Outfit: Über die Goldenen Zwanziger und das Kitzeln im Bauch vor einem Date

25. Juni 2021 von in

Weite Hose von hello‘ben, nachhaltige Ketten „Luise“ in silber und gold von Dear Darling, Oversized-Shirt von Weekday, Korsage von Sing Blackbird Vintage, Fendi Vintage Bag von Vestiare Collective, Clogs von Vinted

Man sagt, am Ende der Pandemie würde sich ein Revival der Goldenen Zwanziger ankündigen. Eine sich wiederholende Geschichte, ein Wirtschaftsaufschwung, eine Zeit der Armut und der großen Parties. The Great Gatsby war der Inbegriff einer Zeit, in der Musik, Kleidung und Feste wieder wichtig und ja, eben gefeiert, wurden. Zwar sind wir mit der Pandemie noch nicht am Ende, doch mit den steigenden Temperaturen und sinkenden Corona-Fallzahlen fühlt es sich schon ein bisschen so an, als könnte sich diese Vorhersage bewahrheiten. Zumindest in meinem kleinsten Kreis, in dem plötzlich kleine Feste so gefeiert werden, wie sie fallen.

Die zwei Kugelketten in gold und silber sind von dem nachhaltigen Label Dear Darling aus Berlin. Der zeitlose Schmuck aus Sterlingsilber soll für die Ewigkeit sein und wird verantwortungsvoll hergestellt. Die Basic-Ketten trage ich seither jeden Tag – auch gerne mit unterschiedlichen Anhängern dran. Ich liebe sie.

An einem Montagabend trafen wir uns deshalb neulich zu fünft an der Krummen Lanke, um noch um 20 Uhr eine Runde schwimmen zu gehen. Die Krumme Lanke ist zwar eigentlich nicht gerade der ruhigste und idyllischste See Berlins, jedoch zeigt er sich gerade in der Dämmerung bei Sonnenuntergang, wenn sich die Menschenmassen auflösen, von seiner schönsten Seite. Am Dienstagabend trafen sich ein paar Friends in Charlottenburg, um fein japanisch zu essen. Die Art von Essen, die nur im Lokal so richtig gut ist. Ich liebe es, dass der Sommer da ist und mit ihm meine Lebensfreude zurückkehrt. Neben der Lebensfreude kommen auch die Outfits wieder, die den Winter über im Kleiderschrank hangen und sehnsüchtig warteten auf sozialere Zeiten, in denen es sich lohnt, ein Hemd zu tragen, ein Kleid oder eine Korsage.

Ich liebe Mode und umso glücklicher bin ich, endlich wieder Dinge zu tragen, die den Feierlichkeiten angemessen sind – oder zumindest näher heran kommen, als einen Spaziergang zum Supermarkt. Vielleicht auch deshalb erinnert mich mein heutiges Outfit an die Goldenen Zwanzigerjahre. Es ist ein Ausdruck der Freude am sozialen Leben, das ich zwar immer noch verhaltener als früher führe, aber das sich langsam wieder richtig gut anfühlt.

Zum Abendessen mit den Menschen trug ich es, die ich viel zu lange nicht gesehen habe. Ich muss sagen, ich war fast schon aufgeregt vor den ersten Malen, wieder die Personen zu treffen, die nicht meinen Inner-Inner-Circle bildeten. Sondern die, die man unheimlich gerne um sich hat, aber die die letzten Monate aufgrund des Lockdowns viel zu kurz kamen. Die Aufregung erinnerte mich an das Kitzeln im Bauch, das man kurz vor einem Date hat. Denn irgendwie war es ja ein Date. Eben ein Date mit Freundinnen und Freunden, die man viel zu lange nicht mehr gesehen hat. Irgendwie ist sie schön, die kribbelige Aufregung, die Vorfreude, das minimale Verlassen meiner Komfortzone. Um anschließend wieder frohen Gemüts zurück zu kehren in das bekannte und geliebte Wohlfühlareal.

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Eine Antwort zu “Outfit: Über die Goldenen Zwanziger und das Kitzeln im Bauch vor einem Date”

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