Halbzeit: Rückblicke und Ausblicke // Milena

15. August 2016 von in

Summer Break – wir sind dann mal weg, und zwar eine ganze Woche lang. Eine kleine Sommerferien-Verschnaufpause, bevor wir nächste Woche offiziell in den Herbst und die neue Jahreshälfte starten. Höchste Zeit, unsere letzten Monate Revue passieren zu lassen und zu sehen, was eigentlich passiert ist in 2016, das bisher so schnell verflogen ist wie nie!

Mein Jahr 2016 in einem Wort: zufrieden

Mein Jahr 2016 in einem Satz: Und es kommt noch besser!

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Die größte Hürde: das Studium nebenher noch irgendwie zu Ende führen – normale Seminararbeiten waren ja immer noch irgendwie machbar, schwierig wurde es aber dann doch bei der Masterarbeit, die man einfach nicht mehr wirklich nebenher hinkriegt. Deshalb hieß es in den letzten Monaten an vielen Tagen Handy aus, Bibliotheksmodus an, und das auch am Wochenende. Letztendlich ging es dann aber doch viel leichter als gedacht, das Studium ist endlich abgeschlossen und nach der ersten Freiheitsgefühl-Verschnaufpause kommt nun endlich die Energie und Motivation für alle alten und neuen Projekte zurück, die in der zweiten Jahreshälfte in Angriff genommen werden!

Die 3 Highlights: Mit Amelie und guten Freunden die Nacht in Kopenhagen zu Millenniumsound durchtanzen, sodass wir am nächsten Tag das Hotelbett nicht verlassen konnten. Mit meinem Freund erst ein paar Wochen zusammen sein und schon ans Meer fliegen. Der Tag nach der Eröffnung unserer Flüchtlingsausstellung, wo nicht nur Freunde, sondern auch ältere Ehepaare, Eltern mit Kindern oder Flüchtlinge selbst vorbeikamen, und sich alles nochmal in Ruhe anschauten. Sommertage wie dieser, an denen man gemeinsam ins Auto steigt und an Orten wie dem Wörthsee herauskommt. Und eigentlich der gesamte Sommer seit April.

Das habe ich gelernt: Die besten Dinge passieren einfach niemals, absolut niemals geplant, sondern immer unverhofft. Unbefriedigende, aber sich immer wieder bewahrheitende Regel.

Die größte Veränderung: Ganz plötzlich wieder einen Freund zu haben, auch wenn ich das so überhaupt nicht geplant hatte. Aber wie das so ist, passiert das eben wenn überhaupt sowieso nur in diesem Zustand. Eine Veränderung ist es natürlich, aber eine ziemlich gute, die gefühlt alles andere noch schöner macht.

So möchte ich weitermachen: Die Master-Abgabe fiel glücklicherweise an den Rand des Sommerlochs, und eine kleine Verschnaufpause hat gerade sehr gut getan. Mit etwas frischerer Luft möchte ich jetzt mit neuer Energie in den Herbst starten, wieder mehr Schwung in Bewegung und Ernährung bringen und mich mit klarerem Kopf meinen Projekten und neuen Herausforderungen widmen. Alles in allem darf es aber gerne so weitergehen wie bisher, denn wenn ich in der zweiten Jahreshälfte genauso viel schaffe wie in der ersten, bin ich restlos zufrieden.

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Da möchte ich Ende des Jahres sein: Eigentlich genau da, wo ich jetzt schon bin, denn selten war ich zufriedener als dieses Jahr. Noch fokussierter auf berufliche Projekte und dadurch strukturierter, ohne mit dem Kopf immer noch halb in der Uni zu hängen. Und ganz physisch gesehen möchte ich dieses Jahr am liebsten mal weit weg verbringen, denn weiter als bis zum Chiemsee habe ich es an Silvester noch nie geschafft.

Was ich jetzt anders mache als vor einem Jahr: Mehr spielen! Um alles unter einen Hut zu kriegen, habe ich in den letzten Jahren ziemlich verbissen auch mal Feierabende sein gelassen, viel zu viele Arbeitsgedanken mit ins Bett genommen oder auch in Momenten, in denen nicht gearbeitet wurde, sinnvolle und effektive Dinge getan. Dann kam, ja, Pokemon Go – und auf einmal verstehe ich den Sinn des Spielens wieder. Auch, wenn es absolut keinen Sinn hat und einen, abgesehen vom viele Kilometer laufen, nicht weiterbringt, schaltet man beim Spielen, wenn es wirklich Spaß macht, einfach ab. Und genau das tut unwahrscheinlich gut, wenn man sonst ständig mit dem Abarbeiten von To-Do-Listen beschäftigt ist. Spielen tut natürlich auch abgesehen von Pokemon Go gut, und trotz der unheimlichen Uncoolness werde ich deshalb diesen Herbst wieder Spieleabende einführen.

So nutze ich die offline Woche: Zuerst, um entspannt Urlaub in Budapest und auf dem Sziget Festival zu machen, ohne ständig Emails zu checken. Teil zwei der Woche wird dann allerdings gearbeitet, denn es wartet eine Urlaubsvertretung, die mich erstmal beschäftigen wird, bis es hier wieder weitergeht!

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6 Antworten zu “Halbzeit: Rückblicke und Ausblicke // Milena”

  1. Die Abgabe einer solchen Arbeit (wie deiner Masterarbeit) ist wohl einfach eines der besten Feelings überhaupt – bei mir steht erst im nächsten Semester die Bachelorarbeit an, aber auch bei Seminar-/Hausarbeiten ist das schon immer ne tolle Sache. :) Da hat man sich den Urlaub auch wirklich verdient!

  2. Ich fühl mich fast inspiriert auch so einen Post zu machen, darf ich? Finde eure Idee super schön! Und Spieleabende sind richtig toll und lustig, mache das auch schon eine Weile. Ich kann dir Trivial Pursuit empfehlen, das macht in Gruppen gespielt – Frauen gegen Männer zB – richtig Spaß. Oder Siedler von Catan. Oder Scrabble mit dem Freund – meiner hat mich neulich darin so derbe abgezockt! Pokemon Go spiel ich übrigens auch ;)

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