Gerolsteiner Wasserwoche: der Zwischenstand

5. Juni 2016 von in

Die Gerolsteiner Wasserwoche ist in vollem Gange und wir trinken, was das Zeug hält. Und erst jetzt fällt mir auf, wie schmächlich ich das Thema in der letzten Zeit eigentlich vernachlässigt habe. Wie wichtig es ist, genug Wasser zu trinken, brauche ich nicht nochmal sagen – es tut nicht nur der Konzentrationsfähigkeit, sondern auch der Haut, dem Stoffwechsel oder den Muskeln gut. Und ganz nebenbei motiviert das bewusste Wassertrinken einen wahnsinnig, den gesunden Lebensstil auch auf andere Bereihe auszubauen, endlich wieder mehr Sport zu machen und auch mal die Schokolade zwischendurch wegzulassen.

Sich eine Woche lang besonders auf das Thema Wasser zu konzentrieren, bringt einen auf einmal dazu, gesünder zu leben und endlich genug zu trinken. Damit das Thema aber auch dauerhaft nicht mehr untergeht, haben wir hier fünf Tipps für euch, die helfen, dauerhaft mehr zu trinken!

  1. Wasser in Reichweite

Der wohl essentiellste Trick ist, das Wasser immer in Reichweite zu haben. Stellt euch eine Flasche Mineralwasser beim Arbeiten neben den Laptop, steckt eine Flasche in die Handtasche, wenn ihr unterwegs seid und habt immer eine auf dem Nachttisch. Wer das Wasser in Reichweite hat, wird es auch trinken – wer es nicht sieht, wird es vergessen.

  1. Motiviert euch

Reine Haut, eine gute Verdauung, ein fitter Stoffwechsel und die volle Konzentration: Führt euch regelmäßig vor Augen, wie gut es euch tun wird, mehr Wasser zu trinken. So stillt das Ganze nicht nur den Durst, sondern macht auch noch Spaß. Und einmal mit dem gesunden Lifestyle angefangen, motiviert ihr euch Schritt für Schritt, sogar noch mehr zu tun: Wer drei Liter Wasser am Tag getrunken hat, wird sich die nächste Cola dreimal überlegen. Wer sich die Cola überlegt, wird auch die nächste Tafel Schokolade nicht komplett vernichten. Und wenn man schon dabei ist, eine kleine Runde Joggen geht eigentlich immer!

  1. Buch führen

Auch zum Wasser trinken gibt es mittlerweile Apps, die einem helfen, einen Überblick zu bekommen, wie viel man tatsächlich trinkt – das eigene Empfinden entspricht dabei nämlich oft gar nicht der Realität. Wer Spaß an Tracking und Buchführung hat, wird mit Apps wie „TrickCheck“ noch mehr Motivation zum Trinken bekommen. Wie viele Tage hintereinander schafft ihr wohl, genug zu trinken?

  1. Trinkrituale einführen

Zusätzlich zum Zwischendurchtrinken helfen feste Rituale, das Trinken in den Alltag zu integrieren. Ein großes Glas Mineralwasser nach dem Aufstehen, eine Kanne Tee am Abend, ein Glas Wasser zum Mittagessen – so hat man schon locker 1-1,5 Liter abgedeckt, ohne das Trinken zwischendurch dazuzurechnen.

  1. Geschmacksnerven austricksen

Klar – Wasser ist nur dann gesund, wenn es ohne Zucker und künstliche Zusatzstoffe auskommt. Trotzdem macht das Trinken noch mehr Spaß, wenn das Wasser nach etwas schmeckt. Ein bisschen Zitronensaft und Minze oder eine Orangenscheibe plus Thymian oder Rosmarin in der Wasserflasche geben dem Ganzen Geschmack. Und aus abgekühltem Pfefferminztee mit einem Spritzer Zitronensaft wird zucker- und kalorienfreier Eistee!

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Und jetzt noch unser Zwischenstand – so ergeht es uns bisher in der Wasserwoche:

Milena
Säfte, Softdrinks, Schorlen – all das wegzulassen ist für mich kein Problem, weil ich davon sowieso kaum etwas trinke. Schwieriger wird die Sache dann schon beim Thema Alkohol, aber, und das war mir auch nicht klar: am allermeisten vermisse ich Kaffee. Und zwar nicht nur psychisch, sondern dermaßen körperlich, dass es mich an Tag 2 mit heftigen Kopfschmerzen niedergestreckt hat. So etwas habe ich sonst nie, und auch ein Mittagsschlaf half absolut gar nichts. Also musste eine Kopfwehtablette her, und an Tag 3 wurde ich zum Glück vom Kopfweh verschont. Trotzdem quälen mich Gähnattacken und die unsägliche Lust auf Kaffee, die ich sonst nie so stark habe – ich befinde mich also knallhart auf Entzug. Das Gute daran: Immer, wenn mich die Lust auf Kaffee überkommt, trinke ich ein extra Glas Wasser. Hilft zeitweise, aber zeitweise auch nicht – vor allem nicht um sieben Uhr morgens am Küchentisch!

Antonia
Seit über einem Jahr trinke ich keinerlei Softdrinks mehr. Was die meisten meist noch mehr schockt: Ich trinke auch keinen Kaffee. Insofern ist die Wasserwoche für mich ein leichtes Spiel. Denn auf Saft und Schorlen kann ich ohne Probleme verzichten. Schwieriger wirds an so sonnigen Tagen mit dem Glas Weissweinschorle oder dem Hugo mit Freundinnen. Aber auch das sollte eine Woche lang auszuhalten sein. Durch das beständige Wassertrinken habe ich weniger Hunger beziehungsweise Appetit. Mausert sich die Wasserwoche also allgemein zur Detoxwoche? Dann würde ich das Ganze sogar öfter einlegen. Ansonsten geht’s mir eigentlich bislang gut. Nur hin und wieder yippert es mich nach Geschmack. Sind Ingwerscheiben und Zitrone im Wasser erlaubt? Ich hoffe schon.

Amelie
Ich hatte großen Respekt vor der Wasserwoche. Ähnlich wie Milena trinke ich zwar selten Saftschorlen, Cola oder ähnliches als Durstlöscher, was ich aber gerne trinke, ist Kaffee. Mehr als nur gerne. Ich glaube, ich trinke regelmäßig Kaffee seit ich 13 bin – natürlich begann ich nicht damit, um fit zu werden, sondern weil er mir einfach so schrecklich gut schmeckte. Ein Hobby wurde zur Sucht, meiner einzigen Sucht, und so überstehe ich eigentlich keinen Tag ohne zwei bis drei Cappuccini getrunken zu haben. Wenn ich nach dem Aufstehen nicht innerhalb der ersten Stunde Koffein zu mir nehme, bekomme ich Kopfschmerzen. Mein Gefühl nach den ersten zwei Tagen Wasserwoche lautet also: ziemlich geschlaucht. Zwei Tage ohne Kaffee bedeuten für mich: Kopfschmerzen, Müdigkeit und Schwäche. Endlich bekomme ich aber die Möglichkeit, meinen Kaffeekonsum einzugrenzen! Wie Milena habe auch ich die Wasserwoche vorgezogen, weil wir gerade im Urlaub sind. Nach zwei Tagen war ich ziemlich gespannt, wie sich die Woche entwickeln würde und ob ich überhaupt durchhalte – mehr erfahrt ihr in unserem letzten Beitrag, in welchem wir die gesamte Wasserwoche Revue passieren lassen!

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