: Longchamp

Ich wäre heute gerne liegen geblieben. Das schreibe ich in letzter Zeit ziemlich oft und das liegt daran, dass ich das in letzter Zeit ziemlich oft fühle. Das ist der Oktober, ich sag’s euch. Da ist der Sommer sowas von rum, auch nicht mehr kurz für einen Tag da oder so. Da wird es sauschnell dunkel und kalt, andauernd Nebel und so, da stehen Lebkuchen im Supermarkt und in Kaufhäusern und Cafés läuft Frank Sinatra. Ich esse vermehrt Zimt. Wie kann man da auch aufstehen wollen?

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Aber gut. Ich habe keine andere Wahl, als aufzustehen (und am Ende ist Aufstehen ja gar nicht so schlecht). Also beuge ich mich dem Alltag und stehe auf, kleide mich, mache Sport (deutlich weniger als sonst, aber doch immerhin) und treffe Menschen. Eine besondere Herausforderung sind für mich momentan Ereignisse, für die ich gut gekleidet sein soll. Heute war so ein Tag und die Lösung für innere Konflikte wie diese ist meine riesige Hose von Weekday. Sie ist wirklich groß, was bedeutet, dass sie unglaublich gemütlich ist. Ich kann mich fast in ihr verstecken, bin aber gleichzeitig als gut gekleidet, modisch und extravagant getarnt. Die Hose von Weekday ist für mich der Unsichtbarkeitsumhang von Harry Potter, wenn ich mich mit ihr auf Modeevents bewege.

Wer hat gesagt, die Kunst der Extravaganz läge in unpraktischen oder unbequemen Outfits? Genau. Keiner. Deshalb könnte ich jetzt in diesem Outfit auch einen Spa-Tag einlegen und vor meinem Fernseher einschlafen. Aber ihr wisst ja, das leidige Aufstehen.

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5 Antworten zu “Outfit: Das leidige Aufstehen die Extravaganz”

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