My guilty pleasure: Die 7 kitschigsten Weihnachtsfilme auf Netflix

3. Dezember 2020 von in

Ich gestehe euch jetzt was. Etwas, das meine Filmprofessoren von der Uni wahrscheinlich auf der Stelle umfallen lassen würde. Ich liebe kitschige Weihnachtsfilme. Nein, damit meine ich nicht Love Actually, sondern die wirklich schlechten. Die, die Netflix jedes Jahr ab November rausbringt und mein Herz damit höher springen lässt. Jedes Jahr ab November freue ich mich auf die schnell produzierten, so kitschigen, romantischen Weihnachtschmonzetten, das mein Umfeld schon denkt, ich verliere auf den letzten Metern des Jahres meinen guten Geschmack. Man könnte sagen, die Filme versauen mir meine intellektuelle und vor allem feministische Playlist, aber ich bin ehrlich: Im November und Dezember ist mir das egal. Dann will ich mit Früchtetee und Kekse auf dem Sofa sitzen und Prinzessinnen oder anderen wunderschönen Frauen auf der Suche nach der großen Liebe zusehen. Natürlich immer mit viel Lichterketten-Alarm und Weihnachtsmusik.

Ich habe sie alle gesehen, glaubt mir. Und in der kitschigen Range der Weihnachtsfilme gibt es wahre Qualitätsunterschiede. Denn man mag’s kaum glauben: Manche sind irgendwie süß-romantisch, leider niemals feministis oder großartig politisch und auch nur selten sehr divers, aber andere einfach dafür nur grottenschlecht. Kann man trotzdem ansehen, macht man ja mit semiguten Horrorfilmen auch.

Schaltet kurz euer Feminismus-Herz ab, drückt den absurden Romantik-Schalter und guckt die mit ganz viel Zuckerguss überzogenen Filme mit mir: Hier kommen meine 7 liebsten kitschigen Weihnachtsfilme auf Netflix.

Prinzessinnentausch

Stacy liebt das Backen, doch ihr Ex liebt sie nicht mehr. Todtraurig über das erste Weihnachten ohne ihren Exfreund, meldet sie ihr bester Freund Kevin für einen Backwettbewerb im Königreich Belgravia an. Die beiden fliegen zusammen mit Kevins Tochter hin – und stoßen durch Zufall auf Prinzessin Margret. Diese sieht Stacy wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich. Da sich Margret endlich einmal ein paar Tage ohne königliche Etikette wünscht, tauschen die beiden ihre Rollen. Und das sorgt nicht nur für Wirbel im Königreich, sondern auch in den Herzen der beiden Frauen.

Psst: Prinzessinnentausch 2 – Wieder vertauscht lohnt sich auch. Vielleicht macht ihr einen Kitsch-Filme-Abend daraus!

Für Fans von Das doppelte Lottchen. Und Disney-Filme. 

A Christmas Prince

Ausgepowert von der Arbeit wird die junge Journalistin Amber Moore kurz vor Weihnachten in das Land Aldovia geschickt, um über eine Pressekonferenz von Prinz Richard zu berichten, der nach dem Tod seines Vaters den Thron besteigen wird. Richard gilt als Playboy, der sich nur nicht binden will. Doch das interessiert Amber nicht, für sie ist die Reise eine willkommene Auszeit. Als die Pressekonferenz im Palast jedoch zu platzen droht, nutzt Amber die Chance und schnüffelt im Palast herum. Wenig später wird sie für eine Angestellte gehalten – und bleibt inkognito im Königreich. Das bleibt dem Prinzen natürlich nicht verborgen.

Auch hier gibt es weitere Teile, die von Hochzeit und Babys erzählen. Hach ja, Schnulz und Kitsch in Reinform.

Für Fans des britischen Königshauses, Sissi und absoluten Kitsch.

The Holiday Calendar

Ihr wollt weihnachtliche Berieselung? Dann ist The Holiday Calendar genau das richtige für euch! Abby ist frustriert, ihr Job macht ihr keinen Spaß, in der Liebe geht auch nichts vorwärts und eigentlich möchte sie endlich als selbstständige Fotografin arbeiten. Nur ihr Jugendfreund Josh, der Reiseblogger ist, kann sie aufmuntern, als er Ende November wieder in der Stadt ist. Gemeinsam wollen sie die Weihnachtszeit als beste Freunde verbringen. Zum 1. Dezember bekommt Abby von ihrem Großvater einen alten Adventskalender geschenkt, der einst ihrer Großmutter gehörte. Wie von Zauberhand öffnen sich Tag für Tag die Türen und immer ploppt ein Gegenstand auf. Doch damit nicht genug: Diese Gegenstände begegnen Abby in irgendeiner Art und Weise auch im echten Leben an den jeweiligen Tagen. Ist es Magie? Zumindest scheint es so – denn dank einiger Gegenstände trifft sie auf Ty. Ist er ihre große Liebe? Und was sagt Josh dazu? Wie wird Abby Weihnachten feiern? The Holiday Calendar verrät es euch!

