Die Sache mit dem Reisebloggen

15. Januar 2015 von in

Modeblogs sind schon lange keine reinen Modeblogs mehr. Als wir alle vor Jahren starteten, ging es um Outfits, um Spiegelfotos in Umkleidekabinen und um die Teile, die wir uns neu angeschafft hatten. Inzwischen hat sich das Themenspektrum erweitert: Beauty, Kultur, Interior, Food, Gesellschaftsthemen, all das macht einen guten Blog aus. Um die Mode dreht sich ein ganzer Lifestyle – und den leben die Blogger nicht nur in der Heimatstadt, sondern auch sonst überall auf der Welt.

Spätestens 2014 ist das Reisebloggen in der Modebloggerwelt angekommen, und zwischen die altbekannten Themen mischen sich mehr und mehr selbstverständlich Reiseberichte. Sehr lifestylig posen die (oder auch wir) Blogger in den fancy Pools dieser Welt, fotografieren das superhealthy Hotelfrühstück, den Ausblick auf die Berge des x-ten SPA-Hotels oder das schick hergerichtete Hotelbett.
Ich gebe es zu – auch ich wurde vom Reisebloggerfieber angesteckt. Zum einen als Leser: Reisebericht-Blogposts üben eine undefinierbare Faszination auf mich aus. Es ist wohl die Mischung aus dem allgemeinen Interesse an den Lieblingsbloggern, von denen man sich einfach immer gerne ansieht, was sie so treiben, vor allem im vermeintlich privaten Urlaubsmoment. Gepaart wird das mit den Fernweh-Träumereien, die Bilder von spannenden Orten und schönen Hotels in mir auslösen. Reiseberichte klicke ich, im Gegensatz zu anderen Themen, wirklich so gut wie immer an.
Und dann ist da natürlich auch die Seite als Blogger: Reisebloggen eröffnet ganz neue Möglichkeiten, die Welt zu erkunden. Pressereisen und Reisekooperationen eröffnen Orte, Erfahrungen und Inhalte für den Blog, an die man sonst nie kommen würde – es ist eine verführerische Sache, keine Frage.

Aber auch eine zwiespältige. Denn so schön und spannend das Reisen für den Blogger ist, es entsteht dadurch nicht automatisch ein genauso spannender Content. So gerne ich auch Reiseberichte anklicke – es ist ein Unterschied, ob mir wirklich spannende Reisestories geboten werden, oder einfach nur langweilige Hotelwerbung gemacht wird. Wenn sich herauskristallisiert, dass der Blogger einfach nur den x-ten Umsonsturlaub im Luxus-Wellnesshotel machen will, fehlt bei mir das Verständnis. Denn der Mehrwert für den Leser sollte auch für Blogger an oberster Stelle stehen, nicht das Hochpushen des persönlichen Lifestyles. Trotzdem sind oft die Posts, die am unnatürlichsten von Luxus strotzen die meistgeklicktesten – unser aller Voyeurismus sei Dank.

Während auch wir 2014 unsere Zehen ins Reisebloggen gedippt haben und 2015 neue Kooperationsangebote eintrudeln, stellen wir uns die Frage: Liest man grundsätzlich gerne Reiseberichte, egal ob Privatreisen oder Kooperationen? Geht es nicht vielleicht mehr um die Destination, als um Hotelvorstellungen und Tipps? Sind Hotels normaler Preisklasse interessanter als die Superluxusvarianten, die zwar zum Träumen einladen, die sich aber eh niemand leisten kann? Oder sind einfach grundsätzlich persönliche Urlaubsberichte eine schöne Sache, egal ob in der Airbnb Wohnung oder im Luxushotel?

So schön das Reisebloggen auch sein kann, auch hier gilt meiner Meinung nach mal wieder: erst abwägen und selektieren, dann machen. Denn Blogs sind für die Leser da, nicht andersherum. Wie steht ihr dazu?

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24 Antworten zu “Die Sache mit dem Reisebloggen”

  1. Schön, dass Ihr fragt. Ich stolpere da auch immer mehr darüber, aber aus Lesersicht ermüde ich ein wenig. Weil es sich mittlerweile sehr gleicht. Vor allem die Destinationen, jetzt sind grad alle in Dubai. Auch die Bildsprache ähnelt sich zunehmends und das fällt einem doch auf und wirkt natürlich gelegentlich gekauft. Wobei natürlich verständlich ist, dass solche Angebote spannend sind. Aber die Individualität lässt nach, wenn alle bekannten Gesichter mit den selben Angeboten bedacht werden. Mir persönlich fehlt das Abenteuer-Gen, das Aufstöbern von Orten fernab der üblichen Pfade. Und Bilder, die einander nicht so gleichen.

