Petit Four: Amelies Neuzugänge für den Herbst

20. September 2018 von in ,

Letzte Woche habe ich mich wieder einmal mit einer fiesen Grippe herum kämpfen müssen. Das Fazit der vielen Tage und Stunden, die ich zu Hause hinter verschlossenen Türen verbrachte, ist ein immer größer werdendes Bedürfnis nach Interior. Die Wohnung wird mit dem Alter immer wichtiger und mit der körperlichen Verfassung zweifellos umso mehr. Schließlich will man, wenn man sich eh schon kaum vor die Tür wagen möchte, es wenigstens in seinem Zuhause so richtig nett haben und sich rundum wohl fühlen. Da kommt die versteckte Hausmama in mir hervor, die ich doch sonst so gar nicht verkörpere. Doch momentan ist mir nichts lieber, als meine Pflanzen zu gießen und mein Bett mit neuer Wäsche zu versehen.

Ein paar Neuzugänge unterstützen meinen Maulwurf-Modus und lassen mich meine Wohnung gleich noch viel mehr lieben!

Plia Klappstuhl von Castelli

Die große Mission: Jedes einzelne Teil, das in meiner Wohnung steht, soll mir so richtig gut gefallen. Ich liebe gutes Design, das in luftigen, weitgehend leeren Räumen, die volle Aufmerksamkeit gewinnen sollen. Meine Freude über den Klappstuhl Plia der Marke Castelli, den mir Ambiente Direct zur Verfügung stellte, ist unangefochten riesig. Warum? Nach diesem zunächst simpel wirkenden Klappstuhl sehne ich mich schon seit über einem Jahr und umso hingerissener bin ich, dass mir Ambiente Direct ein Paar dieser absoluten Traumteile zur Verfügung stellte. Auf diesem Designklassiker lässt es sich nicht nur hervorragend sitzen, er fügt sich mehr als perfekt in unserer Wohnung ein. Nicht nur das: Er wertet die Wohnung ungemein auf. Jetzt, wo er so da steht, sieht er nämlich definitiv nicht mehr aus wie „nur“ ein Klappstuhl. Er ist schwer, massiv und strahlt vor Qualität. Der Plia Klappstuhl wurde 1967 von Giancarlo Piretti für Castelli entworfen, gilt bis heute als absoluter Kult und steht sogar in der Dauerausstellung im MoMa in New York. Ich bin über dieses Exemplar jedenfalls immer noch aus dem Häuschen.

Gegen die emotionale Verkümmerung von Paulina Czienskowski

Ich bin mir nicht sicher, ob man sich Sorgen machen sollte, wenn der eigene Freund einem ein Überraschungsgeschenk macht und jenes Geschenk den Titel „Gegen die emotionale Verkümmerung“ trägt. Ich beschloss, den Titel nicht persönlich zu nehmen und freue mich sehr über dieses Geschenk, da jenes Manifest von Paulina Czienskowski schon lange auf meiner Leseliste auf mich wartete. Gelesen habe ich es noch nicht, werde aber genau heute damit anfangen. „In unserer neuesten Veröffentlichung, einem Erzählband, schreibt die Berliner Journalistin & Schriftstellerin Paulina Czienskowski von brachialen Grenzerfahrungen, die eine zentrale Erkenntnis ergeben: Letztlich ist es der Wahnsinn, den wir in der Liebe suchen, weil wir ihn brauchen, immer und immer wieder. Oder?“, Korbinian Verlag

Mandarin Moon von Raaw by Trice

Wie aufmerksame Leserinnen unter euch vielleicht wissen, bin ich bereits seit einem Jahr im Besitz des Duftes Blackened Santal von Raaw by Trice. Ich bin begeistert von ihm. Er riecht nicht nur völlig außergewöhnlich, er hält eine Ewigkeit, ohne zu verfliegen. Ich bin begeistert von Raaw by Trice und nutze nicht nur das Parfum, das ich mir damals vor lauter Liebe kaufen musste, sondern außerdem die Blue Drops aus der Skincare-Linie, sowie das Rosehip Facial Oil, das ich vergöttere und mir bald nachkaufen werde, weil ich es doch tatsächlich aufgebraucht habe. Weiter im Text bin ich nun im Besitz des Duftes Mandarin Moon der gleichen Marke. Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht – im Gegenteil: Die Noten Mandarinblüte, Bergamotte, Zeder, Grapefruit und Vetiver zaubern in der Kombination ein fantastisches Feuerwerk an spannenden Düften hervor, von denen man gar nicht mehr genug bekommt. Und die Haltbarkeit ist auch hier unübertroffen.

Deodorant Verveine Agrumes von L’Occitane

Das Deo war eigentlich ein Verzweiflungskauf in der Duty-Free-Abteilung am Berliner Tegel. Ich bereitete mich gerade mental auf meinen Urlaub auf Korfu in Griechenland vor, als ich feststellen musste, dass ich vergessen hatte, ein Deo einzupacken. Finanziell kein großes Drama, schließlich habe ich aus Deos noch nie eine große Philosophie gemacht. Das Günstigste, bestenfalls ohne Aluminiumsalze, und schon war meine Entscheidung gefallen. Diesmal sollte es anders ablaufen, denn falls ihr schon einmal versucht habt, etwas Vergessenes im Duty-Free-Markt zu ersetzen, kennt ihr die verstörende Erkenntnis, dass Produkte unter 15 Euro nicht existieren. Das war der Tag, an dem ich mir das teuerste Deo zulegte, das ich je besaß. 15 Euro legte ich zähneknirschend auf den Tresen, um meinen Urlaub nicht deofrei erleben zu müssen und durfte anschließend (wenn auch ungerne) erfahren, dass das Deo Verveine Agrumes von L’Occitane gleichzeitig das Beste war, das ich je besaß. Ohne Aluminiumsalze und ohne Alkohol, gleichzeitig ein wunderbarer, zitrischer Duft und eine überraschend gute Wirkung, die mich schweißfrei durch den Tag begleitete. Um ganz ehrlich zu sein, weiß ich noch nicht, ob ich mir wieder so ein teures Deo kaufen werde. Doch jetzt, wo ich es besitze, bin ich mehr als begeistert davon!

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4 Antworten zu “Petit Four: Amelies Neuzugänge für den Herbst”

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