Wenn das Haustier stirbt: Was mich meine Trauer um Polly gelehrt hat

13. Oktober 2023 von in

Triggerwarnung Tod

Dieser Artikel ist zuerst im Oktober 2022 erschienen.

Die Sonne schien, als ich Polly fand. Während meine Welt zusammenbrach, strahlte das Glück auf die Erde. Ein so wunderschöner Herbsttag, der innerhalb von Sekunden zum Albtraum wurde. Das Leben, es ist manchmal wirklich grausam.

Vor einem Jahr starb meine Katze Polly. Unerwartet, plötzlich aus dem Leben gerissen. Ein Auto fuhr sie auf einem ihrer Streifzüge an. In einer Straße, in der sie sich so gut auskannte, sodass ich wirklich viele Unglücke vermutet hätte, nur keinen Unfall. Als ich sie zu suchen begann, weil sie nicht, wie sonst, auf mein Rufen auf mich zugelaufen kam, glaubte ich an Diebstahl, vielleicht ein unbewusstes Einsperren in einem Hauseingang. An einen Unfall, gar einen tödlichen, dachte ich nicht. Bis mein Blick zufällig unter ein Auto fiel, ich ein Bündel Fell darunter liegen sah, und panisch hinlief. Im Kopf der verrückte Gedanke: „Vielleicht ist es ja eine andere Katze.“

Es war Polly.

Die Sekunden, Minuten danach sind bis heute schwammig. Ich weiß, wie ich irgendwie versuchte, sie unter dem Auto hervorzuholen. Wie Menschen auf mich, die mitten auf der Straße in Tränen ausgebrochen war, zuliefen, ihre Hilfe anboten. Wie mein Freund zu mir eilte. Wie jemand mir sagte, ich glaube, sie bewegt sich noch. Ich in Trance nur dachte: Nein, sie ist tot. Und wie mein Freund mir das Bündel Fell in die Arme gab, ich unter Tränen meine Katze nach Hause trug und nicht fassen konnte, dass uns das passiert war.

Der Mensch ist ein Bindungstier. Er liebt Beziehungen. Ohne soziale Bindung kann er nicht leben. Neben zwischenmenschlichen Beziehungen ist die Bindung zu Tieren vielleicht die stärkste. In Deutschland leben 34,7 Millionen Haustiere bei Menschen. Es sind Katzen, Hunde, aber auch Kaninchen, Hamster oder Pferde. Manch einer hat ein Schwein, nennt eine Kuhherde seine Beschützer oder liebt seine Ratten oder exotischen Fische. Wer sich für ein Haustier entscheidet, entscheidet sich auch für Verantwortung. Für ein Leben mit einem anderen Lebewesen, das nicht nur Streicheleinheiten braucht und in vielen Momenten Freude bringt, sondern auch Pflichten, Aufgaben und irgendwann einen Abschied. Und so anstrengend Tiere sein können, so viel Dreck sie manchmal machen und so schrecklich der Abschied von ihnen ist, ein Leben ohne Haustiere ist für mich keine Option. Weil mich diese einzigartige Bindung beeindruckt, weil mich Tiere glücklich machen und ich weiß, egal, wie schrecklich der Abschied ist, die Liebe, die ich in mir trage, bleibt.

 

 

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Ein Beitrag geteilt von ANTONIA WILLE (@antoniawlle)

Die ersten Tage waren ein Albtraum. Polly loszulassen war das Schwerste für mich. Mein Herz war gebrochen. Ich konnte kaum atmen, so groß war der Schmerz. Polly war weg, und ich war allein. Das Zuhause plötzlich leer, nur noch wir drei, mein Freund, Pepe und ich. Gewohnheiten und Rituale, die wir mit Polly hatten, fehlten. Und wir konnten nichts tun. Außer den Gefühlen freien Lauf lassen. Und das tat ich. Gelernt aus Liebeskummer und Abschieden trauerte ich. Ich weinte, ich blickte stundenlang in die Leere, ich suchte nach Gründen, ich lenkte mich ab, ich schrieb. Bis es leichter wurde. Bis ich wieder etwas atmen konnte. Bis die Tränen weniger wurden. Bis ich wieder Bilder von Polly sehen konnte.

Bis die Liebe wieder den Schmerz ablöste.

„Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer die Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich“, schrieb Dietrich Bonhoeffer.

Ein Jahr später ist Polly eine der schönsten Erinnerungen, die ich in mir trage. Ich weiß, dass unsere Zeit viel zu kurz war, aber dass sie glücklich war. Dass ich nichts anders machen, sie in der Wohnung einsperren würde, weil Polly draußen einfach am glücklichsten war. Und dass nichts und niemand Polly ersetzen wird. Die Liebe zu Polly bleibt, während die Liebe zu Minnie wachsen darf.

Warum ich über den Tod von Polly und meine Trauer schreibe? Weil mich meine Trauer so oft in dem ganzen Abschiedsprozess beschäftigt hat. Weil ich Sorge hatte, dass meine Trauer um ein Haustier nicht verstanden wird. „War ja nur eine Katze“, vor diesem Satz hatte ich so unsagbare Angst. Meine Trauer annehmen, das fiel mir manchmal schwer. Ich wollte mich entschuldigen, dass ich noch so traurig bin, dass ich gerade weine, dass ich nicht über Polly sprechen kann ohne in Tränen auszubrechen. Heute weiß ich, jede Bindung ist valide und vor allem einzigartig. Jede Trauer gerechtfertigt. Ob um Mensch, Tier oder vielleicht auch Lebensplan.

Ich wollte mich entschuldigen, dass ich noch so traurig bin, dass ich gerade weine, dass ich nicht über Polly sprechen kann ohne in Tränen auszubrechen.

Durch Pollys Tod weiß ich, es gibt viele, viele Menschen, die die Liebe, die man zu einem Tier aufbauen kann, nicht verstehen oder jemals kennenlernen. Das ist okay. Aber es gibt auch viele, viele Menschen, die es können. Meine Trauer ist meine Trauer. Niemand anderes muss sie verstehen oder gar leben. Mir hat extrem geholfen, offen über Polly und meine Trauer zu sprechen oder zu schreiben. Und wann immer ich doch Angst hatte, jemand würde denken, ich sei ein bisschen verrückt geworden, sprach ich mit Freund*innen, die meine Trauer verstanden. Die mir sagten, dass jeder Verlust betrauert, beweint und durchlebt werden darf. Auch in der Therapie verarbeitete ich den Verlust, lernte zu verstehen, dass Trauer seine Zeit braucht. Und niemand darüber urteilen darf.

Jede Bindung in unserem Leben hinterlässt Spuren. Egal, wie lange sie dauert. Manchmal sind es drei Jahre, manchmal 20, manchmal vielleicht nur wenige Monate. Trauer ist so individuell, sie ist nicht messbar, es gibt keine Zeitangaben, wie lange es dauert, bis man über einen Menschen oder ein Tier hinweg ist. Und vielleicht ist hinwegkommen sowieso das falsche Wort. Ein Teil der Liebe, die man loslässt, bleibt für immer in einem.

Trauer ist so individuell, sie ist nicht messbar, es gibt keine Zeitangaben, wie lange es dauert, bis man über einen Menschen oder ein Tier hinweg ist.

Ein Jahr später ist es okay. Meine Trauer ist kleiner geworden, die meiste Zeit bin ich dankbar, wenn ich an Polly denke. Doch es wird immer Momente geben, in denen ich vielleicht weinen muss, wenn ich an sie denke. Genauso wie es viele, viele Momente gibt, in denen ich voller Glück von ihr erzähle. Über diese besondere Katze, die mir so unendlich viel bedeutet hat. Und ich werde nicht aufhören, von ihr zu erzählen. Meiner Trauer und meinem Verlust Ausdruck zu verleihen. Denn für die Liebe muss man sich nicht entschuldigen. Niemals.