  2. Ich finde Reiseinspiration grundsätzlich top – Dein Beitrag zum Thema Wellness mit Mama oder Hanna’s Vorstellung der zweiten Heimat auf Foxycheeks hab ich mit Interesse gelesen! Allerdings sollte man natürlich bei MODEblogs nicht ganz vom Thema abkommen – aber das lässt sich doch ggf. kombinieren? Vielleicht mit ein paar Streetstyles aus der jeweiligen Destination? Was scheinen dort die aktuellen Trends zu sein? Vielleicht geht Ihr ja im Rahmen eines Trips auch shoppen und entdeckt eine tolle (lokale?) Marke? So ein Roundup fände ich spannend!

  3. Das Thema find ich spannend. Tatsächlich hätte vor einigen Jahren, als die ganze „Blogger Szene“ gerade am entstehen war niemand daran gedacht über einen teuren Luxus Urlaub zu bloggen. Wahrscheinlich einfach deshalb nicht, weil man es sich als Anfang 20 jährige nur mit viel sparen leisten konnte. Jetzt werden die Reisen gesponsert und man liest über all davon.
    Ich fand Blogs im Gegensatz zu Modezeitschriften immer viel authentischer und es wurden eben marken vorgestellt die man sich leisten konnte, während in einer Modezeitschrift eine Channel Bag vorgestellt wurde. Mittlerweile sind beide Medien so nah nebeneinander dass ähnlicher Content vermittelt werden kann. Was ich sehr schade finde.

    Ich persönlich finde es immer noch spannender wenn ich in Blogs über Hotels und Reisen lesen kann, die man sich als normal sterblicher leistern kann. Natürlich träume ich auch mal gern, aber im nächsten Moment muss ich mir eingestehen dass sich das mit meinem Budget nicht ausgeht. Das betrifft nicht nur das reisebloggen, sondern natürlich auch Mode und Beauty Produkte.

    Aber ganz ehrlich, wer würde schon eine luxeriöse reise absagen, wenn sie einem gezahlt wird. Also tut es! ;)

  4. Ich lese super gerne Reiseberichte. Muss aber auch sagen, dass es viele Berichte gibt, bei denen sowohl Text als auch Fotos schrecklich sind.

    Meine zwei letzten Reiseberichte kamen aufjedenfall sehr gut bei meinen Lesern an. Aber das liegt vielleicht auch am Reiseziel (Thailand), dass es nicht gesponsored war und ich als Fotografin natürlich qualitativ hochwertige Fotos zeige.

    Grundsätzlich finde ich es aber gut, dass es jetzt in Mode gekommen ist =)

    Liebe Grüße, Sylvana

    sylvana graeser blog

    Reiseberichte Thailand

  5. „Denn Blogs sind für die Leser da, nicht andersherum.“
    Da bin ich mir nicht so sicher. Natürlich ist es schön, wenn Blogger auch auf ihre Leser eingehen, sich an ihren Tipps und Anregungen orientieren und den Leser somit ernst nehmen. Gleichzeitig finde ich oft die Blogposts am spannendsten, die vielleicht gar nicht konkret ein Produkt, einen Ort, vielleicht nicht einmal eine Gegebenheit beschreiben (oder im schlimmsten Fall bewerben), sondern die voller Inspiration und offensichtlich aus Lust am schreiben verfasst wurden.
    Es gibt gute Beispiele, wo sich solche Lust-am-Schreiben-Texte auch mit Kooperationen verbinden lassen, ganz klar. Aber das ist meiner Meinung nach oft ein schmaler Grad und es ist nie ein schöner Lesemoment, wenn man am Ende eines kunstvoll aufgebauten, sprachlich vielleicht auch gut gelungenen Texts, dann noch einen meist uneleganten Schlenker hin zum Sponsor machen muss.
    Was ich damit sagen möchte: Ich lese gerne Reise-Berichte, aber vor allem gerne solche, die von Athmosphäre, von Entdeckungen (sei es Kulinarisches, Musik, Alltagsgeschichten, oder gerne auch Streetstyle wie oben erwähnt), von Stimmungen handeln. Hotelempfehlungen hingegen – zumal welche außerhalb meiner Preisklasse – finde ich weniger interessant. Wenn ich ein gutes Hotel/Hostel finden möchte, gibt es gute Internetseiten dafür. Um hingegen Orte voller Inspiration, versteckte Cafes, auch AirBnb- Wohnungen zu finden, lese ich gerne Blogposts.

  6. Reiseberichte generell sind interessant und verlocken mich immer sie anzuklicken. Wie sehr einem die Berichte letztendlich gefallen, kommt jedoch sicher auf den eigenen „Reise-Geschmack“ an.

