Aruba-Diary Part II & Video: Von Achterbahnen und roten Himmeln

18. September 2017 von in

Wenn ich mich beim Ankommen auf Aruba schon gefühlt habe, wie in einen pastellfarbenen, schwülheißen und mit Palmen gespickten Traum versetzt, dann sind die Tage, die darauf folgten, wohl am ehesten mit einer Fahrt in einer Achterbahn vergleichbar. Einer nicht endenden Fahrt in einer Achterbahn, die mich und meine Magengegend in die höchsten Glücksphären katapultierte, die immer wieder stehenblieb, damit ich den Moment auch wirklich von ganzem Herzen genießen konnte, und die einfach nicht aufhörte. Was auf die Ankunft folgte, waren die schönsten Erlebnisse, die ich mir hätte träumen können.

Alles begann mit dem ersten Morgen, an dem uns Jasmine, unser Guide für diese Woche abholte. Mit ihrem Wunder-Van sollte sie uns nun an Orte befördern, die ich mir in meinen schönsten Träumen nicht hätte vorstellen können, und das zu Uhrzeiten, die uns keine Sekunde der atemberaubenden Sonnenauf- und untergänge verpassen ließen. Wenn sie beim Abschied rief „tomorrow 6 ò clock, Douchis“ – Douchi ist das Papiamento-Äquivalent zu Süße, Süßer und alles in dieser Richtung, Papiamento ist die inoffizielle Landessprache Arubas, die sich aus der Zeit des Sklavenhandels entwickelte und aus Englisch, Spanisch, Niederländisch, Afrikanisch und viel mehr besteht -, dachte ich keine Sekunde an das frühe Aufstehen, sondern nur an das wunderbare Erlebnis, das uns erwartete. Und das war zum Beispiel ein Sonnenaufgang an der Kapelle Alto Vista, der ersten christlichen Kapelle Arubas aus dem Jahr 1750, an der ganz plötzlich und zufällig eine Gospel-Messe unter freiem Himmel stattfand.

Das war Kayakfahren und Schorcheln in der schönsten, Mangroven gesäumten Lagune, die ich je gesehen habe. In glasklarem Wasser, das erst helltürkis und seicht war, dann tiefer wurde und über ein Schiffswrack führte, und schließlich in einem bunten Korallenriff endete, voller Papageienfische, Kofferfische, Barracudas und bunten Korallen. Oder eine Schifffahrt, von der man ins 27-Grad-warme Wasser springen konnte, und wieder schnorchelte, über dem riesigen Schiffswrack MS Antilla, oder in türkisem Wasser vor der Küste.

Das waren Sonnenuntergänge am Leuchtturm Arubas, von dem aus man die gesamte nördliche Spitze der Insel sieht. Sonnenuntergänge am Eagle Beach, dem größten, bekanntesten und weißesten Strand der Insel, an dem die berühmten Divi-Divi-Bäume wachsen. Sonnenuntergänge von einem Barfuß-Restaurant aus direkt am Strand, während ein paar kleine Jungs immer noch ins Wasser sprangen.

Und das waren so viele weitere Erlebnisse, die ich nicht in Worte fassen, sondern lieber das Video sprechen lassen will:

Zum Schluss noch eine große Bilderflut an Eindrücken, denn diesmal, da fehlen mir tatsächlich die Worte. Einen extra Aruba-Guide mit allen Infos zur Insel, zu Unterkünften, Stränden, Essen und Sehenswürdigkeiten und zur Urlaubsplanung nach Aruba wird es noch geben, bis dahin verarbeite ich noch ein bisschen jeden einzelnen Moment auf dieser wunderbaren, paradiesischen Insel!

Vielen Dank an Aruba Tourism Board für die Einladung und Organisation der Reise, vielen Dank an thetravelblog & lifestyle-adventures für die Drohnenshots!

 

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12 Antworten zu “Aruba-Diary Part II & Video: Von Achterbahnen und roten Himmeln”

  1. Einfach wunderwunderschön, jede einzelne Aufnahme, jedes Wort von dir! Ich freue mich schon auf weitere Infos und Tipps zur Organisation (vielleicht auch die Kontaktadresse eures Guides?), Aruba ist schon so lange ein Traum von mir!

  2. Bin gerade zufällig auf euren Blog gestoßen und finde es schön, dass ihr immer noch dabei seid beim bloggen. Wollte einfach mal Liebe Grüße da lassen.

    Und sieht nach einem schönen Urlaub aus. Tolle Fotos :)

  3. Afrikanisch? Wirklich? Was soll denn das für eine Sprache sein?

    Sonst aber: schöner Artikel! Ein guter Freund von mir kommt von Aruba, deswegen will ich schon seit langem mal dort hin.

    • Mit Afrikanisch meine ich in dem Fall einen Mix aus verschiedenen afrikanischen Sprachen, gute Anmerkung allerdings, ich reagiere auch immer allergisch, wenn undifferenziert von „Afrika(nisch)“ gesprochen wird, als wäre es ein Land.

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