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64 Antworten zu “Wenn das Haustier stirbt: Was mich meine Trauer um Polly gelehrt hat”

  1. Liebe Antonia, vielen Dank für diesen Text. Weinend sitze ich hier und denke an meine Katze zurück, die vor über 5 Jahren gesttorben ist, mich aber 12 Jahre meines Lebens begleitet hatte. Und ich sehe meinen Kater an, den ich im vergangenen Winter fast an eine Krankheit verloren habe, dem es aber wieder besser geht. Manchmal macht mich der Gedanke, dass ich ihn und seine Schwester irgendwann unweigerlich verlieren werde, verrückt. Dann muss ich mich fest entschließen, nicht darüber nachzudenken. Ich habe die beiden jetzt hier bei mir und genieße jedes Rumtoben, jede Kuschelstunde, ihre neugierigen Blicke und ihre ganz unterschiedlichen Charaktere. Selbst wenn sie irgendwann nicht mehr da sind, bleiben diese Erinnerungen an einzigartige Lebewesen, mit denen man eine ganz besondere Beziehung hatte.

    Viele Grüße,
    Sarah

      • Danke für deinen Text und offener Worte. Ich musste mich jetzt auch erst von meinem kleinen Katzenfreund verabschieden. Lucky war immer sehr vorsichtig und sobald man ihn rief kam er angerannt. Nur letzte Woche war es anderst. Ich habe ihn zu dem Zeitpunkt einen Tag nicht gesehen, was eigentlczb

    • Hallo, meine geliebte Katze ist am Donnerstag gestorben. Wir waren über 12 Jahre zusammen. Es tut so weh. Ich kann kaum atmen. Hab noch eine 2. Katze im gleichen Alter. Die auch merkt, daß alles anders ist. Es schmerzt, kaum zum aushalten. Sie war ein Kind für mich! Lg Monika

      • Liebe Monika,
        ich kann so mit Dir fühlen. Es tut mir sehr, sehr leid um Deine geliebte Katze.
        Unser Kater Lui ist am 4. Juli 2023 von einem Auto überfahren worden, gestern haben wir von seinem Tod erfahren. Er durfte nur sieben Jahre alt werden – diese Jahre hat er als Freigänger sicherlich sehr genossen und wir als sein „Personal“ ebenfalls.
        Mir geht es so wie Dir: Ich bekomme kaum Luft gerade und mein Herz tut richtig weh.
        Auch wir haben noch Luis Schwester Lenchen hier Zuhause. Und obwohl die beiden wahrlich kein Herz und eine Seele waren, merkt sie offenbar auch die Veränderung.
        Ich wünsche Dir Kraft und hoffe, dass wir irgendwann mit weniger Schmerz und mehr Freude an unsere kleinen Fellnasen denken können. Es tut wirklich sooo unfassbar weh.
        Silke

      • Liebe Monika, auch ich sitze gerade hier und weine. Eine meiner beiden Katzen, ein Geschwisterpaar, ist verschwunden und ich habe nun die Hoffnung aufgegeben.
        Deine Worte sind berührend. Vielleicht ist es auch für Dich nicht der erste Verlust.
        Gerade schenke ich dem zurückgelassenen Katzenbruder besonders viel Aufmerksamkeit, er ist auch so traurig. Und ich denke, wie soll ich das aushalten, wenn auch er eines Tages geht? Warum nur habe ich mich so sehr an Tiere gebunden? Wenn ich es nicht getan hätte, wäre mein Leben jetzt einfacher.
        Eigentlich dachte ich, mich haut in diesem Leben nichts meht um und nun bin ich auch wütend, weil eben dieses Leben uns alles gibt und dann wieder nimmt.
        Danke, dass ich mich in Deinen Worten wiederfinden durfte.

        • Ich kann mit euch allen mitfühlen. Andi, ich hoffe Deine Katze kommt doch noch zurück.
          Mein Zorro ist am letzten Samstag überfahren worden. Zurückgeblieben ist sein Schwesterchen.
          Sorgen habe ich mir mehr um die kleine Pepina gemacht, weil sie den ganzen Tag auf Entdeckungsreisen ist. Zorro war mein Ruhepol, vorsichtig, immer um mich, nie weit weg, ein Stück Geborgenheit. Nun sind Trauer, Wut, Schuldgefühle, Schmerz auf mich eingebrochen weil ich ihn nicht schützen konnte. Er fehlt überall.

  2. Danke für deinen schönen Text – ich konnte total mitfühlen. Die erste Familienkatze ist über 19 Jahre mit mir großgeworden und seit Juli habe ich meine erste eigene Katze und ein paar Tage, nachdem sie endlich raus durfte, gewitterte und stürmte es nachts stark und sie kam anderthalb Tage nicht nach Hause. Ich war mir schon sicher, dass sie nie mehr wiederkommt und bin fast verrückt geworden vor Sorge, Angst und Trauer. Selten habe ich mich selbst so hilflos und verzweifelt erlebt und bin dabei auch auf viel Unverständnis gestoßen. Zum Glück hat sie es wieder nach Hause geschafft und seitdem bin ich jeden Tag dankbar, weil sie (noch) da ist und mich so glücklich macht. Und wenn ich eines Tages um sie trauere, dann war sie all das wert.
    Liebe Grüße!

  3. Danke Antonia für diesen Text. Er hilft mir gerade sehr, vor zwei Tagen ist unser Miezi Coco ganz plötzlich gestorben und deine Worte, dass man kaum atmen kann vor weinen, dass es so unglaublich weh tut, dass man denkt jemand reißt einem das Herz raus, sind so wahr. Und es hilft einen sehr zu lesen und zu wissen, dass man mit sowas nicht alleine ist oder war. Das tröstet sehr.
    Mit lieben Grüßen
    Ina

  4. Hallo Antonia,
    ich habe mir deinen Text durchgelesen, er steckt voller Liebe das hast du schön geschrieben, polly hat es bestimmt sehr schön bei dir gehabt💗.
    Jetzt bin ich in so einer schrecklichen Situation und weiß nicht mehr weiter, am Freitag ist meine geliebte Katze durch einen tragischen Autounfall ums Leben gekommen, der Fahrer ist einfach weiter gefahren als wäre nichts passiert.
    An diesem Tag ist meine Liebe Katze Flöckchen wie jeden Morgen mit mir raus,ich bin zur Arbeit und kam erst gegen Abend nach Hause, dann die schreckliche Nachricht. Nachbarn haben es mit bekommen und mir Flöckchen gebracht,ich habe sie stundenlang auf meinem Arm gehalten, ich konnte sie nicht loslassen. Mein freund war auch hier und hat mich unterstützt, auch er war sehr traurig, seitdem kann ich kaum schlafen ich habe kein Appetit, ich bin nur am weinen besonders am Morgens ist sehr schlimm. Ich mache mir Vorwürfe hätte ich sie lieber nicht raus gelassen, andererseits war sie sehr glücklich draußen, immer wenn ich sie dort gesehen hatte wie sie die Bäume hochgeklettert ist ,hat mein Herz sich gefreut und ich hatte immer das Gefühl das es die richtige Entscheidung war sie raus zu lassen. Flöckchen hat sich so wohl gefühlt draußen, ich habe sie damals von meiner Schwester übernommen, da war sie noch nicht mal ein jahr alt, ich habe schon einen Kater Luniz und ich wollte keine zweite Katze da Luniz es so gewohnt war , aber irgendwas in mir wollte das wir es versuchen mit Flöckchen
    . Also nahm ich sie mit zu mir, alles auf Null gestellt, anfangs hat sie meinen Kater angefaucht, sie wollte sich bestimmt verteidigen sie war noch sehr klein da, und er schon so groß er ist ein Maine Coon. Oft hab ich mich gefragt ob das die richtige Entscheidung war, sie hat mit der Zeit immer mehr Vertrauen zu mir/uns gewonnen. Irgendwann hat sie sich auf mich gelegt und geschlafen, mir wurde richtig warm ums Herz, das wurde dann unser tägliches Ritual, sie hat sehr viel mit mir gekuschelt, nachts bei mir geschlafen an meinen Bauch gekuschelt eine große Liebe ist entstanden, da wo ich war da war auch sie, sie war sehr anhänglich mir gegenüber. Das war das schönste Gefühl was ich von ihr bekommen habe,so viel Liebe so eine enge Bindung , und jetzt ist sie plötzlich von einen auf den anderen Tag nicht mehr da.
    Es ist so still geworden ohne sie, alles hier erinnert mich an sie ,es tut so wahnsinnig weh kaum auszuhalten, viel zu jung um zu gehen sie war knapp über drei Jahre alt, viel zu früh um zu gehen. Sie fehlt mir sehr, wir hatten eine sehr enge Bindung, es geht mir sehr schlecht, ich weiß einfach nicht wie ich damit umgehen soll, ich versuche so gut es geht mich um meinen großen Kater zu kümmern, er braucht mich und soll nicht Darunter leiden das es mir schlecht geht. Er ist immer an meiner Seite, jede Nacht seitdem sie nicht mehr da ist,schläft er bei mir.
    Vielleicht hast du einen Rat für mich, wie ich damit umgehen kann, ich weiß nicht mehr weiter es schmerzt so sehr, wenn ich die Wahl hätte, würde ich lieber ein gebrochenes Bein haben als ein gebrochenes Herz.
    Liebe Grüße von Katharina und Kater Luniz

