12 kleine Pläne für das neue Jahr 2019

20. Dezember 2018 von in

Der Countdown läuft, und ich rede diesmal nicht vom Weihnachtscountdown, dem wir alle schon verfallen sind, sondern viel mehr vom Jahresend-Countdown. Aus Silvester mache ich mir nicht viel, trotzdem liebe ich jene Zäsur, die irgendwie nach einem frischen Start ruft. Das eine Jahr endet, ein neues beginnt. Ganz hoffnungsvoll blicke ich in Richtung 2019, und da wären auch so ein paar Sachen, die ich im neuen Jahr noch stärker angehen will. Mal sind es moralisch für mich wichtige Dinge, manche auch einfach ein bisschen Spaß und Freude an der Sache. Ohne Erwartungsdruck oder Verpflichtung, sondern viel mehr als kleiner Reminder, was ich im Alltag gern vergesse. Was das ist, verrate ich hier und jetzt. Um euch ein bisschen Inspiration zu geben. 12 Sachen sind es geworden, quasi für jeden Monat eine – im besten Fall aber natürlich für das ganze Jahr!

Weiterhin vegan leben

Vegetarisch leben fiel mir nie schwer, insgeheim war es sowieso schon immer am Veganismus kratzend. Ich trank keine Milch, aß weder Eier noch Joghurt oder andere Milchspeisen. Nur der Käse blieb, zumindest auf der Pizza. Nach einer Reportage über Milchproduktion an einem dunklen Novembertag und dem Blick auf meine liebgewonnene Katze blieb eigentlich nur ein Entschluss: Vegan wird ausprobiert. Es fällt mir ziemlich leicht, ich esse fast wie vorher, Ersatzprodukte a la Tofu und Co. brauche ich nicht. Für 2019 will ich gerne so weiterleben – und hoffe, mich überkommt nicht irgendwann der Pizza-Hunger. Wenn doch, ist das aber auch okay.

Mehr cruelty free Beauty-Produkte kaufen

Veronika von Stilblut folge ich auf Instagram schon eine Weile, und sie ist „schuld“, dass ich mich immer mehr auch im Bereich Beauty für cruelty free Beauty-Produkten interessiere. Eigentlich total absurd, ich liebe Tiere und verurteile Tierversuche scharf, gleichzeitig schafft man es dann doch, immer wieder diesen unschönen Fakt vieler Beautymarken auszublenden. Sicher, manche Lieblingssache wird wohl weiterhin in meinem Schränkchen bleiben, aber gerade bei leeren Produkten möchte ich künftig erst nach „besseren“ Alternativen suchen und diese ausprobieren.

Jeden Monat einen Ausflug in die Natur machen

Es klingt so simpel, aber tatsächlich bleibt das Erlebnisse-sammeln viel zu oft auf der Strecke. Dieses Jahr war ich im Frühling viel in der Natur, doch an den Eibsee habe ich es bislang immer noch nicht geschafft. Beim letzten Versuch hatten tausende andere die Idee, sodass wir am Ende im Murnauer Moos strandeten. Auch schön, trotzdem steht der See sowie andere Gewässer wie Chiemsee und Königssee auf der Liste. Zuerst geht es aber erst mal im Januar in die Natur. Wohin wird nicht verraten, denn es ist ein Geburtstagstrip für meine Mama.

Meine Haare öfter stylen

Ich hab’s getan. Ich traue es mich kaum auszusprechen, aber ich habe mich selbst zu Weihnachten beschenkt: mit dem Dyson Airwrap. Seit Jahren versuche ich erfolgreich meine Haare mit einem Glätteisen zu wellen, aber es fehlt mir das Haarstyling-Gen schlechthin. An der Dyson-Bar probierte ich den Airwrap aus, und das erste Mal in meinem Leben schaffte ich es, ohne Hilfe und kinderleicht meine Haare zu wellen. Als der Deutschland weitausverkaufte Airwrap dann noch einmal da war, schlug ich zu. Absurd viel Geld für ein Stylingtool, aber manchmal muss man eben verrückt sein. Seit einer Woche habe ich mein Glätteisen nicht mehr angefasst, die Luft vom Airwrap trocknet meine Haare in Minutenschnelle, ob glatt oder wellig, und ich kann den Airwrap nur empfehlen. Ich bin gespannt, wie sich die schonendere Styling-Art auf meine Haare auswirken wird. Für 2019 nehme ich mir also vor, öfter mehr Effort in mein Haarstyling zu stecken – aber ich bin sehr zuversichtlich. (Interessiert euch ein genauer Bericht zum Dyson Airwrap?)

