Cherry Picks #11

5. April 2020 von in

Amelie hat hier aufgelistet, wie wir gerade kleine Unternehmen, Shops und Einzelhandel unterstützen können: Die Buchhandlung ihrer Mutter, das Restaurant um die Ecke oder kleine Gärtnereien. Eine ausführliche Auflistung an allen kleinen Betrieben, die in München gerade Lieferservice anbieten, und die wir dringend unterstützen sollten, damit sie die Corona-Krise überleben, findet ihr auch auf München bringt’s – sortierbar nach verschiedenen Kategorien.

“Das Virus bringt uns dazu, unsere Geschwindigkeit herunterzufahren, keine Flüge mehr zu nehmen, von zu Hause zu arbeiten und uns im Kreise der Familie und engsten FreundInnen zu beschäftigen; es lehrt uns, genügsamer und achtsamer zu sein. Plötzlich erscheinen uns Fashion Shows bizarr und übertrieben; die Reise-Angebote, die auf unserem Laptop aufploppen, beinahe übergriffig und lächerlich; der Gedanke an zukünftige Projekte ist vage und nicht greifbar: Aber ist all das von Bedeutung? Wir sind jetzt gezwungen, all die Systeme, die wir seit unserer Geburt kennen, zu überdenken – und uns zu fragen, wie unsere Welt ohne sie aussehen würde.“

Die Niederländerin Li Edelkoort gilt als die berühmteste Trendforscherin der Welt, und prognostizierte beispielsweise, dass ein großes Umdenken in der Modebranche auf uns zukommen wird, lange bevor das Schlagwort Nachhaltigkeit in unseren Köpfen angekommen war. Auch zur Corona-Krise hat sie sich nun zu Wort gemeldet, und spannende Prognosen für uns alle vorausgesagt: Eine einschneidende Erfahrung diesen Ausmaßes, die sich über fast die ganze Welt erschreckt hat viele negative, aber auch nachhaltige positive Folgen. Denn erst drastische Veränderungen sorgen in unseren Köpfen für wirkliches Umdenken. Wie die Coronoa-Krise uns langfristig beeinflussen könnte, lest ihr hier.

Warum die aktuelle Quarantänesituation gerade für alleinlebende Singles zur besonderen Herausforderung werden kann, hat Antonia hier aufgeschrieben. Dass die Situation für das Thema Onlinedating aber nicht unbedingt etwas schlechtes, sondern vielleicht sogar genau das Gegenteil bedeuten kann, hat Anna-Lena Koopmann in diesem Artikel formuliert: Das Stichwort heißt Slow Dating à la love is blind!

„In between watching Tiger King, I’m also watching High Maintenance. And something about the show just gets me hot. It could be the fact that it’s just genuinely good television. Or I could be into The Dude? I’m not sure. I pour myself a glass of wine right after I finish a particularly draining day of work that I feel lucky to have, and I pair it with Annie’s Mac n’ Cheese. I need to go to the grocery store again, but thinking about going these days gives me a lot of anxiety. I guess that’s the underlying theme of this sex diary. I end up pouring myself two more glasses of wine after streaming more episodes and am more tired than anything else so I scrap the idea of even attempting solo time.“

Verlieben, Austausch und verbale Kommunikation sind allerdings nicht alles, wonach einem gerade so sein kann – wie es aussehen kann, wenn die Sex-cravings immer größer werden, ein passender Gegenpart aber nicht greifbar und auch nicht ertinderbar ist, lest ihr hier auf Man Repeller.

Und zum Schluss noch eine Rezeptempfehlung für alle, die gerade so gerne Sauerteigbrot backen wie ich – im Dezember hat meine Leidenschaft dafür angefangen, gerade backe ich alle paar Tage ein neues Brot, wenn ich mal wieder an Roggenvollkornmehl und Hefe geraten bin. Alle Grundlagen, die man zu Sauerteigbrot wissen muss, findet ihr hier!

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