    • Liebe Katharina,

      es tut mir so leid. Ich weiß genau, wie du dich fühlst. Mein Rat an dich ist: Lass dir Zeit und trauere. Es ist noch nicht sehr lange her, du musst den Tod deiner geliebten Katze erst begreifen und verstehen lernen. Bei mir hat es zwei Wochen gedauert, bis ich wieder einigermaßen klar denken konnte. Polly ist jedoch bis heute in meinem Herzen.
      Und du weißt auch insgeheim, dass es das Richtige war, die Katze rauszulassen. Sie hat es draußen geliebt, sie war so glücklich, und ihr beide wusstet, es ist das Risiko, das ihr tragt. Dass ihr etwas zustößt. Sie trotzdem rauszulassen, zeugt von großem Vertrauen und Liebe.
      Lass all deine Gefühle zu und trage die Katze in deinem Herzen. Irgendwann wird aus dem Schmerz eine Erinnerung, die du für immer mit dir trägst.
      Alles Liebe an dich und Kater Luniz!
      Antonia

    • Fühle Dich umarmt, mir geht es ganz genauso. Ich habe dasselbe vor 2 Wochen erlebt und komme damit auch überhaupt nicht klar. Der Schmerz über den Verlust ist unerträglich. Fühle Dich umarmt. LG

        • Ich weiss wie sich das anfühlt meine karter hat mich fast 11 Jahre begleitet aber meine andere Katze hat mich wieder zum lächeln gebracht genau diese Katze macht mich gerade tot draurig sie ist vor ein paar Monaten überfahren wurden sie war noch nicht mal 1 jahr was die ganze sachen nicht leichter macht.

    • Liebe Katharina, Antonia und auch anderen Schreiberinnen…warum eigentlich nur Frauen?
      Dein Flöckchen Katharina kann ich mir gut vorstellen. Jetzt ist Ihr Tod schon zwei Monate her, schmerzt es immer noch sehr? Sie hatte sicher etwas von meiner ALBA einer hellen Ragdoll. Ein Jahr nachdem die Kinder ausgeflogen waren, meinte meine Frau es müsse wieder etwas Leben ins Haus kommen. Vor 9 Jahren waren dann 2 Ragdoll Kitten eingezogen. Felino das Männchen ,wie immer bei Männern, verschmuster, und „pflegeleichter“. ALBA anspruchsvoller und sensibler. Hatte ihre Eigenheiten und kleinen Neurosen. Auch eine empfindlichere Haut, alles wie ich. Sie ist, war, mir einfach ans Herz gewachsen. Vor zwei Monaten musste sie dann wegen Nierensteinen einmal beim Tierarzt, das zweite Mal im Tierspital operiert werden. Beim Tierspital war dann klar dass es ein schwieriger Eingriff werden würde, mit dem Risiko dass der Harnleiter vernarben kann. Nach der OP eine Woche lang zwei drei Infusionen und ich dachte es kommt alles gut… Urin lassen ging dann besser und sie hat gefressen. Gestern Sonntag ging sie nicht raus als ich gerufen habe… hm… dann hat sie im Nebenzimmr geschlafen, einen Ort den sie mochte. Felino der Bruder hat den Platz auf meinem Bett belegt. Ein Platz den sie oft, nicht immer, gewählt hatte. Heute Morgen habe ich festgestellt dass mit ihr etwas nicht stimmt, Wasser lösen konnte sie in Ordnung, Wasser trinken mochte sie nicht. Beim gehen hatte sie dann wie Lähmungserscheinungen, Fehlinformationen der Nerven beim Gehen. Eine Stunde später beim Tierarzt waren diese Symptome schon stärker. Die Niere bei der der Harnleiter nicht operiert wurde war schon beim Abtasten stark vergrössert. Eine halbe Stunde später hat er mich angerufen und mitgeteilt dass die Blutwerte katastrophal seien und der Herzschlag nicht mehr regelmässig. Es ging ihr schon so schlecht dass man auch wenn man gewollt hätte nicht hätte operieren können. Ich habe mit dem Tierarzt zusammen entschieden sie einzuschläfern und bin sofort hingefahren. ALBA ist dann friedlich auf meinen Knien eingeschlafen. Ich habe als 66 jähriger Mann so über meine Katze geweint, und weine beim schreiben wieder. Ich liebte sie so, und es schmerzt so stark. Der Tod meiner Mutter hat mich weniger stark betroffen, sie wurde 86 Jahre alt und hatte Krebs. Ein gutes Alter, ich konnte sie noch ein paar wenige Tage pflegen und es war absehbar. ALBA war einfach meine Katze und ist mir oft hinterhergelaufen. Wenn ich Einkaufen ging hat sie oft an der Hausecke gewartet. Oder sie hat mit uns Pilates gemacht. Sie kam mit ihrem Bruder auf die Wiese und hat zugeschaut. Es gibt ein Foto nach der OP von ihr. wo sie auf dem Rücken liegt und die Beine wie wir Menschen streckt.
      Liebe Grüsse von Alex und Felino

  5. Liebe Katharina,
    wir teilen den selben Schmerz..ich musste auch letzten Mittwoch meinen geliebten Seelenkater Clyde mit fast 16 Jahren gehen lassen. Er hatte ein Leberleiden, Diagnose vor 6 Jahren unbestätigt..man vermutete Lymphom und wollte Chemo draufbollern und es hiess geniesse noch die paar Monate…Es kam anders, ich machte viel mit Tierheilpraktiker, Naturheilmitteln und die Leberwerte waren am Ende tip top….Plötzlich baute er ab die letzen Monate ..bekam am Mittwoch plötzlich einen Krampfanfall der nicht mehr aufhörte…ich weiss nicht mehr wie ich in die Tierklinik gekommen bin….man vermutete wohl vielleicht einen Tumor auch im Gehirn…weiter an ihm rumzudocktern wäre purer Egoismus gewesen und nicht in seinem Sinne….er konnte kaum mehr laufen, ging schwankend etc…..mein Mann war auch da und wir liessen ihn schweren Herzens gehen…während der Prozedur flüsterte ich ihm ins Ohr …du darfst jetzt gehen, wir lassen dich los und dort wo du jetzt hingehst wird es besser sein..wir lieben dich unendlich….ich bin leer und mein Herz ist rausgerissen…er liegt jetzt im Garten…ich verkrafte es kaum….ich habe noch eine Mieze 17 reine Hauskatze war er auch…Sie beschnupperte ihn noch und seit 2 Tagen dreht Sie nachts durch miaut miaut miaut …sie spürt etwas fehlt…eigentlich haben wir noch eine dritte, letzen Sommer kam sie zu uns, lief uns zu suchte sich uns aus…wir machten den Besitzer einen Nachbar ausfindig der noch weitere Katzen besitzt. Er brachte uns vor ein paar Wochen die Papiere mit den Worten, dass seine Katze sich uns ausgesucht hat und er froh ist dass Sie sich bei uns wohlfühlt. Sie wird niiiiiiiiiemals meinen Kater ersetzen können ….doch es hat den Anschein als sein Sie geschickt worden damit unser Kater loslassen kann, er wusste vielleicht Sie wird Trost spenden können….wir wissen es nicht…..
    Ich habe nun wie beim letzten Kater eine Tierkommunikatorin beauftragt um noch quälende Fragen zu klären. Ich kann es nur empfehlen…es hilft enorm um zu verarbeiten und mit der Trauer umzugehen….Ich wünsche Dir viel Kraft und sei wachsam …Zeichen dass Sie noch da sind werden kommen…ganz sicher. Mein Mann hat einen Tag später, er schlief einen Sprung aufs Bett bemerkt…als er die Augen öffnet war da nix…keine der beiden anderen Katzen konnte es gewesen sein. Einen Tag später erzählte er mir morgens von einem total realen Traum (Kontakt)…Kater stemmte seine Pfötchen in seinen Rücken und leckte ihm den Kopf ab, er spürte die raue Zunge….Leider habe ich noch kein Zeichen bekommen…ich bin wohl noch zu starr in der Trauer….aber zuversichtlich dass es noch passieren wird….Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute und drück Dich aus der Ferne….
    Alles Liebe Silke