    Ein gutes Beispiel ist für mich der Blog Josieloves, deren Betreiberin zur Zeit eine Weltreise macht. Ich habe mich zunächst auf ihre groß angekündigten Berichte gefreut, da ich selber viel und gerne reise. Inzwischen lese ich ihren Blog aber nicht mehr, da Reiseziele (z.B. Dubai), Unterkünfte (größtenteils teure, ich denke oft gesponserte Hotels) und Reiseart (mit Koffer und Highheels, fast ausschließlich typische Touristenziele) nicht meinen Interessen entsprechen. In den Reiseberichten zeigt sich eben noch einmal deutlicher die Persönlichkeit der Blogger_Innen und dadurch kann man sicher Leser_Innen gewinnen, aber auch verlieren.

    Eure knappen Berichte von Reisen nach Griechenland fand ich, da unkonventioneller und offensichtlich nicht gesponsert, viel interessanter als die Schnappschüsse von typischen Touristenzielen (Djemaa el-Fna) und Hotelzimmern, die sich der Großteil euer Leserschaft eh nicht leisten kann aus Marrakech. Berichte verlieren eben auch immer an Authentizität wenn sie z.T. gesponsert sind. Einerseits kann sicher jeder verstehen, dass man ungern eine kostenlos angebotene Reise ablehnt, andererseits macht gerade eure bisher bewahrte Authentizität den Wert von „amazed“ für mich aus. Es wäre schade, wenn das verloren ginge.

    • Da muss ich zustimmen! Ich fand letztes Jahr speziell eure Kreta-Berichte (und wie ihr diesen Urlaub schwärmerisch noch in nachfolgenden Posts erwähnt habt) auch viel schöner zu lesen als die Posts aus Marrakesch. Ich gönne euch die gesponserten Reisen natürlich und mir fiele es selbst schwer, da „Nein“ zu sagen, aber für mich als Leserin war es schlicht weniger inspirierend, weniger Fernweh weckend. Nicht nur wegen des Preises und der damit verbundenen „Unerreichbarkeit“, auch weil mir diese Art zu reisen mehr Spaß macht und ich glaube, dass man das Land so auch besser kennenlernt.

  7. Hotelbilder, Pools und Wellnessbereiche finde ich furchtbar uninteressant, da scrolle ich gleich weg.
    Was ich mag sind besondere Landschaftsbilder, Märkte, besonders wenn Outfitbilder darin eingebettet sind, besondere/persönliche Anekdoten, die über das übliche „Montag waren wir in x und Dienstag in y, der Strand war schön, der Kaffee gut“ hinaus gehen.

  8. Ja ich finde auch oft die Ziele interessanter als irgendwelche Bilder aus dem Hotelpool, was vielleicht auch daran liegen mag, dass ich gar nicht so der Hoteltyp bin. Ich sehe gerne Landschafts- oder Städteimpressionen, um mich für meine nächsten Reisen inspirieren zu lassen. Ob Koorperation oder Pricaturlaub ist mir dabei, glaube ich, egal, hauptsache die Bilder beeindrucken :)

    http://superjasmin.blogspot.de/

  9. Spannende Frage :)
    Mir gefallen die meisten Reiseberichte eher nicht so. Luxushotels sind so gar nicht meine Art zu Reisen (und das nicht nur wegen dem Geld) und meistens schwingt da so ein „ich berichte jetzt ein bisschen, damit ich hier umsonst Urlaub machen kann“ mit und das ist einfach unauthentisch und langweilig.
    Eigentlich klingt es absurd so pauschal zu sagen, dass die nicht-gesponserten Reiseberichte sich alle viel cooler lesen…aber meiner Erfahrung nach ist es einfach so. Ich könnte da jetzt viele Beispiele und Gegenbeispiele aufzählen, aber man will ja keine Werbung machen :D
    Liebe Grüße,
    Annika

  10. Also ich persönlich finde Reiseberichte eher uninteressant, die Fotostrecken sehen meistens super aus und laden zum Träumen ein, aber die dazugehörigen Texte werden von mir meist nur überflogen.
    Anders ist es bei Urlaubserlebnissen oder ähnliches (den internetlosen Urlaub in – ich meine es war Südfrankreich – von dir und Amelie, fande ich sehr lesenswert und eine schöne Inspirationsquelle!! )
    Auch interessant finde ich Reiseberichte, die vielleicht einen unkonventionellen Hintergrund haben oder eine ausgefallene Locations, die nicht Superlative-Luxushaus schreit, sondern ein cooler Geheimtipp der für mich als Otto-Normalverbraucher, eine Möglichkeit bietet ausgefallenes zu erleben.
    Will sagen, Fotostrecken sind oft sehr beeindruckend und die Texte nur lesenswert, wenn ich den persönlichen Wert des Autors erkenne, wenn seine Stimmung und seine Erfahrungen vermittelt werden und ich danach, mehr mitgenommen habe als: geilstes Hotel, bestes Restaurant des Ortes und den weißesten Sand, den ich niemals live sehen werde…