Für Fans von Märchen wie Cinderella, Dornröschen oder allen anderen romantischen Erzählungen mit einem Hauch Magie.  

Holidate

Kann ein Film mit Emma Roberts schlecht sein? Ich überlasse euch die Entscheidung. Holidate reiht sich aber wunderbar in die Reihe kitschiger Romantikfilme zu Weihnachte ein. Die Story ist ziemlich simpel: Sloane und Jack sind beide so gut aussehend, dass man es kaum glauben mag, aber sie haben keinen Erfolg auf Datingapps. Deshalb hassen sie auch Feiertage, an denen sie ihrer Familie immer wieder von Neuem erklären müssen, warum sie gerade wieder einmal Single sind. Als die beiden sich zufällig kennenlernen, beschließen sie, ab sofort als Holidate gemeinsam durchs Leben zu gehen. Heißt: Jeder Feiertag wird als Paar verbracht. Nach Weihnachten folgt Silvester, dann Valentinstag und Ostern. Und die Gefühle? Die machen es dann kompliziert.

Für Fans von Feierlichkeiten. Echt jetzt. Als ich die Silvesterparty gesehen habe, habe ich großen Corona-Kummer gehabt. Ansonsten vielleicht für Fans von Emma Roberts? 

Die Weihnachtskarte

Ellen ist eigentlich die Erbin des Unternehmens ihres Vaters. Doch statt seriös aufzutreten, macht sie als wildes Partygirl Schlagzeilen und nimmt ihre Rolle als Nachfolgerin nicht so wirklich ernst. Lieber gibt sie Geld mit ihrem Verlobten aus und trinkt öfter mal ein bisschen zu viel. Irgendwann hat ihr Vater genug und schickt sie mit nur 100 Dollar in der Tasche inkognito in die kleine Stadt Snowfalls. Ihr soll sie die Tradition des Unternehmens fortführen und einen Weihnachtsbrief abgeben. Schafft sie es, kann sie zurückkommen. Doch wie es so will: Ein Schneesturm und andere Turbulenzen sorgen dafür, dass Ellen in der Stadt strandet, den Pensionsbesitzer Jack kennenlernt und die Gastfreundlichkeit der Menschen des Dorfes lieben lernt. Doch dann steht ihr Verlobter vor der Tür…

Für Fans von Rom-Coms und schneebedeckten Landschaften. Ich will weiße Weihnachten. Jetzt.

Christmas Wedding Planer

Hochzeitsplanerin Kelsey Wilson steht kurz vor ihrem großen Durchbruch: Sie plant die aufwendige und luxuriöse Hochzeit ihrer Cousine. Alles verläuft reibungslos, bis Connor McClane, ein gut aussehender Privatdetektiv, auftaucht und Kelseys Welt auf den Kopf stellt. Connor wurde von einer geheimen Quelle angeheuert, um die bevorstehende Hochzeit zu verhindern. Doch statt wirklich seinen Job zu machen, verliebt er sich unsterblich in Kelsey.

Für Fans von Rom-Coms mit Intrigen. Und Hochzeitshassern. Vielleicht auch für Gossip-Girl-Nostalgie. Oder einfach nur so.

A Belle for Christmas

Okay, wer erinnert sich noch an „Ein Hund namens Beethoven“? Das ist die Weihnachtsedition, versprochen! In diesem Film bekommen die Geschwister Elliot und Phoebe kurz vor Weihnachten den Hund Belle geschenkt. Die Freude ist groß, bis der kleine Hund plötzlich wieder verschwunden ist. Hat die böse Freundin ihres Vaters etwas mit dem Verschwinden zu tun? Elliot und Phoebe fackeln nicht lange und trommeln ihre Freunde zur Suche zusammen.

Für Fans von Hunden. Hundefilmen. Tieren. Tierliebe. Na ihr wisst schon, einfach süße Hundevideos. Mit Weihnachtskitsch. 

Und damit ihr jetzt nicht völlig auf der Zuckerguss Spur ausrutscht und alle eure Gehirnzellen verliert, kommt hier noch eine Serie, die ihr unbedingt zu Weihnachten sehen solltet:

Weihnachten zu Hause

Na, wer kennts? Weihnachten zu Hause und die ganze Familie fragt den Beziehungsstatus aus. Auch die Krankenpflegerin Johanne ist Mitte 30 und muss sich jedes Weihnachten vor ihrer Familie rechtfertigen, warum sie noch Single ist. Bei einem Essen am ersten Adventssonntag rutscht es ihr dann vor lauter Frust raus: Ja, ich habe einen Freund. Blöd nur, dass das nicht stimmt. Also bleiben ihr knapp drei Wochen, um eine Partner zu finden, den sie zum Weihnachtessen mitbringen kann.

Für Fans von guten Serien, wenigem Kitsch, aber umso mehr Realität. Singles wissen, wie sich Johanne fühlt. Und wir lieben es, ihr bei der mehr oder minder erfolgreichen Suche zuzuschauen. Tut gut, nach so viel Zuckerguss.

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