    • Liebe Silke
      Dein Text über Clyde hat mich sehr berührt. Gerade wie Du über den Tierspital schreibst. Die Erkenntnis das man nichts mehr machen kann. Musste ich bei meiner ALBA ja auch entscheiden. Vielleich hilft es Dir, auch wenn Dein Schreiben schon zwei Monate alt ist, wenn Du Dir überlegst dass Clyde doch 16 Jahre alt wurde. Bei meiner Mutter, die mit 86 Jahren vor noch nicht einmal einem Jahr, gestorben ist, half mir das. Auch da gab es keine weiteren Möglichkeiten mehr.
      Trotzdem schmerzt es natürlich und der geliebte Mensch oder auch das Tier ist unwiderruflich gegangen, sie kommen nie mehr, es ist so absolut.
      Herzlich Alex

  6. Liebe Antonia….es gibt keine Zufälle, Deine Seite sollte mir zufallen. Ich finde mich in vielem wieder was Du geschrieben hast und mir kullerten beim Lesen die Tränen. Katzen vor allem Katzen nehmen viele Energien vom Besitzer auf, fangen vieles ab um das Herrschen zu schützen und Sie lieben bedingungslos und geben bedingungslos. Ich sage immer es gibt Katzen und Katzen, Hunde und Hunde und Menschen und Menschen. Was ich damit meine das Glück in Deiner Inkarnation auf genau so ein überaus „besonderes“ seelenverwandtes bedingungslos liebendes Wesen zu treffen ist ein Segen und eine Ehre. Mein Clyde (s.mein Beitrag an Katharina) war und ist auch so ein besonderes Wesen. Sie leuchten und Sie werden uns abholen wenn wir heimgehen irgendwann. Ein Stück Herz und eigene Seele geht mit dem Verlust mit. Ich hätte ihm gerne einige Lebensjahre von mir abgegeben, damit er noch ein paar Jahre hat, Du sicherlich auch. Aber wir können nicht eingreifen was die Seelen vorherbestimmt haben, müssen akzeptieren so schwer und grausam es auch ist….Die Zeit heilt vielleicht etwas und es wird leichter, aber die Narbe bleibt bis wir unsere geliebten Gefährten wiedersehen…bis dahin bleiben wir aufmerksam und lernen ZEICHEN zu deuten und zu erkennen….alles Liebe Silke

  7. Liebe Antonia,

    vielen Dank für deinen Text und die offenen Worte. Er hat mir gerade, in den bislang schwersten Stunden meines Lebens, ein wenig Licht gezeigt. Ich musste meine Katze vor 2 Wochen einschläfern lassen. Ihr ging es nicht gut und es wurde ein Infekt diagnostiziert. 6 Tage waren es, jeder Tag endete beim Tierarzt. Der 6. Tag endete dann in der Tierklinik mit der Diagnose Krebs. Inoperabel. Noch am selben Abend habe ich mich verabschieden müssen. Ich hielt sie auf dem Arm und küsste sie, während sie ein letztes Mal schnurrte. Seitdem ist kein Tag mehr, wie er war. Ich höre sie oft noch und merke wie sie ins Bett kommt. Aktuell fühlt sich ein Leben ohne sie nicht lebenswert an. Sie war meine beste Freundin, mein Partner meine Seelenkatze. Sie ist es immer noch. Ich finde immer noch Haare auf meinen Sachen. Was würde ich dafür tun, ihr Katzenstreu nach dem Duschen unter den Füßen kleben zu haben?!
    Es tut gut zu wissen, dass so eine besondere Bindung auch andere erfahren dürfen und jemand meinen Schmerz versteht.

  8. Liebe Antonia,
    vielen Dank für diesen Text, den ich gerade sehr nachempfinden kann. Meine wundervolle, innig geliebte Katze Ella war einfach einzigartig. Seit wir sie als kleine Katze völlig verzottelt und ausgehungert im Ausland von der Strasse gerettet hatten, lebte sie bei uns und gehörte zur Familie. Sie bekam ein fluffiges Fell, war irre verschmust, hat ordentlich Blödsinn angestellt und nur so vor Lebensfreude gestrotzt. Wir hatten eine sehr enge Bindung und waren ein tolles Team.
    Vor einigen Tagen ist sie vom Balkon gestürzt und ich konnte sie unten nur noch tot finden. Ich habe noch nie zuvor ein Haustier verloren und hatte keine Vorstellung davon, wie schmerzhaft der Verlust sein würde. Unser Zuhause ist seitdem unerträglich ruhig und nicht mehr dasselbe.
    Sie wurde leider nicht alt, aber ich hoffe, sie hat ihr Katzenleben bei uns in vollen Zügen genossen.
    Alles Liebe,
    Sophie

  9. Liebe Antonia,
    auch ich schreibe, unter Tränen, diese Zeilen. Wir verloren ebenfalls am 12.05.23 unsere über alles geliebte Katze Lillyfee, sie wurde ebenfalls überfahren und einfach liegen gelassen, unser Nachbar hatte sie an den Straßenrand gelegt und ich fand sie dort dann vor unserem Grundstück, als ich von der Gassirunde mit unserem Hund zurück kam. Ich mache mir auch viele, viele Vorwürfe, dass ich sie an diesem Tag nochmal rausgelassen habe ( sie war immer im Haus, wenn wir arbeiten waren), ich wollte doch nur nochmal eine kleine Runde mit dem Hund gehen, bevor ich dann meinen Arztermin wahrnehmen wollte. Von einem Moment auf den anderen, ist einfach nichts mehr wie es mal war. Kann nichts mehr essen, schlafe total schlecht und bin eigentlich nur noch am weinen, obwohl es bereits 4 Wochen her ist. Sie war so ein tolles Kätzchen, wir hatten sie uns damals mit 7 Monaten aus dem Tierheim geholt, es war Liebe auf den ersten Blick, ich wollte ihr so viele wunderbare Jahre schenken, jetzt ist sie mit gerade mal 4 Jahren von uns gegangen, es hat mir das Herz gebrochen, ich weiß nicht wohin mit meiner Trauer. Jeden Tag und jede Nacht leuchten auf ihrem Grab die Kerzen, damit sie von oben sieht, wo ihr Zuhause ist. Ich bin so unendlich traurig, sie fehlt mir überall…sobald ich die Augen schließe, läuft sie mit ihrem samtigen Pfötchen durch meine Gedanken und Träume Es ist so unfassbar für mich. Anke

    • Es tut mir so leid. :( Ich wünsche euch ganz viel Kraft – und vielleicht hilft es dir, zu wissen, dass sie zwar ein sehr kurzes, aber wundervolles Leben bei euch hatte!

  10. Liebe Antonia, vielen Dank für deine lieben Worte. Leider ist es momentan nur ein kleiner Trost, dass sie nur für einen kurzen Augenblick in unser Leben treten durfte. Meine Trauer um sie ist umso größer, ich realisiere einfach nicht, dass sie nicht mehr zurück kommen wird. Ich sehe ihr Bild auf ihrem Grab und mir fließen einfach nur so die Tränen, ich vermisse ihr weiches Fell, ihre kleine süße Stupsnase, ihr Geruch einfach alles von ihr, dass macht mich alles so unendlich traurig, meine eigene Krebserkrankung ist durch ihren Verlust, so in den Hintergrund gerückt. Was würde ich dafür geben, um alles rückgängig zu machen. Es tut so weh. Ich bin dir dankbar, dass ich hier an dieser Stelle, mein Kummer und meine Gefühlen mit dir und anderen Betroffenen teilen kann. Danke dafür.
    In grosser Dankbarkeit Anke

    • Liebe Anke,

      unser Simba, auch erst 4 Jahre gewesen, ist am 03.07.23 nach 17 Uhr ebenfalls angefahren worden.

