5 Pläne für ein Sommer-Regenwochenende

30. Juli 2021 von in

Von meinem plötzlichen Tatendrang, der mich in diesen Sommerwochen packt, habe ich euch diese Woche schon hier erzählt. Und nach wie vor bin ich erstaunt über all die Kräfte, die momentan über mich kommen und mich ungewohnt viel vor die Tür und unter Leute ziehen. Eine Sache kann dem Ganzen aber momentan einen Strich durch die Rechnung machen, und das ist natürlich das Wetter – denn in der aktuell so fragilen Situation ist natürlich alles, was unter freiem Himmel stattfindet, viel eher und unbedenklicher möglich als jegliche indoor-Aktivitäten.

Wenn wie diese Woche also ein Regenwochenende ansteht, hält sich mein sozialer Drang wiederum in Grenzen, und ich habe automatisch wieder mehr Lust auf ruhigere Dinge, die ich alleine oder in ganz kleiner Runde machen kann. Für alle, die sich an verregneten Wochenend- oder Ferientagen auch gerade wieder vom Sommer-Sozialsein auf die Ruhe umstellen müssen, gibt es hier ein paar Ideen für ein sommerliches Regenwochenende!

Die Rezepte von Pierce Abernathy nachkochen

 

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Eine meiner neuesten Leidenschaften sind Food-Accounts auf Instagram, die am liebsten per Reel spannende, gesunde und leicht nachzukochende Gerichte zeigen. Ein absoluter Favorit in dieser Richtung ist Piece Abernathy, dem ich unendlich lange bei seinen Blitzrezepten zuschauen könnte. Den Brokkolisalat habe ich neulich nachgekocht und er war einfach göttlich – genau dieses oder eines der vielen anderen Rezepte wäre also ein guter Plan für das Wochenende.

Ins Kino gehen

 

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Gerade ist es wieder möglich, und ich hatte tatsächlich lange nicht so viel Lust, ins Kino zu gehen. Ein freier Regentag könnte also die ideale Gelegenheit sein, sich dem aktuell wirklich guten Programm zu widmen. Im Rio Kino bei mir um die Ecke spricht mich gerade, und das ist wirklich außergewöhnlich, fast jeder Film an, der gezeigt wird: Fabian mit Tom Schilling, Nebenan mit Daniel Brühl, der Oscar-Gewinner Nomadland, die Dohnal über eine politische Feminismus-Ikone oder Weißbier im Blut (bayerische Filme sind ein guilty pleasure).

Ausmisten (und endlich ein Vinted-Profil anlegen)

Glücklicherweise stehen mit dem 14. August bald die nächsten Hofflohmärkte in München an, die es immer besonders leicht machen, Ausgemistetes zu verkaufen. Schließlich muss man seinen Tisch nur vor dem eigenen Haus aufbauen – ich liebe München für dieses Flohmarktkonzept. Weil ich immer noch kein Vinted-Profil habe und das Abfotografieren und Onlinestellen von Ausgemistetem immer die größte Hürde darstellt, kommt dieses Thema bei mir ständig zu kurz. Dabei platzt vor allem mein Arbeitszimmer aus allen Nähten und ich wünsche mir gerade sehr, hier endlich zu entschlacken. Der beste Zeitpunkt dafür: Ein freier, verregneter Tag mit ein paar neuen und noch ungehörten Podcastfolgen!

Neue Lieblingsbücher lesen

Ich habe wenige AutorInnen, von denen ich blind jedes neue Buch kaufen würde. Doch wenn es davon eine Handvoll gibt, dann sind auf jeden Fall Judith Hermann und Doris Knecht dabei. Judith Hermann liebe ich seit ihren Kurzgeschichtenbänden „Sommerhaus, später“ und „Nichts als Gespenster“, der mich mit ungefähr 18 so tief berührt hat wie kaum jemals ein anderes Buch. Gerade hat sie ihren neuen Roman „Daheim“ rausgebracht, in dem eine Frau ganz alleine an die Küste zieht. Anders vom Ton ist Doris Knecht, die mit „Gruber geht“ oder „Alles über Beziehungen“ über gut situierte Wiener um die 40 und ihr oft ziemlich darkes Liebes- und Beziehungsleben schreibt. Auch „Wald“ war unglaublich stark, darin zieht eine ehemals wohlhabende Frau in ein Haus auf dem Wald, in dem sie jeglichen Konsum, der ihr bisheriges Leben ausgemacht hat, hinter sich lässt. Diese Woche erscheint ihr neuester Roman „Nachricht“, in dem eine Frau ebenfalls alleine auf dem Land wohnt, und plötzlich eine Nachricht von jemandem bekommt, der mehr über sie weiß, als ihr lieb ist.

Rausgehen und Sommerpilze sammeln

Und selbst wenn es regnet: Rausgehen kann man trotzdem. Ob einfach nur ein Spaziergang im Regen oder ein konkreter Plan, Regenjacke an und los. Wer einen konkreten Plan sucht, der könnte auf Pilzsuche gehen. Momentan ist es warm und feucht, was die ideale Kombi für Pilze ist. Pilze sammeln verbindet man intuitiv eher mit dem Spätsommer und Frühherbst, in dem man in unseren Mischwäldern vor allem Sorten wie Maronen findet. Aktuell ist allerdings auch schon Sommersteinpilz-Hochsaison, und mit ein bisschen Glück und Fachwissen kann man sie gerade jetzt in den feuchtwarmen Tagen finden. Ich bin selbst noch kein Experte, man findet Steinpilze aber wohl am besten in reinen Laubwäldern. Viel Glück bei der Suche!

Was macht ihr gerade am liebsten an verregneten, freien Tagen?

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