Cherry Picks #20

2. Juni 2019 von in

In den letzten Jahren habe ich angefangen, mich nicht nur intensiver mit meinen Finanzen zu befassen, sondern daran auch Spaß zu haben. Momentan finde ich das Thema bestärkender denn je, denn wenn es eine Sache gibt, die wir nur für uns selbst tun können und sollten, dann an unserer finanziellen Unabhängigkeit arbeiten. Das heißt nicht nur, so zu verdienen, dass man über die Runden kommt – mit unserem Geld können wir ziemlich viele schlaue Dinge anstellen. Zur Einführung kann ich Madamemoneypenny wärmstens empfehlen, zum Beispiel den Artikel, was finanzielle Abhängigkeit für Frauen bedeuten kann, und die vier Schritte, um finanziell unabhängig zu werden!

Dass Hamburg gerade das Containern legalisieren möchte, ist ein wichtiger und längst sowas von überfälliger Schritt. Nicht nur zum Thema Lebensmittel in der Mülltonne, sondern zum allgemeinen Thema Müll bietet Zeit online eine sehr spannende Artikelsammlung, die zum Beispiel diesen interaktiven Artikel zum Thema Mülltrennung enthält: So richtig wissen wir nämlich alle nicht, wie wir was eigentlich korrekt entsorgen müssen, und damit Ressourcen sparen und die Umwelt schützen. Unbedingt den Test machen!

„Wir erlauben, dass junge Mädchen Worte wie „Schenkelschande“ kennen, bevor sie überhaupt Schamhaare haben. Und die rasieren wir ja auch in dem Moment ab, in dem es die Stoppel unverschämterweise wagen, die aktuell gesellschaftlich abgesteckte Bikinizonengrenze zu verlassen. Meine Achselhaare hab ich noch nie gesehen, die „Büschelblamage“ hab ich wohl nie riskieren wollen. Es gab Zeiten in meinen Zwanzigern, da waren stoppelige Schienbeine ein Grund, nicht mit dem tollen Typen nach Hause zu gehen. Und nicht etwa die deutlich gesündere Überlegung, ob ich den Heini auch ohne nennenswerten Promillestand noch geil genug dafür finden würde…oder ob ich Lust hätte, im Zweifel an kreuzschwingenden Abtreibungsgegnern vorbeizugehen, wenn der Geschlechtsverkehr zu einer ungewollten Schwangerschaft führen würde. In der man bitte nur 12 kg an Gewicht zulegt.“

Alle sollten bitte einmal diesen Text von Nina Straßner lesen, und ihren Artikel in der Brigitte am besten noch dazu. Denn das, was sie schreibt, ist so wahr, dass ich nichts mehr hinzuzufügen habe: „Frauen haben Beine mit und ohne Muskeln, Dellen und Hubbel. Bäuche mit und ohne Streifen, Falten und Knubbel. Frauen haben Haare überall. Unter und auf den Armen, auf den (Scham)lippen, an den Beinen, am Arsch und auf dem großen Zeh. Sorgen wir dafür, dass sie und unsere Freundinnen sich lieben, so wie wie sie gerade aussehen (wollen) und sich nicht selbst hassen, weil kackbratzige Arschlochzeitschriften Frauen völlig unzensiert und legal beleidigen, erniedrigen und beschimpfen.“

Über die schönste Label-Entdeckung seit Langem bin ich außerdem diese Woche bei Femtastics gestoßen: Die Belgierin Laurence Leenaert zog nach Marokko, um dort ihr Label LRNCE zu gründen. Aus dem bunten Taschenlabel wurden Sandalen, Textilien, Spiegel, Bilder und die schönste Keramik, die ich in der letzten Zeit gesehen habe. Zum Interview geht es hier!

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