      Ich hab es Hupen gehört, wartete auf einen Freund und dachte er will mich so begrüßen.
      Es sollte alles anders sein. Ich ging die Türe raus und unser toter Simba liegt dort auf dem Asphalt.

      Uns war immer klar, dass die Straße relativ viel befahren ist, aber er hat es draußen so sehr geliebt, wir hätten ihn niemals nur drinnen halten können. Er war für uns der schönste Kater den es gibt und wir haben in den 4 Jahren, alles so sehr mit ihm genossen.

      Ich musste ihn am besagten Tag von der Straße tragen, bin weinend nach drinnen um ihn meiner Frau zu zeigen und wir haben gedacht wir sind im falschen Film. Er war eigentlich immer vorsichtig auf der Straße, der Fahrer hat noch gehalten sich entschuldigt und war auch sichtbar ergriffen, meinte er konnte nichts mehr machen. Nur bringt das unseren Simba natürlich eh nicht zurück, egal wie es genau passiert ist.

      Wir haben ihn bei uns im Garten begraben und denken jeden Tag an ihn, weil es natürlich auch gerade mal anderthalb Wochen her ist und wir so viele Bilder von ihm drinnen hängen haben.

      Wir hoffen wirklich, dass wir das zeitnah irgendwie verarbeitet bekommen, auch unserem Sohn und dem anderen noch im Bauch heranwachsenden Baby zu Liebe. Die brauchen uns auch jetzt.

      Es ist nur so, wir hätten ihn so gerne alt werden und mit unseren Kindern aufwachsen sehen. Es tut so weh.

      Das mit deiner Krebserkrankung tut mir ebenfalls wahnsinnig leid und ich hoffe das du schnell gesund wirst.

      LG Axel

      • Lieber Axel und Familie,
        habe erst kürzlich deine Nachricht gelesen und möchte dir auf diesem Wege meine aufrichtige Anteilnahme zum Tode eures geliebten Simbas mitteilen. Es ist so unfassbar schwer damit umzugehen, der plötzliche Tod der so sehr geliebten Katze ist für mich eines der schlimmsten Erfahrungen die ich in meinem Leben sammeln musste. Heute, mehr als zehn Wochen, nach dem plötzlichen Tod meiner kleinen Prinzessin, muss ich sagen, dass ich gerade diese Zeilen hier, unter Tränen schreibe. Kein Tag ist vergangen, an dem ich nicht geweint habe, jede kleinste Erinnerung, jedes kleinste Ritual mit ihr, jedes Foto bringen mich zum weinen, es hat mir einfach den Boden unter den Füßen weggezogen, dennoch bin ich dankbar, dass man sich hier auf diese Weise, mit Betroffenen austauschen kann, denn nicht jeder kann die nicht endende Trauer verstehen.
        Ich wünsche dir, deiner kleinen Familie und dem kleinen ungeborenem Baby alles Liebe und Gute und wünsche uns, daß irgendwann die Sonne wieder für uns scheinen wird.
        Liebe Grüße Anke

    • Liebe Anke
      Nun auch Dir nach zwei Monaten mein Beileid zum Tod von Lillyfee. Dir aber auch viel Kraft mit Deiner Krebserkrankung. Ich könnte Dir so viel schreiben… ob es Dir hilft.? Mir helfen, diese Seiten hier da ich sehe dass viel Menschen seehr traurig über den Verlust ihrer Katzen sind. Also ist es legitim dass man auch als 66 jähriger Mann über den Tod seiner Katze viel Tränen vergiesst, oder er einem näher geht als der Tod der eigenen Mutter. Meine ALBA musste ich gestern einschläfern lassen mit einer zweimonatigen Vorgeschichte. Aber ich konnte so von ihr Abschied nehmen als sie noch lebte. Alle die hier schreiben deren Katzen überfahren wurden können das nicht, was ich noch schlimmer finde. Meine Mutter, sie war 86 Jahre alt, ein schönes Alter, ist vor knapp einem Jahr verstorben. Sie hatte Krebs der wieder ausgebrochen war. Wir hatten ein gutes aber distanziertes Verhältnis. Ich konnte Sie dann, da ich gerade pensioniert war, ein paar Tage pflegen, bevor sie in ein Hospiz kam. Das war für uns beide gut und wir konnten auf unsere Art voneinander Abschied nehmen. Ihr Tod hat mich aber merkwürdigerweise nicht so berührt wie meine kleine ALBA.
      In einem andern Post schreibe ich über sie. Sie war ein bisschen wie ich: Eher distanziert, ausser man kennt jemanden, etwas neurotisch mit kleinen Zwangshandlungen, sensibel, dünnhäutig im wahrsten Sinne, mit hin und wieder Hautproblemen. aber soo lieb. Ihr Bruder ist problemloser, aber vielleicht hatte ich sie gerade darum so ins Herz geschlossen… Bei unseren Katzen ist, war es übrigens klar ER FELINO geht zu meiner Frau, SIE ALBA lief mir hinterher oder kam zu mir wenn ich sie rief…wenn sie wollte… Wartete an der Hausecke wenn ich kurz einkaufen ging.
      Sie wartet und kommt nie mehr!
      Herzliche Grüsse Alex

      • Lieber Alex,
        danke für deine aufrichtigen und liebevollen Zeilen und ich möchte dir auf diesem Wege mein aufrichtiges Beileid zum Tode deiner geliebten Alba mitteilen. Es tut mir sehr leid ! Ich finde es völlig in Ordnung und aufrichtig, dass man als Mann in dieser so schlimmen Situation weint, es ist doch ein Zeichen, wie sehr du Alba geliebt hast und wie groß doch dein Herz ist.
        Ich muss sagen, heute nach 13 fast 14 Wochen, nachdem meine kleine Prinzessin Lillyfee so plötzlich gehen musste, geht es mir nicht gut. Jeden einzelnen Tag in jeder einzelnen Woche musste ich weinen, ich begreife es einfach immer noch nicht, dass sie nicht mehr zurück kommen wird, selbst in diesem Moment muss ich weinen, es hat mir einfach das Herz gebrochen, unbeschreiblich….. ich stehe jeden Tag an ihrem Grab,rede mit ihr, zünde Kerzen an 😢 . Dennoch bin ich froh darüber, sich hier auf dieser Seite mit anderen trauernden Tierbesitzern, austauschen zu können, man fühlt sich nicht so alleine und das ist gut so.
        Das mit deiner Mutter tut mir ebenfalls sehr leid, auch ich habe meinen Vater vor 2 Jahren verloren, mit 75 , er ist viel zu früh von uns gegangen, gestorben an einer Berufskrankheit. Diese Verluste ( unseren Hund mussten wir ebenfalls vor 3 Jahren über die Regenbogenbrücke bringen) meine eigene Erkrankung und am allerschlimmsten der Verlust meiner kleinen Lillyfee, haben mein Leben verändert, es ist einfach nichts wie es mal war und das tut weh, sehr sogar….
        Lieber Alex, ich wünsche dir weiterhin viel Kraft bei deiner Trauer und vielleicht gibt es in unserem Leben irgendwann einmal wieder sonnige Zeiten, dass wünsche ich Allen hier von ganzem Herzen.
        Liebe Grüße Anke

