7 Pläne für die Weihnachtsferien

20. Dezember 2016 von in

Weihnachten und Silvester rücken näher und damit die einzige Zeit im Jahr, an dem auf ganz natürliche Weise der Zustand bei mir einkehrt, den ich sonst nie mehr habe: Ferien zu Hause. Denn die Tage zwischen den Jahren sind still, langsam und ohne jegliche Termine, absolut jeder zieht sich zurück und an Pläne für das neue Jahr ist auch noch nicht zu denken.

Diese magische Zeit der Weihnachtsferien genieße ich aus vollen Zügen und komme endlich mal wieder zu Dingen, für die ich sonst nie Zeit finde. Weil diese Tage im letzten Jahr schon so wunderschön waren, kann ich sie diesmal kaum erwarten und habe sie im Kopf schon mit lauter schönen Dingen gefüllt. Hier nun für euch meine ganz persönliche Liste mit 7 Dingen, die man in den Weihnachtsferien so tun könnte – und sollte!

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1. Ins Museum gehen
Kunst gibt Kraft, und wenn man sich endlich ein bisschen Zeit freischaufeln kann, sollte man diese genau dafür nutzen. Alleine München hat haufenweise top Museen, die weltweit bekannte Kunst ausstellen – ganz vorne mit dabei natürlich das Haus der Kunst, die Pinakotheken, die Hypo Kunsthalle oder die Sammlung Brandhorst. Ein Museum, das oft in den Hintergrund rückt, ist allerdings mein heimlicher Favorit: Das Stadtmuseum mit seiner Fotografieabteilung. Hier habe ich sowohl für meine Bachelor- als auch meine Masterarbeit die entscheidenden Impulse gefunden, und auch aktuell gibt es hier wieder eine sehr empfehlenswerte Ausstellung: Shoot! Shoot! Shoot! zeigt Fotografien aus dem Paris, New York oder London der 60er und 70er Jahren voller Umbruchsenergien, Provokation und Kreativität.

2. Einen Ausflug machen
Auch dafür fehlt viel zu oft die Zeit, doch jedes Mal, wenn ich einen Ausflug mache, ärgert es mich, dass es so selten dazu kommt. Denn einfach mal rauszufahren macht wahnsinnig glücklich und die Erinnerungen halten länger als man denkt. In München bieten sich die Seen und Berge an – Tegernsee, Walchensee oder selbst der Starnberger See sind Balsam für die Seele.

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3. Ins Kino gehen
Und zwar in ein kleines, altes und einen Originalfilm mit Untertiteln schauen. Dazu ein Bier trinken und Mikadostäbchen essen und schon beim Reingehen von der Aura des kleinen Kinosaals verzaubert werden. Lieblingskinos in München sind das Arena Kino, das Studio Isabella, das City Kino oder das Monopol.

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4. Schwimmen gehen
Außenbereiche von Hallenbädern haben etwas ganz besonders Schönes im Winter. Das Wasser dampft, die Luft ist klar und die Luftblasen massieren einem den Rücken, während man in die kalte Luft haucht. Das nächste Hallenbad ist bestimmt näher als man denkt, und besonders abends kurz vor Schluss ist das Ganze einen Besuch wert. Dann hat man das Becken auch ziemlich für sich alleine.

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5. Durch den Nymphenburger Park spazieren
Lustwandeln nannte man früher das Spazieren durch königliche Gärten, und Schlossparkanlagen wie Nymphenburg sind die Orte, wo man genau das noch tun kann. Keine Fahrradfahrer, keine freilaufenden Hunde und schon gar keine Autos sind hier erlaubt, und was übrig bleibt sind Menschen, die einfach nur Spazierengehen, den Schlosspark auf sich wirken lassen und reden oder schweigen. Mindestens ein Spaziergang in Nympenburg gehört für mich absolut zu Weihnachten und der magischen Zeit zwischen den Jahren dazu.

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6. Lange Kaffeetrinken
Keine Mittagspause, die nur eine Stunde dauert und auch kein Espresso, nachdem man gleich wieder weiter muss. Kaffeetrinken zelebrieren wie im Café Luitpold, einem Kaffeehaus, das seinem Namen alle Ehre macht. Hier ist der Kaffee fein, hier geht es um die Törtchen dazu, um die Lichter, die von der Decke hängen und um den Lifestyle, der schon vor Hundert Jahren die Kaffeehaus-Szene bestimmte. Wann hat man Zeit für einen Nachmittag im Café, wenn nicht in den Weihnachtsferien?

7. Zu Hause bleiben
Zum Schluss natürlich die naheliegendste Tätigkeit, wenn man endlich mal Ferien daheim hat: Zu Hause bleiben, das Sofa und das Bett genießen, drei Filme hintereinander schauen, nicht aufstehen und viel Essen. Schöne Ferien, ihr Lieben!

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