Second-Hand it is

Dieses Jahr habe ich angefangen, öfter Kleidung auch mal second-hand zu kaufen. Hier will ich 2019 weiter ansetzen. Gerade bei Ebay finden sich viele Sachen wie neu, der große Flohmarkt-Maulwurf werde ich wohl nie. Aber jeder kleine Schritt ist ja wichtig, mal sehen, wo ich Ende 2019 stehe.

Zeitung lesen – zumindest am Wochenende

Ein großes Ziel für 2019 ist es, mich wieder mehr auf Textarbeit zu konzentrieren und meinen Schreibstil zu verbessern. Was hilft am besten: andere gute Autoren lesen. Für das neue Jahr nehme ich mir vor, zumindest am Wochenende ausgiebig die Süddeutsche Zeitung, die Zeit und den Spiegel zu lesen. Das Beste: Ich sauge Wissen auf und bekomme Schreibinspiration.

Ein Buch schreiben 

Das schließt sich quasi an. Ich will nicht nur ein Buch schreiben, ich muss es sogar. Bislang hat die meiste Arbeit in meinem Kopf und im Notizbuch stattgefunden, langsam aber sicher muss das ganze Buch aber auch niedergeschrieben werden. Ich freue mich auf den Schreibprozess, genauso wie auf die Arbeit am Text mit meiner Lektorin. Ich möchte, dass das Buch so schön wird, dass ich auch in einem Jahr stolz darauf bin. Denn dann wird es veröffentlicht, und ich kann es kaum erwarten.

Einmal im Monat ins Theater, ins Museum oder eine Ausstellung gehen

Klingt gar nicht mal so schwer, tatsächlich habe ich es dieses Jahr nicht einmal in eine kulturelle Veranstaltung geschafft. Es nervt mich so sehr, schließlich liebe ich Theater und Ausstellungen. Aber ich geb’s offen zu: Oft war ich am Wochenende so müde, der Sommer so großartig, und der Spaziergang an der frischen Luft verführerischer. Alles Ausreden, denn für ein bisschen Kultur sollte immer Zeit sein. Mein großes Ziel für 2019.

Wieder mehr laufen gehen

Ich war fleißig dieses Jahr. Meine Sportlust ist ungebrochen – und ich habe, wenn ich nicht gerade mal wieder krank war, jede Woche dreimal trainiert. Nur die Sache mit dem Laufen habe ich etwas schleifen lassen. High-Intensity-Intervall-Training gab’s das ganze Jahr, lauftechnisch schaffe ich momentan wohl um die 5 Kilometer, dann reicht es aber auch. Für den Frühling will ich wieder ein bisschen Abwechslung in meine Sportroutine bringen und versuchen, einmal die Woche laufen zu gehen. 10 Kilometer zu schaffen, wäre großartig.

Mich sozial engagieren

Im Kleinen mache ich das bereits, spende Kleidung und Geld an Organisationen (auch mit eurer Hilfe), würde aber gerne noch mehr machen. Hier bin ich tatsächlich noch ein bisschen lost. Wo will ich helfen? Wie will ich helfen? Was schaffe ich zeitlich? Alles Fragen, die ich 2019 langsam für mich klären will.