        • Hallo, ich lese eure Berichte nachdem ich danach gesucht habe wie ich meinen Verlust verarbeiten kann. Meine Katze Mäuschen ist gestern gestorben. Ich weiß nicht wie ich das verkraften soll. Sie hat mir durch den Lockdown geholfen. Ohne sie hätte ich das nicht geschafft. Die letzten 14 Tage musste sie so unendlich leiden. 2 Tierärzte haben sie behandelt und leider muss ich denken nur des Geldes wegen. Die Galle war gestaut und sie hat Infusionen bekommen Spritzen und Medikamente. Sie hat nicht mehr gefressen und das war ihre Lieblingsbeschäftigung getrunken auch nicht mehr. Ich musste ihr jeden Tag Medikamente einflössen. War in diesen 2 Wochen 5 x beim Tierarzt. Ich habe auf die Experten gehört und im Nachhinein hätte ich sie sofort einschlafen lassen sollen. Aber man hört ja auf Experten. Zum Schluss sollte ich sie noch dort lassen. Man wollte den Verschluss der Galle operieren. Ich mache mir solche Vorwürfe dass ich sie dem ausgesetzt habe. Ich werde nie den Blick vergessen als ich sie zurück lassen musste zur OP. Mit all den Symptomen hätten die beiden Tierärzte sie einschläfern müssen. Aber es ging wie es scheint nur um Geld. Ich habe mit mehreren Angestellten in einem Tierheim gesprochen. Die waren entsetzt. Ich wusste es doch nicht besser. Diese Ärzte sind die Fachleute. Für das operieren meines kleinen Schatzes habe ich 900€ bezahlen müssen. Für eine OP die völlig überflüssig war. Und jetzt sitze ich zu Hause und weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Sie fehlt mir so. Sie war so selbstlos mit wenig zufrieden wollte nur immer bei mir sein. Hat nichts gefordert war einfach nur zufrieden und glücklich. Es ist alles so leer überall wo ich stehe oder sitze ist gähnende Leere. Ich will gar nicht mehr zu Hause sein. Dabei habe ich noch ein Katerchen das mich sehr liebt. Aber er ist eben nicht Mäuschen. Mein armer kleiner Schatz ist jetzt im Garten beerdigt mit Bildern von uns damit sie nicht alleine ist und Futter das sie so geliebt hat.

  11. Unsere Katze starb vor 15 Monaten im Alter von 10 Jahren an einer unheilbaren Erkrankung. Erst nach ihrem Tod habe ich gemerkt, wie groß die Lücke bis heute ist. Ich bin Mutter eines Teenagers, der seine Launen bevorzugt an der Mama, weniger am Papa, auslässt, wie ein Blitzableiter.
    Meine Katze hat mir in solchen Momenten immer so gutgetan – ein Ausgleich zu den erlebten Konflikten, (m)eine Freude.
    Da ich im Laufe der Zeit leider eine Tierhaarallergie entwickelt habe, ist es uns nun nicht mehr möglich bzw. nicht sinnvoll oder ratsam, irgendwann ein weiteres Tier bei uns aufzunehmen, was als großer Tierfreund für mich zusätzlich zu der Trauer eine Art Aufgabe ist, diese neue Perspektive künftig kein tierisches Familienmitglied mehr haben zu können. Lg, Patricia

  12. Heute morgen ist mein Kaninchen Eddie gestorben. Eddie war 5 Jahre bei uns, meinem Sohn und mir. Ein sanftes Tier, taub und mit einem Herzfehler, ein von ei er anderen Haesin adoptiertes Tier, dass hier mit seinem Stiefbruder gelebt hat und oft zum Tierarzt musste und viel durchgemacht hat. Er war sanft undso dankbar fuer Zuneigung und Liebe. Und konnte oftso wunderbar trösten. Er fehjt mir jede Sekunde und ich kann nur noch weinen. Wie ein Loch in der Brust…. Ich kann es nicht in Worte fassen. Sein Partner sucht offenbar nach ihm, es bricht mir jedes Mal erneut das Herz. Er wird mir fuer immer fehlen. Und ja, verstehen kann das in unserer Familie nur mein Sohn. Niemand sonst. Das macht den Verlust zusaetzlich schlimm und einen selbst ein Stück weit einsam.

  13. Danke für diesen Text, zu wissen daß andere auch so fühlen gibt mir etwas Kraft, weil ich weiß daß ich mit der Trauer nicht alleine bin. Mein Kater ist vor 2 1/2 Wochen durch einen Unfall gestorben und ich vermisse ihn noch so sehr. Er ist nur 9 Jahre alt geworden. Wir haben jetzt wieder einen neuen Kater, aber die Bindung muß erst wachsen. Die tägliche Routine ist aber wieder da und das hilft auch schon. Ich wünsche allen viel Kraft weiterhin und behaltet die schönen Erinnerungen.

  14. Liebe Antonia

    Vorbeugung gegen Katzen überfahren

    Ich weiss nicht wie Du das liesst und wann Du dazu kommst. Ich weiss auch nicht wo man das am besten schreibt dass es möglichst viele Katzen Besitzerinnen Besitzer lesen. Mach damit wie Du es für gut befindest. Hier in den Mitteilungen haben ganz viele geschrieben dass ihre Katzen überfahren wurden. Diese Todesart finde ich besonders traurig, da man nicht Abschied nehmen kann, und es eigentlich vermeidbar wäre, da es ein Unfall war. Wie bei Menschen sind Unfälle tragisch, da es oft Eile, Unachtsamkeit oder ein Missgeschick war. Krankheiten sind für mich ein eher akzeptierbares Schicksal. Hier ein Vorschlag den ich gelesen habe, bei meinen Katzen angewendet hatte und meine dass sie geholfen hat. Nicht garantiert, aber vielleicht verhindert haben dass sie über die Strasse gehen. Wir wohnen ländlich, in einem rückseitigen Haus an einer ziemlich stark befahrenen Strasse 200meter von unserem Haus entfernt. In die andere Richtung hat es ein Schulhaus Wiesen, also freie Ausgangsmöglichkeiten. Wir habe Ragdolls, also Wohnungskatzen. Wir finden aber dass Katzen, mit allem Risiko , Freigang haben sollen. Ragdolls haben vermutlich nicht einen soo grossen Aktionradius. Sie können, im Sommer, bei unserer Anwesenheit, durch eine Katzenschleuse ins Freie.
    Also die Massnahme war folgende: Die jungen Katzen wurden zusammen im Katzenkistchen das hinten abgedeckt war vom Haus zur Strasse getragen und dann unmittelbar am Bordstein an die Strasse gestellt.
    Man sollte Sie dann, mit dem Korb hinten abgedeckt, etwa eine habe Stunde dort stehen lassen. Es ist Stress die Autos fahren nahe vorbei und die Katzen sehen einem nicht. Als Erwachsene Katzen denke ich dass sie vorsichtiger waren, sie gingen schon Richtung Strasse aber meines Wissens nicht darüber. Ich musste später einfach daran denken wenn ich über die Strasse Einkaufen ging und sie hinterhergehen wollten sie zurückzuschicken. Sie haben dann an der Hausecke gewartet oder sind zurückgegangen.
    Liebe Grüsse Alex

  15. Hallo Antonia
    Auch von mir natürlich mein Beileid zum Tod von Polly. Auch wenn es schon eine Weile her ist, vielleicht eine neue Katze da ist, niemand ist ersetzbar, und jeder, jede ist einzigartig. Ich denke gerade an unsere Katze MINA vor 30 Jahren sie war mit einer FIP Erkrankung über 18 Jahre die Begleiterin meiner Tochter ins Erwachsenenalter. Sie war, für eine Perser, ganz besonders Menschenbezogen. Debora konnte mit ihr im Fahrradkorb im Quartier herumfahren und sie blieb drin. Oder im Kinderwagen einbetten und sie fand es gut.
    Das Einschläfern von ALBA gestern mit 9 Jahren macht mich sehr traurig. Sie war so meine Katze mit ihren Eigenheiten und Schwächen wie ich.
    Deine Bericht über Polly geht so ans Herz; schön dass Du ihn geschrieben hast.
    Liebe Grüsse Alex

    • Danke Alex <3 und jede Katze bleibt in Erinnerung! :) Keine kann man ersetzen, aber ich bin mir sicher, Polly würde sich freuen, dass ich Minnie ein so schönes Zuhause geben kann!

  16. Ich teile mit Euch den großen Schmerz über den Verlust des geliebten Schatzes.
    Meine Katze Mimi ist am 07.08.2023 gestorben. Sie
    War 15 Jahre. Anfang des Jahres stellte man bei Ihr ein vergrößertes Herz fest. Sie war ein Freigänger und hat das bis zum Schluss genossen. Das Treppensteigen fiel ihr zuletzt immer schwerer.
    Am 07.08.2023 wollte ich mit ihr zur Tierärztin fahren. Auf den Weg dorthin ist sie gestorben.
    Mir geht es genauso schlecht, wie Euch. Die Trauer ist so groß, als wäre ein Kind gestorben. Ich schleppe mich durch den Tag, kann kaum was essen und bin ständig am weinen. Es tut so weh.

