Shopping: Let’s talk about Tracksuits

10. November 2020 von in

Hoodie + Sweatpants, Sweater + Hose / Foto: @the_odderside

Ist es gesellschaftlich akzeptiert, mit einem Jogginganzug das Haus zu verlassen? Diese Frage stelle ich vergangenes Wochenende einer Freundin. Ich hatte mich morgens in meinen Tracksuit geworfen und genoß gerade eine Tasse Tee, als die Sonne durchs Fenster blickte und mich zu einem Spaziergang aufforderte. Die Vorstellung, raus aus meiner gemütlichen Oase namens Jogginganzug und rein in eine enge, unbequeme Jeans, war geradezu schrecklich. Aber wenn die Sonne ruft, geht man eben raus. Zu schön wäre es nur, einfach loszumarschieren, um danach erschöpft im selben Jogginganzug wieder aufs Sofa zu plumpsen.

Nachdem mir meine Freundin schrieb: „Ich weiß nicht“, verwarf ich den Gedanken, schlüpfte in meine Jeans und machte 12.000 Schritte. Meinen Tracksuit vermisste ich trotzdem sehnlichst, abends waren wir glücklicherweise wieder vereint.

 

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Ich weiß nicht, aber dieses Jahr hat mich zum Schlumpf gemacht. Ich liebe Mode, und doch bevorzuge ich momentan nur Kleidungsstücke, die bequem sind. Sogenannte Loungewear, wie sie hochkarätige Onlineshops nennen. Andere wiederum sagen einfach Jogginganzug – und das ist auch okay. Wie mir geht es scheinbar einigen Menschen da draußen, denn nie war die Auswahl an Tracksuits größer.

Oberstes Gebot: Hoodie und Sweater müssen mit der Sweatpant zusammenpassen. Das geht entweder Unifarben oder man greift zu Tönen, die zusammen cool aussehen. Wie Schwarz und Taupe, oder Lila und Rosa.

 

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Außerdem wichtig: der Kuschelfaktor. Ich versuche, bei Tracksuits auf hochwertige Qualität zu achten. Das heißt: Gerne 100% Baumwolle, damit der Jogginganzug lange schön bleibt und nicht zu stark ausbeult. Ebenfalls gut: Strickmodelle für Abende, an denen es weniger sportlich, dafür schicker sein darf.

Und überhaupt: Darf man jetzt Jogginganzüge an der frischen Luft tragen? Außerhalb des Wohnzimmers?

Ich finde ja! Zumindest wenn es sich nicht um den 15 Jahre alten Jogginganzug aus Studientagen handelt. Es sollte ein schickes, neues Modell sein, dass an einem wie Mode aussieht und nicht wie die schlumpfigste Klamotte, die man aus den Tiefen des Kleiderschrankes gekramt hat. Kombinieren würde ich den Jogginganzug immer mit Sneakern sowie einem Oversized-Mantel. Dazu eine Sonnenbrille und aus dem Schlumpf wurde zumindest Schlumpfine. Ich werd’s testen. Demnächst. An einem sonnigen Tag, versprochen.

 

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