    Ist natürlich immer subjektiv und perfekt gibt es nie, aber die Überlegung ist nicht so verkehrt und daher habe ich auch mal meinen Senf dazu getan :D
    amazed liebe ich aber eh, egal ob mit oder ohne Reiseberichte ;D

  11. Grundsätzlich finde ich Reiseberichte sehr spannend zu lesen.
    Allerdings schließe ich mich meinen Vorrednerinnen an, es ist ein schwieriges Thema, weil wirklich jeder so unterschiedliche Bedürfnisse hat. Die Frage ist vielmehr: Könnt ihr durch Reiseberichte euren Blog stärken und mehr Leserinnen an euch binden, weil ihr wirklich wertvolle Infos zum Reiseziel bieten könnt? Oder würde es zu stark polarisieren? Wenn letzteres der Fall ist, würde ich es lassen.

  12. Wunderbar zusammen gefasst hast du es ja schon Selbst: „So gerne ich auch Reiseberichte anklicke – es ist ein Unterschied, ob mir wirklich spannende Reisestories geboten werden, oder einfach nur langweilige Hotelwerbung gemacht wird. Wenn sich herauskristallisiert, dass der Blogger einfach nur den x-ten Umsonsturlaub im Luxus-Wellnesshotel machen will, fehlt bei mir das Verständnis.“ Amen.
    Für tolle Inspirationen und Tipps bin ich aber immer dankbar, solang es sich nicht liest, wie eine Beschreibung auf den klassischen Reiseangebotsseiten. :-)

  13. Grundsätzlich find ich Reiseberichte schon schön, allerdings (wie schon mehrmals gesagt wurde) nur, wenn der „Berichtende“ auch wirklich überzeugt ist von den Dingen die er zeigt und es nicht aus Gier nach mehr oder zum angeben macht.
    Auch ist es oft schöner, Blogs zu lesen die quasi nur aus „Reiseberichten“ bestehen, wie der von Marcokd.com oder http://www.theroadishome.com oder leomarebcn.blogspot.de! Da merkt man einfach total wie überzeugt diese Menschen vom Reisen sind und wie sie versuchen abseits der touristischen Höhepunkte sich in die Welt der Einheimischen hineinzufinden.
    Bei Euch finde ich passt die Mischung aber mit ein paar eingestreuten Reiseberichten aber super, da man so schon fast denkt, an Eurem Leben teilhaben zu dürfen :)
    Macht weiter so!

  14. „Liest man grundsätzlich gerne Reiseberichte, egal ob Privatreisen oder Kooperationen?“

    Ja, ich lese gerne Reiseberichte. Wenn sie denn einen Mehrwert haben im Sinne von „verlaufen und spontan das niedlichste Café der Stadt gefunden“, „nirgendwo riecht es so gut wie in dieser einen Ecke des Botanischen Gartens“, ihr wisst schon: sogenannte Geheimtipps, die man in keinem Reiseführer findet.
    Nun zum zweiten Teil eurer Frage: Auf Reiseberichts-Kooperationen reagiere ich mittlerweile allergisch.

    Mein Fazit also: Privatenreisen – ja, aber gerne doch! Kooperationen – nein, danke!

    • Sehr schön formuliert – danke! Ich denke, genau diese Geheimtipp-Herangehensweise sollte man, wenn es sich um Kooperationen handelt, trotzdem (oder vor allem) immer im Hinterkopf behalten.

  15. Schön, dass ihr das ansprecht. Ich kann mich der Meinung vieler hier anschließen. Gesponserte Sternehotels mit Hotel-, Buffet- und Pool-Angeberfotos – gähn ;)! Wirklich fragwürdig, was ein 4-tägiger Trip in die Emirate noch mit Reisen zu tun hat – Abhaken auf der Weltkarte?
    Reiseberichte mit tollen Fotos und Tipps zu individuellem Reisen ja!!!

  16. Ich möchte hier gerne einen kleinen Kommentar abgeben, da der Beitrag wirklich sehr gelungen ist und mir die Problematik der Luxus-Reisen-Posts auch schon aufgefallen ist. Grundsätzlich habe ich nichts gegen gesponserte Posts und kann es auch verstehen, wenn viele Leser das interessiert lesen. Für mich persönlich gilt, dass ich Blogs zur Inspiration lese und deswegen freue ich mich auch am moisten über Reisen-Tipps, die ich mir persönlich leisten kann. Gerne in der mittleren Preisklasse, aber noch lieber im Bereicht Low-Budget. Denn einen wundervollen, traumhaften Urlaub mit wenig Geld zu machen ist möglich, aber doch eine Kunst für sich. :) Bin auf jeden Fall gespannt auf weitere Reiseposts von euch!
    Liebste Grüße
    Sontje

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