  17. Liebe Antonia,
    vielen Dank für deine Worte.
    Auch wir haben letzte Woche unseren geliebten Percy bei einem Autounfall verloren. Leider erst zwei Tage später davon erfahren. :-(
    Mit seinen 13 Monaten ist er viel zu früh gegangen. Im Moment fühle ich so eine große Trauer und einen tiefen Schmerz. Sein Bruder leidet auch so sehr. Er konnte sich von seinem geliebten Bruder nicht verabschieden und sucht ihn überall. Es bricht mir das Herz.
    So hoffe ich, dass die Tage vergehen und der Schmerz irgendwann ein bisschen weniger wird.
    Percy wir immer in meinem Herzen sein, der kleine Schmusekater, der nie von meiner Seite wich. ❤️

  18. Liebe Antonia!

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Meine geliebte Katze „Isidora“ ist am 12. August 2023 verstorben. Sie wurde 18 Jahre alt. Ich kann meine Trauer nicht in Worte fassen aber ich danke meiner geliebten Katze für die wunderschönen 18 Jahre, die ich sie begleiten konnte. Ich werde sie niemals vergessen und sie wird in meinem Herzen für immer weiterleben. Wie lautet ein Spruch: „Am Ende des Regenbogens sehen wir uns eines Tages wieder“

    Ich wünsche dir und allen TierfreundInnen Alles Liebe!
    Thomas

  19. Liebe Antonia,
    deine Zeilen zu lesen war für mich befreiend. Meine Trauer kann ich und möchte ich nicht verstecken. Mein geliebter Kater Danny musste am 07.08.2023 um 19.15 Uhr im Alter von 16 Jahren erlöst werden. Wir haben alles versucht aber zum Schluss war seine Kraft zu Ende und wir mussten ihn gehen lassen. Keine Nacht schlafe ich und ich weine jeden Tag. Es ist als ob mir jemand die Kehle zu drückt. Meine Gedanken sind nur bei Danny. Morgen habe ich ihn schon 4 Wochen nicht mehr an meiner Seite :-( ich wünschte ich könnte ihn noch einmal streicheln und ihm einen zarten Kuss geben. Grüße von Claudia mit Danny im Herzen

  20. Hallo Antonia
    Ich weiss, was Du durchmachst mit Polly. Ich musste vor 2 Tagen meinen Kater Chico auch nach 10 Jahren nach kurzer Krankheit gehen lassen. Es schmerzt unheimlich, es macht mich so traurig und ich fühle mich total ausgelaugt. Ich muss dauernd weinen. Er hatte mir während der Zeit als ich letztes Jahr Krebs hatte soviel Wärme und Liebe gegeben, die ich niemals missen wollte. Er war immer in meiner Nähe, wenn es mir schlecht ging. Ich konnte ihn streicheln, kraulen und sein Schnurren beruhigte mich so sehr. Jetzt ist einfach eine Leere da, die ist unbeschreiblich. Wenn ich Morgens die Türe zum Garten aufmache, ist er einfach nicht mehr da. Kein Schnurren, um die Beine streicheln oder aufs Futter wartend. Momentan ist es für mich eine sehr schwierige Zeit und für mich auch schwierig weitere Worte zu fassen. Meine Trauer ist zu gross. Einen lieben Gruss von Mike.

  21. Ich weiss wie sich das anfühlt meine karter hat mich fast 11 Jahre begleitet aber meine andere Katze hat mich wieder zum lächeln gebracht genau diese Katze macht mich gerade tot draurig sie ist vor ein paar Monaten überfahren wurden sie war noch nicht mal 1 jahr was die ganze sachen nicht leichter macht.

  22. Ich weiss wie sich das anfühlt meine karter hat mich fast 11 Jahre begleitet aber meine andere Katze hat mich wieder zum lächeln gebracht genau diese Katze macht mich gerade tot draurig sie ist vor ein paar Monaten überfahren wurden sie war noch nicht mal 1 jahr was die ganze sachen nicht leichter macht. Loslassen hört sich sehr leicht an aber das problem ist das man fallen könnte!

  23. Hallo,
    Ich habe heute deine Seite entdeckt da uns das gleiche Schicksal ereilt hat und mich die Trauer um unseren Kater Chucky gerade auffrisst.
    Er und sein Bruder sind letztes Jahr im August zu uns gekommen, sie durften seit einem knappen Jahr raus da wir ländlich wohnen und es hat bisher immer alles gut geklappt. Letzten Donnerstag haben wir beide abends wie immer raus gelassen, sie waren dann die Nacht über draußen und standen beide morgens immer vor der Tür. Doch am Freitag, den 13.10. stand nur sein Bruder Gizmo vor der Tür und Chucky kam nicht. Mein Mann, ich und unsere zwei Kinder haben täglich nach ihm gesucht und nach ihm geschrien. Er kam immer, allerspätestens nach zwei Tagen. Und gestern habe ich Vermisstenblätter für ihn ausgedruckt und dann kommt die Nachricht… Jemand hat eine silbergraue Katze am Straßenrand tot liegend gefunden, mir wurde das Bild geschickt und ich hab ihn sofort erkannt. Mir hat es den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich heule seitdem nur noch, es tut so unfassbar weh!! Mir schnürt es regelrecht die Kehle zu und meinen Magen zusammen wenn ich an ihn denke. Einfach alles erinnert mich an meinen Chucky. Alles ist anders jetzt und das Haus fühlt sich nicht mehr so an wie davor. Zu wissen, dass er nie wieder miauend vor der Tür stehen wird, sich nie wieder an mich kuscheln und schnurren wird, bricht mir das Herz. Meiner Tochter geht es genauso. Sie kann es nicht akzeptieren und er war erst 1,5 Jahre alt…. Das schlimme daran ist, dass er erst 5 Tage später gefunden wurde, wir ihn die ganze Zeit über gesucht und gerufen haben und er bereits tot dort lag, eigentlich nur um die Ecke… Ich kriege das Bild von ihm das mir geschickt wurde nicht mehr aus dem Kopf und es frisst mich auf, wenn ich mir seine letzten Momente vorstelle 😔😔😔
    Ich habe unsere zwei Kater die nächsten 15 Jahre an unserer Seite gesehen, nie habe ich gedacht dass einer von beiden so früh durch einen Autounfall gehen muss. Mein Mann ist auch am Boden, er hatte eine besondere Bindung zu Chucky, er hat ihn gestern abgeholt, in eine alte Decke von mir gewickelt und wir haben ihn bei uns im Garten begraben. Die Kinder haben Bilder für ihn gemalt, wir haben ihm sein Lieblingsspielzeug rein gelegt und ein paar Leckerlies. Es tut so unendlich weh ihn nicht mehr hier zu haben, ich kann das alles gar nicht verarbeiten und akzeptieren. Sein Bruder schläft seit Tagen nur noch, möchte tagsüber nicht mehr raus und zieht sich zurück. Ich bin mir sicher, er hatte ihn schon früher gefunden und trauert nun… Es bricht mir einfach das Herz ihn so alleine jetzt zu sehen. Chucky fehlt einfach überall, er war so ein wunderschöner silbergrauer Kater, war frech und wild und gleichzeitig so unglaublich verschmust und lieb 🥺 er hat sich in mein Herz geschlichen und jetzt hat er es gebrochen. Ich versinke hier in Trauer und komme einfach nicht mehr raus. Ich liebe ihn so sehr und kann es nicht glauben dass ihm sowas schreckliches passiert ist. Er hatte noch so viele wunderschöne Jahre vor sich, diesen Tod hat er einfach nicht verdient. Ich bin so unglaublich traurig, dass keine Worte gerade meinen Schmerz beschreiben könnten…. Tut mir leid für den langen Text, ich musste es mir von der Seele schreiben.

