Outfit: 1. Advent

1. Dezember 2013 von in ,

Das Experiment beginnt – und ich trage heute am 1. Advent einen Rock. Ganz dem Trend nach, den ich vor ein paar Wochen schon anhimmelte, habe ich zu einem schwingenden Rock gegriffen. Bislang versauerte das schöne Teil im Kleiderschrank dank mangelndem Modemut. Jetzt wird er getragen – und ich muss sagen: Es fühlt sich gut an. In Kombination mit liebgewonnen Basics ist das ganze Outfit doch wieder ich. Künftig seht ihr mich also öfter mal in Kleid und Rock – auch wenn ich meine geliebten Jeans nicht vergessen werde.

Und wie findet ihrs?

Alle Outfits findet ihr hier auf einen Blick.

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37 Antworten zu “Outfit: 1. Advent”

  1. Super schönes Outfit! Und damit man nicht friert kann man ja auch einfach noch eine hautfarbene Strumpfhose drunter anziehen ;) Find es auch schön,dass du uns das Outfit mit und ohne Mantel zeigst :)

    • Liebe Lisa,
      danke! Echt, hast du das schon mal gemacht? Ich persönlich muss mich erstmal wieder an Strumpfhosen gewöhnen – gleich zwei kann ich mir grad nicht vorstellen haha :)
      Aber wer weiß, einen Versuch wäre es wert :)
      Und klar, ich trage ja das Outfit draußen mit Mantel, drinnen ohne :)
      Liebe Grüße!

  2. sieht richtig, richtig gut aus!!
    ich finde grade weil du ein etwas strengeres gesicht hast, kannst du gut so weibliche sachen tragen. das isbale marent kleid auf instagram sah auch schon super aus.

  3. Gefällt mir sehr gut! Geht mir ähnlich bei dem Rock und dem Modemut ;).
    Aber bei mir kommt auch noch hinzu, dass ich es jetzt schon viel zu kalt finde, für Strumpfhose brr. Ich bin da eher eine Frostbeule! Aber dir steht er richtig gut!
    xx
    Yvonne

  4. Du wirkst in deinen Beiträgen immer sehr sympathisch und ich lese sie gerne, aber diesmal muss ich nun doch etwas Kritik loswerden:
    Das Thema wurde nun schon zweitausend Mal aufgewärmt und diskutiert, aber dennoch fällt mir auf, dass bei deinen Outfitposts auffallend viele Klamotten von Zara dabei sind.
    Immer noch hat Zara wahnsinnig schlechte Produktionsbedingungen und die Herstellung der Klamotten geht auf Kosten von Menschen, die unter üblen Bedingungen und für Hungerlöhne den Kram zusammennähen müssen. Ich würde mir wünschen, dass nicht nur ab und an kritische Beiträge zu dem Thema kommen, sondern dass als Konsequenz weniger (am liebsten natürlich gar keine) Teile der Inditex-Kette präsentiert werden- Alternativen mit (natürlich auch nicht exzellenten aber immerhin) besseren Produktionsbedingungen gibt es schließlich genug.

    Viele Grüße!

    • Liebe Sina,
      erstmal vielen Dank! Es freut mich sehr, wenn ich sympathisch rüberkomme :)

      Und natürlich ist deine Kritik zum Teil berechtigt. Ich kaufe hauptsächlich, wenn es um Highstreet-Ketten geht, bei Zara ein. Gleichzeitig sind die Produktionsbedingungen sowie Löhne bei H&M und Co. ähnlich schlecht. Das heißt natürlich nicht, dass es meine Einkäufe bei Zara relativiert, aber es bedeutet, dass die Alternativen im Shopping-Bereich weitaus weniger gut sind, als man glaubt (http://www.amazedmag.de/lesetipp-hm-vs-zara-eine-stern-reportage/). Die Konsequenz müsste sein: Nur noch nachhaltige und fair produzierte Sachen zu kaufen. Das würde ich gerne, wenn 1. das ganze finanzierbar wäre und 2. auch die modische Bandbreite besser wäre. Das steckt leider noch recht in den Kinderschuhen. Ich liebe Mode – rein rational an das Thema rangehen, fällt mir (noch) schwer. So sehr ich wünschte, ich könnte komplett verzichten. Versteht man das?

      Mein Weg ist es, konsequent mich über all die Problematiken zu informieren und auch andere in meiner Position als Modeblogger/Journalistin darauf aufmerksam zu machen, mir Gedanken zu machen, vielleicht sogar Projekte zu unterstützen und natürlich weniger zu kaufen. Dass wird mein Weg sein, mich langfristig zu verändern. Auch werde ich versuchen, öfter Alternativen zum Tshirt von Zara, H&M zu finden – genauso wie ich öfter für bessere Qualität und langlebige Teile sparen will.

