Beauty: Unsere Haar-Routinen und aktuellen Lieblingsfrisuren

29. November 2018 von in ,

Haare sind so ein Thema, an dem kaum einer von uns vorbeikommt. Schließlich sind sie mehr als nur hübsches Beiwerk, sondern ein Teil unserer Identität. Mit unseren Haaren zeigen wir, wer wir sind und wer wir sein wollen. Können uns mit aufregenden Frisuren plötzlich ganz anders fühlen, als mit Messy Bun am Sonntag. Während andere experimentierfreudig sind und sich auf ihrem Kopfe austoben, bleiben andere ein Leben lang bei einer Frisur. Der Mythos vom Bad Hair Day ist gar keiner: Wollen die Haare nicht so wie wir, kann die Laune schon einmal sinken. Ganz abgesehen von der Tatsache, dass die Lockenfraktion sich gerne einmal glattes Haar wünscht und umgekehrt.

So unterschiedlich unsere Haare sind, so unterschiedlich sind auch die Pflegeroutinen. Der eine schwört auf Haarkuren als heiligen Gral, der andere wäscht seine Haare nur einmal in der Woche. Manch einer nutzt ständig Haarspray und Volumenpuder, der nächste schwört auf die Paddle Brush und seinen Fön.

Auch wir drei haben einmal ganz unterschiedliche Haare und Pflegeroutinen. Gemeinsam mit Maria Nila haben wir uns zusammengetan und verschiedene Produkte der Marke ausprobiert, die Milena dieses Jahr für sich entdeckt hat. Auch wenn jeder von meist schon seine Pflegeroutine hat, tut es manchmal gut, zu hören, worauf so andere schwören. Schließlich lernt man auch beim Thema Haare nie aus. Hier kommen sie also, unsere ganz unterschiedlichen Pflegeroutinen und unsere Geheimtipps in Sachen Haare!

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Milena

Dieses Jahr habe ich meine Haare nochmal ganz neu entdeckt: Nicht nur wasche ich sie endlich nicht mehr täglich, sondern lasse auch Föhn und Glätteisen immer mehr links liegen. Meine naturkrausen Haare so anzunehmen, wie sie sind, weder perfekt gelockt, noch glatt und seidig, fiel mir wirklich lange schwer, und hängt auch jetzt noch von der Tagesform ab. Es gibt die Tage, an denen mag ich auch meinen ungeplanten Wuschelkopf, an anderen muss das Glätteisen dann doch wieder ran, zumindest in den Spitzen. Die Tage, an denen ich meine Haare allerdings mag wie sie sind, häufen sich immer mehr, und eine entscheidende Rolle spielt dabei die Salty Cream von Maria Nila. Eine winzige Menge im feuchten oder trockenen Haar verteilt macht einfach den entscheidenden Unterschied zwischen frizzig und schön luftgetrocknet, und ich bin immer wieder erstaunt, was diese Creme kann. Wenn ich dazu noch meine Haare flechte, entstehen ganz einfach natürliche Wellen.

Meine Haare versuche ich nur noch alle zwei Tage zu waschen, momentan immer mit dem Volume Shampoo und Conditioner von Maria Nila. Früher habe ich automatisch zu Repairprodukten für trockenes Haar gegriffen, bis mir irgendwann klar wurde, dass das der Grund dafür sein könnte, meine Haare jeden Tag waschen zu müssen. Ich habe nämlich gar kein trockenes, sondern vielmehr schnell fettendes Haar: Auf den Ansatz kommt es schließlich beim Shampoos an. Die trockenen Spitzen, die man als erstes im Sinn hat, lassen sich viel eher mit Pflege- und Stylingprodukten behandeln: Auch hier verweise ich wieder auf die Salty Cream, die ich nie in den Ansatz, sondern nur in die untere Hälfte der Haare gebe.

Ein drittes Lieblingsprodukt, das ich genial finde, sind die getönten Haarkuren. Meine Haare habe ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gefärbt, weil mir die Farbtöne vor allem mit der Zeit immer zu künstlich und zu rötlich wirken. Eigentlich mag ich es aber, meine Haare ein bisschen dunkelbrauner zu Tönen, die Natürlichkeit aber dabei zu behalten. Die getönten Haarkuren gibt es in allen erdenklichen natürlichen und pastelligen Farbtönen, und man kann sie einfach nach der Haarwäsche für 5-10 Minuten in den Haaren lassen. Die Wirkung ist so schwach, dass es auch nicht schlimm ist, wenn man nicht alle Haare erwischt, wie beim richtigen Färben. Nach und nach bekommt man damit aber eine leichte Tönung in der Farbe, die man möchte. Sie ist nach ein paar Haarwäschen wieder draußen, und man erhält sie, indem man die getönte Kur immer wieder benutzt. Übrigens kann man sich den Wunschton auch selbst zusammenmischen: Es gibt die Farbe Weiß, mit dem man alles heller bekommt, oder man kreuzt einfach unterschiedliche Töne!