    • Liebe Anja,
      lange habe ich überlegt, was ich dir schreiben kann und leider fällt mir nichts ein, keine tröstenden Worte, denn es gibt sie nicht. Nur das ich sagen kann, dass es mir so unendlich leid tut, dass Jeder hier in diesem Chat und auch anderswo, der ein geliebtes Tier, was einem so plötzlich entrissen wurde, deinen/ euren Schmerz der Trauer nachempfinden kann. Einfach unfassbar….
      Unsere kleine Lillyfee ist nun knapp ein halbes Jahr nicht mehr bei uns und es gab keinen Tag, an dem ich nicht weinen musste, selbst in diesem Augenblick kullern mir nur so die Tränen, ich habe es bis heute nicht realisiert, dass Sie nicht mehr von Ihren Streifzügen nach Hause kommt. Sie ist immer noch überall im Haus , ich sehe sie überall sitzen, an ihren Lieblingsplätzen, sie war einfach zu jung zu sterben wie euer Chucky eben auch, dieser Tod ist so sinnlos….
      Ich wünsche mir, dass uns die Zeit hilft, irgendwann mit der Trauer und dem Verlust klar zu kommen, irgendwann sich Bilder und Video’s von unseren geliebten Tieren, mit einem kleinen Lächeln im Gesicht, ansehen zu können ( momentan bei mir absolut unmöglich).
      Ich wünsche dir und deiner Familie weiterhin viel Kraft.
      Anke

  24. Hallo liebe Antonia. Ich habe die Seite ebenfalls entdeckt und es macht mich so traurig von Polly und deinen Gefühlen zu lesen und auch von allen anderen Kommentaren. Es tut gut, zu lesen dass ich nicht alleine bin mit meiner Trauer.
    Ich habe gestern meinen Kater gehen lassen. Er wurde auch von einem Auto angefahren und es hat ihn schwer erwischt. Er hat 3 Wochen gekämpft. Seine Hinterpfote war eine offene Fraktur die nach der OP sehr gut verheilte und die Vorderpfote ebenso, wobei hier alles bis zum Knochen offen war und kein Bruch. Und leider hat sich sein schweres Bauchtrauma so sehr verschlechtert, dass immer mehr Fettgewebe abgestorben ist. Die gesamte linke Seite war nach der Entfernung des abgestorbenen Fettgewebes offen, ohne Haut. Nach 4 OPs in 2,5 Wochen wollte ich ihm weitere OPs und Schmerzen ersparen. 2,5 Jahre wurde er und hat mein Leben so sehr berreichert, er war alles für mich. Und ich kann mir nicht verzeihen, dass ich es nicht geschafft habe, bei ihm zu sein, während er einschlief. Sie haben ihn mir schon in tiefer Narkose gebracht, da wir aufgrund des Verbandswechsel dort waren. Ich war alleine in der Tierklinik und auch wenn ich den Gedanken, dass ich ihn erlösen muss, hatte, war ich in dem Moment total überfordert, traurig und alleine. Ich habe ihn gestreichelt und doch konnte ich nicht dabei sein, als sie die erlösende Spritze gesetzt haben. Zu sehen wie er aufhört zu atmen, das war mir zu viel. Als er es geschafft hat, haben sie ihn mir nochmal gebracht und ich konnte ihn in den Arm nehmen und mich nochmal verabschieden, mich entschuldigen dass ich nicht bei ihm war. Es tut mir so weh, dass ich nicht bei ihm war, dass ich so schwach war. Ich sehe seine Augen vor mir, wie wir uns das letzte Mal vor dem Verbandswechsel angeschaut haben, nichts ahnend dass es das letzte Mal ist das wir uns sehen und ich fange an zu weinen.
    Viel Kraft wünsche ich Dir/Euch!

    • Liebe Ann-Kathrin,
      es tut mir so leid, dass dein Kater verstorben ist. :( Aber ich bin mir sicher, er wusste, wie sehr du ihn liebst und dass du gedanklich auf jeden Fall die ganze Zeit bei ihm warst. <3

  25. Danke für deinen Text und offener Worte. Ich musste mich jetzt auch erst von meinem kleinen Katzenfreund verabschieden. Mein kleiner war immer sehr vorsichtig und sobald man ihn rief kam er angerannt. Nur letzte Woche war es anderst. Ich habe ihn zu dem Zeitpunkt einen Tag nicht gesehen, was eigentlich schon etwas komisch war. Am nächsten Tag habe ich ihn mehrfach gerufen und er kam wieder nicht. Nun musste ich also erstmal arbeiten und dann wollte ich ihn direkt suchen, wenn ich Zuhause bin. Gesagt getan alle Schuppen und Garagen durchsucht und als ich dann vor der Haustüre stand hörte ich auf einmal meinen Kater(sein miauen war besonderen und anderst), aber nur mit langen Abständen und ich ahnte das er meine Hilfe braucht. Nach kurzer Zeit hörte ich ihn nicht mehr und musste leider ohne ihn zu finden meine Suche aufgeben. Die ganze Nacht nicht geschlafen und immer wieder an die Türe gerannt weil ich dachte er ist endlich wieder da. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings das er vermutlich nicht mehr lebt. Das habe ich dann leider erst am nächsten Tag erfahren, er wurde Tod im Pool gefunden. Das miauen was ich am Vortag hörte waren Quasi seine Hilferufe an mich, wie gerne hätte ich ihn gerettet. Nun ist die Verarbeitung von dem ganzen mega schwer für mich da ich mir auch Vorwürfe mache weil ich ihm nicht zu Hilfe kam. Sobald ich meine Augen schließe, sehe ich ihn mit seinem Todeskampf. Der Gedanke das ich ihn nie wieder sehen werde, ist grausam. Ich vermisse ihn so sehr

  26. Ich habe in der Silvesternacht meinen geliebten Louie verloren. Er war so eine treue und schöne Seele. Ich vermisse ihn sehr.
    Ich habe mir abends schon Sorgen gemacht, da er nicht nach Hause gekommen ist und ich dachte er verstecke sich nur vor dem Krach, wie immer. Am 01.01.24 habe ich raus geschaut und sehe er liegt in seiner Höhle. Sofort wüsste ich es stimmt was nicht. Als ich raus rannt hob er seinen Kopf und es zerriss mir das Herz. Kiefer gebrochen, alles schief im Gesicht und dieses Miauen dazu.. Ich weine jede Sekunde.
    In Schlafsachen nahm ich Ihn und fuhr in die Klinik. 30 min kamen mir vor wie Tage. Er schrie und wälzte sich, die Bilder sind jede Sekunde noch in meinem Kopf.
    Angekommen schien es gar nicht so schlimm. Wir holten ihn am nächsten Tag ab und führten ihn in einer andere Klinik, dort wurde es wieder verharmlost und die OP auf einen Tag später geschoben. Am 03.01. sollte nun endlich das CT und anschließend die OP stattfinden. Nur leider kam es nicht dazu, bei der Einleitung hörte sein Herz auf zu schlagen, jeder Reanimationsversuch scheiterte.
    Seine Verletzung waren schlimmer als befürchtet. Kiefer oben und unten gebrochen, Gelenk kaputt, Nase mehrfach gebrochen und der Schädel. Innere Blutungen hatte mein armer Schatz sich somit auch eine Blutarmut.

    Niemand konnte ihn mehr helfen.. es hieß eine OP am Tag früher hätte zum gleichen Ende geführt.

    Ich mache mir so vorwürfe und komme mit dem Tot nicht klar. Vom Auto angefahren mit aller Mühe noch zu und ein geschleppt um dann in einer Klinik zu sterben.

    Hätte ich ihm doch helfen können? Hätte er lieber in der ersten Klinik bleiben sollen? Hätte ich ihn abends am 31. suchen sollen?
    Wer weiß..
    ich weiß nur, dass ich meinen liebsten Louie nie wieder sehen werde und alles erinnert mich an diesen verrückten tollen Kater. Ich liebe ihn einfach so sehr, ich kann es nicht in Worte fassen.
    3 Jahre lang durfte er uns nur begleiten. Wir haben ihn damals verwildert bei den Mülltonnen gefunden und er hat uns ausgesucht, es war Schicksal. Und nun ist er weg und ich kann sein bezauberndes schnurren nie wieder hören.
    Mein einziger Trost ist, dass er keine Schmerzen erleiden musste mit den Medikamenten und er eingeschlafen ist. Aber wir gerne wäre ich ihn diesen Moment bei ihm gewesen und ihm gesagt wie sehr ich ihn doch liebe.

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