      Liebe Grüße!

      • Lieben Dank für deine Antwort!
        Genau auf den verlinkten Artikel hab ich mich bezogen- es wirkt etwas unglücklich, wenn dann gleich beim ersten Outfitpost nach diesem Artikel 4 von 7 Teilen von Zara sind. Das signalisiert (unbeabsichtigt) : „Jaja, ich weiß, es ist schlecht aber ich kaufs trotzdem“. Das Problem was du beschreibst- Modeliebe und (noch) kein Geld für nachhaltig Produziertes etc. kann ich durchaus verstehen und ich zwinge mich seit einer Weile an Zara, H&M usw. vorbei und kaufe lieber 2nd Hand bzw. einfach mal gar nicht. Zuviel Konsum und gerade Fast Fashion macht nämlich- wie ich finde- gar nicht glücklich sondern deprimiert mich irgendwie. Dann lieber, wie du schon sagst, gezielt und wenig(er) kaufen.
        Nun, ich hoffe, dass du dein Vorhaben bald so konsequent umsetzen kannst, wie du es dir wünscht und bin jetzt fertig mit der Moralpredigt, ha!

        • Liebe Sina,
          ich hatte mir schon gedacht, dass es womöglich unglücklich bzw. missverständlich rüberkommt, wenn mein Outfitpost anschließend Teile von Zara und Co. beinhaltet.
          Ich stimme dir völlig zu: Zuviel Konsum macht vielleicht kurzfristig glücklich, langfristig aber eher unglücklich. Wenn ich diese ganzen Anziehzimmer und Regale voller Schuhe sehe, wird mir schlecht. Mich erdrücken zu viele Kleidungsstücke, deswegen hängen bei mir wirklich nur Lieblingsteile, alles, was ich nicht mehr trage, wandert in einen anderen Kleiderschrank oder geht an BRK-Stellen. Leider habe ich eine leichte Second-Hand-Phobie, aber auch hier arbeite ich daran und stöbere seit Neuestem auch auf ebay nach Schätzen (habe beispielsweise ja die Isabel Marant Sneaker gebraucht gekauft). Wie gesagt: gezielter und wenig(er) kaufen, kann ein guter Weg sein.
          Und ich drücke mir und allen anderen die Daumen, dass wir uns von Fast Fashion entfernen und trotzdem einen Weg finden, die Liebe zur Mode zu leben. Als Modeblogger steckt man hierbei eh in einem Dilemma – aber ich denke, das Bewusstsein schulen ist schon mal der erste Schritt.
          Danke für deinen Kommentar!
          Liebe Grüße!

          • Hallo Antonia,
            bin eher durch Zufall auf Deinen Blog gelangt. Beeindruckt habe ich Eure Diskussion zum Thema Nachhaltigkeit gelesen.
            Dabei bin ich über Deine „Phobie“ zum Thema Second Hand
            gestoßen, außerdem auch den Widerspruch dass zu viele Klamotten auch nicht glücklich machen. Ich habe früher auch viel gekauft und eventuell 1 – 2 mal – teilweise gar nicht getragen. Seit ca. drei Jahren gehe ich nur noch via Second Hand im Netz oder bewusst in speziellen Stors einkaufen. Bei Schuhen gebe ich Dir vollkommen recht….wenn diese allerdings nur ein oder zwei Mal getragen wurden, kein Problem. Ich habe mich irgendwann dazu entschlossen, der Massenproduktion den Rücken zu kehren, nicht mehr modisch zu sein, sondern meinem Stil treu zu bleiben. Wir müssen umdenken und nicht jeden Trend hinterherjagen. Die Frage stellt sich schon bei der Qualität die bei den meisten der Produzenten wie H&M – Zara – Mango und Co schwer zu wünschen übrig lässt. Die Produkte werden nicht nur unter grenzwertigen Umständen hergestellt, sie sind auch mit Giften die nicht zu verachten sind für unsere Gesundheit, behaftet. All dies überzeugt mich, lieber nur ein bis zwei gute Stücke zu besitzen, ein paar gute Basics – fertig. Im Netz gibt es viele First Class Second Hand Angebote für Markenartikel die zeitlos schön sind. In vielen Städten machen sich diese Läden, Gewinnbringend groß raus. Immer mehr Menschen die meine Einstellung teilen gehen dorthin. Nun geht es mir aber nicht nur um Marke, sondern ich schaue stattdessen auch hinter die Kulissen der Hersteller. Es gibt gerade bei den großen noch viele Probleme die dann nicht in Bangladesch oder Pakistan herstellen lassen, dafür unter unmöglichen Umständen und einen Hungerlohn, in Italien. Deinen Blog finde ich sehr gut und er macht zu lesen für die natürlich zweit schönste Nebensache der Welt:-)In diesem Sinne weiter so und happy New Year2014

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