Etwas mit den Händen schaffen

Bereits im vergangenen Jahr habe ich mir vorgenommen, einen Töpferkurs oder ähnliches zu besuchen. Ich muss zugeben, ich bin zwar handwerklich begabt, hänge alles selber auf und liebe es, sobald es aber an Sachen wie Stricken, Häkeln oder sogar Basteln geht, bin ich raus. Ich hasse es. Ich werde sicher nie die künftige Mami sein, die mit Inbrunst für alle Kinder tolle Tischkärtchen bastelt, aber vielleicht die, die selbst gestaltete Tassen hat. Denn Töpfern, das kann ich mir vorstellen. Deshalb: Für 2019 möchte ich endlich einmal was mit meinen Händen fertigen, was nicht am Laptop entstanden ist. Soll ja auch meditativ sein.

Meine Zeit weiter wert schätzen

2018 habe ich mir weitaus weniger Stress gemacht, als die Jahre davor. Das hat gut getan. War aber auch dringend an der Zeit. Deshalb wird auch 2019 weiter auf eine gute Work-Life-Balance geachtet. Meine Zeit ist wertvoll und sollte vor allem mit viel Freude und den liebsten Menschen gefüllt sein und nicht mit Stress und Work-Overload. So sehr man seinen Job auch liebt. Eine gesunde Balance ist sehr viel besser, das hat mich 2018 gelehrt.

Und was nehmt ihr euch vor?

Photocredit: Unsplash

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8 Antworten zu “12 kleine Pläne für das neue Jahr 2019”

  1. Pläne klingt viel besser als Vorsätze, Antonia! Ich fänds prima, wenn du den Airwrap mal vorstellst, ich schleiche nämlich auch schon drumherum, befürchte aber, dass er vielleicht wie alle anderen Stylingtools aufgrund aufwendiger Handhabung recht schnell in irgendeiner Schublade landet.

    • Finde ich auch :)
      Das mach ich sehr gerne. Was ich auf jeden Fall schon sagen kann: Der Airwrap ersetzt alle meine Stylingtools – vom Fön bis zum Glätteisen. Ich nutze nur ihn zum Haaretrocknen, Glätten und Wellen. Es geht sehr viel schneller als normal und meine Haare werden nicht so massiver Hitze ausgesetzt. :) Momentan sind es 5 Minuten von nassen Haaren zu glatten, trockenen Haaren. Ich bin wirklich so begeistert. Meine Haare fühlen sich auch weniger trocken an, aber im neuen Jahr kann ich dann sicher noch sehr viel mehr dazu sagen! Ich bin gespannt, wie das weniger Glätten sich auswirken wird! Frohe Weihnachten!

  2. Sehr schöne und abwechslungsreiche Ziele hast du dir gesteckt. Vor Allem bei „wieder mehr laufen“ habe ich als leidenschaftliche Läuferin die Ohren gespitzt :-) Am besten meldest du dich an einen 10km-Lauf an, dann hast du auch ein Ziel vor Augen und kneifst nicht ;-)
    Einen Artikel über den Dyson-Airwrap würde mich auch sehr interessieren.

  3. Fabelhafter Artikel und viel motivierender als krasse schwarz-weiß formulierte Vorsätze👌🏻
    Meine Pläne: Mehr Sport, mehr Natur, eine bessere Haltung (fighting my inner Gollum), mehr Richtung vegan, endlich wieder Klassiker lesen und auf jeden Fall noch mehr für wichtige Sachen einsetzen wie Tierschutz, Nachhaltigkeit und Umwelt. Und in Kauf nehmen, dass einen nicht jeder lieb hat, wenn man das kommuniziert… also auch gegen mein inneres Harmoniemonster angehen💪🏻

  4. Kleine Nebensächlichkeit am Rande:
    Tofu ist kein Ersatzprodukt, sondern quasi ein Grundnahrungsmittel in weiten teilen Asiens. Wird auch oftmals mit Fleisch zusammen zubereitet.

    • Liebe Anne,
      Da hast du natürlich recht! Ich meine auch nicht den puren Tofu, sondern viel mehr beispielsweise Tofu-Würstchen oder „Schweinebraten“ aus Seitan. All das mag ich nicht, ich brauche keinen Fleischersatz sozusagen, aber natürlich darf jeder das für sich selbst entscheiden. :)

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