Antonia

Ich möchte immer behaupten, ich bin nicht eitel. Aber sagen wir’s mal so: An Bad Hair Days kann meine Laune schon etwas in den Keller gehen. Gerade jetzt, an kalten Tagen, an denen sich meine doch dünnen Haare schnell mal elektrisieren, neige ich zu innerlichen Wutausbrüchen. Was mir hilft: die richtige Pflege und ein bisschen Nachsicht. Am Ende sind’s halt doch nur Haare – und keine tödliche Krankheit, zum Glück!
Anders als Milena schaffe ich es noch nicht, nicht jeden Tag meine Haare zu waschen. Das liegt zum Einen an meiner Sportleidenschaft und zum Anderen am besonderen Gefühl, das mir frisch gewaschene Haare geben. Was ich aber immer öfter mache: meinen Haaren eine Pause geben. An Tagen, an denen ich nur faul auf dem Sofa liege, bleiben sie im Dutt zusammengewurschelt und werden erst 24 Stunden später gewaschen.
Dadurch, dass ich meine Haare (fast) jeden Tag wasche und auch föhne sowie öfter mal glätte, sind sie doch sehr trocken. Deswegen greife ich gerne zu feuchtigkeitsspendenden Shampoos und Conditioners, bei Maria Nila habe ich die Repair-Reihe getestet. Himmel, will ich rufen, dieser Duft. Selten hat eine Repair-Reihe so gut gerochen. Duft ist aber ja nicht alles, auch der Effekt ist wundervoll. Meine Haare fühlen sich weicher und weniger trocken an, und ich bilde mir ein, sie glänzen mehr. Zur Verstärkung der Pflege nutze ich alle zwei Tage für die Spitzen die dazugehörige Haar Maske zum Einmassieren. Meine Spitzen und Längen danken es mir.

Farbtechnisch bin ich die letzten Jahre jeder Tönung oder Coloration ausgewichen. Wer sich erinnert, weiß, dass ich einen Färbeunfall um 2014 hatte und meine Haare mich zum Grufti mutieren ließen. Mittlerweile besitze ich nach meinem liebsten Ombre-Look wieder meine Naturhaarfarbe, die mich mehr als glücklich macht. Als Milena mir von der getönten Haarkur von Maria Nila erzählte, war ich erst skeptisch. Selbst in der Badewanne zitterte ich noch, als ich die Kur mit Cacao auftrug. Aber das Endresultat war ein Traum: Die Kur wirkt wie ein sanftes Glossing, meine Naturhaarfarbe glänzte und sah noch satter aus. Definitiv ein Produkt, das nicht mehr aus meinem Badezimmer verschwindet.
Mein geheimer Holy Grail ist ansonsten nur noch: Haare nachts flechten. So brechen dünne Haare weniger ab und werden beim Liegen geschont. Seitdem habe ich weniger Spliss und auch weniger Bad Hair Days!

Amelie

Ich habe ein tierisches Glück mit meinen Haaren. Oft werde ich auf sie angesprochen und gefragt, wie ich die Frisur so hinbekomme und meine Antwort ist: Ich mache gar nichts. Also wirklich gar nichts. Ich wasche sie täglich, aber eher aus einem persönlichen Fitness-Gefühl heraus und als Wachmacher und nicht, weil sie schnell fetten würden. Nein, meine Haare sitzen selbst ungestylt und luftgetrocknet und dafür bin ich jeden Tag aufs Neue dankbar. Trotzdem war ich schon immer ein Haar- und Frisurenfreak. Ich testete bereits jede mögliche Haarfarbe und -länge und bin da bis heute rigoros. Schnipp, schnapp, Haare ab? Kein Problem für mich. Micropony? Wieso nicht. Platinblond? Kann man ja mal probieren. Ich scheue mich vor gar nichts und erfreue mich an neuen Haarexperimenten, die den Gesamtlook radikal verändern können. Dafür muss man nicht mal zum Friseur, ich teste meine Veränderungen am Schopf ganz einfach in meinem Badezimmer. Neuerdings schwanke ich als Abwechslung zu meinem klassischen Haarstil zwischen zwei komplett unterschiedliche Frisuren, die mir tierische Freude bereiten. Entweder locke ich die gesamte Ponyregion übertrieben stark mit dem Glätteisen, oder ich gele sie sleek zurück. Beide Stile sind in unter fünf Minuten erledigt und deshalb eignen sich diese Looks perfekt für jede Gelegenheit.

Für meine Gelfrisur nutze ich, wie der Name schon erahnen lässt, Maria Nilas Gel- und Wachsprodukte. Nach der gewohnten Haarwäsche nehme ich eine Walnussgröße der Maria Nila „Styling Cream“ und massiere sie gleichmäßig in meinem gesamten Haupthaar ein. Anschließend lasse ich die bereits gestylten Haare entweder lufttrocknen oder ich föhne sie, wenn es schneller gehen muss. Wichtig: Ich kämme sie nicht, um die natürliche Bewegung im Haar zu erhalten. Zu guter Letzt folgen die Wachse „Schist“ und „Gneiss“, die dem sleeken Look die den nötigen Halt und den „Nass-Effekt“ verleihen. Kleine Mengen reichen hier völlig, die ebenso ins Haar einmassiert werden. Mit diesen Produkten hält die sleeke Frisur garantiert! Kleiner Tipp: Gelegentlich mit feuchten Händen durch das Haar zu fahren (beispielsweise nach der Toilette) gibt dem Haar wieder mehr Bewegung und Glanz!

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2 Antworten zu “Beauty: Unsere Haar-Routinen und aktuellen Lieblingsfrisuren”

  1. ohh Amelie ich finde deine Haare soo toll und hätte gedacht, du rückst das Geheimnis raus!
    So gesegnet bist du mit deinen schönen Haaren (nur auf dem letzten Bild sieht es statt sleek eher fettig aus sorry :/)

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