Birthday-Wishlist: Von der 33 und dem Gefühl seit dem Dreißigwerden

2. Oktober 2023 von in

Kochbuchrosa KaschmirpulliMobileNagellackMützeBabystrickjacke aus MerinowolleWollfleece-OverallKaschmirstramplerStrickschuheBade-Öl

Diese Woche werde ich 33, und es ist mal wieder verrückt, wie die Zeit verfliegt. So gut kann ich mich noch an das Dreißigwerden vor drei Jahren erinnern und daran, wie die große Zahl tatsächlich einiges in mir aufgewirbelt hat. Mit der 30 verbindet wohl jeder gewisse Gefühle, manche lässt die Zahl relativ kalt, manche haben große Erwartungen an sich selbst, was mit 30 erfüllt und erreicht werden soll. Mit 30 hatte ich eine Trennung hinter mir, die vieles in mir nochmal kräftig herumgewirbelt hatte, wusste gerade gar nicht, wohin mich das Leben in den nächsten Monaten treiben würde, aber fühlte mich nach all dem überstandenen Herzschmerz positiver, stabiler und sicherer als lange zuvor. Denn jeder überstandene Schmerz oder Liebeskummer trägt den verblüffenden side effect mit sich, dass man sich ziemlich stark und stabil fühlt, wenn man einmal hindurchgegangen ist und gemerkt hat: Man ist immer noch da, und eigentlich geht es einem mit der Zeit auch gar nicht so schlecht, obwohl das alles passiert ist.

So ging ich ziemlich gestärkt und mit wohltuenden Menschen an meiner Seite von den Zwanzigern in die Dreißiger, die dann auch nach wenigen Monaten schon eine ganz besondere Begegnung für mich bereithielten. Mein Freund kam dann in mein Leben, als es mir wieder richtig gut ging, und seither wird alles nur noch schöner und schöner – und mit dem allergrößten Geschenk, das das Leben für uns hätte bereithalten können, werde ich jetzt 33.

Tatsächlich fällt mir momentan kaum etwas ein, wenn mich jemand fragt, was ich mir denn zum Geburtstag wünsche, also für mich, nicht für das Baby. Denn in meinem Kopf dreht sich hormonell gesteuert gerade alles um warme, weiche Strampler und Anzüge, die das Baby auch wirklich warm halten, wenn es im November zu uns kommt. Um Mobiles, weiche Nestchen und Nachtlichter, Wolle-Seide-Schlafanzüge, warme Fußsäcke und stabile Tragen, und all das, was noch auf meiner Baby-Liste steht. Für mich selbst hatte ich dieses Jahr eigentlich endgültig keinen einzigen Wunsch, doch die amazed-Tradition lässt uns trotzdem jedes Jahr eine kleine Geburtstags-Wunschliste erstellen, was auch gar nicht schlecht ist, denn sich selbst nicht zu vergessen ist schließlich auch ein wichtiger Teil des Mutterwerdens.

Eine Sache, die ich momentan ganz besonders genieße, sind lange Bäder, und so wäre ein richtig luxuriöser Badezusatz wie von Susanne Kaufmann also immer eine gute Idee, die ich mir auch mal selbst erfüllen könnte. Genau wie ein schöner, schadstoffreier Nagellack – bisher habe ich mir in der Schwangerschaft wegen der chemischen Inhaltsstoffe noch gar nicht die Nägel lackiert, für meinen Geburtstag könnte ich mir aber eine kleine Ausnahme vorstellen. Ein weicher Kaschmirpulli ist außerdem nicht nur für das Baby, sondern auch für mich immer eine gute Idee. Und diese Mütze scheint die perfekte Form und Materialzusammensetzung zu haben, um gut zu sitzen und nirgends zu jucken. Das Kochbuch steht außerdem für gemütliche Koch-Abende, die ich mir für die nächsten Wochen noch wünsche, und die mein Freund auch gerne als Inspiration für die Wochenbettzeit benutzen darf. Oder wir probieren doch mal ein Wochenbett-Versorgepaket wie Nurimom aus.

Was ich natürlich nicht abstellen kann ist, dass ich mich gerade mindestens genauso sehr über Baby-Dinge freue, wie über Dinge für mich selbst. Ein winziger Kaschmirstrampler oder ein Wollfleece-Overall – ahnungslos habe ich einen Wollwalk-Overall angeschafft und erst dann gelernt, dass ganz am Anfang Wollfleece wohl sinnvoller ist – sind aber auch einfach zu schön. Und die Vorstellung, das Baby in warme, weiche Dinge einzupacken, ist gerade das Schönste für mich. Wenn nun nichts mehr schiefgeht und wir es in einigen Wochen gesund und munter in den Armen halten dürfen, ist das natürlich das allergrößte Geschenk, und alle anderen Dinge völlig egal. Und so gehe ich gerade mit ganz viel Zuversicht und Dankbarkeit für alles, was sich seit dem Dreißigwerden entwickelt hat, ins neue Lebensjahr!

 

 

 

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